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Thema: Eigenblutspende vor Gehirn-OP?

Eigenblutspende vor Gehirn-OP?
Marion[a]
06.02.2001 22:22:48
Eigenblutspende Gehirn-OP - welche Kliniken gehen darauf ein?

Hallo,

wer kann mir hierzu einen Hinweis geben. - Ich bin auf diese Idee leider erst gekommen, als ich zur BIOPSIE in die Klinik kam und im Aufnahmeantrag darauf hingewiesen wurde, daß hierzu die Möglichkeit bestände und ich mit meiner Unterschrift bestätige, dies zu wissen.

Man sagte mir eine Eigenblutspende sei wegen des gereingen Risikos bei einer BIOPSIE nicht nötig. Eine Eigenblutspende würde sich über so 6 Wochen hinziehen.

Ich fragte wie dies bzgl. einer ev. anstehenden OP sei(wollte wegen der 6 Wochen Dauer eigentlich damit beginnen). Dies wurde mir jedoch nicht ermöglicht - ich sollte erst das Ergebnis der BIOPSIE abwarten.

Eigenbut würde auch nur verwendet, wenn diese Klinik dieses selbst aufbereitet habe.

Kann man diese beim Hausarzt vornehmen lassen (wenn OP in anderer Stadt an anderer Klinik?)

Hat jemand Erfahrungen mit Kliniken, die hier etwas entgegenkommender sind?

Danke.

Gruß

Marion
Marion[a]
Prof. Piek
09.02.2001 18:21:00
Ich würde mich zunächst noch einmal mit meinem Operateur beraten. Falls er nicht ausschließen kann, daß während der Operation Blut transfundiert werden muß, würde ich auf jeden Fall zur Eigenblutspende raten. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie schnell ihr Körper das entnommene Blut wieder nachbildet und wie viele Konserven entnommen werden sollen. Aber mit 3-4 Wochen muß man schon rechnen (d.h. kein Daueraufenthalt in der Klinik, sondern 3-4 mal zur Klinik fahren, dort Blut spenden). Für genauere Einzelheiten eventuell noch einmal direkt mit der Blutbank der Klinik in Verbindung setzen und sich dort informieren. Blutspenden beim Hausarzt sind meines Wissens nach nicht möglich.
Prof. Piek
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