Hallo, liebe Teilnehmer des Forums, mit großem Interesse lese ich eure Beiträge. Ich schreibe für meinen Mann, dem im Juli 2026 operativ ein Glioblastom (MGMT Status nicht promotormethyliert) entfernt wurde und der sich im Moment einer Radiochemotherapie nach dem Stupp-Verfahren unterzieht. Nächste Woche ist diese Behandlung zu Ende und es folgt eine 4 wöchige Behandlungspause. Obwohl wir uns sehr bemüht haben, Informationen zu und Möglichkeiten für weitere, alternative oder ergänzende Therapien zu bekommen, haben wir bis jetzt diesbezüglich rein gar nichts erreicht: angeschriebene Unikliniken antworten nicht oder verweisen darauf, dass sie keine Teilnahme an Studien anbieten können bzw. bieten uns an, uns nach Auftauchen eines Rezidivs wieder zu melden. Der behandelnde Onkologe in unserem regionalen Krankenhaus verweist auf das Angebot des Krankenhauses, meinen Mann zu einem späteren Zeitpunkt mit der Therapie TTF zu behandeln, auf die Frage, ob Temozolomid in der „Erhaltungsphase“ überhaupt Sinn macht, schweigt er. Wir kommen uns vor wie in einem nicht enden wollenden Alptraum. Meine Frage an das Forum: Gibt es überhaupt Hoffnung auf Möglichkeiten, diese Krankheit erfolgreich zu behandeln?