Hallo zusammen, ich habe mich just hier angemeldet, nachdem ich tagelang eure Beiträge gelesen habe. Das hat mir schon sehr geholfen!
Ich habe ein kleines Meningeom, mit Kontakt zum linken Trigeminus. Durch Taubheitsgefühle am und im Ohr, und einen Hörsturz vor 6 Wochen, wurde die Diagnose durch ein MRT gestellt. Gestern war ich in Krefeld bei Gamma Knife, habe mich beraten lassen und eigentlich schon dafür entschieden. Natürlich muss ich erst die Krankenkasse wechseln....
Die " freundliche" Dame der Ba**** hat mir meinen Entschluss nicht besonders schwer gemacht.
Also habe ich jetzt noch bis Anfang Juni Zeit, mir Gedanken zu machen. Ich werde mir eine zweite Meinung, in der klassischen Neurochirurgie, einholen. Wenn ich einen Termin dort bekomme... Wie ich hier gelesen habe, kann das dauern.
Am meisten beschäftigt mich die Sorge wegen der Lage in unmittelbarer Nähe zu den Nerven. Ich habe jetzt schon ein kribbeln rund um das linke Ohr und oft das Gefühl, mein Ohr ist eingeschlafen. Jetzt habe ich natürlich Angst, daß eine OP oder eine Bestrahlung die Beschwerden dauerhaft verschlimmern können. Vor allem in Richtung Trigeminusneuralgie. Kurzfristige Verschlimmerung kann ich gerne in Kauf nehmen.
Hat jemand auch ein Meningeom mit Kontakt zum Trigeminus gehabt, es - wie auch immer - behandeln lassen und was ist daraus geworden?
In Krefeld hat man mir lediglich gesagt, daß das Taubheitsgefühl bleiben kann, oder auch nicht. Kann schlimmer werden, muß aber nicht. Auch andere Nerven können von der Bestrahlung betroffen sein und reagieren, muß aber nicht.
Für eure Reaktion schon mal danke... Jede Info wird mir helfen!