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Thema: Bestrahlungstherapie hinausverzögert

Bestrahlungstherapie hinausverzögert
Carlito
10.01.2018 12:43:40
Hallo Zusammen

Bei meinem Vater wurde anfangs November ein bösartiger Tumor (Stufe 3) diagnostiziert. Er wurde dann Ende November im Unispital Bern operiert.
Ihm geht es seitdem wieder besser aber die Bestrahlungstherapie hat sich nun verzögert und wird erst Ende Januar stattfinden.

Ich wollte nun kurz in die Runde Fragen ob es normal ist das es 2 Monate geht und ob das schlimmere Folgen hat als wenn man es direkt behandelt?

Er nimmt aktuell Tabletten gegen Epilepsie ein (durch den epileptischen Anfall konnte man erst rausfinden das er einen Hirntumor hat) und Tabletten gegen den Bluthochdruck.

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Hilfe.
Gruss Carlito.
Carlito
KaSy
10.01.2018 21:19:35
Hallo, Carlito,
welchen Grund nannten die Ärzte für den späteren Beginn der Strahlentherapie?

Ein Grund kann sein, dass die OP-Narbe noch nicht gut genug abgeheilt ist. Wenn im dem Zustand bestrahlt wird, wirken die Strahlen der Wundheilung entgegen und es kann zu Wundheilungsstörungen kommen, die schwer behandelbar sind.

Ein um wenige Wochen nach der Entfernung des Tumors verzögerter Bestrahlungsbeginn ist vertretbar, da es "nur" noch um die Bekämpfung der Resttumorzellen geht.

KaSy
KaSy
Carlito
13.01.2018 01:08:29
Hallo KaSy

Habe dies nun mit der Assistenzärztin nochmal angeschaut und die sagte mir ungefähr das gleiche wie du jetzt. Sie sagte das es bei meinem Vater nicht schlimm sei wenn es einbisschen später gemacht wird da es nur noch die Resttumorzellen sind und laut ihnen die Mutation des Tumors sehr langsam ist. Im Endeffekt hoffe ich natürlich das der Tumor nie mehr zurückkehrt aber solange müssen wir wohl alle das Beste drausmachen und die Hoffnung nicht verlieren.

Gruss.
Carlito
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