Hallo,
unsere Tochter wurde vor ca. 7 Wochen mit Ependymom III. Grades zwischen Stamm- und Kleinhirn diagnostiziert. Bei Diagnose war sie 3,75 Jahre alt. Der Tumor konnte nahezu vollständig entfernt werden, der Durchmesser betrug ca. 4cm. Nach der OP waren die Symptome verschwunden. Vor ca. 3 Wochen begann wieder morgendliche Übelkeit, z.T. mit Erbrechen. Unser Eindruck ist, dass es sich eher verschlechtert als verbessert, da es ohne Gabe von Zofran fast sicher auch zu Erbrechen kommt. Selbst mit Gabe von Zofran kam es in den letzten Tagen auch zu mehrmaligem morgendlichem Erbrechen. Vor einer Woche aufgrund der Symptomatik noch mal ein MRT durchgeführt, ohne Hinweis auf erhöhten Hirndruck. Kein Ödem, alle Ventrikel frei.
Über den Tag hinweg stabilisiert sich ihr Zustand und gegen Mittag geht es ihr besser, so dass sie ein bisschen essen und auch mal aufstehen und spielen kann.
Die Symptomatik ist insbesondere heikel, da wir vor drei Tagen mit der Bestrahlung begonnen haben und das Erbrechen unter der Maske lebensgefährlich ist.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wir sind sehr besorgt, zumal die Ärzte relativ gleichgültig gegenüber dieser Entwicklung sind und kein Interesse zur weiteren Abklärung zeigen. Wir fürchten, dass evtl. etwas übersehen.