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Thema: Meningeom/Migräne/Hormone

Meningeom/Migräne/Hormone
Uvessen
09.04.2018 13:44:34
Hallo zusammen,
auf Grund einer sechs Tage anhaltenden Migräne wurde bei mir vor 3 Wochen ein MRT mit Kontrastmittel durchgeführt und "nur" ein Meningeom gefunden 12 × 16 × 10mm, am Keilbeinflügel rechts. Am kommenden Freitag habe ich dazu einen Termin bei einem Neurochirurgen.
Ich bin 56 Jahre alt und nehme seit drei Jahren ein Östrogen Gel aufgrund starker Wechseljahresbeschwerden. Die Migräne trat auf, nachdem ich die Dosis des Gels 4 Tage vorher erhöht hatte. Trotz der Senkung der Dosis begann die nächste Migränephase schon sechs Tage später und dauert mittlerweile den zehnten Tag an, dies nennt man wohl einen Migräne Status.
Hat hier vielleicht im Forum jemand mit der Kombination dieser drei Themen Meningeom/Migräne/Hormone schon zu tun gehabt? Ich habe den Eindruck, dass das alles zusammen spielt.
LG
Uvessen
Lena333
09.04.2018 17:07:19
Hallo Uvessen,

tut mir leid für Dich, dass Du diese Diagnose bekommen hast.

Ob bei Meningeomen ein Zusammenhang mit der Einnahme von Östrogen/Progesteron- Präparaten besteht, wird hier im Forum oft diskutiert und Du wirst viele Beiträge dazu finden.

Mir selbst wurde von einem erfahrenen Neurochirurgen bei der Erstdiagnose meines Meningeoms (2014) gesagt, ich solle sämtliche Hormonpräparate (auch pflanzliche) absetzen, da nicht auszuschließen ist, dass Meningeome Oberflächenrezeptoren für Östrogene bzw. Progesteron haben. Endgültig sicher kann man das natürlich nur durch eine Biopsie klären, die aber natürlich erst postoperativ durchgeführt wird. Ich selbst hatte vor meiner Meningeom- Diagnose auch w/ Wechseljahresbeschwerden pflanzliche Hormone (Mönchspfeffer) eingenommen, die ich DIREKT nach der Diagnose abgesetzt habe w/ dem EVENTUELLEN Zusammenhang mit dem Meningeom. Leider habe ich seitdem zunehmende Wechseljahresbeschwerden und würde mittlerweile liebend gerne Hormonpräparate einnehmen, aber natürlich gehe ich dann das "Risiko" ein, dass das Meningeom "schneller" wächst.
Es ist halt leider eine Abwägung: Leidensdruck durch die Wechseljahre oder eben: Risiko eines eventuellen schnelleren Wachstums des Meningeoms.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, diese Frage dem Neurochirurgen zu stellen, den Du konsultierst, aus meiner Erfahrung heraus ist der Zusammenhang mit Hormonen und Meningeomen nicht überall bekannt.
Wie gesagt: es MUSS ja auch keinen Zusammenhang geben, es KANN aber sein, d.h. Hormone sind ein "Risikofaktor" bei Meningeomen.
Was Deine Migräne angeht, sorry, da weiß ich leider nicht, inwieweit die mit Deinem Meningeom zu tun hat, aber auch diese Frage solltest Du unbedingt den Neurochirurgen fragen, evtl. kommt Deine Migräne von dem Meningeom? Das kann nur der Neurochirurg beurteilen anhand Deiner Bilder.

Ansonsten hoffe ich, dass Du eine gute Beratung hast am Freitag, ich würde soviel fragen, wie möglich.
Auch hier im Forum findest Du viele Tipps/ Hinweise/ Anmerkungen zu dem Thema, das HT - Forum hat mir selbst in meiner "Anfangszeit" (2014) viel geholfen, über das Thema: Meningeom mich zu informieren. Ich kannte das bis dato überhaupt nicht.

Noch eine Anmerkung: Die HT- Hilfe bietet am 21.04. einen Info- Tag in Würzburg an, (Programm findest Du hier im Forum), hier gibt es auch Vorträge zu Meningeomen. Vielleicht magst Du da teilnehmen, die Referenten gehen auch - wenn möglich und Zeit vorhanden- auf einzelne Fragen ein.

Ansonsten wünsch ich Dir alles Gute!

LG

Lena
Lena333
ElArch
09.04.2018 17:46:18
Ich habe ein Meningiom und nehme die Pille. Habe meinen Frauenarzt und Neurologen befragt, das Meningiom hat keinerlei "Gründe"...auch nicht Einnahme der Pille.

Ich nehme die Pille daher weiterhin zusammen mit Mönchspfeffer (ist nur pflanzlich kein hormon nur homöopathie) da niemand weiß ob und wie das Einfluss hat.

Es gibt wohl einzelne wenige Tumore die auf Hormone reagieren aber das ist sehr selten.

daher mache ich mich da nicht nicht verrückt ;) denn es ist nichts nachgewiesen

Meine Ärzte sagten alle dass Hormone überhaupt nichts mit Meningiomen zu tun haben...daher bin ich da keinesfalls ängstlich.
ElArch
KaSy
09.04.2018 22:45:53
Meningeome treten bei Frauen häufiger auf.
Sie können Hormonrezeptoren aufweisen.
Es gibt Frauen, bei denen in der Schwangerschaft, in den Wechseljahren und bei der Einnahme von Hormonen ("Pille", Hormone gegen Beschwerden in den Wechseljahren) Meningeome entstanden oder größer wurden. Nach Abschluss dieser Hormonumstellung (Entbindung, Absetzen der Hormone, Ende der Wechseljahre) konnte mitunter bei diesen Frauen ein Wachstumsstopp oder eine Verkleinerung festgestellt werden.

Es gab (gibt) in mehreren Ländern Studien zu diesem Zusammenhang zwischen Meningeomen und Hormonen, die eine Mitwirkung nicht ausschließen. (Die Studienergebnisse wurden mir auf Anfrage von einem NC geschickt.)

Das Problem ist, dass meines Wissens noch keine Lösung für dieses Problem gefunden wurde.

(Die Therapie mit "Anti"-Hormonen z.B. war nicht erfolgreich, bestätigten mir vor einigen Jahren unabhängig voneinander ein (weiterer) NC und ein Gynäkologe, die in der Charité an diesen Forschungen mitgewirkt hatten.)

Tatsächlich kann erst nach einer OP, Teil-OP oder Biopsie des Meningeoms in der pathologischen Untersuchung des Zellmaterials festgestellt werden, ob Rezeptoren für Hormone vorhanden sind.

Ich stimme damit Lena in all ihren Aussagen zu.

Auf einem Hirntumorinformationstag habe ich diesen Zusammenhang direkt erfragt, auch in eigenem Interesse, und es wurde so bestätigt, nur für Meningeome!

KaSy
KaSy
Uvessen
10.04.2018 08:22:33
Erst einmal vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Interessanterweise spiegeln sie ja auch die offensichtliche Zwiespältigkeit in der Ansicht zu diesem Thema wider, Ärzte die sagen, dass ein Zusammenhang besteht, und andere, die genau das Gegenteil sagen.
Ich werde das am Freitag bei dem Gespräch mit dem NC alles zum Thema machen. Aus dem Hormon Gel schleiche ich mich jetzt jedenfalls langsam raus.
@Lena: leider ist Würzburg für mich (NRW) ein bisschen arg weit, sonst hätte ich gerne diesen Tag besucht. Danke für den Tipp.
Uvessen
Xelya
10.04.2018 11:02:29
Es ist mittlerweile - laut Aussage mehrerer Neurochirurgen - bekannt, dass zwischen Meningeomen und Hormonen ein Zusammenhang besteht.

Meine Frauenärztin und sogar ein Endokrinologe hatten (vor einigen Jahren) davon noch nie etwas gehört und darauf gedrängt, ich solle die Pille nehmen (hab ich auch und in den Monaten ist der Tumor gewachsen, damit war für mich ein Zusammenhang klar).

Mein Neurochirurg hat übrigens damals nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, wenn man etwas nicht wüsste, bedeute das ja nun nicht, dass es nicht existent sei (oder sein könnte).

Ich habe für mich beschlossen, niemals Hormone zu nehmen (auch nicht Mönchspfeffer oder Johanniskraut). Ich habe es einfach schon zu oft erlebt, dass Ärzte, die vom Thema wenig Ahnung hatten, meinten, nur weil sie sich nicht auskennen, könne man als Patient ein Risiko eingehen. Daraus leiten sich auch oft (nicht immer) die unterschiedlichen Meinungen ab.
Xelya
PepeS
10.04.2018 11:16:16
ich nehme die Pille und habe da keinerlei Bedenken da meine Ärzte sagten es gibt hier keinen Zusammenhang.

Wenn es wachsen soll tut es das sowieso, mit oder ohne Pille ;) es kommt wie es kommt
PepeS
KaSy
10.04.2018 16:41:24
@PepeS
Wenn Dein Meningeom Hormonrezeptoren hat, dann fördern die zusätzlichen Hormone das Wachstum.

Deine Ärzte scheinen die Studien nicht zu kennen oder zu ignorieren.

Nun schreibt hier schon Xelya über ihre konkrete Erfahrung und Du ignorierst das auch.

Ich denke, man sollte eine nicht nachweisbare Einzelerfahrung nicht mit Studien vergleichen, in die, je nach Land, hunderte bis zehntausende Patienten einbezogen wurden.

Wegen der Ergebnisse dieser Studien werden in den entnommenen Meningeomzellen seit Jahren auch die Hormonrezeptoren bestimmt. Das tun die Pathologen, weil es für die weiblichen Patienten wichtig ist!

KaSy
KaSy
PepeS
10.04.2018 16:45:25
Jaaaa.WENN...aber wenn ist nicht sicher..

Das weiß ich ja nicht ob mein Meningiom Hormonrezeptoren hat...normal hat dies kein Meningiom, hat mein Frauenarzt gesagt.

Studien gibt es viele aber nicht alle Studien sind korrekt. ich sehe das locker ;)

ich mache mich da nicht verrückt... vieles kann zum Wachstum führen , was man gar nicht weiß (gibt wohl keine richtigen Gründe oder Ursachen für Wachstum.

Wenn dies bei Xeyla so war muss es bei mir ja nicht so sein. Ich nehme die Pille schon 30 Jahre und setze diese nicht einfach so ab vor den Wechseljahren.

Wenn es wachsen soll dann sowieso egal mit oder ohne Hormone..ich sehe das gelassen.. Da ,müsste mir schon ein Arzt zu 100 Prozent sagen dass das Meningiom sicher von der Pille kommt.

kann jeder machen wie er möchte, ich spreche ja nur für mich selbst
PepeS
Lena333
10.04.2018 17:19:08
An allen "neuen" Forumteilnehmer, insbesondere an Uvessen:

Die Beiträge zu diesem Thema von KaSy, Xelya und auch von mir sind wirklich fundiert, sachlich und sogar: in KaSy`s Falle noch wissenschaftlich mit Studien unterlegt. Alle Beiträge von KaSy und Xelya zu diesem Thema decken sich auch mit meinen Erfahrungen; mittlerweile sind sogar die anderen Fachärzte (Gynäkologen, Endokrinologen z.B. ) "sensibilisiert" für dieses Thema.
Nur noch ein Bsp: Habe seit längerem wirklich starke Wechseljahresbeschwerden, bei denen wirklich eine Hormongabe aus GYNÄKOLOGICHER Sicht vertretbar und auch medizin. indiziert wäre.
Aber : da meine Gynäkologin um mein Meningeom weiß, weigert sie sich strikt, mir Hormone zu geben. Genauso verhält sich mein Endokrinologe: Da mein Meningeom nicht nur am Sehnerv, sondern auch nahe der Hypophyse liegt, muß ich 1* jährlich zum Endokrinologen zwecks Überprüfung der Hypophysenhormone. Auch dieser weigert sich- trotz massiver Beschwerden- mir Hormone zu geben w/ dem bekannten Risiko.
Was ich damit sagen will: ich erlebe zunehmend eine verstärkte "Sensibilisierung" der Ärzte bzgl. des Zusammenhangs zw. Meningeomen und Hormonpräparaten.
Zusammenfassend: die Beiträge von KaSy und Xelya, die ich übrigens in diesem Forum- auch zu anderen Themenkreisen- immer sehr sachlich fundiert und inhaltlich zutreffend erlebt habe- sind auch zu diesem Thema wieder zutreffend.

Man sollte sich von "konträren Einzelmeinungen" nicht verunsichern lassen.

LG

Lena
Lena333
Lena333
10.04.2018 17:25:36
Noch eine letzte Frage/ Anmerkung:

Es scheint also tatsächlich "Meningeom- Patientinnen" zu geben, die völlig sorgen- und amalgamfrei mit ihrem "Meningeom" leben, dies MIT Hormonen und dennoch KEINERLEI Beschwerden, geschweige denn ein Wachstum ihres "Meningeoms" zu haben scheinen. Man könnte- wenn es denn "ernst" gemeint wäre- fast "neidisch" werden. Schade, dass wir nicht wissen, bei welchen "erfahrenen", "renommierten" Ärzten (Gynäkologen und Neurochirurgen) diese "Meningeom- Patientin vorstellig ist.
Vielleicht verrät sie uns das mal?

Lena
Lena333
KaSy
10.04.2018 17:39:08
@PepeS
"kann jeder machen wie er möchte, ich spreche ja nur für mich selbst"

Du sprichst im Thread von Uvessen nicht "für Dich selbst", sondern gibst ihr den Rat,
diesen nachgewiesenen Zusammenhang, den führende Ärzte auf Hirntumorinformationstagen bestätigen, zu ignorieren.

Der Zusammenhang mit Hormonen IST eine Ursache für einen Teil der Meningeome.

Diese Studien haben nichts mit alternativen Methoden zur vermuteten Heilung von Hirntumoren zu tun, sondern sie waren bei der SUCHE NACH EINER URSACHE für einige Meningeome erfolgreich!

KaSy
KaSy
Uvessen
10.04.2018 18:04:10
Liebe KaSy, Xelya und Lena,

ich habe die Ernsthaftigkeit eure Kommentare sehr gut verstanden und danke euch dafür, zumal ich selbst ja das Gefühl habe, dass das alles miteinander zusammen hängt. Es kann kein Zufall sein, dass Frauen zwischen 50 und 60 doppelt bis dreimal so häufig erkranken als Männer, denn dies ist genau die Zeit des "Hormon-Wechsels".

Ein gewisses Vertrauen in die Aussage von Ärzten sollte man haben, aber so eine fatalistische Grundhaltung, nach dem Motto: was wächst das wächst halt, kann ich nicht teilen. Das entspricht definitiv nicht meinem Wesen, dafür habe ich eine zu ausgeprägte Selbstverantwortlichkeit.
Uvessen
Lena333
10.04.2018 18:40:22
Danke Uvessen!

Kompliment für Dein "Gespür" für ernsthafte, gut gemeinte und auch fachlich fundierte Beiträge/Tipps/Hilfen!

Ich wünsche Dir, dass Du auch bei Deiner ärztlichen Beratung am Freitag auf Ärzte triffst, die zum einen fachlich gut sind, Erfahrung haben sowie aber auch menschlich empathisch und einfühlsam sind.
Denn so eine Diagnose zu verarbeiten ist am Anfang nicht einfach!

Alles Liebe und Gute

Lena
Lena333
PepeS
10.04.2018 19:34:36
doch ich spreche für mich selbst.

Ich vertrauen meinem Frauenarzt total und bin auch nicht so ängstlich.

Es kann jeder machen wie er möchte und seinem Arzt vertrauen oder halt nicht.

Mein Meningiom liegt an der Hypophyse und drückt den Sehnerv..aber ich muss zum Glück nicht zu diesen Endokrinen Untersuchungen.ich gehe nicht gerne zu Ärzten allgemein.

Mein Meningiom ist seit 2 Jahren null gewachsen, trotz Hormone. das sagt ja wohl alles ;)

ich geniesse das Leben ...
PepeS
Drachilein
11.04.2018 10:30:30
Ich bin 64 und habe bis zur OP 2016 auch ein Hormongel genommen über viele Jahre wegen Hitzewallungen usw. Habe das auf Anraten des Neurochirurgen sofort abgesetzt, weil es im Verdacht stände, Wachstum zu beschleunigen. Hitzewallungen wieder da, aber die MRts sind seitdem okay und es gibt mir doch ein besseres Gefühl, etwas getan zu haben.
Drachilein
PepeS
11.04.2018 12:15:31
Finde ich ok. Drachilein.. Jeder wie er mag und wie es der Arzt rät. denn jeder Mensch ist ja anderst.

Mir macht es nix aus, bin nicht ängstlich solange nicht etwas 100 Pro bewiesen ist. hätte auch kein besseres Gefühl eher ein schlechteres wenn ich Pille weg lasse.

Bisher haben alle Ärzte gesagt kein Problem Hormone haben gar nichts mit Meningiomen zu tun.

Solange mir kein Arzt dazu rät, lasse ich die Pille nicht weg.
PepeS
Xelya
11.04.2018 15:32:05
Ängstlich bin ich auch nicht. Und ich vertraue nicht blind einem Arzt, dessen Expertise offensichtlich auf einem anderen Fachgebiet als dem der Hirntumore liegt. Nur mal so am Rande :-)

Liebe alle,

wenn ich alle Ratschläge und Empfehlungen meiner Ärzte vertrauensvoll befolgt hatte und nicht selbst gelesen, mich informiert und allen mit meinen Fragen auf den Senkel gegangen wäre, dann wäre ich jetzt mit Glück einseitig blind, einseitig taub und ohne Glück schon einige Jahre tot.

Aus mittlerweile 13 Jahren Leben mit Tumor kann ich sagen, dass ich schon so viel Bockmist und nachweislich falsche Aussagen von Ärzten gehört habe dazu, dass ich jede Empfehlung (die ich selbst medizinisch nicht nachvollziehen kann) absichere. Das ist meine Erfahrung und deshalb handele ich entsprechend. Das heisst nicht, dass das für alle gilt.

Ich bin allerdings auch ein Mensch, den Wissen beruhigt. Andere mag zu viel Wissen zu ihrer Erkrankung Angst machen, das ist ja sehr unterschiedlich. Mein Leben geniesse ich mehr denn je und bin froh, dass es mir trotz der vier Meningeome so gut geht.

Möge jede/r hier seinen Weg finden, damit umzugehen.

Uvessen, ich wohne in Dortmund, das ist nicht soooo weit von Dir. Wenn Du magst, lass uns gerne mal telefonieren oder ins Auge fassen, zusammen zum nächsten Hirntumorinformationstag zu fahren.

LG
Xelya
Xelya
PepeS
11.04.2018 16:05:05
Ich vertraue meinen Ärzten auf jeden Fall !

Meine Ärzte wissen es besser als ich oder andere Laien oder das Internet.

Ohne Vertrauen geht es nicht und dann braucht man auch keinen Arzt aufsuchen finde ich.

Du wirst als Laie nie soviel wissen wie ein Arzt, Xelya da kannst du nochsoviel dr. Google lesen.. Das bringt nix.


Ich will gar nichts wissen - was ich nicht weiß macht mich nicht heiss. Basta )
Wissen beängstigt nur unnötig.

Ich habe aber nur ein harmloses Meningiom deshalb benötige ich weder Hirntumorinformationstag noch andere Dinge oder Infos die Leute mit wirklichen Hirntumoren benötigen (Bösartige Tumore)
PepeS
Lena333
11.04.2018 17:52:59
An "Pepe S":

Wenn Du mit Deinem "harmlosen Meningeom" , das ja immerhin lt. Deinen Angaben sogar am Sehnerv sitzt, diesen "drückt" (das nennt man übrigens Opticuskompression) UND Dein Meningeom auch noch an der Hypophyse sitzt, Du aber keinerlei endokrinolog. Untersuchungen brauchst, Dein Meningeom auch trotz Hormoneinnahme NICHT wächst, WARUM in aller Welt bist Du dann in diesem Forum "unterwegs"?

Im übrigen würde ich Dir dringend raten, bei einem TATSÄCHLICHEN Meningeom, das schon eine Opticuskompression ausgelöst hat (lt. Deinen Angaben) einen Augenarzt aufzusuchen. Aber vielleicht ist ein ganz anderer Arzt sehr, sehr viel dringender angesagt in Deinem Falle.

Lena
Lena333
PepeS
11.04.2018 20:32:27
Ja es sitzt am Sehnerv..aber es ist gutartig..also harmlos

Und ja es sitzt an der Hypophyse drängt diese nach links..dennoch hat niemand gesagt ds ich solch eine Untersuchung einer endokrinologie brauche..das braucht man wohl nur wenn es in der hypophyse entspringt.

ich mag auch nicht zuviele Untersuchungen und Ärzte Rennerei..nur was nötig

Ich werde aber mal nächstes mal meinen hausarzt fragen.

MRT muss ich machen als Untersuchung und Augenarzt gehe ich natürlich alle 3 Monate, weil ich Doppelt sehe rechts. das wird immer beobachtet...

Keine Sorge, MRT und Augenarzt werde ich nie wieder los ;) aber gibt schlimmeres.
PepeS
Xelya
12.04.2018 16:57:38Neu
PepeS,

zu Meningeomen weiss ich definitiv mehr als mein Hausarzt (ich zitiere ihn damit) und jeder der ca. 5 Neurologen, mit denen ich in den letzen Jahren zu tun hatte. Und ich lese natürlich nicht Google, sondern Neurologie-/Neuroanatomie-Lehrbücher und Studien - wobei ich richtigerweise sagen muss, las, denn derzeit hab ich ja weitestgehend Ruhe und meine Tumore bestimmen nicht mein Leben.

Aber das macht halt jeder so wie er mag und wie es für ihn richtig ist.

Ich finde es nur wichtig, Neulingen, die nicht eine so günstige Diagnose, wie Du sie scheinbar hast, zu vermitteln, dass man sich selbst um nichts kümmern muss, denn das gilt nicht für alle Meningeome bzw. Meningeompatienten.

LG
Xelya
Xelya
PepeS
12.04.2018 18:00:27Neu
Nun ja. du denkst es zu wissen..aus lesen ..lach..
Sorry du wirst niemals das Wissen eines Arztes haben..ist ehrlich gesagt und direkt aber es ist nun mal so ;)
Dein Hausarzt weiß definitiv mehr er hat studiert ist Mediziner.
Ein bischen lesen in Büchern gleicht sowas nicht aus. ärzte lachen über sowas...sag das blos keinem Arzt der lacht dich aus.

Bitte vergleiche dich hier nicht mit studierten praktizierneden Ärzten..deine Meinung kannst du sagen super aber bitte kein Vergleich mit einem Arzht

Studier doch Medizin und werde Arzt...wenn du meinst du hast das Wissen eines Arztes..ich kann hier nur drüber lachen.

Nein man muss sich auch um nichts kümmern das machen die Ärzte..ein Meningiom ist harmlos ist kein Krebs. nicht übertreiben bitte.

es gibt Leute die haben Krebs -Tumore im gehirn...sorry aber das ist schlimm. ein meningiom muss halt beobachtet werden. ok kein Drama
PepeS
Uvessen
12.04.2018 18:23:15Neu
@PepeS
Ich glaube, dass wir deine mehrfachen Beteuerungen zu Deinem sorgenfreien Umgang zu Deiner Krankheit nun ALLE und auch HINREICHEND verstanden haben. Wärst du so freundlich es dabei zu belassen?

Es geht hier nicht um eine Diskussion, in der er eine die andere übertrumpft, sondern um die Schilderung von persönlichen Erfahrungen und Meinungen von Betroffenen, die bei meiner eigenen Fragestellung weiterhelfen können.

Vielen Dank.
Uvessen
Bruja
12.04.2018 18:58:36Neu
@all: Solange immer und immer wieder auf jeden noch so bizarren Beitrag eingegangen und dieser Fake damit ständig "gefüttert" wird, wird es immer so weitergehen. Statt sich (halbwegs) sachlich über die jeweiligen Themen auszutauschen, geht es nur um diese unsäglichen Beiträge und dafür ist dieses Forum viel zu schade. Lasst euch nicht provozieren, "spielt" einfach nicht mehr mit, dann können wir uns wieder um die wirklich wichtigen Dinge kümmern.

LG Bruja
Bruja
PepeS
12.04.2018 19:13:40Neu
Was ist an der Wahrheit bizarr?

Bruja du bist vielleicht ein Fake. Ich sicherlich nicht.

Ich verbitte mir solche Unterstellungen

Manch einer muss halt auch mal die Wahrheit verkraften!
Provozieren möchte ich allerdings niemanden. nur meine normale Meinung sagen, wie es ist als Wahrheit.
PepeS
Drachilein
15.04.2018 11:32:21Neu
Verharmlost du nicht etwas die Meningeome? Mir sagten Ärzte, es sei zwar gutartig, aber dennoch lebensbedrohlich als Erkrankung, da es ja wachsen und Hirnteile bedrängen oder gar zerstören kann. Im KH sagte man mir auch, dass sich WHO I Meningeome auch in Typ II oder gar III ändern könnten. Mein Meningeom war sehr groß, lange unerkannt und hat dadurch fast das gesamte Kleinhirn platt gedrückt, deshalb meine Folgen wie Gangataxie .
Drachilein
PepeS
15.04.2018 11:45:28Neu
Ich finde nicht dass ich es verharmlose.

Es ist ja gutartig da gibt es schlimmeres.

Mir sagten alle Ärzte daran stirbt keiner es ist halt einfach was das man beobachten sollte.

Man kann auch morgen tod umfallen ;)

WHO I ist sowieso harmlos kann sich auch nicht ändern in II oder III..

Ich denke es gibt schlimmeres und man sollte sich da nicht verrückt machen. ist ja aber jedem seine Sache wie er damit umgeht
PepeS
Fischel
17.04.2018 09:28:30Neu
Wenn PepeS jetzt nach ihrem eigenen Gerede vor den Wechseljahren steht, soll sie doch machen, was I h r gefällt, aber das Forum w e c h s e l n, es sofort verlassen!

Da wäre aller Ärger beseitigt, aber dann sucht sie sich leider wieder schnell andere Opfer!

Fischel
Fischel
PepeS
17.04.2018 09:45:09Neu
Ich stehe nicht vor den Wechseljahren, ich bin 30 lach..

Wechel doch du das Forum oder verlasse es sofort Fischel!

Wäre eine Bereicherung für das Forum wenn hier mehr positive Beiträge wären als dieses Gejammer und Geeier.
PepeS
Drachilein
17.04.2018 09:58:18Neu
Bist du Meister im Verdrängen und kannst die realistischen Fakten nicht vertragen. Kommt mir bald so vor als Psychologin.Die Realität holt einen aber immer ein, besser man stellt sich ihr.
Drachilein
Fischel
17.04.2018 09:58:59Neu
PepeS,
wenn du erst 30 Jahre bist und wie du in einem obigen Beitrag schreibst, die Pille schon 30 Jahre nimmst, dann stellst du alle mathematischen Berechnungen, auf denen unser Universum, unser Leben, alle Wissenschaft basiert, außer Kraft!
Kein Neugeborenes nimmt die Pille, du bist ein Weltwunder, änderst mal so mit deinem Gerede alle Gesetze, auf denen menschliches Leben beruht und somit hast du eine sehr schlimme Krankheit. Doch ob sie von einem Meningeom kommt, muss ein FA beurteilen.
Das geht über die Befugnisse aller, die hier im Forum Hilfe suchen. Ich sage:Hilfe, nicht Streit!
Fischel
Fischel
Bruja
17.04.2018 10:04:30Neu
Gut erkannt, Fischel! Ja, es gibt schon erstaunliche Lebenläufe...

Bruja
Bruja
Fischel
17.04.2018 10:09:10Neu
Für Drachilein,
sorry ich habe deinen Beitrag übersehen. Ja dem können bestimmt viele zustimmen. Doch beschäftigt mich die Frage, warum lassen die "Betreiber"
dieses Forums, in dem viele sehr schwer Kranke schreiben, das zu? Wenn man die Beiträge von PepeS liest, bekommt man garantiert nicht viel Mut und Trost, sondern einem stehen die Haare zu Berge.

PepeS zu dir: Du täuscht dich, ich brauche keinen Trost, ich bin zufrieden mit meinem Leben und kann noch anderen davon abgeben und brauche weder Streit noch irgendwelche Konfrontationen! Du bist ein trauriger, uneinsichtiger "Fall".

Fischel
Fischel
Zeitblume
17.04.2018 10:34:52Neu
Hallo,

@ Bruja;
@all: Solange immer und immer wieder auf jeden noch so bizarren Beitrag eingegangen und dieser Fake damit ständig "gefüttert" wird, wird es immer so weitergehen. Statt sich (halbwegs) sachlich über die jeweiligen Themen auszutauschen, geht es nur um diese unsäglichen Beiträge und dafür ist dieses Forum viel zu schade. Lasst euch nicht provozieren, "spielt" einfach nicht mehr mit, dann können wir uns wieder um die wirklich wichtigen Dinge kümmern.

Nur so lässt sich so ein Problem lösen. Sehr gut Bruja!
Diese "Leute" findet man überall. Und solange man mitspielt freuen die sich ein Loch.

LG Zeitblume
Zeitblume
Fischel
17.04.2018 10:47:18Neu
Zeitblume,
deine Meinung ist völlig korrekt.
Ich war jetzt lange nicht hier im Forum und bin erst jetzt auf PepeS gestoßen. Alle Antworten auf meine Fragen früher, also als ich dem Forum beigetreten bin, haben mir sehr geholfen und waren auch immer nett und sachlich.
Aber ich bin der festen Meinung, man sollte anderen gegenüber höflich und aufgeschlossen sein, dann erst hat er etwas zum Mitnehmen auf seinem Leidensweg!
Wenn man das nicht macht, ist man ein sehr armer Mensch.

Auf nimmer wiederlesen, PepeS!!!

Fischel
Fischel
PepeS
17.04.2018 11:43:25Neu
naja nicht ganz 30 Jahre...habe mit 13 die Pille begonnen.ok mein fehler

jaja die Realität wird mich einholen..sorry aber ich lache nur..

Ihr müsst auch damit leben und wenn man das tut und es einem gut dabei geht und man positiv denkt ist das wesentlich besser .

Dieses geheule und gejammere ist sowas von nervig...ihr habt doch kein leben mehr..
PepeS
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