Hallo liebe Betroffenen und Angehörige,
mein Mann ist mit 56 Jahren nach gut einem Jahr zuhause vorigen Dienstag, den 13.09,2016 verstorben. Wir sind alle unendlich traurig. Es ist nichts mehr, wie es war. Die OP war am 7.9.15. Danach folgten 30 Bestrahlungen, halbes Jahr Chemo mit Temodal bis Mai 16. Danach dachten wir, er könnte sich von den Strapazen erholen. Aber leider kam ein Rezidiv, dass nicht mehr bestrahlt werden konnte. OP und Chemo waren auch keine Optionen mehr, weil mein Mann körperlich total erschöpft war. Die Kinder und Geschwister waren immer bei ihm. Morgens um 6.30h war ich mit ihm allein, als er einschlief. Er war nur im Februar wegen Bluttransfusionen und im März wegen einer Thrombose paar Tage im Krankenhaus, ansonsten immer zuhause. Kommenden Freitag zur Beerdigung wird noch ein schwerer Tag für uns werden.
Ich möchte mich hier für alles , was ich gelesen habe und mir geholfen hat, bedanken. Die neusten Infos und wie andere Patienten und Angehörige mit dem Gliobastom versuchen zu leben, war mir oft ein Trost.
Lieben Gruß Skorpi