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Thema: Astrozytom II - Tumorwachstum oder Nebenwirkungen?

Astrozytom II - Tumorwachstum oder Nebenwirkungen?
Diana Müller
28.09.2000 08:08:03
Mein Mann hat ein Astrozytom II, inoperabel. Nach der stereotaktischen Biopsie im Juli 2000 folgte eine Bestrahlung. Seit Mitte September 2000 geht es ihm schlecht (starker Schwindel, Erbrechen). Bisher hat uns noch kein Arzt darüber aufgeklärt, ob es eine Nebenwirkung der Strahlentherapie oder ein neues Tumorwachstum ist. Die letzte Diagnose nach MRT lautete "Hirnschrankenstörung mit Ausbreitung in den hinteren Balkenbereich". Weiß jemand, was dies bedeutet?

Viele liebe Grüße!
Diana
Diana Müller
Dübbers, Andrea
30.09.2000 18:56:22
Hallo Diana,
bei meinem Mann wurde im Nov. 1999 ebenfalls ein inoperabler Astro II festgestellt. Seit 06/2000 wissen wir, dass es sich bei seinem Tumor mitlerweile um einen Astro III handelt. Er wurde 6 Wochen in der Uni-Düsseldorf bestrahlt. Während der Bestrahlung war mein Mann furchtbar müde und er klagte auch über Übelkeit. Nach Auskunft der Ärzte kann sich während der Bestrahlung die Beschwerden verschlimmern. Also sollte während der Bestrahlung auch ein Cortison eingenommen werden! Übelkeit und Erbrechen, Doppelbilder etc. lassen meines Wissens auf enormen Kopfdruck schliessen. Bei meinem Mann wurden nach Abschluss der Bestrahlung die Symtome sehr viel schlimmer, so dass wir gestern ein Kernspint gemacht haben. Der Tumor ist nicht gewachsen und in der Mitte abgestorben. Die Ärzte mit denen ich bisher gesprochen habe erklärten mit, dass die Bestrahlung auch Auswirkungen auf das Befinden hat, denn nach der Bestrahlung "passiert im Tumor" ja noch etliches. Wenn Ihr weitere Fragen habt, meldet Euch bei mir unter -andreaduebbers@t-online.de. Vielleicht kann ich ein paar Tips geben.
Gruß Andrea
Dübbers, Andrea
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