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Thema: Dexamethason notwendig zur Wirksamkeit der Antiemetika?

Dexamethason notwendig zur Wirksamkeit der Antiemetika?
Tusnelda64
09.01.2020 21:25:01
Guten Abend,
nachdem ich hier seit einigen Wochen mitgelesen habe, möchte ich die erste eigene Frage stellen.

Kurz zu mir: Ich bin weiblich und 55 Jahre alt. Im Urlaub in Südtiol konnte ich plötzlich nicht mehr sprechen. Mit Verdacht auf Schlaganfall wurde ich zur StrokeUnit im KH Bozen gefahren. Das MRT zeigte dann den Tumor.

Operiert wurde ich in Stuttgart. Die Histologie ergab dann ein
- Anaplastisches Oligodendrogliom
- IDH-mutiert
- 1p-/19q kodeletiert
- WHO-Grad III
- MGMT-Promotor: methyliert

Nach der Operation fuhr ich in meine Heimatstadt Halle (Saale). Dort erhielt ich 32 Bestrahlungen, die ich ohne Probleme vertrug.

Das Tumorboard sowohl in Stuttgart als auch in Halle empfahl eine anschließende Chemotherapie mit PCV - was nach allem, was ich bisher gelesen habe, bei diesem histologischen Befund angezeigt ist.

Gestern habe ich den Theapieplan erhalten und auch die ersten Tabletten genommen:
- Lomustin (Cecenu 40 mg),
- eine Stunde vorher Granisetron 2 mg und Dexamethason 8 mg

Auf meine entsprechende Frage sagte die Onkologin, dass das Dexamethason notwendig sei, damit das Granisetron wirken könne.
Es scheint funktioniert zu haben, denn bisher merke ich nichts.

Ab nächster Woche (Tag 8 bis Tag 21) sieht der Therapieplan wie folgt aus:
- Procarbazin 100 mg
- Granisetron 2 mg
- Aprepitant 80 mg
- Dexamethason 8 mg

Nun habe ich an vielen Stellen Vorbehalte gegen Dexamethason gelesen und würde gern von Euch wissen, ob Ihr aus eigener Erfahrung bestätigen könnt, dass Dexamethason hilfreich gegen Übelkeit/Erbrechen ist.

Vielen Dank im Voraus.
Tusnelda64
Prof. Mursch
09.01.2020 22:24:04
Dexamethason ist auch ein Antiemetikum (Antibrechmittel), das von Onkologen gerne gegeben wird.
Ob es in dieser Dosierung nötig ist, sollte man hinterfragen.

Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
Tusnelda64
10.01.2020 08:48:21
@ Prof. Mursch
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde bzgl. der Dosierung in der kommenden Woche nachfragen.
Tusnelda64
Mego13
10.01.2020 09:18:31
Liebe Tusnelda,

mir wird etwas mulmig, wenn ich Dein Posting lese. Warum? Meine Ausgangslage ist mit Deiner vergleichbar. Ich habe auch eine ähnliche Histologie des Tumors, mein Oligodendrogliom hat nur WHO II.

Ich bin am vergangenen Montag mit CCNU (4 Kapseln = 160 mg) gestartet, dazu gab es am Abend vorher 2 mg Granisetron, vor der Einnahme 2 mg und Abend des Einnahmetages 2 mg.
Musstest Du wirklich nur eine Kapsel CCNU schlucken?

Die Einnahme der Procarbazin beginnt nächste Woche Montag. Meine Neurochirurgin wollte mir dazu gar kein Antimietikum verschreiben, hat sich sogar geweigert. Ingwertee würde reichen. Der Onkologe hat mir nach Betteln, eine Packung mit 10 × 1 mg Granisetron verschrieben. Ich versuche nachher noch eine Packung zu bekommen, weil mein Bluttest ansteht. Dabei sind Antimietika bei mir besonders wichtig, weil ich meine Antiepileptika intus behalten muss.
Von den Procarbazin muss ich im Wechsel 1 (50) -2 (100) - 1-2 usw. schlucken.

Die Dexamethason musste ich sogar noch vor der Chemo bewusst ausschleichen. Ich hatte es während der Bestrahlung wegen des Verdachts auf ein Ödem und tatsächlich auch als Antimietikum bekommen. Ich musste allerdings durchgängig 4 mg schlucken. Mittlerweile bin ich sogar bei nur noch 12,5 mg Hydrocortison angelangt.

LG
Mego
Mego13
Tusnelda64
10.01.2020 12:13:45
Liebe Mego,

erstmal sorry für die missverständliche Angabe: ich habe 6 blaue Kapseln des Lomustin - also 240 mg - genommen ;-)

Nach der OP hatte ich bereits Dexamethason 4 mg bekommen, was ich anfangs der Strahlentherapie ausschleichen konnte.

Nun also Chemotherapie und die sicher nicht unbegründete Sorge vor Übelkeit/Erbrechen... Insofern bin ich ja ganz froh, dass meine Onkologin mir reichlich Antiemetika (Antibrechmittel) verordnet hat. Sie sagte dazu, dass die heutzutage übliche Dosierung von Zytostatika nur aufgrund der "modernen" Antiemetika möglich sei.

Von einer Einnahme des Dexamethason und der anderen Antiemetika am Abend hat sie abgeraten, weil der natürliche Cortisolspiegel gegen Morgen am höchsten sei. Da soll scheinbar der natürliche Verlauf nicht "gestört" werden. Leider verstehe ich es nicht besser.

Ich bin ein wenig verunsichert, was die Fülle der Medikamente angeht. Das beste wird aber sein, der Onkologin erstmal zu vertrauen und dann ggfs. im Lauf der Therapie Anpassungen "auszuhandeln".

Ich fände es gut, wenn wir uns weiterhin von unseren Verläufen gegenseitig berichten könnten.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
10.01.2020 14:26:50
Liebe Tusnelda,

wow, 6 Kapseln sind echt viel.
Ich war gerade beim Onkologen, die Blutwerte waren top. Jetzt kann es am Montag weitergehen. Wir könnten uns die Medikamente fast teilen. Ich muss jetzt nämlich mit den 10 Kapseln (1 mg) auskommen. Der nächste Termin beim Onkologen ist erst nächste Woche Freitag.
Ja, Dexamethason sollte man nicht am Abend nehmen wegen des zirkidianen Rhythmus. Durch die Morgeneinnahme wird dieser am wenigsten gestört.
Hast Du bereits Erfahrungen mit Antiemitika. Ich musste diese bereits während der Strahlentherapie nehmen. Die können ganz fiese Verstopfungen verursachen. Es ist also nicht schlecht, wenn man Lactulose und Klysmen bereits im Haus hat. Einnahme natürlich mit der Onkologin absprechen.

Hat Dir Deine Onkologin eigentlich etwas zu der Tyraminarmen Diät gesagt. Ich soll mich strikt daran halten.

Bekommst Du auch das Vincristin?

Wir können uns sehr gerne austauschen.

LG
Mego
Mego13
Neon
10.01.2020 15:12:35
Im Zusammenhang mit der Gabe von Kortikosteroiden während der Chemotherapie gab es Überlegungen, ob ein Kortikosteroid (wie Dexamethason) nicht kontraindiziert sei, da es die Blut-Hirn-Schranke abdichtet.

Wie hoch wird CCNU im PCV-Schema dosiert, welches Dir empfohlen wurde (110 mg/m²)?
Neon
Mego13
10.01.2020 15:30:54
Hallo Neon,

danke Dir für die Antwort wegen des Dexamethasons.
Genau bei mir wird von 110 mg / m2 ausgegangen. Das würde dann 180 mg ergeben. Das Ergebnis wurde dann aber vorsorglich abgerundet.
Vincristin kommt bei mir glücklicherweise nicht zum Einsatz.

LG
Mego
Mego13
Efeu
10.01.2020 18:11:12
Liebe Tusnelda,

zu deiner Frage ganz oben: Ich habe während der Bestrahlung, nachdem ich 3 Wochen lang unglaublich viel erbrochen hatte mit einhergehendem starken Gewichtsverlust, Cortison bekommen. Alle Antiemitika hatten davor versagt, Cortison reduzierte immerhin die Übelkeit.


Liebe Mego,

supi, Labor i.O. Beste Startbedingungen für Montag :-)))
ich drücke dir alle Daumen, wünsche dir Zuversicht, vielleicht verträgst du es ja gut....

LG und viel Kraft euch,
Efeu
Efeu
Tusnelda64
10.01.2020 18:35:46
Liebe Mego,

bisher habe ich keine Erfahrungen mit einem Antiemetikum. Lactulose habe ich aber bereits zu Hause.

Auf die Tyraminarme Diät angesprochen schüttelte die Onkologin nur den Kopf.

Vincristin ist für die nächste Woche vorgesehen. Hier gibt es aber auch die Absprache, es entweder zu reduzieren oder ganz wegzulassen, falls es zu Beschwerden kommt.

Bislang habe ich alles wie verordnet absolviert und werde es wider besseren Wissens auch weiterhin so handhaben. Ich tauge nun einmal nicht zum Rebellen ;-)

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Tusnelda64
10.01.2020 18:42:44
Liebe Efeu,

besten Dank für Deine Antwort - es bestätigt zumindest, dass Dexamethason auch gegen Übelkeit wirkt.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
10.01.2020 19:08:35
Liebe Efeu,
danke Dir für die Aufmunterung, die kann ich zur Zeit mehr als gebrauchen. Heute fühle ich mich wie eine Schlafwandlerin: Kortisonentzug und Chemo ist ein wenig sehr viel.

LG

Mego
Mego13
Mego13
10.01.2020 19:18:02
Liebe Tusnelda,

ich kann Efeu völlig Recht geben. Bei der Bestrahlung hat das Dexamethason allein schon gegen die Übelkeit gewirkt. Nur bei 8 mg hätte ich gar nicht mehr schlafen können, weil das Ganze auch kumuliert. Ich würde nur auf jeden Fall einen Magenschutz dazu nehmen.
Vielleicht kannst Du auch durch die wirkungsvollen Antimietika auf die tyraminarme Diät verzichten.

Wieviel Zyklen sollst Du eigentlich bekommen. Bei mir sind es 4 - 6.
LG

Mego
Mego13
Efeu
11.01.2020 08:13:17
Liebe Mego,

mal laienhaft gefragt: Muss denn der Cotison-Entzug weiter gemacht werden während der Chemo? Kannst du nicht einige Wochen bzw je nach Befinden auf dem Stand bleiben, auf dem du bist?

Wie sind die Cortisol-Werte aktuell, auch unter Belastung (Synacten-Test?)

Ich drück dich, schicke dir Kraft, wünsche dir alles was hilft,
Efeu
Efeu
Mego13
11.01.2020 10:13:53
Liebe Efeu,

die Ärzte bestehen darauf, dass ich entziehe, dass dieses Mal nur um 2,5 mg runtergegangen bin, war schon meine "eigenmächtige" Entscheidung. Ich finde Deinen Vorschlag sehr gut: Die letzten 12,5 mg Hydrocortison nach Befinden ausschleichen.
Die Cortisolwerte werden gar nicht getestet. Wie wird der Synacten - Test vollzogen?

Danke Dir. Ich drücke Dich zurück.

Alles Liebe
Mego
Mego13
Efeu
11.01.2020 19:49:10
Liebe Mego,

ich kann dir leider nicht wirklich erklären, wie der Test funktioniert. Im Prinzip geht es darum, unter Belastung, sprich Gabe von ACHT i.V., die Cortisol-Produktion der Nebennierenrinde zu provozieren und messen.

Anhand der Ergebnisse kann eine Aussage getroffen werden, zu welcher Leistung die NNR in der Lage sind.

Wenn ich es nicht besser beschreiben kann, dann, weil ich mich (Gruss von meiner Demenz) so gut wie gar nicht mehr an den Test erinnern kann. Nur, dass ich morgens nüchtern ins Krankehaus musste, einen Venenzugang gelegt bekam, Infusion, liegen musste....aber Dr. google gibt dir bestimmt genauere Auskunft.

Wie geht es dir heute?

Weisst du, das mit dem Verringern der Reduktionsdosis, diesem "Zeit lassen", habe ich von meinem Endokrinologen. Wir versuchen seit Jahren immer wieder mal bei mir, die Dosis zu reduzieren, und er betont immer, wie wichtig es sei, sich ganz ganz viel Zeit dafür zu nehmen. Klar, bei mir ist es etwas anders, ich nehme seit 4 Jahren Hydrocortison....trotzdem.

Ich wünsch dir viel Energie, dass du kleine, schöne Dinge erlebst, diese Mutmacher, die so unscheinbar daher kommen, und wenn man innehält....

LG
Efeu
Efeu
Tusnelda64
16.01.2020 20:51:52
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte heute einen kurzen Zwischenbericht liefern: seit gestern bin ich in der 14-tägigen Procarbazin-Phase.

Ich habe selbst entschieden, auf das Dexamethason zu verzichten. Ein wenig schlauer bin ich aber, warum es verordnet wurde. Der Grund ist, dass das Medikament Aprepitant nur zugelassen ist als Kombinationspräparat mit einem Kortikosteroid (z.B. Dexamethason) und einem 5-HT3-Antagonisten (z.B. Granisetron).

Grundlage der Zulassung war eine Studie, bei der diese drei Komponenten gemeinsam getestet wurden und eine signifikant bessere Wirksamkeit belegt werden konnte.

Leider verstehe ich nicht, ob es einen sachlichen Grund gibt, alles zusammen nehmen zu "müssen" oder ob es einfach keine andere Studie gibt.

Da es aber "nur" die Chemotherapie erträglicher machen soll, werde ich in den kommenden Tagen etwas experimentieren und dann auch hier berichten.

Hat von Euch bereits jemand Erfahrung mit Aprepitant?

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
16.01.2020 21:25:07
Liebe Tusnelda,

zu Aprepitant kann ich Dir leider nichts sagen. Ich nehme nun seit 4 Tagen Procarbazin. Ich habe es folgend mit Graniseton kombiniert:
Montag: 1 Tablette Procarbazin & 2 mg Granisetron

Dienstag: 2 Tabletten P. & 3 mg Granisetron

Mittwoch: 1 Tablette P. & 1 mg Granisetron

Donnerstag: 2 Tabletten P. & 2 mg Granisetron

Freitag: 1 Tablette P. & 1 mg Granisetron

Samstag: 2 Tabletten P. & 2 mg Granisetron

Die Procarbazin- Menge ist natürlich durch die behandelnden Ärzte festgelegt

LG
Mego
Mego13
Mego13
17.01.2020 07:06:18
Liebe Tusnelda,

Es gibt tatsächlich Studien zum emetogenen Potential (wie stark Chemotherapeutika Übelkeit und Erbrechen hervorrufen) von Zytostatika. Danach werden Leitlinien entwickelt, wie die Antiemese auszusehen hat und damit, welche Medikamente möglichst gegen Übelkeit eingesetzt werden sollen. Procarbazin liegt übrigens bei Stufe 4 und ist damit hoch emetogen:
https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/antiemese-bei-medikamentoeser-tumortherapie/@@guideline/html/index.html

LG
Mego
Mego13
Mego13
31.01.2020 08:21:52
Liebe Tusnelda,

wie geht es Dir mittlerweile. Du müsstet nun auch in der Pausenzeit bis zum 2. Zyklus angekommen sein.

LG
Mego
Mego13
Tusnelda64
31.01.2020 20:36:48
Liebe Mego,

Du hast recht: ich hatte am Dienstag, dem 28.01.2020 die letzten Tabletten Procarbacin genommen. Da das Granisetron zu starker und unangenehmer Verstopfung geführt hatte, habe ich gegen die Übelkeit 1-2 Tabletten Paspertin (MCP) genommen und fand das bislang ausreichend.

Vorgestern hatte ich der Onkologin gesagt, dass ich auf die Gabe von Vincristin verzichten möchte. Das hat sie ohne Einwände akzeptiert.

Ich nehme an, dass am 20. oder 21.02.2020 der zweite Zyklus beginnt, bei dem ich dann aber wieder die volle "Dröhnung" Aprepitant 80 mg zum Lomustin (Cecenu) nehmen werde.

Meine Onkologin habe ich übrigens gefragt: sie sagte, dass ich das Aprepitant auch allein nehmen kann - also werde ich es probieren.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
31.01.2020 21:43:43
Liebe Tusnelda,

das Granisetron macht üble Verstopfung. Da hast Du völlig Recht. Ich nehme dagegen Lactulose und habe einmal ein Klysma genutzt.
Ich habe jetzt bis zur letzten Procarbazintablette auch Granisetron genommen. Zum CCNU werde ich auch auf jeden Fall wieder 3 × 2 mg Granisetron nehmen.
Toll, dass Du jetzt auch auf Vincristin verzichten kannst.
Wenn Du auf Dexamethason verzichten kannst, kann ich es nur empfehlen. Das Ausschleichen ist echt zäh. Ich wurde vor der Chemo auf Hydrocortison umgestellt. Ich bin gespannt, wie lange ich jetzt für die letzten 7,5 mg noch brauche.

Wie steht's denn um Deine Blutwerte. Hämoglobin ist bei mir noch top, Granulozyten auch, nur die Blutplättchen sind unter dem Normalwert.
Mein nächster Zyklus soll am 17.02. beginnen, wenn die Blutwerte stimmen.
Nächste Woche bekomme ich eine Ernährungsberatung.

LG
Mego
Mego13
Tusnelda64
01.02.2020 19:58:06
Liebe Mego,

meine Blutwerte vom vergangenen Mittwoch führten zu einem Anruf am nächsten Tag, dass die Blutplättchen zu niedrig seien und ich deshalb am kommenden Montag (03.02.2020) nochmal zur Blutkontrolle kommen soll.

LG Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
01.02.2020 20:16:08
Liebe Tusnelda,

das tut mir sehr leid. Ich drücke Dir am Montag die Daumen. Ich habe meinen nächsten Blutkontrolltermin am kommenden Dienstag, sowie die Ernährungsberatung. Ich berichte, wenn ich etwas Allgemeingültiges erfahre.
Wieviel Zyklen musst Du eigentlich machen.

LG
Mego
Mego13
Mego13
04.02.2020 17:28:42
Liebe Tusnelda,

ich war heute bei der Ernährungsberatung. Was für Dich auch interessant sein könnte, ist die Empfehlung mindestens 1,2 bis 1,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht zu essen. Bei mir kam es so zu der Empfehlung mindestens 80 g Eiweiß zu essen. Ich werde auch definitiv nur Granisetron bekommen, so bin ich "gezwungen" mich an die Tyraminarme Ernährung zu halten.

Was machen Deine Blutwerte?

LG

Mego
Mego13
Tusnelda64
06.02.2020 13:19:19
Liebe Mego,

danke für die Info.

Meine Thrombozyten sind auf dem aufsteigenden Ast, sodass ich (diesmal) keine entsprechende Infusion bekommen musste.

LG Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
06.02.2020 14:44:08
Liebe Tusnelda,

es erleichtert mich, dass es bei Dir auch wieder bergauf geht. Ich habe nächste Woche Freitag noch einen Bluttest. Wenn der in Ordnung ist, geht es bei mir am 17. Februar in die zweite Runde.

LG
Mego
Mego13
Mego13
18.02.2020 09:10:39
Liebe Tusnelda,

ich wünsche Dir viel Glück für Zyklus Nr..2. Meiner hat gestern begonnen, deswegen denke ich, dass Du auch diese Woche startest.

Liebe Grüße
Mego
Mego13
Tusnelda64
18.02.2020 18:16:05
Liebe Mego,

danke für die guten Wünsche, die ich natürlich gern zurückgebe. Ich werde vermutlich erst am Freitag starten, da ich am Donnerstag mit einigen Kolleginnen zum "Mädelsabend" verabredet bin und ein Tag später kein Problem sein sollte.
Das werde ich aber morgen mit meiner Onkologin besprechen. Dort erfahre ich vielleicht auch das Ergebnis meines MRT's von vor einer Woche.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
19.02.2020 08:58:23
Liebe Tusnelda,

ich finde auch nicht, dass ein Tag später ein Problem ist. Die Lebensfreude soll schließlich auch noch ein wenig erhalten bleiben.
Weißt Du eigentlich wieviel Zyklen Du absolvieren sollst?

LG
Mego
Mego13
Tusnelda64
19.02.2020 18:38:36
Liebe Mego,

geplant sind 6 Zyklen. Es wird sich also hinziehen...
Mein MRT war übrigens in Ordnung.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
19.02.2020 19:03:08
Liebe Tusnelda,

Ich freue mich sehr über Dein gutes MRT. Bei mir sollen es 4 - 6 Zyklen. Wie und wann immer das entschieden wird.

LG
Mego
Mego13
Mego13
06.03.2020 14:42:23
Liebe Tusnelda,

wie geht's Dir im 2. Zyklus? Ich muss nur noch Samstag und Sonntag Procarbazin nehmen. Dann habe ich erstmal wieder 3 Wochen Pause. Meine Leukos waren vor einer Woche auf 2,4 gesackt, lagen aber heute zumindest schon einmal wieder bei 2,9. Dieses Mal habe ich ganz schön mit Übelkeit und Magenschmerzen zu kämpfen. Ich hoffe, das regeneriert sich zumindest wieder ein wenig in der Pause.

LG
Mego
Mego13
Tusnelda64
07.03.2020 13:18:34
Liebe Mego,

eigentlich geht es mir ganz gut. Auch diesmal kann ich die Übelkeit mit 1-2 MCP-Tabletten vermeiden.
Allerdings fehlt mir der Antrieb. Ich bin ziemlich down und habe zu nichts Lust. Möglicherweise liegt das auch am Blutbild. Das wird aber erst kommenden Mittwoch zum ersten Mal in diesem Zyklus kontrolliert.
Ich wünsche Dir eine gute Regeneration.

Liebe Grüße
Tusnelda
Tusnelda64
Mego13
07.03.2020 14:50:29
Liebe Tusnelda,

das ist sehr schön, dass Du nicht so sehr mit Übelkeit kämpfen musst. Bei mir ist der Magen so lädiert, dass ich jetzt noch zusätzlich Riopan nehmen muss. Ich bin froh wenn morgen der Spuk erstmal wieder vorbei ist.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Antriebslosigkeit am Blutbild liegt. Ich meine, dass ich das Einknicken der Leukos gemerkt habe.
Wann bist Du dann mit dem Procarbazin durch?


LG
Mego
Mego13
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