www.hirntumorhilfe.de
Herzlich willkommen im Forum der Deutschen Hirntumorhilfe!

Thema: Glioblastom: Temodal wirkungslos?

Glioblastom: Temodal wirkungslos?
Sabine[a]
19.03.2001 09:13:30
Das Glioblastom meines Vaters wurde nach Operation und Strahlentherapie mit Temodal behandelt - nun der zweite Zyklus. Unter Temodal hat sich der Tumorrest fast verdoppelt. Wie lange muss man mit Temodal behandeln, bis eine Wirkung oder Wirkungslosigkeit festgestellt werden kann?
Sabine[a]
Maggie[a]
19.03.2001 12:36:20
...das scheint wohn niemand so genaus zu wissen. Mein Bruder (Glioblastom IV Multivorma) hat nach der ersten OP sieben Wochen lang (mit Bestrahlung zusammen) Temodal genommen. Sieben Monate später folgte ein Rezidiv, der im Januar 2001 operiert wurde. Seit letzter Woche hat er wieder Temodal. Das nachdem die Aerzte eigentlich nichts mehr geben wollten, wir aber Druck gemacht haben noch etwas zu tun.
Wie und ob das Temodal wirkt, kann uns kein Mensch genau sagen. Die Aerzte scheinen eh nicht mehr an eine Genesung zu glauben. Also heisst es kämpfen und ja nicht aufgeben, denn Wunder gibt es immer wieder.
Maggie[a]
Sebastian[a]
19.03.2001 13:57:25
Wenn es unter einer Chemotherapie zur Progression des Tumors kommt, sollte man diese Chemotherapie nicht mehr fortführen. Ihr verschenkt kostbare Zeit, in der Ihr andere, möglicherweise effektivere Mittel hättet testen können. Temodal ist nicht sehr effektiv in der GBM-Behandlung. Ich frage mich, warum man bei Euch überhaupt mit Temodal begonnen hat.
Sebastian[a]
Maggie an prof. piek
21.03.2001 13:02:20
Ich lese immer wieder Ihre Antworten. Bin aus der Schweiz und suche Antworten auf viele Fragen meines Bruders betreffend. Er ist 39 und hat ein Glioblastom IV multiforma. 2 OP´s hinter sich. Chemo (Temodal) und Bestrahlung während sieben Wochen nach der ersten OP. Rezidiv sieben Monate später. Wieder OP. Drei Monate keine Medikamente (ausser Epi-Meidkamente). Nun wieder Temodal in viel höheren Dosen als das erste mal. Er nimmt dauernd ab (kann nicht essen) und ist immer sehr müde. Ich frage mich ob es besser wäre es mit anderen Medikamenten als Temodal zu versuchen. Habe aber hier das Gefühl, dass die Aerzte so oder so schon lange aufgegeben habe und sie einfach noch Temodal geben weil wir (die Familie) insistiert haben noch etwas zu versuchen.
Meine E-Mail: mmast@dplanet.ch. Wäre Ihnen sehr dankbar für Antwort.
Maggie an prof. piek
Frank[a]
02.04.2001 23:26:54
Hallo Sebastian!

Bei meinem Vater (BGM VI; OP war am 13.3.01, Strahlentherapie mit Linearbeschleuniger soll in 10 Tagen starten) wurde ebenfalls der Einsatz von Temodal im Anschluss an die Bestrahlung vorgeschlagen.
Was sind ggfs. effektivere Mittel?

Danke,
Frank
Frank[a]
NACH OBEN