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cattarina

Ihr Lieben,
Ich habe im Oktober meine offizielle Chemo nach Stupp (6 Monate) abgeschlossen und mich mit meinen Ärzten dafür entschieden, noch 3 Sicherheitsmonate dranzuhängen. Der Tumor war bei der OP im Januar komplett entfernt worden, aber ich wollte so viel wie möglich Sicherheit.
Meine Leukozyten waren während der Chemo fast kontinuierlich bei 2,6...
Einmal habe ich sogar eine Neulasta-Spritze bekommen, die die Leuko-Produktion anregt und hatte davon elende Schmerzen im Knochenmark.

Nach der Chemo sind sie immer weiter gesunken und die Ärzte sagten, sie müssen erstmal wieder über 3 kommen, sonst sei das Risiko zu hoch.
Vor 2 Wochen waren sie dann auf 2.4, vor einer Woche sogar auf 2.1 abgesunken.

Da habe ich mir gesagt: jetzt mache ich mal einen Selbstversuch!
7 Tage lang habe ich eine vollkommene Überproduktion von weißen Blutkörperchen visualisiert. Also es mir bildlich vorgestellt. Beim Zähneputzen, beim Autofahren - wann immer ich mich daran erinnert habe, hab ich mir eine sprudelnde Quelle von weißen Blutkörperchen vorgestellt, die prickelnd wie Luftbläschen aus meinem Rückenmark ausströmen.

Ich habe nichts weiteres verändert....
Mein Neurochirurg selbst hatte schon gesagt, wie wichtig eine positive Psyche ist. Ich beschäftge mich auch beruflich mit Mentaltraining.. daher war ich gespannt...
Ich weiß, wieviel der Körper zu tun imstande ist, wenn man nur fest daran glaubt...
Beim Volleyball hatte ich in der Woche sehr ähnliche Schmerzen wie mit der Neulasta-Spritze, aber ich dachte mir, dass das auch die Psyche sein kann.

Freitag dann der Bluttest:
Nur eine Woche zuvor Rekord-Tiefstwert: 2.1
- diese Woche 2.8!!!!

Ich habe 700 Blutkörperchen herbeivisualisiert! :D

Jetzt mach ich fleißig weiter, damit ich im Januar nochmal ein bisschen Chemo machen kann!

Ist das nicht schön? Und es gibt mir auch so viel Mut für den Krebs an sich. Das Gefühl, meinem Körper vertrauen zu können. Und ihm auch viel zuzutrauen.

Ich glaube ganz wichtig ist immer, positiv zu denken...
Sowohl meine Psychologin, als auch meine Onkologin sind begeistert von meinem Experiment.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich schick euch liebe Grüße,

Kathi

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