Therapie Oligodendrogliom?
Marla
08.08.2006 19:24:41
Eine sehr gute Bekannte hat ein Oligodendrogliom. Ihr wurde in einem Krankenhaus nur eine Variante der Tumorentfernung vorgeschlagen, welche nur bei einer Halbnarkose durchgefuehrt werden kann. Da sie dies nicht wollte, wegen der Wahrscheinlichkeit ihr Augenlicht oder anderes zu verlieren. Demnach wurde ihr gesagt, sie solle abwarten und sehen wie es
sich entwickelt. Leider ist es nicht allzu gut. Denn epileptische Anfälle treten immer häufiger auf. Meine Frage nun ist, kann man ihr nicht
auf irgendeine Art und Weise helfen, ohne sie warten zu lassen, bis der
Tumor den WHO Grad III erreicht?
PD DR. Mursch
10.08.2006 10:25:31
Leider sind Ihre Informationen nicht ganz schlüssig, denn eine Wach-OP dient ja dazu, die neurologischen Komplikationen einer OP zu vermeiden. Man überprüft die Motorik und /oder Sprache währen der Operation und kann so die Areale, die wichtig sind, schonen. Wir haben bei ausgesuchten Patienten gute Erfahrungen mit dieser Methode.
Vielleicht sollte Ihre Bekannte sich alles noch einmal von einem Neurochirurgien erklären lassen, denn nicht einstellbare Änfälle können eine Operationsindikation sein.

Grüße
PD Dr. Mursch
Neurochirurgie
Zentralklinik Bad Berka
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