Der Titel sind die Schlussworte von einem Gedicht von Erich Fried.
Ich möchte meine Trauer mit euch teilen. Am übernächsten Freitag ist ihr fünfter Todestag.
Sie starb in einem Hospiz, es gab da zwei Räume - direkt nebeneinander. mit einer Zwischentür. Die letzten drei Wochen habe ich mit ihr in dem Hospiz gelebt. In dem halben Jahr vorher habe ich sie zuhause gepflegt - zwischen Tod und Diagnose lagen 6 Monate. Sie hat nur eine OP gehabt - auf Bestrahlung und Chemo hat sie verzichtet.
Unser letztes halbe Jahr war gut, obwohl ich nur schemenhafte Erinnerung an Kronkretes habe. Ihre Symptomatiken waren "human" - keine epileptischen Anfälle, Erbrechen oder Wesensveränderungen - es gab halt immer mehr kognitive Ausfälle und andere Beschwerden, so dass ich irgendwann nicht mehr die Verantwortung für die häusliche Pflege behalten wollte.
In den letzten Sekunden ihres Lebens habe ich unsere Musik gespielt - zu der wir oft zusammen getanzt haben - "tanzend ist sie hinübergegangen", hat unser Schwiegersohn dazu gesagt.
Ich habe sie geliebt und liebe sie immer noch ...
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.