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Thema: Astro III - eingeschränkte Sprache

Astro III - eingeschränkte Sprache
Tina84
10.11.2019 14:00:34
Hallo zusammen,
kurz zu unserer Geschichte. Im August diesen Jahres kam meine Mutter mit Verdacht auf Schlaganfall ins KH. Dort angekommen hatte sie einen epileptischen Anfall. Diagnose Astro III, dieser drückt aufs Sprachzentrum, daher hatte sie Schwierigkeiten sich zu artikulieren. Sie bekam Cortison und wurde für 3 Wochen nach Hause geschickt. Dann im September die OP, leider gab es nach der OP Einblutungen die wieder aufs Sprachzentrum gedrückt haben. Seitdem kann sie sich nicht artikulieren.

Ich suche nach Gleichgesinnten, die vlt. auch Probleme mit der Sprache hatten und es wieder erlernt haben. Aktuell macht sie Bestrahlung, fühlt Tisch aber sehr unwohl, da sie niemanden dort hat, der sich mit ihr unterhält. Weil man sie nicht versteht. Leider hört sich alles nur wie „Russisch rückwärts“ an. Ich habe die Befürchtung, dass sie aufgeben will.

Wenn ihr noch was wissen möchtet, fragt....kann sein, dass ich was vergessen habe zu erwähnen
Tina84
Prof. Mursch
10.11.2019 15:31:33
Ganz wichtig ist eine logopädische Behandlung. Dafür sollten die behandelnden Kollegen sorgen.
Eventuell käme ja auch eine neurologische Reha nach der Bestrahlung in Frage.


Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
Tina84
10.11.2019 19:19:26
Hallo Herr Dr. Mursch,
erstmal vielen Dank.

REHA hat sie vorerst abgelehnt, da sie nun schon seit 2 Monaten in den Krankenhäusern ist. Die Bestrahlung geht bis 19.11. Leider hüllen sich die Ärzte in Schweigen, was danach passieren wird. Wir suchen nun eine Logopädie, die Hausbesuche macht.
Tina84
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