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Thema: Glioblastom-Therapie gesucht!

Glioblastom-Therapie gesucht!
Markus Hausmann
29.09.2000 20:13:09
Bei meinem Vater wurde im Alter von 61 Jahren ein Glioblastom diagnostiziert, operiert, bestrahlt und chemotherapiert. Da nun nach 11 Monaten ein Rezidiv an einer nicht operablen Stelle festgestellt wurde, sind die behandelnden Aerzte der Meinung, dass mein Vater "austherapiert" ist.
1. Woher bekomme ich Informationen ueber klinische Studien fuer diese Art von Tumor (national/international).
2. An welcher deutschen Klinik finde ich Spezialisten fuer die Behandlung von Hirntumoren?
Vielen Dank im voraus!
Markus Hausmann
Benutzer81
29.09.2000 22:58:59
hallo Markus, es tut mir leid,dass dein Vater erkrankt ist.Ich habe von einer Bor-Neutronen- Einfangtherapie gehört,die anscheinend sehr positiv ausgefallen ist. Ich selber habe vor einem Jahr sehr intensiv nach einer therapie für meine Mutter gesucht,die auch an einem glioblastom erkrankte(sie war 43), sie konnte aber nicht in die Studie miteingebracht werden.Wenn du noch irgendwelche Fragen hast maile mir(Aylin045@aol.com) Der Arzt,der die Studie leitete,heisst Dr. sauerwein und ist in der Uniklinik essen tätig.Ich hoffe ich konnte dir helfen. ich wünsche deinem Vater alles gute und ; gebt die hoffnung nicht auf
Benutzer81
Andrea[a]
01.10.2000 20:47:14
Hallo Markus, ich habe die Nachricht für dich von der Einfangtherapie gelesen. Mein Mann hat ein Glioblastom und ist im Uniklinikum Essen, Hufelandstr., operiert worden. Laut Auskunft von Herrn Prof. Stolke, Neurochirurgie, gibt es dort keine Studien und keine Chemotherapien für ein Glioblastom, was es mit der Einfangtherapie auf sich hat, weiß ich nicht, mußt du nachhören. Also Uniklinikum laut o.g. Prof. macht keine weiteren Therapien gegen Glioblastome. Alles Gute für dich und deinen Vater. Andrea.
Andrea[a]
Dübbers Andrea
15.10.2000 12:32:50
Hallo Markus,
habe am Freitag im Radio einen Bericht der Charitè Berlin -Dr. Andreas Jordan gehört.
Demnach gibt es bei Glioblastomen eine neue Therapiemöglichkeit. Die Krebszellen werden mit einem eisenhaltigen Mittel gespritz und anschließend erwärmt. Weiteres weiss ich selbst noch nicht. Werde mich am Montag mit der Charité in Verbindung setzten, da mein Mann ebenfalls einen Gehirntumor -Astro III, nicht operabel und gewaltig groß, hat. Bestrahlung haben wir durch - wissen aber nicht wie es jetzt weitergehen soll.
Vielleicht habt Ihr dort Glück.
Gute Informationen erhält man auch in der Uni Heidelberg. Dort ist ein Ärzteteam telefonisch erreichbar. Von dort kann man wahrscheinlich auch die neuesten Informationen erfahren.
Gruß

A. Dübbers
Dübbers Andrea
Wolfgang[a]
27.11.2000 17:49:55
Hallo Alexandra,

mir ist nur der Fall eines Apothekers bekannt, der sein GBM mittels synth. Hypericin für viele Monate in Schach gehalten hat. Teilremission (!), obwohl da
laut Aussage der Ärzte nichts mehr zu machen war. Er hat VIMRxyn+H15 eingenommen und sein Glioblastom ist für 9 Monate vom MRT verschwunden,
obwohl es schon riesig war. Die Krankengeschichte wurde auf einem Symposium im März in Hannover vorgestellt. Über 20 GBM-Patienten haben VIMRxyn
schon erfolgreich getestet. Vielleicht meldet sich einer. Kennt jemand den Studienleiter des Hyperic
Wolfgang[a]
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