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Thema: Antrag Schwerbehinderung bei Meningeom?

Antrag Schwerbehinderung bei Meningeom?
Sonnenhimmel
11.05.2016 16:45:08
Meningeom KHBW bisher ohne OP/Bestrahlung -

Gibt es Erfahrungen mit der Beantragung einer Schwerbehinderung bei Tumor, der nur beobachtet wird?

Das Meningeom befindet sich im KHBW (2,3x1,4x2,3cm), und wird halbjährlich per MRT beobachtet.

Ich fühle mich körperlich wie seelisch stark beeinträchtigt, oftmals geht es mir gar nicht gut. Ich gehe arbeiten, niemand sieht mir an, wie es in mir aussieht, ob ich Schmerzen habe, mich unwohl fühle...mich Gedanken plagen...Sicherlich kennt Ihr das!?

Mein Betriebsarzt hat mir empfohlen, einen Antrag zu stellen.

Ich würde gerne Eure Erfahrungen diesbezüglich wissen.

Vielen Dank!
Sonnenhimmel
2more
11.05.2016 17:34:15
Hallo Sonnenhimmel,

hast Du mit Deinem behandelnden Arzt (Neurologe) schon einmal die Chancen auf Durchsetzung einer anerkannten Schwerbehinderung besprochen? Er muss schließlich attestieren, dass Gründe für diese bei Dir ausreichend vorhanden sind. Der VdK ist eine Anlaufstelle, wenn es darum geht, Hilfe bei der Antragstellung zu erhalten.

Ich kann von mir mit einem beobachteten Falxmeningeom berichten, dass mein Antrag auf Verschlimmerung der Schwerbehinderung (ich habe wegen einer WS-Erkrankung 50 %) abgelehnt wurde, da der Tumor keine neurologischen Ausfälle verursacht.

In Deinem Fall wage ich die vorsichtige Aussage, dass man Dir empfehlen könnte, das Meningeom behandeln oder entfernen zu lassen, so dass ggf. eine Verbesserung des jetzigen Zustands eintritt. Ist aber nur eine Vermutung.

Sprich' mit Deinem Arzt, er kennt Deine Krankengeschichte.

Alles Gute
2more.
2more
asteri1
11.05.2016 18:51:53
Hallo Sonnenhimmel,

ich verstehe nicht, wieso Du nicht wegen der ständigen starken Kopfschmerzen behandelt wirst. Hast Du Dir schon eine zweite Meinung geholt? Vor sechs Monaten hast Du doch noch gerne gearbeitet.

Wenn meine Beschwerden solch einen großen Einfluß auf mein Leben hätten, dann würde ich vielleicht doch nochmal mit den Neurochirurgen sprechen, weil Schmerzen Faktoren sind, die die Entscheidung der Ärzte mit beeinflussen können.
asteri1
Sonnenhimmel
11.05.2016 19:24:50
Ich bin in Behandlung und gehe schon immer gerne arbeiten.

Es geht lediglich um den Antrag auf Schwerbehinderung und Eure Erfahrungen damit
Sonnenhimmel
asteri1
11.05.2016 19:45:09
Ich würde, wie 2more, auch mit dem behandelnden Neurologen sprechen.
Sollten die Punkte nicht ausreichen, kannst Du vielleicht noch eine psychiatrischen Fogeerkrankung mit anbringen. Ich kenne einige, die so an einen Ausweis gekommen sind. Eine große seelische Belastung stellt ein Hirntumor, ja allemal dar.
asteri1
Nerzfell
13.05.2016 13:49:43
Hallo sonnenhimmel
Ich habe 2014 op 11 stunden gehabt tumor am sehnerv
Es wurde ziemlich viel neu gebaut bei mir im kopf platten schrauben
Ein tumir sitzt noch an der hyphophyse zur sehnervverkreuzung
Ich habe für meinen ganzen spass 10 prozent bekommen der noch da sitzt wird nicht beachtet.
Es ist ein trauerspiel
Lg nerzfell
Nerzfell
Xelya
14.05.2016 15:12:57
Etwas Ähnliches kann ich auch berichten. Ich selbst fühlte mich nicht sonderlich eingeschränkt, aber Freunde haben mich immer wieder gefragt, warum ich keine SB habe. Also habe ich das mal in Angriff genommen und mich informiert.

Letztlich habe ich dann den Antrag erst gar nicht gestellt, da mir keinerlei Aussicht (Ärzte, Sozialdienst Rehaklinik) auf Erfolg bescheinigt wurde. Ich habe drei Meningeome, eines bestrahlt, eines operiert mit Resttumor und eines wird beobachtet. Dass ich etwas schlechter sehe auf einem Auge und deutlich schlechter höre auf einem Ohr (für meine Verhältnisse, insgesamt aber eben noch gut) reicht nicht ansatzweise aus.

Dann habe ich nur eine Niere, eine Sinusvenenthrombose und diverse andere Zipperlein :-) Beim Antrag auf SB zählt quasi nur die schlimmste Erkrankung, es wird nicht aufsummiert, wurde mir gesagt. Ich denke, darauf gründen manchmal nur schwer nachvollziehbare Entscheidung

Ständige Schmerzen oder eine psychische Beeinträchtigung dürften jedoch schon Erfolg bringen. Meine Freudin hat mittlerweile unbefristet 50%SB nach einer lange vergangenen Krebserkrankung aufgrund der starken psychischen Belastung, die mit den Krankheitsfolgen einher geht.
Xelya
TumorP
14.05.2016 22:17:00
Hallo Xelya,
bei Verlust einer Niere bekommst Du mindestens einen GdB von 25. (Wie geht es der anderen Niere usw.) Es stimmt es wird nicht aufgerechnet. Es stimmt immer das schlimmste Grundleiden zählt. Gezählt wird immer in 10 er "Punkten" . Für Meningeome ohne Beeinträchtigung gibt es "normalerweise" nichts. Irgendwann muss man mit dem "Punkte" sammeln anfangen. Dann kommt es darauf an, ob das schlechter sehen und hören vom Tumor / bzw. "Nebenwirkung" der Bestrahlung ist. Alle weiteren Leiden werden mit "50%" dazugerechnet.
Z. B. : 30 für die Niere, 20 für Auge, 20 für Ohr. Das heißt dann 30 + 10 + 10 = 50. Natürlich weiß ich nicht ob Du 20 für Auge und Oh bekommst. Der Facharzt kann jedoch die Ursache des Problems "mitbestimmen".

Wenn es jeweils nu 10 wären und dann die anderen Zipperleins (ALLE angeben!), dann wird am Ende "gewürfelt und die "10er Punkte" werden mit zu einem Gesamtergebnis dazugerechnet. Nicht die psychischen beim Arzt notierten Probleme vergessen. IRGENDWANN vor oder nach der OP einen Anfall gehabt? Dann gehen die "Punkte" sofort in die Höhe.
Ich weiß natürlich, Gesundheit ist besser als ein GdB. Er soll eben die Nachteile "ausgleichen.
Ab 30 GdB gibt es schon ein paar € vom Finanzamt.
Vielleicht konnte ich in die richtige Richtung etwas helfen.
Alle Gute
TumorP
TumorP
Sonnenhimmel
16.05.2016 10:15:43
Vielen Dank für Eure Infos, auch an die Leute, welche mir eine PN gesendet haben.

Es ist gut für uns alle, wenn wir uns hier miteinander austauschen, wer sonst versteht uns am besten?
Sonnenhimmel
Geko100
17.05.2016 19:42:15
Hallo Sonnenhimmel . Bei einen Tumor oder bzw. Meningeom gibt es mindestens 50 % GdB . Das hat mir eine Sozialarbeiterin zur Kur gesagt , dort habe ich das gleich beantragt und ca. 4 Wochen hatte ich den Ausweis . Habe das Meningeom am Sehnerv und bin schon 3 mal operiert worden . Hank da noch einmal nach , ich bin im VdK Hessen-Thüringen, die helfen bei solchen Angelegenheiten . Nun bin ich auch seit 2012 EM-Rentner. Tori, toi , toi!!!! Jürgen
Geko100
2more
18.05.2016 08:45:29
Hallo GeKo,

Sonnenhimmel wurde aber (noch) nicht operiert. Ich habe auch ein nur kontrolliertes Meningeom. das nicht zu einer Erhöhung meines Schwerbehindertengrades (wegen WS-Erkrankung) beigetragen hat, weil es keine Ausfälle verursacht.
Ich wünsche Sonnenhimmel viel Erfolg bei der Durchsetzung des Antrags.
Man kann aber einen Fall nicht mit einem anderen gleich setzen, da ist der behandelnde Arzt gefordert.

Gruß
2more
2more
Xelya
24.05.2016 16:36:07
Hallo TumorP,

Danke für Deine Info. Ich hab auch jetzt angefangen, fleissig zum Arzt zu gehen (kostet ja insgesamt ganz schön viel Zeit), damit auch alles dokumentiert ist.
Für meine Niere bekomme ich keine Prozente, soweit ich weiss, weil ich sie nicht verloren habe, sondern mit nur einer Niere geboren wurde. Und es schränkt mich auch tatsächlich nicht ein... ich darf halt nicht Blut spenden, aber sonst...

Letztlich wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich irgendwann wegen meiner Knie (zwei Oberschenkelsehnenabrisse und bei einem Knie Folgeschäden dadurch) eine Schwerbehinderung bekomme.

Aber lieber viele Krankheiten ohne großartige Symptome als andersherum. :-)

LG
Xelya
Xelya
TumorP
24.05.2016 16:42:22
Hallo Xelya,
das mit der Niere würde ich so nicht stehen lassen. Es fehlt eben was.

Contergan Kinder fehlt auch was bzw. ist nicht richtig gebildet.

Jeder Vergleich hinkt zwar, aber,...

Viele Grüße
TumorP
TumorP
Prinzenrolle
30.05.2016 09:06:34
Guten Morgen Sonnenhimmel,
auch ich habe ein bisher unoperiertes Meningeom (Olfaktorius). Den Antrag für eine Schwerbehinderung habe ich 2012 gestellt und habe 30% bekommen. Um im Berufsleben etwas besser abgesichert zu sein, habe ich dann einen Gleichstellungsantrag gestellt, auch der ist genehmigt worden. Somit habe ich jetzt ("50%") auf Gleichstellung. Falls Du Hilfe benötigst, kannst Du Dich sehr gerne melden. Ich bin beruflich Schwerbehindertenvertretung - mache also nichts anderes als Behinderte zu unterstützen, Anträge auszufüllen, zu beraten und zu trösten.
Viele Grüße
........ die "Prinzenrolle"
Prinzenrolle
Wolke16
29.12.2016 18:55:58
Hallo,
ich habe ein ektopes Meningeom an der Halswirbelsäule außerhalb des Schädels aber unglücklich an der HWS von C2-C7.OP 2010 Teilentfernung dabei Schädigung des 10 Hirnnervs. Seitdem Probleme mit dem Li. Arm, Scapula al Arta da Trapezius Lähmung / Teillähmung.
Ich habe 30 % überlege aber einen Verschlechterungsantrag zu stellen, da Rezidiv wächst.
Hat hier denn jemand bei einem Meningeom md. 50% bekommen ?
LG
Wolke16
Wolke16
jusi25
06.01.2017 21:32:01
Hallo Wolke16!
Ja ich habe die 50% auf Grund meiner Gefühlsstörung im Gesicht. Bei mir ist die eine Kopfhälfte taub bzw. kribbelt ständig. Aber habe dadurch ohne Probleme die 50% bekommen.
Habe Meningeom WHO1.
Liebe Grüße
jusi25
jusi25
06.01.2017 21:38:37
Bei Meningeom allein bekommt man soviel ich weiß keine Schwerbehinderung nur über die Beschwerden. Aber einen Antrag würde ich trotzdem stellen. Mir wurde auf Reha auch nicht viel Hoffnung gemacht. Und war dann überglücklich als ich doch die 50% hatte.
Liebe Grüße
jusi25
Wolke16
09.01.2017 13:07:22
Jusi25,
vielen Dank für deine Antwort.
Habe den Verschlechterungsantrag jetzt gestellt. Bin gespannt wann ich eine Info erhalte.
LG
Wolke16
Drachilein
22.01.2017 11:25:50
Ich bin an einem großen Meningeom der hinteren Schädelgrube operiert, es verblieb Resttumor 9x4 mm, der wurde 6 Wochen bestrahlt und bekam nun einen GdB von 50 % zugesprochen, der es mir ermöglicht mit 63 Jahren in Pension ohne Abzüge zu gehen.
Drachilein
jusi25
15.03.2018 22:48:11
Denk für die Tatsache, dass du ein Meningeom hast, kannst du dir den Stress sparen. Du bekommst nur die Folgen. Gutartiger Tumor ist nichts. Ich hatte nach der Op wegen anfänglichen Schwäche und sonstigen Problemchen 50%, bin aber jetzt bis auf chronischen Nervenschmerzen fit und auf 30% gestuft worden, mit dem Hinweis, dass ich mich ja evtl Gleichstellen lassen könnte.
Wie gesagt, war erstaunt doch 50% am Anfang zu bekommen. Denk die Ärzte sind das A und O., weil auf deren Gutachten ja der Grad der Behinderung ausgestellt wurde. Und in Drachileins Fall ist es ja super.
Es zeigt sich doch, dass es der Versuch wert ist.
jusi25
2Federbomber
03.04.2018 09:32:00
Hallo
Wenn das Meningeom drinn bleibt bekommt man 30

Soweit ich weis..

Wenn es draußen ist nichts

Außer Du hast irgendwie Schäden danach.

Bei Resttumor weis ich nicht
2Federbomber
PepeS
03.04.2018 13:21:22
Wegen einem Menigiom (gutartig) wirst du keine Schwerbehinderung bekommen.

Bei mir ist es drin und bleibt auch drin und ich bekomme dies nicht.
PepeS
Drachilein
04.04.2018 09:53:41
Bei Resttumor mit Bestrahlung dessen und leichter Gangataxie als Folge habe ich 50 % bekommen. Der Bericht des Neurologen über die Folgebeschwerden entscheidet, manche bekommen 0, manche 30 und wie ich eben 50 % GdB.
Drachilein
Xelya
04.04.2018 11:51:34
Hallo Sonnenhimmel,

ich habe in der Reha auch die Info bekommen, dass es nicht reicht für einen GdB, ein Medingeom zu haben, man braucht auch Folgeschäden. Ich habe zB vier Meningeome, eines bestrahlt und inaktiv, eines teilresiziert und zwei, die derzeit nicht wachsen.

Letztere sind (bzw. sind grad dabei) langsam in meine Sinusvene einzuwachsen (eine Seite ist zu, die andere noch nicht), aber da ich dadurch keine Symptome habe wurde mir gesagt, dass es sich nicht lohnt, einen Antrag zu stellen, da er keinerlei Aussicht auf Erfolg habe.

Wenn ich die Beiträge hier so lesen, dann habe ich aber den Eindruck, dass das je nach Gutachter extrem unterschiedlich gehandhabt wird.

Was auf jeden Fall wichtig ist, ist, dass Du Deine Beschwerden dokumentierst, sprich: Geh zum Arzt, wenn Du Dich nicht gut fühlst. denn auf die Arztberichte stützt sich u.a. die Entscheidung (sagte die Beratung in der Reha). Aber vllt. ist das ja auch schon durch den Betriebsarzt geschehen.

Meine Freundin hatte nach einer Krebserkrankung vor nunmehr 30 Jahren bislang noch einen GdB von 50, der ihr dann abgesprochen wurde. Nach Widerspruch und persönlicher Begutachtung durch einen anderen Arzt hat Sie nun dauerhaft 50% bekommen.

Ich drück Dir die Daumen!
LG
Xelya
Xelya
Lena333
04.04.2018 16:51:01
Generell zu Anträgen auf GdB bzw. auf Erhalt der EU Rente ist zu beachten, dass es NICHT allein auf die Krankheit ankommt, sondern vielmehr darauf, WIE STARK man durch die Krankheit , insbesondere PSYCHISCH, beeinträchtigt ist.
Also: kann man nicht generell verallgemeinern, dass Pat. mit Meningeomen KEINEN GdB erhalten können. Es kommt darauf an, wie stark der PSYCHISCHE Leidensdruck durch das Meningeom, auch wenn es (noch) nicht operiert ist, ausgeprägt ist. Also : gerade bei Meningeom- Pat., die (noch) abwarten und durch dieses "Abwarten", das ja regelmäßige Kontrolluntersuchungen u.a. beinhaltet, sowie verständlicherweise auch Ängste auslöst, ist es durchaus möglich, einen GdB zu erhalten bzw. einen vorhanden GdB zu erhöhen. Wichtig ist, dass hier ärztliche Bescheinigungen über die PSYCHISCHEN Beeinträchtigungen durch das Meningeom vorliegen, und zwar NICHT von Neurochirurgen, sondern von Psychiatern.

Das gleiche wie beim Antrag auf GdB gilt übrigens auch für einen Antrag auf EU Rente: Hier wiegen auch die PSYCHISCHEN Beeinträchtigungen durch eine Erkrankung MEHR als die Erkrankung selbst. Es kommt immer darauf an, inwieweit man durch die Erkrankung an der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sowie an der Lebensqualität beeinträchtigt ist.

Ansonsten hat Xelya recht, es kommt bei BEIDEN Anträgen immer auch sehr stark auf den jeweiligen Bearbeiter ab.

Für BEIDE Anträge würde ich jedem raten, Hilfe und Tipps vom örtlichen VDK oder vom jeweiligen Sozialverband in Anspruch zu nehmen.

LG

Lena
Lena333
Xelya
05.04.2018 10:27:11
Hallo Lena,
nichts anderes hatte ich geschrieben.
Gruß
Xelya
Xelya
tumor2009
08.08.2018 05:13:00
Lena333 - Super
Denn jeder früher Antrag ist es immer Wert.
Mann fängt klein an und es wird evtl. immer größer.
Je nach Art ist es aber immer verschieden.

NEVER GIVE UP / GEBE NIEMALS AUF

Hier schaut mal rein, Literatur für Kämpfer !

https://www.betanet.de/grad-der-behinderung-tumorerkrankungen.html

lg. flar
tumor2009
pedro
09.08.2018 08:07:47
Ich möchte euch kurz von der Situation in Österreich erzählen. 2008 wurde bei mir ein atypisches Meningeom diagnostiziert welches im Zuge von zwei OP's teilweise entfernt wurde. Es folgten dann auch Bestrahlungen und 2010 brachte ich den ersten Feststellungsantrag auf Behinderung in Wien ein. Aufgrund eines "organischen Psychosyndrom" wurden mir 50% befristet auf fünf Jahre zuerkannt.

Im Lauf der Zeit kam dann noch Epilepsie, Anosmie sowie eine Sehbehinderung hinzu, sodass ich seit 2015 einen unbefristeten Behinderungsgrad von 90% vorzuweisen habe. Wesentlich sind aus meiner Sicht vorallem jene Diagnosen, welche eine unmittelbare und nachweisbare Beeinträchtigung verursachen.
pedro
Franz57
01.10.2018 17:16:52
Ich kann Lena333 zustimmen. Unsere Schwerbehindertenbeauftrage im Betrieb hat mir eine GdS Tabelle gezeigt. Dort steht: "Nach der Entfernung gutartiger Tumoren (z.B. Meningeom, Neurinom) richtet sich der GdS allein nach dem verbliebenen Schaden." Der Grad der Behinderung bei einem Meningeom kann daher nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt von den verbleibenden Beeinträchtigungen ab.
Franz57
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