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Thema: Meningeom Zufallsbefund

Meningeom Zufallsbefund
lunetta
19.07.2019 16:39:03
Hallo!

Ich möchte mich kurz vorstellen:
Bin weiblich, 53 Jahre alt, und bei mir wurde ein Menigeom mit 1,4 cm als Zufallsbefund bei einem Schädel CT festgestellt.

Ich bin ins KH gekommen, weil ich in den letzten Monaten sehr viel an Gewicht verloren habe, unter einer permanenten Übelkeit und Brechreiz leide, keinen Appetit, Ekel vorm Essen.
Da mich das sehr mitgenommen hat, stieg auch mein Blutdruck so an, dass ich dafür Medikamente nehmen muß, die ich schlecht vertrage.

Und es hat sich in den letzten Monaten eine schlimme Angststörung entwickelt, ich hatte immer häufiger Panikattacken ging kaum mehr aus dem Haus, da ich ständig fürchte mich irgendwo übergeben zu müssen.

Insgesamt ging und geht es mir sehr schlecht, ohne speziellen Auslöser, es wurde im KH auch sonst nichts gefunden, außer hohem BD und eben diesem Menigeom.
Ich bin schon leicht deprssiv wegen der ständigen Übelkeit, ich kann ja kaum was essen, und nehme auch schon mal tageweise Tavor, um die Übelkeit erträglicher zu machen und die Angststörung ertragbar zu machen.
Normale Antiemetika wirken alle nicht!!!!

Die Diagnose bekam ich bei der Visite so, dass ich ein Menigeom hätte, das völlig ungefährlich wäre, ein reiner Zufallsbefund, sehr klein, und es würde reichen das 1x jährlich mit einer MRT Untersuchung zu kontrollieren.

Ich wurde dann noch im Zuge meines KH Aufenthalts einem Neurochirurgen vorgestellt, der meinte man kann operieren, muß aber nicht, zumindest nicht schnell, sondern dass ich mir Zeit lassen kann zu überlegen ob ich das möchte oder lieber nur Kontrollen und erst OP wenn es zu groß wird.

Es liegt im der linken oberen Schädelbereich, in Verlängerung des Ohrs, und ziemlich unter der Schädeldecke.
Lt. Neurochirurg leicht zugänglich.

Sollte es Probleme bereiten, könnte es zu epileptischen Anfällen und Sprachstörungen kommen.

Es ist teilweise verkalkt.

Die ständige Übelkeit käme angeblich NICHT von diesem Meningeom, aber lt.NC gibt es nichts was unmöglich ist.

Ich bin nun natürlich sehr verunsichert - da hat man nun ein Ding im Kopf, das da nicht hingehört, möchte das am liebsten sofort weghaben, aber möchte natürlich auch die Risiken der Op abwägen.

Ich habe riesige Angst vor OP`s da ich immer sehr stark unter Übelkeit und Erbrechen nach OP`s leide, obwohl ich das immer vorher gesagt habe und entsprechende Mittel bekam, mußte ich trotzdem tagelang schwer erbrechen und als Emetophobikerin ist das der Supergau.

Bin froh zu euch gestoßen zu sein, und würde mich über zahlreiche inputs freuen!

Bin noch ganz neu in dieser Thematik und vollkommen verwirrt, und weiß gar nicht wie ich mich nun orientieren soll....

Danke und GLG!
lunetta
fcorr
19.07.2019 18:34:16
Hallo Lunetta,

schön dich hier im Forum mit dabei zu haben! Das du Orientierungsschwierigkeiten am Anfang hast ist überhaupt kein Problem und völlig normal.

Meningeome sind meist gutartige Tumore, die von den Hirnhäuten ausgehen. Daher liegen sie meist gut erreichbar, wie in deinem Falle, direkt unter der Schädeldecke. Eine Verkalkung lässt darauf schließen, dass der Tumor langsam über einen größeren Zeitraum gewachsen ist.

Wenn die Übelkeit nicht von dem Meningeom kommt, was nunmal sehr schwierig zu sagen ist, so kann man den Tumor weiter beobachten und muss nicht operieren. Sobald es jedoch zu weiteren Symptomen kommen sollte, die dein Neurochirurg dir schon beschrieben hat, sollte man ggf.an eine Operation denken.

Ich kann mir vorstellen, das dies eine sehr schierige Entscheidung für dich ist, da du ja auch immense Probleme mit deiner Übelkeit hast. Lasse dich gut über alles von deinen behandelnden Ärzten aufklären, damit du die Risiken für dich abwägen kannst. Denn so blöd es auch ist, leztendlich musst du dich entscheiden. Eventuell sprichst du darüber mit deiner Famile etc. über dieses Thema.

Ich wünsche dir alles gute und freue mich von dir zu hören!

Felix
fcorr
der Meister
19.07.2019 19:53:09
Hallo lunetta,
schön, dass Du dieses Forum gefunden hast.
Natürlich zieht eine solche Diagnose erst einmal den Boden unter den Füssen weg. Ein Meningeom kann viele unterschiedliche Probleme auslösen, evtl. auch Übelkeit.
Wäge genau ab welche Möglichkeiten es gibt, da Dein Tumor noch relativ klein ist besteht evtl. die Möglichkeit auf eine Cyberknife Behandlung (eine Bestrahlung).
Hole Dir auf jedenfalls verschiedene Meinungen zu Deinem Befund ein.
Dir alles Gute.

Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.07.2019 20:09:11
Hallo ihr Lieben!

Darf ich euch bitte noch ein paar Fragen stellen?

Ich werde erst in ein paar Wochen operiert, zuerst soll ich noch ein MRT machen lassen, damit dann in der Neurochirurgie aufschlagen, danach wird OP terminisiert.

Nun zu meiner Frage:
Der Neurochirurg dem ich vorgestellt wurde, nachdem mei Meningeom bei einem Schädel CT entdeckt wurde, meinte, dass man nach der OP für mind. 24 Std. auf Intensivstation kommt.

Ich nehme einiges an Medikamenten ein, darunter Blustdruckmedikamente, aber auch ein Antidepressivum und eine Schlaftablette. Besonders letztere beide merke ich schon wenn ich sie mal vergesse - wenn ich das AD vergesse habe ich sofort nach ein paar Stunden Übelkeit und Brechreiz, ohne Schlaftablette kann ich nicht schlafen.

Auf Intensiv kommt man ja ohne seine eigenen Sachen, und die Medikamente, die man auf der Normalstation eingeteilt bekommt, was ja die sein sollten, die man zuhause auch nimmt, die kommen ja nicht mit auf Intensiv....

Was ist wenn ich so benommen bin nach der Op dass ich nicht sagen kann dass ich diese Medikamente bekommen muß?

Und ich bin stark kurzsichtig, ohne Brille sehe ich gar nichts und bin dementsprechend auch orientierungslos, erkenne ja nicht einmal Gesichter des Pflegepersonals - wie könnte ich meine Brille mit auf Intensiv bekommen?

Man wird ja mit dem Stationsbett bis zum OP gebracht und dann auf Intensiv in ein anderes Bett, oder?
Da kann ich meine Medikamente und die Brille nicht mal mit ins Bett nehmen, damit ich sie dann hätte....

Ich weiß, das klingt für euch vielleicht dumm, aber ich mache mir da voll einen Kopf drum....

Schlaftablette könnte ich mir vorstellen wird nicht notwendig sein, da man sicher schauen wird, dass ich schlafen kann, aber wegen meinem Antidepressivum mache ich mir Gedanken.

In der Früh und am Abend nehme ich noch BD Tabletten und in der Früh noch meine Schilddrüsentablette...

Schickt die Station diese Medikamente mit auf Intensiv?


Wie war das bei euch auf Intensiv - habt ihr auch Medikamente die ihr immer einnehmen müßt?

Danke euch und LG
lunetta
TumorP
21.07.2019 20:19:26
Hallo Lunetta,
das klärst Du am besten bei der Aufnahme mit dem Dr. Es dürfte normalerweise kein Problem sein DEINE Medikamente zu nehmen. Das haben wir auch so gemacht, z. B. wegen der "Epilepsie Medikamente". Da sind nicht immer dieselben verfügbar. ABER!!! ob die Schlaftablette usw. direkt vor und nach der OP genommen werden darf entscheidet der Narkosearzt.
Also bloß nicht "heimlich" nehmen.
Eben auch die Schwestern daran erinnern, das Du Deine eigenen Tabletten Nach Rücksprache mit dem Dr. nimmst. Erinnern ist wichtig und dann Deine Tabletten entsprechend für jeden Tag in das Nachtschränkchen. Wenn Du dies alles ansprichst wird der Dr. ggf. für entsprechenden ERSATZ sorgen.
Viele Grüße
TumorP
der Meister
21.07.2019 20:43:25
Hallo Lunetta,
ich kann Deine Ängste verstehen und bin der Meinung, kläre das mit dem Ärzten.
Da ich lange Zeit im Koma war, kann ich mich nur an schlechte und wirre Träume erinnern, obwohl ich kurz nach meiner ersten OP ansprechbar war (sagt meine Frau). Erst als ich wieder auf der normalen Station lag kam mein Sehvermögen allmählich wieder, bis dahin war es immer schwarz und ich wollte einen Kaffee (den ich nicht bekam).
Mein Tipp, verlass Dich auf die Ärzte.
Mir ist bewusst, dass die Zeit vor der OP am schlimmsten ist.
Dir alles Gute.

Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.07.2019 22:16:09
Hallo!

Danke!

Ich meinte aber, wie kämen "meine" Medis auf Intensiv mit?
Auf Normalstation kann man alles ins Nachtkästchen geben, aber wie kommen die Intensivpfleger zu meinen Medis?
Kann die ja schlecht auf die Station schicken....

Die Station ist im 5. Stock, die Intensivstation im 1. Stock...

Naja, wird sich alles klären lassen.

LG
lunetta
KaSy
21.07.2019 23:54:12
Hallo, lunetta,
bei der stationären Aufnahme fragt Dich auf der Station eine Schwester nach allem Möglichen, u.a. auch nach den Medikamenten und den Hilfsmitteln (Brille).
Genau diese Medikamente werden Dir vom Krankenhaus gestellt.
Da das evtl. nicht für jedes Medikament sofort möglich ist, nimm Deine eigenen Medikamente sicherheitshalber mit ins Krankenhaus. (Bei manchen kommt es auf die Pharmafirma an.)

Du wirst am Aufnahmetag ein Gespräch mit dem Anästhesisten und dem Operateur haben. Dafür bekommst Du Formulare zum Ausfüllen, wo Du auch die Medikamente (und die Uhrzeiten und die Dosis der Einnahme) aufführst - und die Brille. Bespricht mit diesen Ärzten alles, was die Medikamenteneinnahme betrifft!

Um ganz sicher zu gehen, bereite ein nicht zu kleines Behältnis vor, wo Dein Name groß draufsteht. Dort tust Du die Brille und die Medikamente (+Dosis und Uhrzeiten) hinein, die Du nehmen musst und darfst. Es ist möglich, dass Du länger auf der ITS bleibst, also lege mehr Medikamente als nötig hinein.
Frage den Anästhesisten, ob Du auch weitere persönliche Dinge mitnehmen kannst (Buch, Handy, Zahnbürste).
Und dränge ihn darauf, Informationen, die Dir sehr wichtig sind, besonders hervorzuheben, denn es ist möglich, dass der Arzt, der mit Dir das Vorgespräch führt, nicht derselbe ist, der bei der OP dabei ist.

(Ich hatte auf der ITS zweimal mit dringend erforderlichen Augentropfen Probleme ... Da nahm das ITS-Personal sogar Kontakt zur Station auf und die kümmerten sich.
Übrigens habe ich mir für den Schrankschlüssel ein Schlüsselband mitgenommen, allerdings wird während der OP dieser Schlüssel von den Schwester sicher aufbewahrt.)
KaSy
KaSy
lunetta
22.07.2019 10:39:41
Hallo KaSy!

Vielen Dank, das werde ich genau so machen!!!
Danke für den Tipp!

Konnte deshalb heute schon gar nicht schlafen!

GLG
lunetta
lunetta
22.07.2019 21:06:25
Hallo!

Ich hoffe ich falle euch nicht auf die Nerven mit meiner Fragerei, aber darf ich euch noch was fragen?

Ich hatte in meinem Leben schon mehrere Operationen, und obwohl ich beim Anästhesie Vorgespräch immer angegeben hatte, dass ich sehr schwer unter postoperativem Erbrechen und tagelanger Übelkeit leide, konnte das nie verhindert werden.

Wie schaut das nach der Meningeom OP aus, ist man da noch gefährdeter, da eventuell Hirnhäute allgemein gereizt, etc. ?

Ich stelle mir das furchtbar vor wenn ich vor Brechreiz geschüttelt werde und eine frische Kopf Op habe...

Man hat mir zwar immer Antiemetika gegeben, aber die waren bei mir vollkommen ohne Wirkung.

Bei der letzten Op hatte ich mir geschworen, dass ich in meinem Leben keine OP mehr machen lasse.... und jetzt MUSS ich....

Hatte sonst noch jemand in der Vorgeschichte solche Probleme, und dann bei der Kopf- OP wenig Probleme?

Sorry nochmal für die vielen Fragen! GLG
lunetta
der Meister
22.07.2019 22:15:20
man muss immer bedenken, dass jeder anders reagiert und das muss man respektieren.
der Meister
KaSy
23.07.2019 01:29:47
Liebe lunetta,
sprich den Anästhesisten wieder darauf an, vielleicht gibt es bessere Mittel.

Ansonsten ist es nach einer "frischen Kopf-OP" nicht anders als bei anderen OPs. Du stehst auch nach der Narkose noch unter Schmerzmitteln, die Dir (normalerweise) über einen Zentralen Venenkatheter (ZVK) direkt gegeben werden. Sie wirken gut und sehr schnell und Du kannst, wenn Du wach bist, darum bitten. Dadurch ist das "sich übergeben" nicht schlimmer, (also leider genauso schrecklich, wie Du es bereits kennst).

Informiere auch jeden vom Personal, der Dich betreut, über dieses Problem. Das ist eben so bei Dir. Sie sind dann vorbereitet und helfen Dir.

KaSy
KaSy
Mirli
23.07.2019 18:16:53
Hallo lunetta,
Den Kommentaren von "Meister" kann ich nur voll und ganz zustimmen!

Hast du dich über Bestrahlung informiert?
So schnell würde ich mich mit heutigem Wissen, ohne Not, nicht in eine OP stürzen. Für meine Begriffe zählst du zu den Risikopatienten, so dass ich die Aussagen der NC gut verstehen kann. Wenn ich lese: Tumor ist klein, teilweise verkalkt, Symtome haben eher andere Ursache, dabei deine Beschwerden gegenüberstelle.

Meiner (Laien)-Meinung nach ist die Idee zu warten und in einem Jahr noch ein MRT zum Vergleich zu machen ein guter Rat. Vllt. wächst es gar nicht, Stillstand, evtl. lange Zeit. Eine OP kann auch alles verschlimmbessern.

Möchte dich keinesfalls verunsichern, bin in deinem Alter, und habe beim mehrmaligen Lesen deiner Geschichte nur Eines herausgelesen: ANGST
Warum hast du dich in deiner momentanen Situation so schnell für eine OP entschieden? Sorry, vllt. habe ich auch missverstanden.

Auf der ITS gab es bei mir weder Brille noch Handy oder sonst irgendwas!
War heilfroh, dass ich nach langem Betteln etwas Wasser bekam - hatte riesigen Durst nach dem Aufwachen. Erst auf der IMC bekam ich manche Dinge wieder.

Auf Normalstation war noch mein privater Rollator verschwunden, obwohl mein Name so groß draufstand, dass ich ihn auch ohne Brille aus der Ferne hätte lesen können. Hier kann ich der Aussage von "KaSy" nicht zustimmen. Wenn man in einer Klinik liegt, sind Hilfsmittel/Heilmittel knapp und Papier ist geduldig (meine Erfahrung). Und mein Schrank hatte einen innenliegenden Container, der verschlossen und ebenso sicher, wie mein Rollator, verwahrt wurde. Man wisse ja nicht, ob ich wirklich wieder in dasselbe Zimmer kommen kann! Ich könnte einen Roman schreiben...

Mein Tip: Beauftrage eine Vertrauensperson, die dich postoperativ aufsuchen kann und dich notfalls unterstützen/regeln kann. In einer Klinik ist absolut alles möglich. Meine Erfahrung!

Alles Gute und immer beste Entscheidungen
wünscht dir Mirli


„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lena333
23.07.2019 19:50:48
Hallo lunetta,

bin vollkommen der gleichen Meinung wie Mirli, d.h. auch ich würde ein als Zufallsbefund detektiertes Meningeom, das NULL Beschwerden macht, und bei dem auch keine kritischen Strukturen (Sehnerv, Hörnerv etc) in der Nähe liegen, auf keinen Fall sofort behandeln lassen, weder operativ noch durch eine Bestrahlung.

Wenn dann sogar die NC`s raten, abzuwarten, kann ich eine so "übereilte" Entscheidung zu einer OP überhaupt nicht nachvollziehen.

Sehr viele Menschen haben Meningeome, die nie Beschwerden machen und viele Menschen wissen überhaupt nicht, dass sie Meningeome haben, da nie ein MRT gemacht wird.

Darüber hinaus hast Du ja genügend andere gesundheitliche Probleme/Beschwerden, ein kausaler Zusammenhang mit dem kleinen Meningeom liegt lt. Aussage Deiner Ärzte ja nicht vor.

Zudem wird eine neurochirurg. OP bei Deinen Begleiterkrankungen (Depressionen, Angststörung etc.) - vorsichtig ausgedrückt- sicherlich nicht zu deren Besserung beitragen.

Genau wie Mirli will ich Dich natürlich nicht verunsichern, aber ich würde Dir ebenfalls dringend raten: abzuwarten und -wenn Du magst und Dich das beruhigt- schon in 6 Monaten ein Kontroll- MRT machen, um zu sehen, ob und wie schnell das Meningeom überhaupt wächst. Und selbst wenn es wächst: solange es keine Beschwerden macht bzw. solange die Ärzte Dir nicht eindeutig zu einer Behandlung raten, würde ich auf keinen Fall eine Behandlung angehen.

Und: bevor ich mich zu einer solchen OP entscheiden würde, würde ich mir noch eine Zweitmeinung einholen.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, wünsche ich Dir alles Gute, vor allem in Bezug auf Deine anderen gesundheitlichen Beschwerden und auch hinsichtlich der Entscheidung w/ dem Meningeom.

Lena
Lena333
Sunny 457
25.07.2019 11:47:44
Hallo Lunetta,

ich schließe mich Lena und Mirli an! Wieso eine OP?

Eine Bestrahlung mit Cyberknife oder Gammaknife wäre doch in deinem Fall viel sinnvoller! Sprich dort mal vor und hole dir weitere Meinungen ein!

Bei mir hat sogar die Krankenkasse gegen eine OP gesprochen! Ich wurde am 30.04.2019 mit Cyberknife bestrahlt! Mein Mengionom war auch ein Zufallsbefund und es war/ist 2,4 x 2,8 x 1,6cm groß!

Wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße Sandra
Sunny 457
AlmostHeaven
26.07.2019 15:26:37
Hallo liebe Sandra, es gibt KK, die zahlen kein Cyber-oder Gammaknife. Meine zählt z.B. dazu. Es wird zwar gesagt, dass man ja die KK wechseln kann, aber mein Stil wäre es nicht, nur deshalb die KK zu wechseln, um diese als neues Mitglied gleich mit derartigen Kosten zu belasten.

Also ich will damit sagen, dass man sich erst erkundigen sollte, welches Strahlenverfahren die KK bezahlen. Die Strahlenkliniken. wissen da schon gut Bescheid.
AlmostHeaven
lunetta
29.07.2019 12:24:28
Hallo!

Habe heute meinen MRT Befund bekommen:
Hochfrontale Raumforderung mit 1,8 cm Axialausdehnung, saggital 1,8 cm und craniocaudal 1,8 cm, die breitbasig der Dura aufsitzt.
Dura hier verdickt, es zeigt sich eine geringe Raumforderung auf den angrenzenden Frontallappen.
Kein Marklagerödem.

Nun stelle ich mir natürlich ein paar Fragen.

Beim CT vor 14 Tagen wurde das Meningeom mit 1,4 cm diagnostiziert - kann es sein, dass die Größenbestimmung nur durch das CT anders ausgefallen ist, oder ist das Meningeom jetzt in 14 Tagen so gewachsen?

War das bei jemandem von euch auch so, dass CT und MRT unterschiedliche Größenbestimmungen gezeigt hatten?

Und was bedeutet Raumforderung zum angrenzenden Frontalllappen?

Welche Beschwerden bzw. Symptome macht diese Position meines Menigeoms?

Ich leide seit Monaten unter unerklärlichen Angst und Panikattacken - der Neurochirurg im KH, wo das Meningeom als Zufallsbefund gefunden wurde, meinte nur, dass das nicht damit zusammenhängen könnte....

Ich kenne mich noch zuwenig aus welche Symptome mit den jeweiligen Positionen im Gehirn zusammenhängen.... kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke und GLG!
lunetta
Prof. Mursch
29.07.2019 14:00:53
Abmessungen im CT und MRT divergieren wirklich manchmal etwas. 4mm sind da möglich. Ein Meningeom wächst nicht so schnell.

Weitere Erklärungen sind ohne die Bilder zu sehen, kaum möglich.

Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
lunetta
29.07.2019 14:08:45
Herr Prof. Mursch,

Ich danke Ihnen, das beruhigt schon mal dass es Divergenzen geben kann.

Kann man hier im Forum Bilder einstellen? Ich habe nur eine CD bekommen...

GLG
lunetta
lunetta
31.07.2019 11:29:25
Hallo!

Habe nun seit 3 Tage schreckliche Kopfschmerzen, zwar nicht genau dort wo der Tumor sitzt, sondern generell einen furchtbaren Druck im Kopf und auch der Nacken tut so weh.

Mein NC meinte, dass mein Tumor keine Kopfschmerzen machen würde, aber ich kriege meine Kopfschmerzen dzt, auch nicht mit Schmerzmittel weg:(

Ibuprufen hilft mir sonst immer gut, aber seit 3 Tagen krieg ich diese Schmerzen nicht weg...

Das schürt die Angst wieder noch mehr und ich komme aus dieser Spirale gar nicht mehr raus...

Morgen ist am späten Nachmittag mein Termin beim Neurochirurgen, ich hoffe ich kann da hin, denn seit gestern liege ich nur im Bett, weil mir jede Bewegung so weh im Kopf tut - nicht auszuhalten...

Die Angst ist halt auch ein sehr schlechter Berater in solchen Krisensituationen.... mein Hausarzt hat mir Tavor verschrieben, die soll ich jetzt mal eine zeitlang nehmen, damit ich mal etwas runter und zur Ruhe komme....
Nehme die jetzt in Winzbröselmenge, merke davon aber keine Beruhigung - hab aber Angst vor schneller Abhängigkeit....

Hat von euch auch jemand nach der Diagnose und vor der OP Hilfe durch Benzos erhalten?

GLG
lunetta
Lena333
31.07.2019 14:28:50
@lunetta

Von Benzodiazepinen würde ich sowohl vor, als auch nach einer OP und überhaupt GENERELL dringend abraten, da Suchtpotential.
Tavor übrigens natürlich auch! Also: auf keinen Fall länger nehmen, da Gewöhnungs- und Suchtgefahr.

Alles, was Du hier beschreibst, bestätigt meinen o.a. Tipp, Dich NICHT sofort operieren zu lassen, aber Du scheinst ja "wild entschlossen".....


Lena
Lena333
Lena333
31.07.2019 14:45:37
@lunetta,

Wenn Du seit Monaten unter "unerklärlichen Angst- und Panikstörungen" leidest und der NC KEINEN Zshang mit dem Meningeom sieht, warum WILLST Du dann diese OP?

Welchen "Vorteil" hast Du davon?
Welchen "nicht existierenden" Beschwerden sollen durch die OP besser werden?
Welchen "Nutzen" siehst Du in der OP?

Vielleicht stellst Du DIR oder Deinen Ärzten mal diese Fragen.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 15:30:36
Hallo!

Ich bin nicht wild entschlossen, und wenn der NC morgen sagt, dass zuwarten der bessere Weg ist, dann mache ich das natürlich.

Aber er hatte beim Erstgespräch schon gemeint, dass es besser wäre, ein Meningeom zu operieren, wenn es noch kleiner wäre, und nicht erst wenn schon Raumforderungen sind.

Ich stelle mich einfach darauf ein, dass es auf eine OP hinauslaufen wird.

Und ich habe mich in der Zeit seit meiner Diagnose sehr mit dem Thema beschäftigt, und es gibt einen Zusammenhang mit Meningeomen und Angst und Panik, bzw. Wesensveränderungen, gerade in dem Bereich wo meines liegt, also mit Raumforderung Richtung Frontallappen.

Und ich habe außer den Kopfschmerzen einige Symptome, die damit zusammenhängen können, aber nicht müssen - häufige lange Kopfschmerzperioden, ich bin durch diese Angstzustände depressiv geworden, usw.

Und es ist bekannt dass Menigeome durchaus diese Symptome machen können, auch Angst und Depressionen.

Der zweite Grund warum ich eher für eine OP bin, warum sollte man warten bis das Ding weiter wächst und dann Ausfälle oder Anfälle macht, und eine OP je größer dass es ist, auch schwieriger wird?

Ich als ängstlicher Mensch komme nicht gut damit zurecht, zu wissen, dass ich so ein Ding in meinem Kopf habe, und nicht zu wissen, wie es sich weiter entwickelt.

Finde es nicht nett mir hier zu unterstellen, dass ich wegen nichts unbedingt eine OP will.
Ich werde mich selbstverständlich an den Rat des NC halten - habe hier nur meine Gedanken aufgeschrieben.

Wenn das hier nicht erwünscht ist, dann unterlasse ich das natürlich!

Jeder geht anders mit so einer Diagnose um, aber man sollte niemanden verurteilen, der damit noch mehr Angst hat, als ohnehin schon - und wie gesagt, ich hatte das vorher nie, das kam wie aus dem Nichts vor ein paar Monaten.

LG
lunetta
Lena333
31.07.2019 18:09:18
@lunetta,

Du hattest in Deinen vorherigen Beiträgen geschrieben, dass

1) kein Zshang zw. Deinen diversen Beschwerden und Deinem Meningeom bestünde und
2) sogar der NC Dir zum Zuwarten geraten hätte
und
3) Du unter Angst und Panikstörungen leiden würdest, die NICHTS mit dem Meningeom zu tun hätten.

Unter DIESEN Voraussetzungen habe ich Dir nur GERATEN, nicht so schnell eine OP anzugehen, sondern abzuwarten bzw. eine Zweitmeinung einzuholen.

Wenn Du hier im Forum um Rat bittest, dann habe ich Dir einen solchen gegeben. Dies ist ein RATSCHLAG, keine "Verurteilung", das habe ich mit keinem Wort geschrieben.

Im übrigen ist jeder Rat natürlich subjektiv, so auch meiner.

MEHR schreibe ich zu diesem Thema jetzt nicht mehr.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 18:19:22
Hallo!

Danke für deinen Rat - ich bin für alles dankbar!

Der NC meinte dass die Übelekeit wahrscheinlich nicht vom Meningeom kommt, aber dass nichts unmöglich ist.

Natürlich überlege ich da ob es sich dann nach Entfernung bessern könnte, denn das was ich dzt. habe ist keine Lebensqualität - ich kann ja seit Monaten nichts essen und habe mehr als 30 kg abgenommen, ich bin nur mehr ein Schatten meiner selbst.
Und ganz klar dass das Angst macht - ich weiß halt nicht was wovon kommt - kommt diese Angst vom Meningeom (es ist sehr wohl möglich dass Meningeome psychische Veränderungen machen) und woher kommt die Übelkeit - organisch ist bei mir alles in Ordnung, außer meinem jetzigen Untergewicht.

Wir wollen hier doch nicht streiten, sondern uns austauschen - alles wieder gut, ok?

Du meinst es nur gut, und ich bin halt so verzweifelt, dass ich alles in Erwägung ziehe.

Danke dir aber für deine Ratschläge!

Morgen nach dem NC Termin weiß ich mehr, und werde dann berichten.

GLG
lunetta
Lena333
31.07.2019 18:30:26
@lunetta,

Deine Verzweiflung spüre ich schon seit Deinem ersten Beitrag und kann diese bis zu einem bestimmten Grad auch verstehen, denn die Beschwerden, die Du hast, sind ja wirklich schlimm und das habe ich auch nie bezweifelt.

Zweifel habe ich nur an dem Zshang zw. Deinen Beschwerden und dem Meningeom, da Du dies anfänglich so geschrieben hast.
Ich habe leider die Bedenken, dass eine OP bei solchen Angst- und Panikstörungen diese nicht noch schlimmer macht.

Dass das Meningeom die Ursache für die psychischen und organischen Beschwerden ist, glaube ich nicht, aber ich bin kein Arzt.

Frage das doch den NC morgen, das wäre ja sehr wichtig für Dich, zu wissen.

Alles Gute , egal, wie Du Dich entscheidest.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 18:54:37
Das werde ich machen!

LG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:09:11
Ich hatte auch die letzten 3 Tage ganz stark Kopfschmerzen - nicht mit Ibu weg zu bekommen, nach der Arbeit am schlimmsten.. kriege die sonst auch mit Ibu weg.. Ich hab ganz selten Kopfschmerzen. Mit meinem Tumor hängt es nicht zusammen.

Seit heute ist es aber wieder weg.

Das ist das Wetter, ganze viele haben das momentan.

Ein Menigeom ist immer eine Raumforderung und es ist Quatsch es zu operieren wenn es klein ist. Unnötige Gefahr der du dich durch solch eine OP ohne Grund aussetzt. Sorry - meine ehrliche Meinung.
Lissie38
lunetta
31.07.2019 19:15:10
Na, dann hoffe ich dass es morgen besser ist - ist scheußlich weil es wirklich nicht weggeht:(

Bei uns gewittert es grade ganz stark - vielleicht hängt es wirklich mit dem Wetter zusammen, dann wird es wohl irgendwann mal aufhören.

Habe das Gefühl mein Kopf ist in einer Metallkralle:(

Ich werde morgen alles ganz genau und gut mit dem NC besprechen, und werde euch dann hier erzählen.

GLG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:18:22
Warte ab.. ich hab gestern 4 Ibu und eine Paracetamol genommen..heute war es weg.

Ich kenne sowas nicht, habe wirklich nur in der Pillenpause ab und an kopfschmerzen sonst eher nicht..aber die Tage lag es am Wetter...meine Arbeitskollegen jammern fast alle über Kopfschmerzen- und die sind gesund
Lissie38
lunetta
31.07.2019 19:39:21
Danke dir, dann wird es bei mir auch so sein.

Schönen Abend noch und LG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:45:36
Ich drücke dir die Daumen!
Lissie38
lunetta
01.08.2019 19:55:06
Hallo!

Hatte heute um 17.30 meinen Termin beim Neurochirurgen.

Mein Meningeom ist lt. MRT Bildern sehr gut durchbutet, und er meint deshalb wird es auch weiterwachsen.

Er empfiehlt es zu operieren, denn jetzt ist es noch sehr einfach zu operieren.

Es wird seiner Meinung nach gut wachsen, da ich dzt. in der Menopause bin, und es eben so gut durchblutet ist - es hat gut Kontrastmittel aufgenomen, das würde ein verkalktes nicht machen.

Er hält wenig davon zuzuwarten, denn es wird dann nicht einfacher es zu entfernen.

Termin wird erst im Oktober sein, da es vorher schon keine freien OP Termine mehr gibt.

LG
lunetta
Lena333
01.08.2019 20:20:01
@lunetta,

hat der NC gesagt, ob Deine psychischen und/oder organischen Beschwerden ursächlich für das Meningeom sind?

Lena
Lena333
Lena333
01.08.2019 20:24:52
@lunetta,

hat der NC Dich nach der Einnahme von Hormonpräparaten (HET ) gefragt bzw. Dich auf deren Risiken hingewiesen?

Lena
Lena333
lunetta
01.08.2019 20:27:42
Er meinte, nachdem er die MRT Bilder gesehen hat, dass die Symptome davon kommen könnten, aber nicht müssen. Er meinte alles was die Gehrinhäute reizt, kann das auslösen.

Seltenes Symptom aber möglich.

Er hat nicht nach Hormonen gefragt, aber ich nehme eh keine

LG
lunetta
Lena333
01.08.2019 20:31:37
@lunetta,

OK: Wenn Du Dich entschieden hast, dann mach die OP.

Leider ist meine Meinung unverändert, d.h. ich würde die OP auf keinen Fall so schnell angehen würde auf jeden Fall abwarten, mindestens aber eine Zweitmeinung einholen.

ABER: ich will Dich nicht weiter verunsichern. Deshalb schreib ich besser nichts mehr dazu.

Alles Gute für die OP.

Lena
Lena333
Lissie38
02.08.2019 11:31:37
Ok ist viel besser dann du machst die OP als mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf zu leben. Da hat man dann ja auch immer Angst.

Was raus ist ist raus.

Und hol blos keine vielen Meinungen ein, danach bist du noch vewirrter und weißt gar nicht was du machen sollst, weil jeder Arzt ne andere Meinung hat.
Lissie38
lunetta
02.08.2019 17:50:39
Hallo!

Ich vertraue "meinem" Neurochirurgen.

Er hat mir das sehr genau erklärt, dass Meningeome, die Verkalkungstendenzen zeigen, eher kaum mehr wachsen und nur beobachtet werden können.

Lt. CT Befund war mein Meningeom auch teilweise verkalkt, was sich bei den MRT Bildern als vollkommen falsch herausgestellt hat, im Gegenteil, es ist sehr gut durchblutet, und er meinte, dass es ganz sicher weiterwachsen wird, da die Versorgung mit Blut so gut wäre, und dass die Entscheidung zu einer Op dann halt in einem halben Jahr oder Jahr gefällt werden sollte, und man es so aber schon hinter sich hätte.

Jetzt wäre die OP noch relativ unkompliziert, und warum sollte ich darauf warten dass es wächst und dann doch erst operiert werden muß, dann aber schon größer wäre und ich müßte jetzt aber noch damit herumlaufen, immer mit dem Gefühl im Kopf, da ist was was da nicht hingehört.

LG.
lunetta
Lissie38
02.08.2019 18:21:50
Ja mit dem Gefühl im Kopf dass da was ist dass da nicht hingehört..das muss ich ein Leben lang..das ist aber nicht schlimm und man vergisst es... Mein Tumor wird ein Leben lang bleiben da ich keine OP wollte sondern nur Bestrahlung - aber das ist völlig ok

Viele Menschen haben Meningeome und merken sie nicht bis zum Tod.

Aber wenn du die OP möchtest finde ich das völlig ok, mach das so.
Lissie38
lunetta
02.08.2019 18:54:48
Hallo!

Möchten ist vielleicht das falsche Wort, ich hätte natürlich auch lieber keine OP, aber ein Ding, das nicht berechenbar ist, das möchte ich auch nicht.

Freue mich für dich, dass dein Tumor zumindest durch die Bestrahlung Ruhe gibt!

GLG
lunetta
Lissie38
03.08.2019 09:24:36
Ich wünsche dir alles Gute für die OP.
Lissie38
lunetta
03.08.2019 09:34:30
Danke vielmals!

LG
lunetta
lunetta
04.08.2019 20:41:19
Hallo!

Mich beschäftigt noch eine Frage:
Mein NC hat gesagt, dass für die OP ein Zentralvenenkatheter gelegt werden muß.
Wir der dann schon in Narkose gelegt, oder muß ich das noch im Wachzustand erleben?

Danke und GLG
lunetta
Rehsis
04.08.2019 20:43:33
Hi lunetta,
Der wird in Narkose gelegt.
LG Iris
Rehsis
lunetta
04.08.2019 21:03:41
Ich danke dir!!! GLG
lunetta
Lissie38
05.08.2019 09:34:18
Weshalb ein ZVK? Ist mir unverständlich. Wird doch gar nicht benötigt für eine OP. Ein ZVK birgt halt auch wieder grosse Risiken, klar alles kann nix muss...trotzdem..
Lissie38
lunetta
05.08.2019 09:49:23
Hallo!

Mein NC hat mir gesagt, dass bei JEDER OP an der Neurochirurgie ein ZVK gelegt wird.

Er erklärte es mir dass im Falle von Blutungen oder anderer Komplikationen ein ZVK notwendig wäre.

LG
lunetta
Efeu
05.08.2019 11:58:06
Liebe lunetta,

lass dich nicht verunsichern. Die Ärzte wissen, was sie tun.
Falls es dir hilft: Klar hatte ich auch einen. Wurde gelegt, als ich schon geträumt habe.

Kopf hoch, du schaffst das, und nachher bist du froh, es hinter dir zu haben.

Liebe Grüsse,
Efeu
Efeu
lunetta
05.08.2019 12:40:13
Liebe Lissie38,

Ich verstehe nicht warum du bei mir immer wieder etwas schreibst, obwohl du selbst gar keine OP Erfahrung hast, sondern bestrahlt wurdest.

Wie kannst du schreiben, dass kein ZVK benötigt wird, obwohl das bei Gehirnoperationen lege artis ist?
Mein NC wird mir das ja nicht zum Spaß gesagt haben, dass JEDER bei der OP einen gelegt bekommt.

Ich selbst, wenn ich mich bei etwas nicht auskenne, frage nach oder gebe gar keinen Kommentar ab, du verunsicherst mich aber immer wieder mit deinen posts....und ich finde sie teilweise nicht sehr empathisch...

Bitte nicht böse sein, aber ich versteh nicht ganz warum du bei anderen solche Sachen postest und anscheinend gar nicht weißt, wie es bei solchen OP`s so läuft.

LG
lunetta
KaSy
05.08.2019 12:41:47
Durch den ZVK werden auch Schmerzmittel gegeben, die durch die direkte Verbindung in Herznähe sehr schnell durch den Kreislauf gepumpt werden und so sehr schnell wirken. Das ist absolut notwendig.

(Übrigens ist es sehr gut, dass jetzt viel Unangenehmes getan wird, wenn man bereits in der Narkose ist. Ich habe 1995 noch bei vollem Bewusstsein erlebt, wie der ZVK gelegt wurde, das war schmerzhaft. Auch das Legen des Blasenkatheters sowie das Rasieren der Haare fanden damals im Vorfeld statt. Das ist viel patientenfreundlicher geworden.)
KaSy
KaSy
Lissie38
05.08.2019 13:32:35
ich wurde schon so oft operiert im Leben und hatte -zum Glück- nie einen ZVK.

Einmal wollten sie einen legen aber das habe ich abgelehnt, dies ist sehr riskant. Es ging dann komischwerweise sehr gut ohne ZVK.

Und ich weiß sehr wohl wie es bei OPs läuft. Habe genügend OPs hinter mir.

Lies doch mal die Risiken bei einem ZVK - google dies mal.
Lissie38
Rehsis
05.08.2019 15:14:17
Liebe lunetta,
Mach dir keine Sorgen. Es geht ja um den Nutzen des ZVK und der überwiegt die Risiken. Ein peripherer Venenzugang kann nicht so viele Medikamente und Infusionen gleichzeitig aufnehmen, wie du brauchst. Es wird ja nicht nur Flüssigkeit gegeben, sondern auch Schmerzmittel, Antibiotika, Cortison, usw. Alles was gebraucht wird gleichzeitig über mehrere Adapter. Ein ZVK ist bei sachgemäßer Anwendung (und das ist auf der Intensivstation der Fall) das geeignetste Mittel für die optimale Versorgung und absolut sicher. Auch die anschließende Mobilisation geht damit besser.
Rehsis
lunetta
05.08.2019 16:56:15
Liessie,
ich habe nicht angezweifelt, dass du schon oft operiert wurdest, sondern dass du keine Kopf-OP hattest, und bei diesen wird IMMER ein ZVK gelegt.

Meine Anfrage ging ja auch nur darum ob er vor oder nach Narkoseeinleitung gelegt wird.

Und dass er bei dieser Art von OP Vorteile bringt, steht denke ich ohne Zweifel, allein schon zu unserer Sicherheit.

Und ich werde die Risiken nicht googeln, es ändert ja nichts daran dass ich ihn bekommen werde, das werde ich auch nicht ablehnen.

Ich hatte auch schon viele OP`s und bei keiner war ein ZVK notwendig, nun ist es eben so, und ich vertraue da dem OP-Team.

Allen anderen,
danke dass ihr mir immer so geduldig und nett antwortet!

GLG
lunetta
Xelya
05.08.2019 17:00:04
Hallo Lunetta,

das OP-Thema scheint ja geklärt, daher schreibe ich dazu nichts, ausser:

Letztlich geht es darum, das zu tun, womit DU am Besten leben kannst. Mein Mantra in solchen Fällen ist immer "Niemand muss meinen Weg verstehen, niemand kann für mich meinen Weg gehen".

Der ZVK ist bei neurochirurgischen Kopf-OPs üblich, das wurde mir vor meiner OP ebenfalls mitgeteilt und ich habe davon gar nichts mitbekommen :-)

Alles Gute für Dich!
Xelya
Xelya
lunetta
28.08.2019 12:08:50
Hallo!

Ich hoffe ich darf hier auch posten, auch wenn es aktuell moch nichts von der OP bzw. post Op zu berichten gibt.

Habe seit Tagen, an der Stelle wo der Tumor sitzt entsetzliche Kopfschmerzen, und das Gefühl es sprengt meine Schädeldecke weg.

Zusätzlich leichte Sehstörungen, Schwindel und Kribbeln im rechten Arm, und ich habe Wortfindungsstörungen - ich merke das in den letzten Tagen verstärkt, dass ich mitten im Reden gewisse Wörter nicht sagen kann, sie fehlen mir immer, und ich muß mich dann immer neu voll konzentrieren, damit ich zu Ende sprechen kann, was ich grade sagen wollte.

Ich bilde mir diese Symptome nicht ein und sie sind auch nicht meiner Angststörung geschuldet, es fällt auch meinem Mann schon auf.

Meinen NC kann ich bis Ende August nicht erreichen (ich bin als Privatpatientin immer in seiner Ordination gewesen), da er auf Urlaub ist.

Da Meningeome ja keine akuten Dinger sind, muß ich mir da bis Mitte Oktober wohl keine Sorgen machen, am 14.10. ist ja schon meine OP.

Ich versuche meinen NC im September noch zu erreichen, um ihn zumindest zu fragen, warum sich seit der letzten Woche so komische Symptome bilden...

Kopfschmerzen sind unangenehm, aber die anderen Sachen machen mir mehr Sorgen...

Ich kann ja nicht immer alles auf`s Wetter schieben, das ist bei uns seit Tagen gleichmäßg schön und stabil.

Ich laß euch ganz liebe Grüße da, und danke, dass man hier auch mal sein Herz ausschütten darf!

Wünsche euch einen schönen Tag!
lunetta
AlmostHeaven
28.08.2019 13:15:50
Hallo liebe lunetta!

Das Forum ist doch für alle da und natürlich darfst du auch hier in diesem Thread schreiben :-)

Was für ein Meningiom hat man bei dir festgestellt und wie groß ist es? Hattest du bereits Beschwerden, als das Untersuchungsverfahren (MRT) bei dir durchgeführt wurde?

Wenn du aktuell Beschwerden hast, würde ich zur eigenen Sicherheit die zentrale Notaufnahme aufsuchen und mich jetzt nicht auf den OP-Termin am 14.10.2019 verlassen.

Ich drück dir die Daumen, dass alles gut wird.

LG AlmostHeaven
AlmostHeaven
lunetta
28.08.2019 15:03:00
Hallo almostheaven!

Ich habe in meinem Eingangspost eh alles beschrieben.

Es ist ein Konvexitätsmeningeom, beim CT wurde es mit 1,4 cm vermessen, beim MRT war es dann 1,8 cm im Durchmesser, und kugelrund.

Meine Beschwerden waren seit einem halben Jahr starke Übelkeit und Brechreiz und starker Gewichtsverlust von über 30 kg.

Kopfschmerzen hatte ich auch schon immer, aber nicht so häufig und stark wie in der letzten Zeit.

Das mit der zentralen Notaufnahme ist so eine Sache hier bei uns - wir wohnen in Österreich auf dem Land, und die Neurochirurgie ist sehr weit weg von uns.
Aber das würde ich machen, wenn ich es nicht mehr aushalten würde.

Es ist halt auch so, dass man ab dem Moment wo man es weiß, sich viel mehr beobachtet und auf Symptome achtet.

Das Kribbeln im Arm kommt auch nur so schubweise....

Sobald mein NC vom Urlaub zurück ist, versuche ich nochmal vorher einen Termin bei ihm zu bekommen - wenn er es nicht kritisch sieht, dann bin ich bis Mitte Oktober beruhigt, und wenn er Handlungsbedarf sieht, dann wird er schon einen schnelleren Termin organisieren.

Er meinte nur, dass mein Tumor zwar nicht in der Nähe des Brechzentrums liegt, aber JEDER Tumor kann Hirndruck verursachen, und es gäbe Menschen, die bei hohem Hirndruck wenig Symptome haben, und dann gäbe es auch welche, die bei geringsten Reizungen der Meningen schon Druckzeichen entwickeln und die ganze Symptompalette haben.

LG
lunetta
der Meister
28.08.2019 16:13:30
Hallo lunetta,
das klingt nach einem guten Plan, so würde ich auch vorgehen.
Wir drücken Dir die Daumen und alles wird gut.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mirli
28.08.2019 16:23:44
Liebe lunetta,
auch meine Daumen sind gedrückt!
Ich wünsche dir immer kluge Entscheidungen, bestes Gelingen und natürlich viel Glück!
Man braucht auf allen Wegen bei aller Rationalität immer auch Glück.
Gruß Mirli


„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
KaSy
28.08.2019 18:07:54
Liebe lunetta,
wenn Deine Kopfschmerzen deutlich stärker geworden sind, der Schwindel, die Sehstörungen, Taubheitsgefühle (Kribbeln) und die Wortfindungsstörungen neu hinzugekommen sind und für mehrere Tage bestehen bleiben, dann solltest Du Deinen Hausarzt konsultieren. Er müsste die Ernsthaftigkeit der Symptome im Zusammenhang mit dem Meningeom einschätzen können.

Es gibt ja auch vor der (erst im Oktober stattfindenden) Operation die Möglichkeit, medikamentös zu agieren.

In der Gesamtheit der von Dir genannten Symptome könnten das eventuell Hirndruckzeichen sein, wogegen es Medikamente gibt.
(Da es in Deutschland derzeit sehr heiß ist, hätte ich ansonsten auch dem Wetter "die Schuld" gegeben, aber das sowie die "Angst" als Ursache hast Du ja ausgeschlossen.)

Hoffentlich geht es von allein weg und Du kannst ruhig bleiben. Ansonsten scheue nicht den Weg zum Arzt.
Liebe Grüße
KaSy
KaSy
Hopeness
28.08.2019 22:54:44
Wie KASY es schon beschrieben hat, darf man mit solchen Symptomen gerne mal den Arzt besuchen, da ein Tumor (auch Meningeome) sich negativ auf den Liquorfluss auswirken kann.

Nicht nur, dass es zu Abflussstörungen durch Verlegung kommen kann, sondern der Tumor kann sich auch auf die Konsistenz des Liquors auswirken und somit die Zirkulation mindern.

Ist zwar eher selten, aber mein Neuro hat mir gegenüber mal solch ein Szenario beschrieben.

Sollte es also nicht besser werden, lieber mal zum Arzt gehen.

Alles Gute
Hopeness
lunetta
29.08.2019 12:23:57
Ihr Lieben!

Danke erstmal für eure Antworten - es tut so gut, wenn man einen Ort hat, wo man seine Sorgen und Ängste auch ausdrücken darf.

MEIN NC ist dzt. auf Urlaub und nicht erreichbar, die Neurochirurgie ist weit von uns entfernt und vergibt eigentlich auch nur Termine - aber als Notfall kann man natürlich immer dort hin, keine Frage.

Als Notfall sehe ich mich dzt. nicht, aber ich würde nicht zögern hinzufahren, wenn es mir ganz elend geht.

Momentan kann ich es aushalten - heute die die Kopfschmerzen aushaltbar, mußte auch noch keine Schmerztablette nehmen, auch mein Arm hat heute noch nicht gekribbelt.

Wortfindungsstörung ist mir heute auch noch nicht aufgefallen.

Ich danke euch einstweilen für eure lieben Zeilen!

Ich hoffe so sehr, dass die Zeit bis zur Op schnell vergeht.

GLG
lunetta
lunetta
21.09.2019 16:14:54
Hallo ihr Lieben!

Ich würde euch gerne wieder was fragen:

ich leide seit Monaten an schlimmer Übelkeit und Brechreiz, mal mehr, mal weniger, aber fast täglich:(

Alle gängigen Antiemetika wirken nicht, die Übelkeit bleibt, auch wenn ich z.B. Ondansan etc. nehme.
Auch Kortison hat nichts gebracht.

Hatte auch von euch jemand ständige Übelkeit aufgrund des Meningeoms oder eines anderen Gehirntumors, und gibt es etwas was euch geholfen hat?
Ingwer und alle Hausmittel habe ich durch, nichts hilft:(

Ich habe vom Neurologen ein Benzodiazepin verschrieben bekommen, das hat die ersten paar Einnahmen ein wenig geholfen, aber seit ein paar Tagen ist es wieder sehr schlimm...

Hatte jetzt auch wetterbedingt wieder einige ziemlich arge Kopfschmerztage, an denen ich Ibu und Novalgin genommen habe, aber die vertrage ich sonst immer gut.

Ich weiß mir keinen Rat mehr, was gegen diese elende Übelkeit helfen könnte...

Ich kann mir jetzt keine Gewichtsabnahme mehr leisten - meine OP ist in 3 Wochen, und ist will die OP-Tauglichkeit nicht gefährden, ich bin schon so klapperdürr...:(

GLG
lunetta
Mirli
21.09.2019 17:10:57
Hallo lunetta,

ich kann dir nur meine eigenen Erfahrungen aus meiner Kindheit/Jugend mitteilen. Als mich damals immer starke Übelkeit heimsuchte habe ich eine halbe frische Zitrone mit 1 TL Zucker drauf ausgelöffelt und in kürzester Zeit war der Brechreiz weg. Morgens dann immer schön Porridge essen. Bei dir könnte es aber vermutlich seelisch bedingte Übelkeit sein. Nur, wenn gar kein Medikament hilft?

Iss Apfelmus mit viel frischer Schlagsahne obendrauf (wg. klapperdürr...).
Schmeckt dazu noch lecker! Wenn du's essen kannst?

Alles Gute für deinen OP-Termin, Kopf hoch, wird schon werden
Mirli

„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lissie38
21.09.2019 17:23:45
Davon wird eine ja schlecht.... Porridge, Zitrone, Apfemus..

Schon mal an eine Magenspiegelung gedacht?

MCP hilft gegen Übelkeit gut
Lissie38
lunetta
21.09.2019 17:38:07
Magenspiegelung war eine der ersten Untersuchungen als wir auf die Suche gingen, woher es kommt.

MCP vertrage ich nicht, hatte nach einer MCP Infusion Zungen- und Genickkrämpfe bekommen - furchtbare Nebenwirkung, die gar nicht so selten ist.

Und Mirli, danke für deine ganz lieb gemeinten Tipps, das Problem ist, dass wenn mir übel ist, hab ich sogar Probleme Wasser zu trinken.

Ich würde sooo gerne essen, kann aber nicht, wegen der permanenten Würgerei:(

Und wenn ich mir was reinzwinge, dann kommt es wieder hoch.

Ist wirklich ganz schlimm, wünsche ich niemandem...

Ich hoffe so, dass das nach der OP besser wird...

Ich habe mein Gewicht halbiert in den letzten 7 Monaten:(
lunetta
Lissie38
21.09.2019 18:07:39
ok ich kenne MCP als sehr harmlos, vertrage es super

Nie von solchen Nebenwirkungen gehört.
aber dann geht das halt leider nicht.

Hast du schon mal Ingwer versucht? für den Magen

Ich wär so froh wenn ich weniger Appetit hätte :(
Lissie38
Mirli
21.09.2019 18:14:37
Habe auch schon Magen- und Darmspiegelung gehabt, ohne Probleme und ohne jegliche Betäubung. :-)

Ja, verstehe, wenn selbst Wasser zuviel ist.

Apfelmus mit Schlagsahne bekam mein Schwager bei seiner Krankheit als Tipp. Weil Schlagsahne die benötigten Kalorien liefert und die Schleimhäute beruhigt.

Liebe Grüße Mirli

PS: Zitrone ist sooo lecker! Und wer zuwenig Speichel hat, nur dran denken hilft schon!

„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Mirli
21.09.2019 18:19:20
Liebe lunetta,

aber von irgend etwas musst du dich doch ernähren? Bin ratlos!





„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lissie38
21.09.2019 18:36:51
Fresubin ?

Oder Magensonde
Lissie38
lunetta
21.09.2019 19:44:34
Hallo!

Fresubin trinke ich, mein Problem ist halt der Ekel vor allem:(

Ich ernähre mich dzt. echt von 1-2 Bananen am Tag und trockenes Knäckebrot, deshalb hab ich ja schon so viel abgenommen.

Magensonde, wenn es einen eh schon die ganze Zeit würgt.... nein, kann gar nicht an sowas denken.

Ingwer knabbere ich schon den ganzen Tag, und trinke auch Ingwertee, aber ist alles zuwenig um die Übelkeit wegzubekommen.
lunetta
Efeu
21.09.2019 20:01:36
Hallo lunetta,

du brauchst einen Arzt, der sich um dich kümmert. Evt eine stationäre Aufnahme, man kann auch über die Vene ernährt werden für einige Zeit.

Kämpf für dich, so lange, bis du gut versorgt bist.

Medizinische Ratschläge mag ich dir nicht geben, du hast die Hälfte deines Gewichts verloren und in 3 Wochen ist OP.....und wie du schreibst, hast du alles schon probiert.

Viel Kraft, und MUT,
Efeu
Efeu
Zwuck
22.09.2019 17:22:55
Hallo Lunetta!

Hast du es schon mit Nux vomica D6, 3× 5 Globuli probiert? Habe deinen Bericht gelesen und das wäre mir sofort eingefallen.

Drücke dir die Daumen, daß du doch noch etwas findest, daß wirkt.

Alles Gute Zwuck
Zwuck
Marsupilami
22.09.2019 18:49:36
hallo Lunetta,

ich habe drei Wochen dauergekotzt. Nichteinmal Wasser wollte rein, gescwheige denn drin bleiben.
Der Bereitschaftsarzt hat mir immer etwas gespritzt gegen Migränestatus, das hat dann für ca12h die Sache gelindert. Dumm warnur, dass es keine Migräne war.
An dem Tag an dem mein Mann mich irgendwie ins KH gebracht hat, laufen konnte ich da schon seit Tagen nichtmehr, kam ich direkt nach CT auf Intensiv und wurde auch operiert. Der Spu(c)k war nach der OP vorbei.


In der Neurochirugie anrufen und nachfragen...Termin vorziehen...?


Gruß vom Marsupilami
---------------------------------------------------------------------

"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
22.09.2019 19:17:17
Hallo!

Nux vomica hab ich auch schon durch- nichts gebracht.

Habe auch schon gefragt ob ich für die Op vorgezogen werden kann - bin kein Notfall, geht nicht:(

Ist echt zum Verzweifeln:(

GLG
lunetta
Marsupilami
22.09.2019 19:33:05
Mittel gegen Übelkeit intravenös (geht beim Hausarzt) , auch schon probiert?
Hilft besser als oral und umgeht die Problemzone Magen.


Gruß vom Marsupilami
---------------------------------------------------------------------

"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
22.09.2019 19:43:09
Hab ich auch schon bekommen . ondansan als Kurzinfusion, hat den akuten Brechreiz gebessert, aber die Übelkeit bleibt an mir haften wie Klebstoff.
Und wenn mir so schlecht ist kann ich nix essen und nix trinken:(

HIilft eh nix, da muß ich jetzt durch bis am 14.10.:(
lunetta
lunetta
24.09.2019 16:12:28
Hätte noch eine Frage an die Op-Erfahrenen:

Mein NCh. sagte mir dass vor der Op noch ein Navigations MRT gemacht wird.

Nun habe ich am 8.10. alle Voruntersuchungen für die OP, einschließlich Narkosearzt etc., aber dieses MRT ist an diesem Tag nicht vorgesehen (ich habe vom Kh ein Schreiben bekommen, was an diesem Tag alles an Untersuchungen gemacht wird.

Am 13.10. einem Sonntag werde ich stationär aufgenommen, und am Montag dann operiert, und ich denke dass am Sonntag kein MRT gemacht werden wird....

Lt. meinem NCh. kommen die Kopfoperationen immer in der Früh dran, kann mir nicht vorstellen dass ich da vorher noch das MRT habe...

Wie war das denn bei euch? Wird das unmittelbar vor der Op, also schon im OP Bereich gemacht, oder wann wird das dann gemacht?

Ich habe beim normalen MRT das der NCh für die endgültige Diagnose gebraucht hat, das Kontrastmittel gar nicht vertragen, und wenn dieses Navi MRT quasi schon in Narkose gemacht werden würde, hätte ich da gar nichts dagegen;(

Ich habe meinen Arzt echt viel gefragt und alles beantwortet bekommen, aber sowas, WANN dieses Navi MRT denn gemacht wird, daran denkt man in solchen Momenten nicht....
lunetta
Zwuck
24.09.2019 16:41:26
Hallo Lunetta!
Auch ich musste am Sonntag ins Spital. Am Montag kam um 6.00 ein Arzt um die Marker zu setzen, da wurden drei kleine Stellen ausrasiert, danach wurde ich bald abgeholt, mit dem Bett bis zum MRT gefahren, musste nur rüberhüpfen und danach kam ich gleich in den OP, ich war als erste dran.
Ich hoffe, daß beruhigt dich.
Alles Gute
Zwuck
lunetta
24.09.2019 16:57:08
Hallo!

Danke dir Zwuck! Ok, das beruhigt mich natürlich, denn ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt wann das denn gemacht werden sollte.

Hast du am Op Tag ein Beruhigungsmittel bekommen?

Ich konnte nicht mal das normale MRT ohne machen . ich bekomme solche Panikattacken... und wenn man dann noch vor der OP so aufgeregt ist...

Vor meinen anderen OP`s habe ich immer eine Dormicum Tablette bekommen, die NIE gewirkt hat:(
Hab bis zur Einschlafspritze geschlottert und mich sogar übergeben:(

Und mußtest du auch ca. 1 Woche vor der OP alle Untersuchungen machen, oder ging das bei dir auch am Sonntag bei der Aufnahme?

DANKE dir!
lunetta
Lissie38
24.09.2019 17:40:57
Das wird deine Klinik schon wissen wie sie das planen!
Lissie38
Zwuck
24.09.2019 18:38:42
Also am Sonntag wurden noch die fehlenden Untersuchungen während des Tages gemacht. Am Abend kam ein junger Arzt, der mir alles genauestens erklärte und mir sogar alles auf mein Krankenblatt aufzeichnete. Wir sprachen eine gute Stunde. Er erklärte mir die Abläufe sowie welche Komplikationen auftreten könnten, ich wußte somit sogar, wieviel Hirnhaut, warum wohin geschoben wird und vieles mehr. Danach sprach ich noch mit einer Anästhesiestin die auf das mit Zeichnungen überfüllte Krankenblatt sah und meinte, da habe mir jemand die OP aber sehr genau erklärt, im Notfall könnte ich mich jetzt selbst operieren:)
Dieser junge Arzt kam dann auch sehr zeitig in der früh und ich schluckte die Tablette und trank ein Mittel, daß zur besseren Lokalisierung des Tumors beitrug. Er rasierte wie gesagt drei Stellen am Kopf aus und markierte diese. Danach wurde ein Zelt über meinem Kopfteil angebracht, daß für die nächsten Tage blieb damit mich kein Licht mehr anscheinen konnte. Im nächsten Augenblick wurde ich auch schon abgeholt und zum MRT gebracht, daß nur sehr kurz dauerte und ich denke ohne Kontrastmittel war, da kann ich mich nicht daran erinnern.
Nachdem kam ich sofort in den OP, wo mich die Narkose Ärztin begrüßte.
Ab da weiß ich nichts mehr.
Musste nur irgendwann meine Beine und Hände bewegen, wieder Filmriß.
Auf der intensiv Station war ich in einem Halbschlaf und es war immer nervendes Piepsen zu hören. Am Abend besuchten mich mein Mann und eines meiner Kinder.

Ich hatte nach der OP keine Schmerzen.

Es ging alles so schnell, ich hatte gar keine Zeit um Angst zu bekommen.

Aber sag bei der Aufnahme unbedingt deine Bedenken, du wirst sehen sie werden Verständnis dafür haben und dir bestmöglichst helfen.

Du bist bis hierher gekommen, also schaffst du auch den nächsten Schritt. Du wirst sehen, alles wird gut.

Drücke dir die Daumen
Zwuck
lunetta
24.09.2019 18:55:20
Liebste Zwuck!

Du bist ein Goldschatz!

Ich hoffe dass es so kommt wie du sagst!

Danke dir für deine Empathie und deine lieben Worte!

GLG!
lunetta
Chrissi
30.09.2019 13:49:50
Hallo Lunetta.Meine OP hatte ich vor 3,5 Jahren.
Das du nervös bist und Angst hast ist voellig normal.
Vielleicht kann ich dich ein klein wenig beruhigen.
Bei mir wurde nur ein Zugang bei Bewustsein gelegt.
Alle anderen Zugaenge und auch das rasieren wurden in Narkose gemacht.
War nach der OP 1 Tag auf Intensivstation .Du kannst deinen Schrankschluessel eventuell im Schwesternzimmer auf Station abgeben und darum bitten das dir deine Brille und Medikamente gebracht werden.Am besten vorher abklaeren. Mir wurde auch meine Brille gebracht.Donnerstag morgens war die OP ,Freitag Mittag ging es schon auf Normalstation,da wurden bis auf einen Zugang alle anderen entfernt.Einen brauchte ich nur noch um mir Haemate zu geben( habe eine Blutgerinnungsstoerung).
Schmerzmittel da schon in Tablettenform.Auch der Blasenkatheter wurde entfernt ,allerdings auf mein drängen hin,denn das fand ich total unangenehm.
Samstags ging es mir schon so gut das ich mit meinem Besuch in die Besucherecke auf Station bin .Sonntags konnte ich schon mit meinem Mann und Sohn einen kleinen Spaziergang auf dem Klinikgelaende machen.
Donnerstags drauf wurden Faeden gezogen und ich durfte heim.
Wirkliche Schmerzen hatte ich keine.
Hoffe mei Bericht hilft dir etwas .Lass dich nicht verunsichern.
Drücke dir ganz fest die Daumen fuer deine OP.
Liebe Grüße Chrissi
Chrissi
lunetta
30.09.2019 14:17:51
Hallo Chrissi!

Danke für deinen Bericht und die empathischen Worte!

Dein Meningeom war ca. gleich groß wie meines ist;)

Hast du vor der Op eine Beruihigungstablette bekommen?

Und hattest du nach dem Aufwachen Probleme mit Übelkeit?

Das ist ja mein Hauptproblem und deshalb meine große Angst - ich hab so schlechte Erfahrungen von vorigen Op`s und hab da immer tagelang mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen gehabt...

GLG
lunetta
Chrissi
01.10.2019 12:28:32
Hallo lunetta.
Ja habe eine Beruhigungstablette bekommen.
Nach dem Aufwachen hatte ich leider auch mit Erbrechen zu tun.
Nicht schön aber im Kopf habe ich nichts gemerkt und ging auch schnell wieder vorbei.Sprich ab besten mit dem Narkosearzt vorab darüber.
LG Chrissi
Chrissi
lunetta
01.10.2019 13:58:54
Danke chrissi!

Vor dem Erbrechen habe ich die größte Angst...
Bin Emetophobikerin und bekomme Panik wenn ich brechen muß...

Hat man dir dann gleich was gegen das Erbrechen gegeben, oder ist es von selbst besser geworden?

LG
lunetta
der Meister
01.10.2019 16:05:07
Hallo zusammen,
Ich hatte keine Übelkeit oder Erbrechen nach der OP und den Tagen nach dem Koma.


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
01.10.2019 17:03:32
Danke, lieber Meister!

Wenn man weiß, dass ich nach meiner letzten großen Op fast gestorben wäre, eben wegen diesem Erbrechen, das nicht aufgehört hat, dass ich vor lauter Würgen fast erstickt wäre, dass man mich wieder mit Propofol schlafen legen mußte, weil ich nicht mal mehr richtig atmen konnte vor lauter würgen, dann weiß man, dass ich da schwerst traumatisiert bin.

Die Anästhesisten haben alles ausprobiert und mir per Spritze, Infusion und auch sublingual Medis gegeben, waren aber dann auch am Ende ihrer Weisheit, weil das bei mir so krass war und vor allem so viele Tage angedauert hat.

Ich habe alles an Medikamenten bekommen, was gegen Erbrechen wirken sollte, hat es bei mir aber nicht.

Ich habe nach diesen Tagen ununterbrochenem Brechreiz Einblutungen in den Augen gehabt, Hautblutungen, Muskelkrämpfe, mir tat wirklich jeder Muskel weh von dem permanenten Würgen, mein Gesicht war geschwollen, die Augen so verschwollen, als ob ich wochenlang geweint hätte.

Ich habe dort wirklich nur mehr gewinselt dass ich sterben darf, so schlimm war das.
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mich dort aus dem Fenster gestürzt.

Und ich hatte das alles im Anästhesievorgespräch angesprochen, weil es mir immer schlecht ging nach Narkosen, aber letztes Mal war wirklich Horror pur.
lunetta
der Meister
01.10.2019 17:32:28
Hallo lunetta,
Bei der Geschichte kann das sicher jeder nachvollziehen.
Da hätte ich auch sehr große Angst vor ...



Gruß Klaus
der Meister
lunetta
01.10.2019 17:39:54
Umarmung Klaus!
lunetta
Efeu
01.10.2019 17:59:34
Liebe lunetta,

ich kann dir etwas mitfühlen mit dem Erbrechen, ich hatte das nach meiner Not-OP, als ich einen Shunt bekam, weil sich ein Hydrozephalus gebildet hatte. Danach vertrug ich die Schmerzmedikamente nicht mehr, Morphium etc, diese mussten auf einen Schlag abgesetzt werden. Es war ein kalter Entzug, und ich habe erbrochen ohne Ende, bei der kleinesten Bewegung, alles tat mir weh, ich musste künstlich ernährt werden, sediert. Ach, es war sch.....

Damit will ich nur sagen: Es tut mir so leid, dass du so auf Narkose reagierst. Trotzdem, gib nicht auf, sprich mit den Anästhesisten und dem NC vorher, wie deine Erfahrungen bisher waren, wie du gelitten hast, wovor du Angst hast. Nur schon, damit sie sich darauf einstellen können. Und möglicherweise haben sie eine Idee....
Ich drücke dir so sehr die Daumen.

Liebe Grüsse,
Efeu
Efeu
lunetta
01.10.2019 18:25:12
Danke auch dir, liebe efeu, für dein Verständnis!

Ja, das werde ich machen, ich habe ja am 8.10. das Vorgespräch und alle Voruntersuchungen, am 14.10. dann die OP.

Mein NC weiß das schon, der meinte auch im Notfall werden sie mich auch so sedieren, dass auch das Brechzentrum sozusagen mit sediert wird.

Aber diese Angst allein davor, dass man aufkommt und es fängt sofort an, die kann einem keiner nehmen.

Ich werde das aber sicher ansprechen, muß ich ja, sonst schlafe ich vor der Op keine Nacht mehr;(

Er sagte, dass es leider seltene Fälle gibt, wo einfach NICHTS gegen diese Übelkeit hilft - das Zentralnervensystem reagiert mit einer kompletten Überreizung auf Narkose.

Bei meiner Op wird eh schon nur mit i.v. Narkose gearbeitet, also ohne Narkosegase, die viel für Übelkeit verantwortlich sind, aber es gibt halt auch noch andere Unverträglichkeitsreaktionen.

Wie lange hat es bei dir dann gedauert bis es besser wurde?

bei mir ca. 1 Woche:( Habe in dieser 1 Woche 10 kg!!! abgenommen.
lunetta
Stöpsel2
02.10.2019 10:46:40
Liebe Lunetta,

zu deinen durchlebten schlimmen Erfahrung mit dieser gefährlich werdenden Problematik kann ich dir leider keine persönlichen Tipps geben. Ich kann es jedoch irgendwie nachempfinden, denn durch den mehrfach überstandenen Hirndruck, wobei das Erbrechen ebenfalls nicht wie bei dir mit "normalen" Erbrechen vergleichbar ist...

Ich empfehle dir, nimm genau diesen von dir geschriebenen detaillierten Beitrag von diesem Erlebnis mit zum Gespräch und den Voruntersuchungen am 08.10. Die Narkose Ärzte müssen diese wichtigen Aussagen wissen, um dich dann durch mögliche Medikamente davor zu schützen. Nach dieser Kopf OP ist gerade mit deiner Erbrechen Art eine Unterbindung wegen des Heilungsprozess notwendig.

Die wirklichen Tumor Betroffenen sowie die Angehörigen geben dir gaaanz sicher gemeinsam die notwendige Kraft, damit du die bevorstehende OP erfolgreich und mit bester Begleitung der Ärzte schaffen wirst.
Ganz herzliche Grüße und toi, toi, toi
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
02.10.2019 12:02:52
Ich danke euch beiden ganz herzlich für eure mitfühlenden, lieben Worte!

GLG
lunetta
Efeu
02.10.2019 12:12:41
Hallo lunetta,

zu deiner Frage: Ungefähr 5 Tage, kann mich nur wenig erinnern.....

Ich wünsch dir das Bestmögliche,
Efeu
Efeu
lunetta
02.10.2019 12:35:51
Hallo efeu!

Kann ich nur zu gut verstehen!!

Alles Liebe und Gute wünsche ich auch dir! GLG!
lunetta
Chrissi
02.10.2019 20:03:52
Hallo Lunetta.
Das du da mit grosser Angst rangeht kann ich sehr gut verstehen.Soweit ich weiß wurde mir nichts gegen das Erbrechen gegeben,hat glaube ich auch nicht so lange angehalten.Danach wurde .Jr auch nicht mehr schlecht und ich könnte am nächsten Tag auch schon frühstücken.
Alles Gute Chrissi
Chrissi
Püppi
03.10.2019 22:30:06
Hallo lunetta,
ich kann dich sehr gut verstehen, besonders nach allem was du schon hinter dir hast. Meine OP ist jetzt ein Jahr her. Auch ich hatte vorher so viele Ängste, z.B. vor Übelkeit und Erbrechen nach der OP, was ich auch ausführlich mit dem Narkosearzt besprochen habe. Letztlich hatte ich das Glück damit keine Probleme zu haben. Was ich sagen will ist, dass die Medikamente sicherlich ständig verbessert werden und sie dir diesmal daher besser helfen können.

Vertrau deinem NC und dem gesamten Team, sie werden dir nach Kräften helfen. Während des gesamten KH-Aufenthalt wird man sich fürsorglich um dich kümmern, besonders aber auf der ITS. Ich drücke dir kräftig die Daumen und schicke dir eine warme Umarmung.
Alles Gute
Püppi
Püppi
lunetta
03.10.2019 22:40:40
Liebe chrissi, liebe püppi!

Danke für eure lieben Worte!

Ich hoffe auch sehr, dass man mir diesmal mit den entsprechenden Medikamenten helfen kann.

Nun ist es ja auch nicht mehr so lange bis zur OP, und somit sind auch die Angst- Tage gezählt.

Ich danke euch und schicke einen dicken Knuddler!

GLG
lunetta
Xelya
08.10.2019 09:51:19
Liebe lunetta,

das klingt wirklich furchtbar, was Du durchgemacht hast und natürlich hast Du Angst, dass es sich wiederholen könnte.

Ein bisschen offtopic daher meine Frage:
Du bist sehr aktiv, um dieses Erbrechen zu vermeiden, jetzt im Vorfeld scheint allerdings die verständliche Angst davor das Schlimmste zu sein.

Hast Du Dir zur Bewältigung der Angst bzw. Deines Traumas Hilfe geholt? Ich denke da an einen Therapeuten (im Notfall einen gut ausgebildeten und erfahrenen Coach), der mit EMDR/wingwave/Brainspotting und/oder Hypnose arbeitet.

Fühl Dich gedrückt! Alles Gute
Xelya
Xelya
lunetta
08.10.2019 11:43:04
Hallo!

Ja, dzt. ist die Angst mein Hauptproblem.

Und ja, ich mache schon Psychotherapie, aber dzt. wegen der Schmerzen und der permanenten Übelkeit sehr eingeschränkt.

LG
lunetta
lunetta
09.10.2019 19:25:39
Hallo ihr Lieben!

Hatte gestern meinen Termin zum Narkosevorgespräch, Narkoseaufklärung, usw.

Bin darüber aufgeklärt worden, dass ich 6 Zugänge bekommen werde - 1 Zentralvenenkatheter, 4 arterielle Zugänge, und 1 venösen Verweilkatheter. Und halt auch einen Blasenkatheter.

2 von den Zugängen werden an den Füßen gelegt.

Ich glaube die machen das bei jeder neurochirurgischen OP so, denn der Narkosearzt hat es so erklärt, dass ich nicht den Eindruck hatte, dass das nur bei mir so gemacht wird.

Ich bekomme am Vorabend eine Schlaftablette und am Morgen der Op das bekannte Dormicum.

Habe von meiner Angst vor Übelkeit und Erbrechen nach der OP gesprochen, und er meinte dass es bei einer intravenösen Narkose seltener vorkommt, aber bei Kopf-OP`s nicht immer verhindert werden kann, auch wenn man eine Antibrech-Prophxlaxe bekommt.

Er sagte es gibt Patienten bei denen es durch nichts verhindert werden kann, aber dass man dann versuchen würde mir sofort was zu geben, damit es besser wird.

Meine Angst wird nun doch von Tag zu Tag größer, aber Gott sei Dank ist es ja bis Montag nun nicht mehr so lange.

GLG
lunetta
Prof. Mursch
09.10.2019 22:37:00
Normalerweise sind Ihre Ängste zwar nachvollziehbar, aber im Allgemeinen unbegründet.
Normalerweise geht so etwas gut.

und ich weiß, wovon ich spreche.

Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
lunetta
10.10.2019 09:27:19
Lieber Herr Prof. Mursch!

Danke, dass Sie mich beruhigen wollen!
Vielen Dank!

GLG!
lunetta
Chrissi
10.10.2019 09:55:58
Liebe lunetta.
Drücke dir für deine OP ganz fest die Daumen.
LG Chrissi
Chrissi
Optimister
10.10.2019 12:56:12
Hallo Lunetta,
ich halte Dir auch fest die Daumen. Es wird alles gut.
L.G.
Optimister
lunetta
10.10.2019 13:53:55
Danke euch allen vielmals!

GLG
lunetta
lunetta
12.10.2019 14:33:58
Hallo!

Klinikkoffer ist gepackt, ausreichend ebooks sind auf den reader geladen - ich hoffe, dass ich bald nach der OP wieder lesen kann!

Morgen ist Aufnahmetag, am Montag ist die OP.

Zugegeben, ich hab habe große Angst, aber da muß man jetzt durch.

Bin gespannt wie die Zimmerkolleginnen sein werden, aber da dort ja alle schwere OP`s haben, sitzen wir alle im selben Boot.

Falls es internet-Zugang gibt im KH werde ich mich wieder melden, wie es mir ergangen ist.

Euch wünsche ich eine schöne Zeit und alles Liebe und Gute!

GLG
lunetta
der Meister
12.10.2019 16:12:02
Hallo Luntta,
die letzten Stunden vor der OP sind am schlimmsten,
ich drücke Dir die Daumen.
Alles wird gut.
Melde Dich wenn es wieder geht.


Grüße Klaus
der Meister
lunetta
12.10.2019 16:14:16
Lieber Klaus!

Danke dir!

Ja, das stimmt, habe heute schon eine Beruhigungstablette genommen und werde das morgen auch tun.
Ich war nur mehr am Zittern und Schlottern und mir ist übel ohne Ende:(

GLG
lunetta
der Meister
12.10.2019 18:19:55
Da kann ich Dich beruhigen, ging mir auch so.
Dann wurde mein Termin um eine Woche verschoben und das Zittern ging weiter.


Liebe Grüße
der Meister
lunetta
12.10.2019 18:25:16
Och Gott!!!

1 Woche verschoben? das ist ja Folter:(

Zu mir haben sie nur gesagt, dass es 1 Tag verschoben werden könnte, da dzt, durch Umbau weniger Intensivbetten zur Verfügung stehen, und wenn jemand länger das Intensivbett braucht, dann muß der "Neue" eben warten.

Danke dir nochmal - es tut so gut, wenn jemand antwortet und Verständnis hat!

GLG
lunetta
Stöpsel2
12.10.2019 18:59:05
Guten Abend, Lunetta

mache dich bitte nicht noch zusätzlich "verrückt", weil es in Ausnahmezustand passieren kann, dass du nicht wie erwartet in der Früh zum OP Trakt gefahren wirst. Bei meiner 3. Tumor Op hieß es erst, wird wegen Unfallopfer, die eine NC Op dringendst benötigen, "etwas" zeitlich verschoben. Als "alter Hase" war mir dann nach 11.00 Uhr klar das ich am geplanten Tag nicht mehr operiert werde, da ja auch unsere OP's einige Stunden dauern. Beim "Meister" war es wirklich ein seltener Extremfall. Es ist gut, dass er auch seine Eigenerfahrung ehrlich schrieb.

Wir denken nun gaaaanz positiv. dass du pünktlich operiert wirst. Du weißt doch, der Glaube kann Berge versetzen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du ab morgen schon sehr emphatische Bettnachbarinnen im Zimmer haben wirst und ihr euch gegenseitig ablenken könnt.

Schackaaaa, du wirst es auch wie wir schaffen. Du kannst dann spüren, dass wir dir alle gemeinsam eine innere Kraft zu dir senden.
Ich drücke dich jetzt einfach mal gedanklich.
Bis bald

Liebe Grüße
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
12.10.2019 19:04:32
Hallo stöpsel!

Natürlich kann sich durch Notfälle immer was verschieben, dafür hat man IMMER Verständnis!

Danke auch dir für alles, der Knuddler hat gut getan;)

GLG
lunetta
Efeu
12.10.2019 19:22:33
Liebe lunetta,

fühl dich sanft gedrückt, du schaffst das. Baaald ist es hintern dir, fixier dich darauf, dort willst du hin, und auch wenn die Knie schlottern, die Angst Turbulenzen macht, du wirst gewinnen.

Ich schicke dir viel Zuversicht,

Efeu
Efeu
lunetta
12.10.2019 21:28:02
Danke auch dir efeu!

GLG!
lunetta
Zwuck
12.10.2019 21:37:43
Liebe Lunetta!

Du schaffst das!! Denke positiv und ein kleiner Tip, schicke heute allen, die dir morgen begegegnen werden, die Farbe rosa.
Ich drücke dich ganz doll und schließe dich in mein Gebet ein

Zwuck
Zwuck
lunetta
12.10.2019 21:52:26
Danke auch dir, liebe zwuck!

Ich weiß ja nicht wem ich morgen begegnen werde;)

Aber ich schick einfach mal rosa los:)

Danke für den Tipp! GLG
lunetta
lunetta
13.10.2019 20:07:17
Hallo!

Habe im KH um 10.00 eingescheckt, schönes Zimmer und 3 sehr nette Zimmerkolleginnen - aber alle was an der Wirbelsäule, bin die einzige Köpflerin.

Mußte dann stundenlang auf das Navigations MRT warten, das wurde dann erst um 18.00 gemacht - sollte sofort in der Früh gemacht werden, aber es waren ständig Notfälle vorrangig.

Komme morgen als erste in der Früh dran - muß um 5.00 eine steril-Dusche mit einem bestimmte keimabtötenden Duschbad machen und damit auch die Haare waschen.

Um 6.00 bekomme ich die Prämedikation und um 6.45 werde ich abgeholt und Richtung Op gebracht.

Gegen 7.30 ist dann die Op, vorher denke ich die ganzen OP Vorbereitungen, alle Leitungen legen, rasieren, etc.

Mit der Aufregung geht es dzt. - ich nehme jetzt dann eine Schlaftablette, und hoffe, dass ich dann die Nacht noch einigermaßen über die Runden bringe.

Bitte denkt morgen an mich!

Danke und GLG!
Gute Nacht ihr Lieben und ich schreib wie es mir ergangen ist, sobald ich dazu in der Lage bin.
lunetta
der Meister
13.10.2019 20:31:45
Hallo Lunetta,
ich wünsche Dir alles Gute ...
Und natürlich Denken alle an Dich.
In welchen KH bist Du ?


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
13.10.2019 21:06:19
Hallo Klaus!

Uniklinik Graz Neurochirurgie...bin ja Österreicherin;)

LG
lunetta
flamme111
14.10.2019 15:56:13
Liebe Lunetta,
auch von mir alles Gute für Morgen und wir denken an dich.
ALLES WIRD GUT...im Kopf kreisen lassen, bis nix andres mehr Platz hat....
Liebe Grüße Flamme
flamme111
lunetta
15.10.2019 09:39:50
Hallo ihr Lieben!

Ich hab`s geschafft!
BIn wieder auf Normalstation.

Keine Schmerzen, Übelkeit aushaltbar, gestern war`s schlimmer.

Heute habe ich etwas Fieber, und erhöhten Blutdruck.

Bekomme seit gestern hochdosiert Fortecortin für ein paar Tage gegen Schwellung und Entzündung - bekommen anscheinend alle Kopfpatienten hier.

Naja, jetzt ist erholen angesagt.

LG
lunetta
Zwuck
15.10.2019 09:45:56
Liebe Lunetta!

Habe schon die ganze Zeit an dich gedacht. Wünsche dir eine rasche Genesung.

Glg Zwuck
Zwuck
Xelya
15.10.2019 10:42:33
Liebe lunetta,

das ist eine tolle Nachricht!

Dann wünsche ich Dir, dass es so positiv weitergeht und eine gute Genesung!

Alles Gute
Xelya
Xelya
Stöpsel2
15.10.2019 10:53:00
Liebe Lunetta,

es ist wunderbar, dass du deine OP sooo gut bisher verkraften hast :o)). Ich schicke dir nun ein gaaaaanz großes Paket bester positiver Energie, damit du schnell wieder fit wirst.

Allerdings sehe ich persönlich im Moment dein Fieber als nicht sooo schlimm, denn das heißt doch, dein Körper kann kämpfen und du wirst dadurch deine Selbstheilungskräfte anregen. :o)

Ich finde es einerseits toll, dass du uns im Forum schon über deinen gesundheitlichen Zustand informieren konntest.
ABER gönne dir jetzt bitte zur Genesung auch mal eine Handyfreie Zeit!!!

So kannst du dabei auch feststellen wie abhängig du von diesen Geräten bist, deinen Willen stärken und auch die Augen schonen kannst ;o}

Nun noch einen angenehmen Aufenthalt im Krankenhaus mit gemeinsamen Erlebnis Austausch anderer Kopf Operierten.

Bis bald und Genesungsknuddelchen
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
15.10.2019 11:37:21
Hallo!

Leider sind auf dieser gesamten Station fast nur Wirbelsäulen Patienten. Spinalkanal, HWS Versteifung etc.Aber ich war noch nicht draußen am Gang spazieren, also nicht nicht so viele Patienten gesehen.

Was mir aber schon seit gestern nach der Op auffällt ist, dass wenn ich huste oder den Kopf drehe, oder beim Waschen beim Runterbeuge, dass der ganze linke Knopf knistert, blubbert und knaxende Geräusche macht.

Mein Operateur war heute schon bei mir zu Besuch und hat gemeint, dass das normal wäre, dass das Luft ist, die während der Op natürlich rein kommt, das kann noch länger dauern bis das weg geht.

Das hochdosierte Kortison macht mir ziemliche Probleme, ist habe hohen Puls, hohen Blutdruck, heißes Gesicht, Wallungen und fühl mich innerlich so unruhig und getrieben.

Gegen die Übelkeit hab ich vorher ein Infusion bekommen, ist ein wenig besser geworden.

LG
lunetta
der Meister
15.10.2019 12:13:29
Hallo Lunetta,
das hört sich soweit doch schon gut an,
wenn ich bedenke, welche Ängste Dich geplagt haben.
Du wirst sehen, wie es jeden Tag besser wird.
Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Optimister
15.10.2019 13:12:13
Alles Gute liebe Lunetta
Freut mich, dass Du es gut überstanden hast.
Optimister
Efeu
15.10.2019 13:14:40
Liebe lunetta,

ich freue mich sehr mit dir. Du hast es geschafft. Nun, bitte, sei geduldig mit dir selbst, wie die anderen schon schrieben: nimm dir Zeit, ganz viel Zeit zum gesund werden. Es war eine Kopf-OP, das braucht Zeit zum heilen.

Sei stolz auf dich, lass dich umsorgen, versorgen, verwöhnen.

LG,
Efeu
Efeu
lunetta
16.10.2019 08:07:57
Hallo!

Ich habe ein komisches Symptom - in meinem Kopf blubbert und knistert und knaxt es bei Bewegung, vor allem nachts wenn ich mich drehe, es fühlt sich an wie wenn man unter Wasser Luft rausbläst.

Und so als ob man eine Frischhaltefolie unter der Kopfhaut hätte die bei Bewegung knistert.

Das habe ich aber nicht nur dort wo die Narbe ist, sondern eigentlich am halben Kopf, also auch Hinterkopf und vorne an der Stirn, wo gar nicht operiert wurde.

Mein Operateur meinte das wäre Luft die bei der Op automatisch reinkäme....

Wie lange kann das dauern, ist irgenwie beängstigend wenn der Kopf so komische Geräusche macht.

Auch beim Husten blubbert und knistert es...

Ganz komisch...

GLG
lunetta
KaSy
16.10.2019 09:17:32
Liebe Lunetta,
mach Dir darüber keine Sorgen, Dein Arzt hat Recht.
Mir hat er damals gesagt, es würde sich anfühlen, als hätte ich eine Kaffeetasse im Kopf und ich stimmte ihm leicht lächelnd zu.
Es geht schneller vorbei als Du jetzt denkst.
Schlaf Dich aus und denke an Blumen und Sonnenschein ...
KaSy
KaSy
der Meister
16.10.2019 11:27:09
Hallo Mädels,
das Blubbern habe ich nicht, dafür ein Knacken wenn ich schneller laufe.
Wie KaSy schreibt, mach Dir keine Sorgen, das wird schon wieder.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mirli
16.10.2019 11:34:54
Hallo lunetta,
willkommen zurück und Glückwunsch auch von mir!

Das Blubbern im Kopf hatte ich auch nicht, zu keiner Zeit. Allerdings hat mein NC mir aufgetragen, das Husten oder Niesen in den ersten postoperativen Tagen unbedingt zu vermeiden, wenn möglich.

Gruß Mirli



„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Xelya
16.10.2019 13:50:03
Hallo lunetta,

das mit dem Blubbern hatte ich auch und einTropfgeräusch, als wäre mein Kopf eine Tropfsteinhöhle. Das ist Tag für Tag weniger geworden und nach ein paar wenigen Wochen war das komplett weg.

Weiterhin gute Besserung!
Xelya
Xelya
lunetta
16.10.2019 18:19:14
Hallo ihr Lieben!

Ich muß euch noch was fragen.

Hier bekommen alle Kopf-OP-Patienten für 4 Tage ab Op Tag 40 mg Fortecortin Infusionen.

Ich vertrage sie überhaupt nicht - an ausruhen bzw. schlafen ist nicht zu denken:(

Ich habe Herzrasen, sehr hohen Blutdruck, mir ist noch immer übel, und bin auch psychisch sehr angeschlagen, weil mich das Kortison so aufwühlt, irrsinnig unruhig macht, und ich richtig zittrig bin.

Bekomme täglich Beruhigungstabletten dazu, aber die können das nicht abpuffern.

Habt ihr das nach eurer Op auch für die paar Tage bekommen, und muß das das dann nicht ausschleichen?
Hier sagen sie es wird dann einfach abgesetzt.

Wie soll man sich da erholen, wenn man nicht zur Ruhe kommt?

GLG
lunetta
der Meister
16.10.2019 18:26:34
Hallo Lunetta,
ich kann mich nur an Morphium und etwas gegen Schmerzen (was ich aber nicht nehmen wollte) erinnern.
Und natürlich Levetiracetam in hoher Dosis und das bis heute.
Bin mir nicht sicher, ob ich Dir jetzt helfen konnte.


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
16.10.2019 18:53:55
Nein Klaus, leider nicht.

Ist ein hochdosiertes Kortison, was hier allen Gehirnlern gegeben wird.


Aber danke dass du immer so hilfsbereit bist! Bist ein Guter!

GLG
lunetta
Efeu
16.10.2019 18:59:40
Hallo Lunetta,

wenn Cortison nur 4 Tage gegeben wird, braucht es meines Wissens nicht ausgeschlichen werden. Aber frag deine Ärzte. Hast du die Nebenwirkungen angesprochen? Was sagen sie dazu?

Wann sind 4 Tage rum?

Ich habe es auch nach der OP bekommen, viel länger, hatte aber keine Nebenwirkungen........

Ich drück dich, du schaffst auch das.

LG, Efeu
Efeu
Zwuck
16.10.2019 19:09:46
Liebe Lunetta!

Ich habe nur während des Aufenthaltes auf der Intensivstation Infusionen bekommen. Danach nur mehr, als ich sehr hohen Blutdruck hatte.

Aber eine andere Frage, wurde dir nicht ein " Verbot" von sechs Wochen für Handy, PC und Fernsehen nahegelegt?

Gute Besserung Zwuck
Zwuck
der Meister
16.10.2019 19:22:32
Hallo Lunetta, und Efeu,
von Kortison hat mir keiner was gesagt, auch meine Frau nicht, hier müsste ich noch einmal im Bericht nachlesen.
Auch ich hatte sehr hohen Blutdruck und der Arzt hatte seine Mühe den in den Griff zu Bekommen.
Ein TV oder Handyverbot hatte ich nicht. Ich war ja noch 11 Tage im Koma.


Gruß Klaus
der Meister
der Meister
16.10.2019 19:32:13
Im Koma war ich immer im Keller vom Krankenhaus und habe da Filme gesehen (von einem Buch das ich mir zuvor gekauft hatte, aber nie gelesen) oder ich war auf der Aschebahn von Daimler, was gleich neben dem Krankenhaus war, auch bin ich im Elsass in einem grünen Haus gewesen und da hat sich jemand liebevoll um mich gekümmert.
Und noch viele weitere Träume, auch hatte ich immer kalte Füsse (was ich noch nie hatte) und bis heute anhält. Meine Frau sagte in der Intensivzeit, warum hat mein Mann Socken an ? Das muss ich irgendwie kommuniziert haben.
Da waren noch viele unglaubliche Träume, meine Frau sagt immer, dass ich das so lebhaft erzähle, dass man nicht weiss Ober wahr oder nicht.

Das war eine schlimme Zeit, möchte ich nicht mehr erleben.
Aber ich bin am Leben ...


Gruß Klaus
der Meister
Efeu
16.10.2019 19:55:03
Ôh Klaus,

mir ging es ähnliclh, es waren Horrotrips teilweise, dann auch so skuril, irreal, alles war anders, ich war in einer halluzinogenen Welt.

Mein Mann und meine Kinder erzählten, ich sei extrem unruhig gewesen, habe manchmal wirr geredet, meistens hab ich nicht reagiert, in den ersten Tag wurde ich auch beatmet.

Ich hab erst wieder Erinnerungen, da war ich schon auf Normalstation, einzelne Sequenzen, dass ich irritiert über das Datum war, weil ich nicht wusste, dass ich im Koma gewesen war.
Und dass ich völligen Mist auf dem Handy geschrieben hab, ohne es sofort zu merken.....

Ich kann mich dir anschliessen: Es war eine schlimme Zeit. Und, JAAA, wir leben. So ein Glück.

Gruss, Efeu
Efeu
Lissie38
17.10.2019 08:00:17
cortison ist ein Teufelszeug -nicht zu lange nehmen. Macht mehr kaputt als es heilt
es heilt auch nicht die Ursache sondern nur die symptome, daher sinnlos
Lissie38
lunetta
17.10.2019 12:25:14
Hallo!

Nein Computer, Handy, Fernsehverbot hab ich keines.

Seit heute kein Kortison mehr, aber es scheint noch nicht aus dem Körper draußen zu sein.

Einserseits noch dieses aufgewühlte, aufgeregte Gefühl, andererseits bin ich heute sehr abgeschlagen, als hätte ich einen mehrtägigen Marathonlauf hinter mir.

LG
lunetta
Efeu
17.10.2019 14:06:15
Hallo Lunetta,

Glückwunsch, wieder eine Etappe geschafft. Dass du müde und abgeschlagen bist, ist doch normal. Geduld ist das Zauberwort - wir müssen es glaub alle ganz neu lernen. Viiieeel Geduld, eimerweise ;-)))))

Du wirst sehen, es geht dir von Woche zu Woche besser. Es ist kein Schnupfen, was du hattest!

Und, ja, es braucht Zeit, bis das Cortison aus dem Körper draussen ist.

Gute Besserung und viel Zuversicht wünsche ich dir,
Efeu
Efeu
der Meister
17.10.2019 14:19:22
Lunetta,
da kann ich mich nur anschließen, es geht aufwärts.
Jeder Tag bringt jetzt Verbesserungen.
Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
19.10.2019 10:43:01
Hallo ihr Lieben!

Morgen werde ich entlassen.

Die Nebenwirkungen des Kortisons merke ich noch deutlich, aber ich hoffe, dass das bald besser wird.

Blutdruck ist jetzt am Tg wieder fast normal, also nur leicht erhöht, am Abend steigt er, vor allem der 2. Wert ist dann immer um 110-115.

Hab jetzt von meinen Blutdrucktabletten eine halbe dazugenommen.

Vielleicht reguliert sich das zuhause ja wieder.

Ansonsten habe ich heute die Histologie erfahren - es ist ein WHO 1.

Das sind doch gute Nachrichten;)

GLG
lunetta
Lissie38
19.10.2019 10:54:41
Der Blutdruck ist viel zu hoch das ist gefährlich.
Lissie38
Stöpsel2
19.10.2019 12:05:10
Hallöchen, Lunetta,

Du hast eine wirklich gute Nachricht von dir und auch von der Histologie Auswertung schreiben können. Ich freue mich. Konnten die NC auch alles sehr gut entfernen? Das ist ja dann auch mit das i Tüpfelchen zu deiner Nachricht an uns alle ;o).

Tja, Medikamente wirken leider auch bei uns unterschiedlich mit ihren möglichen Nebenwirkungen - jeder Mensch ist und bleibt halt einzigartig...
Die bei dir vom Cortison verursachten Probleme wirst du gaaanz sicher zu Hause wieder komplett "ausscheiden" können. Hattest du schon vor der OP RR Probleme und bist diesbezüglich eingestellt gewesen? Wenn du da wieder in deiner vertrauten Umgebung geht auch noch der innere Stressfaktor, durch deinen KH Aufenthalt weg und dein RR wird wieder seine für dich geläufigen Werte annehmen können. RR Werte kannst du auch mit einigen Nahrungsmittel versuchen natürlich mit zu regulieren. - aber halt auch hier bleibt der Mensch in seiner Reaktion einzigartig.

Dann mache es dir halt noch im KH in der Cafeteria gemütlich und freue dich auf zu Hause

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
KaSy
19.10.2019 12:54:02
Liebe Lunetta,
ich freue mich sehr für Dich, dass von den großen Ängsten nur der hohe Blutdruck zurückgeblieben ist.
Freue Dich auf zu Hause, aber geh alles ganz langsam an.
KaSy
KaSy
lunetta
19.10.2019 13:05:06
Hallo ihr Lieben!

Danke für eure lieben Worte!

Ja, ich habe sowieso hohen BD, aber bin eigentlich mit Medikamenten gut eingestellt.

Ich bin ein Stresshypertoniker, d.h. dass ich bei vermehrten Stress mit hohen BD reagiere, und KH und OP sind ja schon mal Stressfaktoren.

Zusätzlich dann das Kortison - auch die Ärzte hier meinen, dass Kortison den BD ziemlich erhöhen kann.

Zuhause wird es sich dann sicher wieder einpendeln.

Bei uns ist es so wunderschön - ein wahrlich goldener Herbst - Sonne, warm, blauer Himmel, ein wenig Föhn - es macht Freude aus dem Fenster zu schauen und das wunderbare Wetter zu sehen:)

GLG
lunetta
KaSy
19.10.2019 14:55:06
Liebe Lunetta,
Du nimmst das Schöne des Herbstes wieder mit allen Sinnen wahr.
Das hatte ich auch nach der OP so erleben dürfen.
Hier sind es die roten Essigbäume, die gelb-grün gefärbten Linden, durch die die Sonne ihre goldenen Strahlen schickt und das Herz erwärmt. Nachts schnattern die Gänse auf ihrem Flug und am Tage flattern und schwatzen Spatzen und die Insekten suchen die letzten Blüten auf.
Genieße Dein neues Leben.
KaSy
KaSy
lunetta
20.10.2019 19:06:00
Ich bin seit heute Mittag zuhause:)

Darf ich euch bitte noch was fragen?

Ich hatte ja ab dem 1. Tag knisternde, blubbernde, knacksende Geräusche im Kopf , die aber von Tag zu Tag besser wurden, nur mehr wenn ich mich ein wenig nach unten bücken muß blubbert es noch ganz wenig, aber wirklich kaum mehr.

Heute hatte ich die Nahtentfernung und bekam nun nur mehr ein ganz dünnes, langes Pflaster drauf.
Vorher hatte ich immer so ein dick gepolstertes Pflaster drauf, wenn ich da draufgefühlt habe, habe ich eben nur das Pflasterpolster gespürt, das waren so gerollte Gazestücke.

Nun merke ich heute dass ich, wenn ich über das dünne Pflaster streiche und ganz leicht die Narbe fühlen will, dass es sich so anfühlt, als ob es unter dem Pflaster so ist, als ob bei der Narbe Wasser oder Luft drin wäre.

Ist ein ganz komisches Gefühl, tut nicht weh, ist auch nicht unangenehm, man spürt eben nur so ein leicht quatschendes Geräusch.
Kennt das jemand?
Die Naht war lt. Arzt beim Nahtentfernen schön und alles ok.

Ist das jetzt schon ein Liquorkissen?

Schwellung merke ich nicht unter dem Pflaster, sondern eben nur so ein leicht blubbeliges Geräusch entlang der Narbe...

Die Geräusche nach der Op hatte ich ja fast im ganzen Kopf, wo mein Operateur meinte das wäre nur Luft und geht innerhalb maximal 2 Wochen weg, und so war es auch, ich habe es gestern schon kaum mehr wahrgenommen.

Jetzt ist es nur an der Narbe...

Ansonsten war die lange Heimfahrt nicht schön, mir war schwindelig und übel, nachdem man doch lange mehr im Bett war, ist eine lange Autofahrt wie eine Hochseeschifffahrt, hatte die totale Reizüberflutung, und bei jeder Kurve dachte ich, ich muß mich übergeben.

Und ich habe mir einen Nerv der Intercostalmuskulatur eingeklemmt, das schmerzt bei jedem Atemzug:(
Hatte ich aber schon öfter.

Am Nachmittag habe ich mit meinem Mann einen sehr kleinen Spaziergang gemacht, ich konnte aber nicht länger, es ist alles noch sehr anstrengend, bin noch so schnell außer Puste, man glaubt nicht wie sehr man nach 1 Woche KH abbaut...

Wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und GLG
lunetta
Stöpsel2
20.10.2019 20:08:04
Guten Abend,
das ist wunderbar, dass du heute draußen das schöne Herbstwetter zum Spazieren genutzt hast.

Es ist auch prima, dass man mit deiner Wundheilung der Narbe sehr zufrieden ist. Da du noch ein dünnes Pflaster entlang der Narbe hast ist natürlich deine Neugier darauf auch groß ;o). Wurde dazu etwas gesagt, wann du es entfernen kannst. Das ist überall anders. Ich bekam nach den Klammern entfernen kein Pflaster mehr. Und bei einer anderen ' nen Pflaster, was schnell abfiel..."Fummel" bitte nicht an der Narbe rum, du kannst sie ohne Pflaster mit dem Spiegel genauer sichten. Da ich seit 2017 wieder ein Hirnwasserkissen an der Schläfe habe ( aber bei weiten nicht mehr so riesig und fest, was operiert werden musste) kann ich, so wie du es beschreibst, sagen, dass sich bei dir jetzt keins gebildet hat. Wollen wir auch hoffen dass deine Dura dicht bleibt. Allerdings übertreibe es noch nicht mit dem Bücken und anderen Anstrengungen.!!! Du hast jetzt noch 'ne Weile Reizüberflutung - durchaus auch beim Fernsehen. Du wirst nun das Wort GEDULD gaaanz doll verinnerlichen lernen - was uns allen schwerfällt. Höre da auf deinen Körper und gehe alles noch langsam an. Wenn du übertreibst wirst du deine derzeitigen Grenzen schnell spüren...

Muss nun aber wieder mit Schreiben aufhören, weil meine Augen "Scheibe" spielen...dass habe ich allerdings schnell gelernt...

Ich wünsche dir nun allerbeste Genesung
Und noch einen schönen Abend
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
20.10.2019 21:41:47
Nein, ich fummel nicht dran rum!
Hab nur so mal über das Pflaster getastet.

Und ja das Pflaster, das ich heute drauf bekommen habe, hat sich schon mehr als zur Häfte gelöst und hängt nur noch so an den Haaren.

Ich werde morgen zum Hausarzt gehen, und ein besseres draufkleben lassen, wenn es denn überhaupt notwendig ist, da hat niemand was dazu gesagt.

Ja, Geduld ist jetzt gefragt;)

Aber wird schon werden.

Mein Blutdruck war zumindest heute zuhause schon viel niedriger als im KH, fast im Normbereich;)

Danke euch, dass immer jemand versucht zu antworten und zu beruhigen!

GLG
lunetta
der Meister
20.10.2019 22:09:17
Hallo Lunetta,
ich glaube mich zu erinnern, dass ich auch so etwas hatte.
Das verging nach wenigen Tagen von alleine.
Mach Dir keine Sorgen, zumal der Arzt sagte, es ist alles gut.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
20.10.2019 22:21:26
Das Pflaster sit jetzt grade eben auf dem Kopfposlter gelegen, das hat keinen halben Tag gehalten....

Sollte ich da morgen zum Hausrazt und ein neues besseres kleben lassen, oder darf die Wunde schon offfen bleiben ohne Pflaster?

Ich kam gar nicht auf due Idee zu fragen, da die letzten Pflaster wue Bombe mehrere Tage geklebt haben.

Das heute war nur so ein ganz dünnes, das nach dem Steristrip entfernen draufgeklebt wurde.
Nun weiß ich nicht ob das so vorgesehen war, dass das nur ein paar Stunden drauf bleiben sollte, falls nach der Nahtentfernung was nach"saftelt", oder ob das noch ein paar Tage hätte drauf bleiben sollen....

Ich hätte für heute Nacht nichtmal eines zuhause in dieser Größe....
lunetta
KaSy
21.10.2019 00:37:46
Liebe Lunetta,
die Naht sieht gut aus, hat der Arzt gesagt, dann ist sie auch sicher.
Vielleicht wusste der Arzt von Deiner längeren Heimfahrt und wollte sie lieber gegen Schmutz von außen noch absichern.

Prinzipiell heilen Wunden und auch diese Naht sehr gut, wenn Luft drankommt. Wenn eine Wunde zu dicht abgedeckt wird, obwohl sie bereits geschlossen ist, besteht die Gefahr, dass sich unter dem Verband oder Pflaster Keine bilden und das wäre nicht so gut.

Es gibt aber auch neuere Theorien, wonach eine feuchte Wundabdeckung gut sein soll.

Da sind sich selbst die Ärzte auf ein und derselben Station nicht ganz einig.

Das betrifft auch das Drauflassen oder Abnehmen von Schorf, wenn der viel zu lange sich nicht von allein löst. Auch da geht der eine von einer Keimgefahr aus und der andere meint, der Schorf schützt davor.

Alles, was die Ärzte (!) tun, ist gut, ob so oder so.

Solltest Du nachts Angst bekommen, dass Keime in die jetzt unverpflasterte Naht geraten, dann kannst Du Dir ja eine saubere Mütze aufsetzen. Aber der saubere Kissenbezug tut es auch!

Die Hausärztin, zu der Du morgen gehst, weiß mit Nähten und Wunden umzugehen, vertraue ihr, egal, welche Variante sie gut findet.

Es ist alles gut so wie es jetzt ist!

Meist werden die Fäden oder Klammern nicht vor dem 10. Tag nach der OP entfernt, wenn alles gut aussieht, das weißt Du sicher und das wird entweder Deine Hausärztin tun oder Du sollst nochmal in die Klinik.

Aber, im Ernst, mach langsam und lerne Geduld!
KaSy
KaSy
Lissie38
21.10.2019 07:59:36
Wenn unter dem Pflaster Wasser ist dann geh sofort zum Arzt. könnte ein Liquorkissen sein also Hirnwasser
Lissie38
Zwuck
21.10.2019 09:31:39
Liebe Lunetta!

Zuerst freut es mich, daß es dir so gut geht und du schon wieder zu Hause bist.

Ich durfte mir im Krankenhaus sogar zwei mal, aber nur mit Hilfe eines Pflegers, die Haare waschen. Bin nach dem neunten Tag, also insgesamt nach 11 Tagen, entlassen worden. Wir hatten so lustige sterile Häubchen auf der Station auf, von denen ich mir eines mitnahm. Nach der Nahtentfernung vom Hausarzt, brauchte ich keinen Schutz mehr, sollte aber einige Tage mit dem Kopf waschen warten, damit die Einstichstellen verheilt sind.

Also, erhole dich gut, geh alles ein wenig langsamer an und achte auf die Signale die dir dein Körper gibt.

Ganz liebe Grüße Zwuck
Zwuck
der Meister
21.10.2019 14:29:51
Hallo Zwuck,
da bist Du aber schnell wieder zu Hause gewesen.
ich lag schon 11 Tage im Koma und brauchte noch ein paar Tage bis ich wieder ansprechbar war. Das erste Haare waschen war bei mir erst auf der Reha, glaube so nach 3 Wochen nach der OP, Klammern wurden nach ca. 4 Wochen gezogen und die Wunde hat sich schön geschlossen, ist aber bis heute gut sichtbar.
Das ist bei jedem anders.
Euch alles Gute ...


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.10.2019 15:16:05
Hallo Klaus,

bei uns wurden alle Gehirn-OP-Patienten nach 5-6 Tagen nach der OP entlassen.

Ich hatte extra gebeten 6 Tage bleiben zu dürfen, da ich mich noch so schlapp gefühlt hatte, und den Ärzten gesagt hatte, dass wir so eine lange Heimfahrt haben, mir waren 6 Tage auch zuwenig,ich wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben.
Antwort: geht nicht, jedes Bett wird schon für die nächsten OP`s gebraucht, die planen das sehr straff durch, da ist kein Spielraum für Erholen - das muß man dann zuhause machen.

Da sieht man wieder, dass die heutige Medizin nach einem Punktesystem abrechnet, und nicht danach wie es dem Patienten geht.

Aber bei dir war das ja ganz was anderes, du warst lange im Koma, und dir scheint es insgesamt schlechter gegangen zu sein, ganz klar, dass es da ganz anderes gelaufen ist, du Armer.

Habe in der Früh noch mal mit meinem NC telefoniert - das Pflaster darf abbleiben, und Haare waschen soll ich noch ein paar Tage warten, eben wie oben schon erwähnt wurde, dass sich die Nahtentfernungslöcher gut schließen.

Habe mir die Narbe heute mit 2 Spiegeln angeschaut - gruselig - wie bei Frankensteins Monster;)

Es ist erschreckend wie sehr man körperlich abbaut in so kurzer Zeit.... heute habe ich zwar schon 3 Spaziergänge geschafft, wovon aber jeder nur 5 Minuten gedauert hat und nur ein paar hundert Meter war....

Dabei ist es sooooooooooooo schön bei uns, sonnig, blauer Himmerl, aber starker Föhnwind.

Ich habe mir ein Tuch aufgesetzt, und die Leute schauen mich alle ganz komisch an - wie eine Bäuerin beim Kühe melken:)

Egal, Hauptsache die Sonne knallt nicht drauf, man ist windgeschützt, und die Narbe hat auch einen Schutz drüber.

Gestern bin ich ja mit Mütze heimgereist, da bin ich mir auch wie ein Eskimo in Florida vorgekommen;)


Das wollte ich euch noch erzählen:
am Tag bevor ich entlassen wurde bekam ich eine Bettnachbarin, die als Notfall aus der Ambulanz aufgenommen wurde.
Bei einem CT wurden mehrere Metastasen im Kopf festgestellt und durch MRT dann bestätigt.
Heute hätte sie ein staging gehabt wo denn der Primärtumor sitzt - sie hat mir vorher ein sms geschickt - auch das wurde verschoben, irgendwann morgen oder übermorgen.
Schon krass gell? Du weißt du hast Hirnmetas und weißt noch nicht welchen Primärtumor du hast und die lassen dich da mit so einer Angst warten....
Tut mir total leid die Arme!

GLG
lunetta
Xelya
21.10.2019 16:36:55
Liebe lunetta,

ja, eine Verschiebung mit mehreren Hirnmetastasen finde ich auch krass!

Meine OP 2014 wurde 5 mal wg Notfällen verschoben und ich habe mir jedes Mal gesagt, dass ich Glück habe, sonst hätte man nicht verschoben - "meinen" 5. OP-Platz bekam eine Zimmernachbarin Ende 20 mit rezidivierendem Glioblastom.

Ich war von montags (OP) bis Donnerstag im KH und wurde morgens schon gebeten, auf dem Flur zu warten auf den Arztbrief, da mein Bett benötigt wurde. Ich war fit, das war ok, aber irgendwie fand ich es auch krass.

Ich glaube gar nicht unbedingt, dass man so schnell abbaut. Aber der Körper muss SO viel verarbeiten und reparieren. Das durch die OP verletzte Gewebe, die Narkose, die Medikamente. Ich glaube schon allein die Narkose zu verkraften reicht aus, um schlapp zu sein. Dein Körper konzentriert sich gerade voll auf Heilung und die Reparaturarbeiten und steckt da seine volle Energie und Kraft rein.

Zu Deiner Narbe: Frage im Zweifel den Arzt. Falsche Scheu oder Gedanken wie "nachher denkt der noch, ich bin wehleidig" oder so, sind da fehl am Platz. Wenn am Kopf was ist, dann ist man (also ich zumindest) da immer noch deutlich sensibler für.

Bei einer Wunde (und nichts anderes ist eine frische Narbe) kann sich aber auch schnell Wundwasser ansammeln und Du wirst auch feststellen, dass die Narbe sich schnell verändert. Sie juckt, piekst, schorft , fühlt sich von einem zum anderen Tag anders an etc. Das ist alles normal. Aber im Zweifel würde ich dennoch zum Arzt gehen, bevor ich nicht schlafen kann :-)

Alles Gute Dir und eine gute Heilung!
Xelya
Xelya
lunetta
21.10.2019 17:52:44
Danke dir liebe xelya für deine leiben Worte!

Ja das stimmt, dass sich die Narbe jeden Tag anders anfühlt, heute juckt sie schon;)

Drauf rumdrücken ob es noch so quatscht wie gestern, trau ich mich ohne Pflaster nicht, aber es tut nichts weh und scheint ok zu sein.

Meine Bettnachbarin soll gar nicht operiert werden, sonder hätte nur ihr PET-CT staging haben sollen, damit sie den Primärtumor finden, der die Hirnmetas macht, und dieses staging ahben sie verschoben - die Arme weiß also noch gar nicht welcher Krebs ihre Hirnmetas verursacht....

Im KH ist man nur noch eine Verrechnungsposition, da zählt nicht wie es dir geht, sondern nur ob du finanziell tragbar bist, wenn du länger bleiben möchtest.

Ich habe gefragt was wäre, wenn ich bis zur Entlassung überhaupt nicht fit genug zum Nach-Hause-Gehen wäre?
Antwort: dann würde man ein anderes KH bitten noch ein paar Pflegetage zu übernehmen - auf meiner NC Station wäre mein Bett schon für die nächste OP geplant.

LG
lunetta
der Meister
21.10.2019 18:02:20
Hallo zusammen,
ich bin gleich vom KH in Reha gefahren worden.
Meine Frau hätte mich zu Hause nicht ausreichend versorgen können.
Natürlich kommt die Schwäche nicht nur vom Nichtstun und rumliegen, sondern von den Strapazen der OP.
Euch alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
21.10.2019 18:34:20
Mir wurde gar keine Reha angeboten.

Und Klaus du hast recht, dass der Körper noch die Narkose abbauen muß, alle Medikamente, und allein im KH zu sein, ist schon ein Stressfaktor.

Mich hat auch so das Schicksal meiner Zimmergenossinen mitgenommen,

1 hat Hirmnetas, die andere junge Frau mit 3 kleinen Kindern eine große einblutende Zyste am Hirnstamm, und die 3. hatte eine Verplattung der HWS, die hatte schon ihre Hände nicht mehr gespürt und schwere Gangstörungen.

Alle waren nach der OP ziemlich migenommen, bis auf die Dame mit den Hirnmetas, die wurde ja erst am Samstag aufgenommen und noch nicht operiert, aber die hat die ganze Zeit nur geweint, die Arme.

Ich war grade nochmal die Straße unserer Siedlung einmal rauf und runter, und bin stolz, dass ich das heute 4x geschafft habe.

Jetzt wird aber nur noch geduscht und dann geh ich ins Bett, noch ein wenig fernsehen und dann hoffe ich gut zu schlafen.

Klaus, ich denke, dass du hier einer der ganz schwierigen, schweren Fälle bist, mit ganz viel Pech durch die Blutung, deshalb ist es verständlich dass es dir nach der OP lange nicht gut ging.

Gott sei Dank bist du nun auf einem guten Weg und ich bin froh, dass du hier im Forum bist.

LG
lunetta
der Meister
21.10.2019 18:56:41
Hallo Lunetta,
genauso ist es, und das ist lieb von Dir.
Am Anfang kamen täglich Verbesserungen (erst sitzen, dann kam das Laufen). Leider kommen seit einiger Zeit keine Verbesserungen mehr, obwohl ich alles gebe.
Meine Sprache muss unbedingt noch besser werden.
Mit allem anderen kann ich gut umgehen.
Dir alles Gute ...


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
21.10.2019 19:14:24
Wahnsinn was du alles geschafft hast!!

Mußtest ja quasi alles neu lernen - du bist ein Held!

Ich weiß was das bedeutet, denn letztes Jahr wurde mein Papa mit einem septischen Schock ins künstliche Koma gelegt, war wochenlang beatmet, Multiorganversagen, und als er azúfgeweckt wurde, war er wochenlang im Delir, und konnte gar nichts mehr - und ist ein hochintelligenter Akademiker.

Er konnte nicht mal mehr schlucken und war ein bettlägeriger Pflegefall, und es hat monatelang gedauert ihn nur in den Rollstuhl zubringen, essen zu lernen usw.

Da hast du eine Riesenleistung erbracht- ich zieh den Hut vor dir.

Und wenn es nicht mehr so wird wie vorher - du lebst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

GLG
lunetta
der Meister
21.10.2019 19:25:42
Danke, liebe lunetta ...
der Meister
KaSy
21.10.2019 23:17:27
Liebe Lunetta,
Die enorme Erschöpfung kommt nicht nach jeder OP vor. Das liegt daran, dass es eine OP am Hirn (!) war sowie, dass sie viele Stunden gedauert hat, wodurch auch die Narkose so lange war.

Die rasche Entlassung sollte man nicht nur auf die Finanzen oder "den Patienten als Nummer" schieben. Ich habe meinen NC gefragt, warum die Entlassung nach diesen schwerwiegenden Hirntumoroperationen immer häufiger nach sehr wenigen Tagen erfolgt. Sein Argument der möglichen Ansteckungsgefahr im Krankenhaus trotz jeglichen Bemühens um Hygiene hat mich sehr überzeugt. Immerhin sind unsere Schnitte häufig sehr lang und wenn dort auch nur ein Keim hineingerät, dann ist die Gefahr einer möglicherweise tödlichen Hirnhaut- und Gehirnentzündung enorm groß.
(Ich weiß, wovon ich da schreibe.)

Diese kurze Aufenthaltsdauer kann durch einen Aufenthalt in einer Rehaklinik als "Anschlussheilbehandlung" (AHB) fortgesetzt werden. Das ist keine Erholungskur, sondern die Fortsetzung des Krankenhausaufenthaltes an einem anderen Ort, wo man anders betreut und aufgebaut wird.
Auf diese AHB haben (mindestens) Hirntumorpatienten ein Recht.
Allerdings "zicken" da selbst bei Anträgen durch die Ärzte mit dieser Begründung die Krankenkassen (!) rum und lehnen gern mal ab. Mit Widerspruch klappt es meist.
(Es ist natürlich blöd, wenn Du das nicht wusstest und es Dir kein Arzt oder jemand anderes gesagt hat. Dem Arzt kostet das nichts, im Gegenteil, er kann sich sicherer fühlen, dass seine OP in den ersten Wochen "behütet" wird.

Und nun noch - dass man nur wenige Tage im Krankenhaus bleibt, hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man gleich wieder fit ist und unbedingt am ersten Tag nach der Entlassung, bei Dir am 7. Tag nach der OP, viermal die Straße hoch und runter laufen muss.
Das war eine schwere OP und der Neurochirurg hat stundenlang an Deinem Gehirn herumgezupft und dabei Enormes geleistet.
Das geht dann nicht so schnell, als wenn Du nur einen Schnupfen gehabt hättest. Und selbst dem sollte man diese 7 Tage Ruhe geben. Wenn Du es gut geschafft hast, ist ja nichts dagegen zu sagen. Aber erzwinge nichts! Das braucht länger! Und Du wirst wieder fit! Aber es braucht Zeit, Geduld und "nach Bauchgefühl" steigende Belastung.

KaSy
KaSy
lunetta
22.10.2019 09:27:32
Danke dir Kasy!

Ich dachte schon ich bin so eine Memme, die so lange braucht, nur um ein paar hundert Meter zu gehen.

Es braucht wirklich Zeit.

Heute bin ich sehr müde, und werde den Tag hauptsächlich im Bett mit einem Buch, fernsehen, schlafen verbringen.
Kurzen Spaziergang haben wir in der Früh schon gemacht.

Mir fehlt auch so der Appetit.... mir war im KH bis zum 5. postoperativen Tag von der Narkose übel, habe kaum was gegessen - Narkosearzt kam mal zur Visite und meinte, dass es Pat. gibt, denen es auch mal 1 Woche schlecht ist.

Das wenige Essen macht natürlich auch schlapp. Aber es wird besser, gestern hat mir meine Mama eine feine Gemüsesuppe gekocht, die konnte ich essen, und abends dann eine Handvoll Nüsse.

Das wird schon werden.

GLG
lunetta
Chrissi
22.10.2019 12:05:09
Liebe
Lunetta.
Erst mal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.
Lass es langsam angehen,die Erschöpfung ist ganz normal.Es wird sicher jeden Tag ein wenig besser,hör auf deinen Körper,der sagt dir ganz gut was geht und was nicht.Weiterhin gute Besserung .
LG Chrissi.
Chrissi
der Meister
22.10.2019 13:29:49
Hallo lunetta,
was KaSy schreibt, kann ich bestätigen. Das braucht seine Zeit und hier ist ein halbes Jahr nicht viel. Ich bin heute noch schwach, kraftlos und nicht wirklich belastbar. Ich habe mich damit abgefunden, dass es nicht mehr wird wie zuvor.
Erst auf der Reha habe ich wieder gelernt auf die Füsse zu kommen, ich hatte nach der OP ca. 8 Kg abgenommen und fühlte mich unendlich Müde. und musste mich bis 17 Uhr mit aller Gewalt wach halten.
Tägliche Spaziergänge waren der Anfang, dann kamen Bewegungsübungen, Gleichgewicht, Gedächtnis - Konzentration, Fingerfertigkeit dazu. Ich hatte einen vollen Terminplan und das hat soweit gut geholfen.
Logo hatte man vergessen und erst am Schluss mit 2 Terminen gearbeitet.
Das habe ich dann von zu Hause gemacht. Was aber schwierig war, denn ich durfte ja nicht Auto fahren.
Heute laufe täglich mindestens 10.000 Schritte, oft deutlich mehr.
Mit wieder Arbeiten (ca. 6 Monate nach der OP) habe ich völlig unterschätzt, ich wollte auch nicht auf den Arzt und meine Frau hören.
Das ganze habe ich dann nach ca. 5 Monaten an den Nagel gehängt und ich bin gerne meiner Tätigkeit nach gegangen. Ich bin jetzt seit ende März wieder zu Hause und der EU Rentenantrag läuft.
Was ich damit sagen will, lass Dir die Zeit die Dein Körper braucht, um wieder fit zu werden.
Genieße das Leben.



Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
23.10.2019 16:55:53
Ich würde mir schon so gerne die Haare waschen, trau mich aber noch nicht....
habe Angst damit eine Wundheilungsstörung auszulösen....
lunetta
Lissie38
23.10.2019 19:28:40
Wenn es möglich ist, mache alles- mit Widerspruch Hausarzt usw..dass du keine Reha machen musst.

Denn dies zieht sehr herunter, macht alles schlechter, weil du den ganzen Tag mit kranken Menschen zu tun hast und das dann so annimmst.

Schau dass du dies abwehren kannst..
Lissie38
Lissie38
23.10.2019 19:29:37
Haare waschen nach 1 Woche
Lissie38
Efeu
23.10.2019 19:47:05
Hallo Lunetta,

wegen Haarewaschen, frag deinen Arzt. Er kann beurteilen, wie die Narbe ist. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Müdigkeit, Schwäche.....sei geduldig mit dir. Du hattest eine schwere OP, dein Körper braucht Zeit. Du bist auf einem superguten Weg, ehrlich. Tu dir Gutes, dann kommst du zu Kräften.
Heilung braucht ihre Zeit.
Schau, und du kannst nach so kurzer Zeit schon wieder ein paar Schritte draussen gehen.....
Ich war nach der OP erstmal im Koma, wurde beatmet, und dann....hab ich fast alles neu lernen müssen.....nur damit du einordnen kannst, wieso ich mich für dich freue, was alles geht.

Guck, was du am ehesten essen kannst, das ist wichtig. Dein Körper brauch mehr den je Energie. Und wenn du dir selbst das Essen verordnest...hochwertig, nahrhaft und was du magst, worauf du Lust hast.

LG,
Efeu
Efeu
lunetta
23.10.2019 19:54:29
Danke liebe efeu!

Ich habe noch im Kh 2x bei den Visiten gefragt wann ich waschen darf - die meinten nach 3 Wochen.

Mein Hausarzt ist dzt. auf Urlaub.

Ich habe es heute so gelöst: habemit einem klein zusammengelegten Handtuch die Narbe zugedeckt gehalten - mein Mann hat die Haare rundherum gewaschen, mit großem Sicherheitsabstand zur Naht.

Somit ist jetzt wenigstens die andere Kopfseite und der Hinterkopf frisch und sauber, und die Narbe ist komplett trocken geblieben.

War halt nur eine Teilkopfwäsche;)

Und ja, ich freu mich eh so, dass ich schon ein bisserl spazierengehen kann, ich bin diese Schwäche von mir halt nicht gewohnt.

GLG
lunetta
TumorP
23.10.2019 21:28:21
Haare waschen meist nach dem Fäden ziehen, mit einem milden Shampoo oder eben nur Wasser. Es sei denn, das es an der Narbe noch Auffälligkeiten geben sollte. Nun hast Du es ja schon heute gemacht.
Viele Grüße
TumorP
der Meister
23.10.2019 21:30:07
Hallo lunetta,
ich habe auf Reha ein Babyshampoo bekommen, welches ich dann nutzte.



Gruß Klaus
der Meister
lunetta
30.10.2019 22:55:02
Hallomihr lieben Mitstreiter!

Ichbin jetzt seit Tagen so schrecklich müde, das ich morgens wach werde,dann aber nicht die Kraft habe, mich anzuziehen, gescheige denn etwas im Haushalt zu machen!

Meistens mußmich mich dann noch mal für 1.2 Stunde hinlegen, so müde bin ich allein nur vom Aufstehen.

Und so geht es den ganzen Tag - ich mache ganz wenig im Haushalt und schon liege ich wieder für enige Stunden im Bett.

Ich kenne das von mir nicht, war immer fleißig und habe den ganzen Tage gewerkelt, nun liege und schlafe ich zeitweise auch mal20h am Tag und bin dann immer noch müde und erschlöpftl

Das erschreckt mich,denn ich kriege dzt. gar nichts auf die Reihe(

Kann das noch eine Nachwirkung der Kortisionhochdosistherapie sein, oder bleibtdas jetztbso

Geht mir damit schlechter als im KH nach der OP:

Ich könnte echt 24 Stunden amTag schlafen...
lunetta
KaSy
31.10.2019 00:50:57
Liebe Lunetta,
was erwartest Du denn bloß von Dir?!
Sei doch mal bitte gut zu Dir und zähle, wie viele Tage seit der Operation an Deinem Gehirn (!!!) vergangen sind. Das sind jetzt gerade mal 17 Tage.
Im Normalfall (wenn Du es gewusst hättest), wärst Du jetzt noch zu Hause und würdest in der kommenden Woche erst zu einer AHB fahren, wo Du ganz behutsam im Verlauf von drei Wochen so aufgebaut worden wärst, dass Du erst mal nur den Alltag mit viel Hilfe wieder schaffen kannst.

Dir geht es schlechter als im Krankenhaus. Ja, wundert Dich das wirklich? Dort wurdest Du massiv geschont, Du wurdest gezwungen, Dich auszuruhen, Du bekamst medikamentöse Unterstützung und Hilfe durch das Pflegepersonal. Du fühltest Dich gut aufgehoben.

Jetzt musst Du das alles allein tun!

Du hattest außerdem recht lange mit Übelkeit zu tun, das schwächt zusätzlich.
Auch die Cortisongabe war nicht nur für die Zeit der OP+1 Tag, sondern länger, auch das könnte noch nachwirken.

Aber auch ohne diese "Kleinigkeiten" musst Du damit rechnen, dass Du sehr viele Wochen oder Monate benötigen wirst, um wieder den Alltag zu bewältigen - zu Hause.
Der Beruf muss noch viel länger warten und da solltest Du wirklich nicht gleich voll einsteigen, sondern langsam steigernd. So wie Du Deinen Zustand jetzt beschreibst, steht das vielleicht im Frühling auf der Tagesordnung oder im Sommer. Verschwende daran gar keinen Gedanken.

Die wenigen, die hier geschrieben haben, dass sie nach sechs Wochen schon wieder voll arbeiten gegangen sind, das sind die glücklichen Ausnahmen.
Die meisten Meningeom-Operierten haben Monate gebraucht, bis ihnen der Alltag gelang und sie sich nicht mehr mittags hingelegt haben.

Schlafe, wenn Du schlafen willst und kannst.
Zwinge Deinem Körper jetzt noch nichts auf.
Gib ihm und Dir Ruhe.
Du brauchst das jetzt.
Wenn Du etwas tun willst, dann stehe auf und tu das, aber nur so lange es geht, bis Dein Körper wieder Stopp sagt.
Wenn Du Dich überlastest, schreit Dein Kopf nach Ruhe.
Gib sie ihm.
Dann wird er irgendwann nach Tätigkeit verlangen.
Du kannst jetzt dafür sorgen, dass dieser Zustand nicht so bleibt - wenn Du mit Dir Geduld hast, viel Geduld.
Du hattest eine verdammt schwere Operation!

Ich hatte das mal mit einem Schnupfen verglichen - nun, nach der jetzt vergangenen Zeit wäre der Schnupfen vielleicht vorbei.
Aber nach einer Blinddarm-OP (wo manche lästern, das könne der Pförtner) benötigt man sechs Wochen, wenn alles gut läuft.
Eine OP am Gehirn ist viele Etagen höher anzusetzen.
Es braucht mehr Zeit, viel mehr, aber Du wirst wieder fit werden.
Sehr langsam, aber sehr sicher!

Ich schicke Dir ruhige, sanfte Grüße ...
KaSy
KaSy
der Meister
31.10.2019 07:22:28
Hallo lunetta,
was KaSy schreibt stimmt zu 100%.
Mir ging es ähnlich, auf der Reha haben die mich von einem zum anderen Termin gehetzt und ich war um 16 Uhr tot Müde, selbst die Wiedereingliederung nach ca. 6 Monaten war viel zu früh und hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Auch heute, gute 1,5 Jahre nach der Geschichte, fehlt mich noch immer Kraft und Saft.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
AlmostHeaven
31.10.2019 08:50:38
Also ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Eine OP am Kopf ist eine große Baustelle, die nicht einfach wegzustecken ist.

Liebe lunetta, ich wurde im Dezember 2017 operiert und bereits im Januar 2018 hat die KK meinen behandelnden Arzt via Stellungnahme aufgefordert, mitzuteilen, ob ich schon wieder arbeitsfähig sei. Das ging dann jeden Monat so. Und mich hat die KK auch belästigt und wollte mit mir ständig über meine "Gesundheit" sprechen und was ich bereits "schon alles unternommen habe, um recht bald wieder an meinen Arbeitsplatz zurückzukehren".

Das stelle man sich mal vor und ich hoffe, du bleibst von derartigen Belästigungen verschont und kannst dich ganz und gar deiner Heilung widmen. Vor allem aber, ohne unter Druck gesetzt zu werden, dich auf deine Gesundheit konzentrieren.

Gott sei Dank hatte (habe) ich einen verständnisvollen Arzt, der sich von der KK nicht die Butter vom Brot hat nehmen lassen. Ich selber bin dann auch nicht mehr ans Telefon gegangen, wenn die KK wieder Auskünfte zu meinem Gesundheitszustand von mir wollte, denn ich muss mich mit niemandem unterhalten, der fachlich und auf neurochirurgischem Gebiet nicht ausgebildet ist.

Und zur Reha: Da ich nach der OP so geschwächt war und vor allem nichts mehr als meine Ruhe herbeisehnte, hat auch die Ärztin - ganz in meinem Sinne - eine Reha nicht empfohlen und gegenüber der KK eine Rehaunfähigkeit medizinisch begründet.

Das hat der KK zunächst zwar alles wieder nicht gefallen, sie beugte sich aber dann doch.

Was ich damit sagen will:
Jede OP und jede Heilung ist individuell. Folge deinen Symptomen und höre auf deinen Körper. Tu dir Gutes und lass dich dich zu nichts zwingen. Gib dir Zeit, minimiere Belastungen und suche dir begleitend gute Ratschläge bei Ärzten die dich unvoreingenommen empfangen, dich anhören, mit dir sprechen und sich für dich einsetzen.

Alles Gute, liebe lunetta.
AlmostHeaven
lunetta
31.10.2019 11:16:07
Danke euch allen sehr! GLG
lunetta
der Meister
31.10.2019 12:06:45
Hallo lunetta,
meine Krankenkasse hat mich nie angerufen oder nach irgendwelchen Terminen gefragt. Eine Reha zahlt ja nicht die Krankenkasse sondern die Rentenversicherung, die Krankenkasse hat das nur befürwortet, mehr nicht.
Eine Reha ist auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme.
Dir alles Gute ...


Liebe Grüße Klaus

PS es trollt sich wieder ...
der Meister
Hopeness
31.10.2019 17:39:38
Also grundsätzlich ist es nicht jedem bestimmt, dass er nach einer Kraniotomie Wochen oder Monatelang mit extremer Müdigkeit zu kämpfen hat. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, da ich bereits 2 Tage nach der OP das Spital wieder verlassen konnte, nach 2.5 Wochen wieder halbtags zur Arbeit ging und insgesamt 5 Woche nach der OP wieder in Vollzeit arbeiten ging. Nicht weil es meine Krankenkasse verlangte, oder mein Arbeitgeber mich gedrängt hätte, sondern weil ich es unbedingt wollte.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich in den Wochen vor der OP körperlich sehr intensiv auf den Eingriff vorbereitet hatte und trotz meiner 45 Jahre wohl kaum eine Phase in meinem Leben hatte, in der ich körperlich fitter gewesen wäre.

Ich denke aber das es viele Faktoren gibt, die für den Zustand nach der OP entscheidend sind. Alter, körperlicher Zustand, Vorerkrankungen, Lokalisation des Tumors, Länge der OP, Medikamente usw. entscheiden am Ende, wie wir aus der Geschichte wieder heraus kommen und wie lange wir brauchen, um annähernd wieder dahin zu kommen, wo wir vor der Diagnose waren.

Auch die Psyche ist hier ein wichtiger Faktor und wenn ich es richtig weiss, hast du vor der OP massiv an Gewicht und somit auch an Substanz verloren. Daher gilt für dich an erster Stelle, psychisch deine Krankengeschichte und den Eingriff zu verarbeiten, um wieder auf den Damm zu kommen. Das allerdings dauert Monate, bis einen die Gedanken an das erlebte nicht mehr quälen und man sich mit der eigenen Leidensgeschichte arrangiert hat. Erst dann kommt man zur Ruhe. Ablenkung und das eintauchen in den ganz normalen Alltag, ist hier die beste Medizin.

Dazu solltest du auf eine vollwertige und Gute Ernährung achten, um wenigstens im Ansatz die Lücke wieder zu schliessen, welche dein Gewichtsverlust der letzten Monate hinterlassen hat. Ohne Benzin stottert jeder Motor und bringt keine Leistung, also immer gut essen.

Alles braucht seine Zeit und spätestens wenn die nächste Verlaufskontrolle per Post ins Haus flattert, holt uns die Vergangenheit wieder ein. Aber dazwischen ist Zeit zu leben und egal wieviel Lebensqualität uns bleibt, müssen wir mit dem Leben was noch möglich ist. Das kann wenig sein und trotzdem auch viel wenn bedenkt, dass einem auch noch weniger hätte bleiben können...
Hopeness
lunetta
31.10.2019 17:52:09
Hallo hopeness!

Das hast du sehr schön geschrieben!

Ja, ich bin in einem katastrophalen körperlichem Zustand zur Op gegangen, und auch im KH konnte ich mich durch die hohen Kortisongaben, die ich überhaupt nicht vertrug, nicht erholen, an Essen war überhaupt nicht zu denken.

Und auch psychisch ging es mir schon Monate davor sehr schlecht, da wir innerhalb der Familie 2 Schwerstkranke in dieser Zeit hatten, beide nun Pflegefälle und ich bin im wahrsten Sinne des Wortes in dieser Zeit zusammengebrochen.
Und genau zu diesem Zeitpunkt kam die Diagnose, dann 4 Monate Wartezeit auf die OP.
War nicht leicht.

Ich werde mir alles was du geschrieben hast zu Herzen nehmen und versuchen so gut es geht so zu machen.

Danke dir ganz lieb dafür!

GLG
lunetta
der Meister
31.10.2019 19:21:54
Da kann ich mich nur anschliessen,
natürlich sind viele Faktoren dafür ausschlaggebend,
Ich hatte ja noch eine Einblutung und war fast 2 Wochen im künstlichen Koma.
Auch vor der OP war ich schon wochenlang ausgelaugt und völlig antriebslos.
Die Blutung (500mL= das ist ein halber Liter) ist mit einem Schlaganfall vergleichbar.
Aber ich bin froh und dankbar so wie es heute ist.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
05.11.2019 10:31:14
Hallo!

Eigentlich ist meine gesamte Narbe nun am Tag 23 nach Op trocken und sehr gut verheilt, nur 1 Stelle am Beginn der Narbe näßt seit 2 Tagen.

Meine Narbe geht vorm Ohr bis zur Kopfmitte, also ca. Scheitel, es ist der Nahtbeginn am Scheitel. Inzwischen sind die Haare schon stachelig nachgewachsen, aber immer wenn ich die Stelle berühre oder mit eine Taschentuch abtupfe ist es klebrig feucht und man sieht am Taschentuch 1-2 Tröpfchen klare Flüssigkeit, manchmal ganz leicht rosa.

Es trocknet zwischendurch mal kurz wieder ein, aber wenn ich dann mal wieder nach ein paar Stunde mit dem Taschentuch drauftupfe, ist wieder ein ganz kleines Fleckchen mit Wundsekret.

Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das wirklich nur Windsekret ist, oder ob sich da eine Liquorfistel gebildet hat - ich kenne ja den Unterschied nicht....

Hab Fotos davon gemacht und in meine Gallerie gestellt - das sieht man diese eine Stelle, die blutig ausschaut, es blutet aber nicht, aber es bildet sich auch keine richtige Kruste, sondern ist immer leicht klebrig feucht.

Das andere Bild ist der Rest der schon gut verheilten Narbe.

War das bei jemandem von euch auch so, dass eine Stelle einfach länger braucht um zu heilen, oder dürfte das jetzt nach über 3 Wochen nicht mehr nässen?

Ist komisch weil es mir erst vor 2 Tagen aufgefallen ist, ich glaube vorher war da eine dickere Kruste drauf, die scheinbar beim Haarewaschen weggegangen ist, und seitdem kommt da immer mal wieder so ganz wenig Sekret raus.... zumindest glaube ich, dass es Sekret ist und hoffentlich keine Fistel...

Wie erkennt man denn den Unterschied?

Möchte ungern in der Neurochirurgie aufschlagen, wenn es wirklich nur eine kleine nässende Stelle ist, und die sonst glauben dass ich wegen einem Mückenfürzchen komme.

Was meint ihr dazu?
lunetta
Efeu
05.11.2019 10:40:33
Hallo Lunetta,

ich würde zum Hausarzt gehen, der wird dich ggf weiter überweisen. Ich war zwar auch MTA, möchte aber anhand von Bildern keine Aussage machen, einfach von der Verantwortung her.

Nur aus eigener Erfahrung: Eine Narbe hat bei mir 6 Wochen gebraucht, bis sie gänzlich verheilt war. War einfach so, hat halt gedauert.

Denke schon, dass du zuverischtlich sein kannst. Und hol dir Sicherheit, das brauchst du.

Liebe Grüsse, Efeu
Efeu
lunetta
05.11.2019 10:57:33
Mein Hausarzt ist diese Woche auf Fortbildung...

Aber wenn du sagst, dass es bei dir auch länger gedauert hat, dann bin ich da schon zuversichtlicher.

Man ist ja so blöd und googelt sofort wenn was eigenartig ist, und mir macht eigentlich nur Angst, dass da Keime reinkommen könnten und es zur Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute kommen könnte.

Und habe hier im Forum viel gelesen, und da waren ja auch einige dabei, die plötzlich dann Eiter am eingesetzten Schädelknochen hatten und noch mal operiert werden mußten ....

Man lebt ja nicht in einem sterilen Bereich, und solange eine Wunde nicht trocken und komplett zu ist, kann ja immer was reinkommen....

Danke dir aber für deine Einschätzung! GLG
lunetta
lunetta
05.11.2019 11:48:34
Liebe efeu!

Hattest du in diesen 6 Wochen auch Stellen, die genäßt haben?

LG
lunetta
Toffifee
05.11.2019 11:52:53
Hallo Lunetta,
November letzten Jahres sollte am Folgetag meine Stirn punktiert werden um die "Flüssigkeit / Sekret" zu untersuchen. Ich konnte entscheiden über Nacht im KH oder heim. "Daheim schmecken Abendessen und Frühstück besser". War meine Argumentation. Nachts um zwei hatte ich einen epileptischen Anfall und meine Frau rief den Notarzt anschließend Not-OP und seitdem muß ich noch das dämliche Levetiracetam nehmen. Also Termin machen, Ambulanz oder "ungewollt Aufschlagen" das sind Alternativen. Ich kann mich Efeu nur anschließen
Alles Gute Willi
Toffifee
Efeu
05.11.2019 12:01:58
Hallo Lunetta,

ja hatte ich, ich war damals in Reha, es wurde täglich kontrolliert. War die 2. OP innerhalb von 3 Wochen.....

LG
Efeu
der Meister
05.11.2019 13:51:34
Hallo Lunetta,
auch bei mir hat eine Stelle länger zum Verheilen gebraucht und hat genässt, aber am Ende war alles gut verheilt.
Wenn Du unsicher bist frage einen Arzt, der kann hier sicher weitere Infos geben.
Alles wird gut.


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
05.11.2019 14:30:07
Hallo ihr Lieben!

Ich habe mit meinem Neurochirurgen telefoniert, nachdem ich ihm Bilder geschickt habe.

Ich muß morgen in der Früh in die neurochirurgische Ambulanz kommen und es anschauen lassen.

Das hätte ich mir gerne erspart, da es recht weit von uns entfernt ist, und ich mich noch ungern an die Heimfahrt nach der Op erinnere - mir gings da echt mies, mir war so übel, ich war seekrank, und die Fahrt war ein Horror für mich.

Ich glaube ja auch dass diese Stelle einfach länger zum Heilen braucht, aber man ist so unsicher wenn man zuhause ist und nicht weiß was richtig und was falsch ist.....

Ich hoffe, dass ich dort morgen nicht stundenlang in dieser Ambulanz warten muß, denn so richtig fit bin ich noch nicht....
lunetta
KaSy
05.11.2019 16:09:40
Liebe Lunetta,
es ist völlig richtig, dass Du ins Krankenhaus zu den Neurochirurgen fährst.
Wenn Du sehr früh dort sein sollst, besteht die Möglichkeit, dass Du auch sehr früh drankommst. Immerhin nimmt es Dein Neurochirurg sehr Ernst.

Ich hatte gerade schreiben wollen, was das sein kann – und tue es trotzdem.
Vielleicht hilft es Dir oder anderen:

Durch die Operation erzeugt der Chirurg eine Wunde in der Kopfhaut.
Nach der Operation wird die Kopfhaut verschlossen.
Die Wunde benötigt einige Zeit, um zu heilen.
In dieser Zeit werden noch Blutbestandteile aus den umgebenden Kapillaren abgesondert.
Diese Blutbestandteile werden vom Gewebe aufgenommen bzw. führen zur Schorfbildung.

Wenn die Kapillarwände (z.B. durch eine Entzündung) durchlässiger für größere Moleküle (z.B. für Blutzellen) bleiben, dringen länger als normal Blutbestandteile in den Wundbereich.
Sie können unter der Wunde ein Ödem bilden oder an der Wundoberfläche sichtbar sein.

(Bei Dir ist die Wunde nach innen verschlossen, also dicht, deswegen ist die Flüssigkeit außen sichtbar.)

Nun kann es geschehen, dass im Laufe der Wundheilung in der Wunde an deren Wundoberfläche ein Hohlraum ("Serom") entsteht.
Dieser Hohlraum ist mit Lymphe und Wundsekret gefüllt.

Dieses Wundsekret ("Exsudat") ist an der Oberfläche sichtbar.
Es ist rötlich, wenn es viele rote Blutzellen (Erythrozyten) enthält.
Es ist gelblich, wenn es viele weiße Blutzellen (Leukozythen) enthält.
Wenn es klar ist, enthält es sehr wenige Blutzellen.

Wenn das Serom bestehen bleibt, führt es in der Folge zu einer Wundheilungsstörung, die aseptisch (nicht durch Keime verursacht) ist.

Für Wundheilungsstörungen gibt es sehr viele mögliche Ursachen, das Serom ist eine davon.

Von einer Wundheilungsstörung spricht man, wenn eine Wunde unverhältnismäßig lange benötigt, um zu heilen.
Bei Hirntumoroperationen geht man in der Regel davon aus, dass nach 10 Tagen die Wunde verheilt ist und die Fäden oder Klammern entfernt werden können.

Nun kann weiter abgewartet werden:
- ob sich die Wunde von allein verschließt
- ob das sichtbare Wundsekret sich farblich verändert
- ob das Serom größer wird
- ob das Serom druckempfindlich wird
- ob das Serom von allein Schmerzen erzeugt
- ob es sich entzündet !!

Eine Entzündung muss nicht unbedingt die Folge eines Seroms sein, aber es muss beobachtet und gegebenenfalls steril punktiert werden, um es nicht zu einer (lebens-)gefährlichen Entzündung kommen zu lassen!

Das heißt für Dich, dass Du Dich möglicherweise auf weitere Fahrten in das Krankenhaus einstellen musst, um eine dramatische Situation zu vermeiden.

(Bei mir selbst gab es das nach einer Operation und es kam zu etwa 20 Fahrten. Bei mir wurden auf Anraten des Neurochirurgen diese Fahrten mit Datum und Uhrzeit in einer Tabelle aufgeschrieben, als „Serienfahrt“ bezeichnet und vom Neurochirurgen jeweils (auch nachträglich) unterschrieben. Ich erhielt die dann recht hohen Fahrkosten von der Krankenkasse (bis auf die erste Hin- und die letzte Rückfahrt) erstattet.)

Ich wünsche Dir alles Gute!
KaSy
KaSy
lunetta
05.11.2019 17:22:32
Liebe Kasy!

Danke für die ausführliche Erklärung!

Ich bin totunglücklich, dass ich da morgen hinfahren muß - ich bin Panikpatientin, und solche Termine triggern mich ungemein - ich weiß dass das niemand verstehen kann, der das nicht kennt, aber es ist wirklich schlimm für mich.

Mir ist dann immer totenübel, manchmal Brechreiz, Blutdruck in schwindelnden Höhen, Herzrasen usw.

Meinen KH Aufenthalt habe ich nur mit Beruhigungsmitteln überstanden, wirklich!

Ich darf gar nicht daran denken, dass ich das dann noch öfter machen müßte:(

Ich glaube sogar, dass es gar nicht notwendig gewesen wäre in die Ambulanz zu fahren, weil es vielleicht wirklich nur ein paar Tage länger gebraucht hätte um abzuheilen, und es ist ja auch nur eine ganz kleine Stelle von ein paar mm, aber man weiß halt nicht was es ist, und das macht einen dann zuhause unsicher.

Den ganzen Nachmittag war die Stelle jetzt trocken und hat nichts Klebriges abgesondert....

Tut nicht weh, ist nicht entzündet, soweit ich das beurteilen kann, keine Schwellung, nichts.

Es ist eben nur so, dass das Ende der Naht nicht zu ist, sondern wie ein Minilöchlein offen ist, bzw. minimal verschorft, und ab und zu ist dieser Schorf dann eben feucht oder hat eben ein Tröpfchen abgesondert.

Du schreibst, dass meine Naht nach innen geschlossen ist - genau das weiß ich eben nicht.... kann es nicht sein dass es eine Liquorfistel ist?
Wie erkennt man denn da den Unterschied?

Aber wahrscheinlich würde bei so einer Fistel ständig was rauströpfeln, stimmt`s?

Mein Gott, und ich dachte schon, dass ich alles so ohne Probleme hinbekommen habe.... ich wußte nicht, dass eigentlich nach 10 Tagen die Narbe schon veheilt sein hätte müssen....

Wir fahren morgen schon ganz früh weg, damit wie schon zu Ambulanzbeginn dort sind.

GLG
lunetta
Lissie38
05.11.2019 18:15:36
Wenn es offen ist - egal wie gross bitte sofort in die Ambulanz
es können gefährliche Keime ins Innere eindringen.

Bei Hirn kein Spass - eine Naht sollte am 3. Tag soweit verheilt sein
Lissie38
KaSy
05.11.2019 20:22:19
Liebe Lunetta,
schieb bitte die Panik beiseite und lass an ihre Stelle den Verstand und die Sorge um Deine organische Gesundheit treten.

Lenke Deine Konzentration auf etwas, was Deine Gedanken voll in Anspruch nimmt.

Als erstes bereite das Blatt mit der Tabelle für die Fahrten zum Unterschreiben für den Neurochirurgen vor.

Und dann solltest Du bereits etwas gefunden haben oder Du musst es suchen, was Deine Aufmerksamkeit immer voll auf sich zieht, falls Du das Anbahnen der Panikattacken bemerkst.

Das können Rätsel, Sudokus o.ä. sein, wo Du auch mit dem Stift schreiben musst.
Es können auch Spiele am PC oder im Smartphone sein, die Du ganz aktiv durchführst, die Deine Gedanken voll fordern.

(Solche Sachen nutze ich. Wenn ich diese Sachen gerade nicht mache, schaue ich besonders spannende Filme oder lese bzw. höre Bücher, deren Handlung mich fesselt.)

Du musst etwas finden, um "runterzukommen", denn Panikattacken, die dem Anlass nicht angemessen sind, haben (so wie Du es beschreibst) organische Folgen, die nicht gesund sind.

Ich glaube Dir natürlich, dass es bei Dir so ist, aber das darf nicht so bleiben, denn es macht Dich kaputt. Und das willst Du nicht.


Es ist egal, was Du Dir gerade einredest, das es nicht so schlimm sei. Es ist äußerst wichtig! Du hast ein Problem, das beobachtet werden muss.

(Die gleiche Reaktion kennen viele, die Zahnschmerzen haben und beim Zahnarzt sind die Schmerzen weg. Aber der Zahn hat das Problem immer noch.)

Du schaffst das, Du bist stärker als Du denkst!
KaSy
KaSy
Xelya
06.11.2019 10:05:38
Liebe lunetta,

Du bist wahrscheinlich gerade schon unterwegs zur Klinik, deshalb schreibe ich jetzt nicht mehr zu der Narbe. Gut, dass Du hinfährst, auch wenn es unangenehm ist, dann hast Du es hinter Dir und musst Dich nicht ständig fragen, ob mit Deiner Narbe alles in Ordnung ist. Das kostet ja ebenfalls Energie und die wird jetzt frei und Dein Körper kann sie einsetzen für die Heilung.

Nach meiner OP war ich sehr schnell topfit, mein Tumor wuchs aber auch im Schädelknochen. Ein Jahr zuvor hatte ich eine Mastoidektomie, der Knochen hinter dem Ohr wurde wegen einer angeblichen verschleppten Mittelohrentzündung (es war natürlich der Tumor, die Radiologen haben es nicht erkannt) ausgehöhlt.

Diese OP war viel kürzer und ungefährlicher, die Narbe viel kleiner und es ging mir dennoch viel schlechter als nach meiner Kopf-OP. Da steckt Du einfach nicht drin und wenn Du müde bist, drei Wochen nach einer so schweren OP, dann schlaf.

Frag Dich mal, was Du Deiner besten Freundin, wäre sie in Deiner Situation, raten würdest. Vermutlich, dass sie sich schönen soll, oder? Dann behandle Dich einfach wie Du Deine beste Freundin behandeln würdest :-) Wir sind oft so hart zu uns selbst, so würden wir mit niemand anderem umgehen.

Alles Liebe für Dich
Xelya
Xelya
lunetta
06.11.2019 10:34:24
Hallo ihr Lieben!

Ich bin schon wieder zuhause.
Wir sind schon um 7.00 in der Klinik gewesen, ab 7.30 sollte Ambulanzbeginn sein, der erste Arzt kam aber erst um 8.30.

Dafür war ich aber dann die erste, die dran kam,

Meine Naht am Nahtanfang ist aufgegangen, und die darunterliegende innere Hautnaht hatte ein Naht, die herausgeschaut hat.
Die lösen sich eigentlich innen auf, aber bei mir hat die eben verursacht, dass die Naht an dieser Stelle augegangen ist.

Der Arzt hat diesen Faden entfernt, die Wunde wurde gereinigt, und es wurde mit einer Spritze ein Gel hineingespritzt, dann trockenen Tupfer drauf und Kopfverband.

Er meinet es würde nun noch ein paar Tage nässen, sollte dann aber abheilen.

In 2 Tagen soll ich zum Hausarzt zur Wundkontrolle, wenn es nächste Woche noch nicht besser ist, oder eine Verschlechterung, dann wieder in die Ambulanz der Neurochirurgie.

Ich sag euch, ich bin fix und groggy - hab die Nacht kaum geschlafen, dann die lange Fahrt, und die Aufregung - bin echt fertig.
Wäre in der Ambulanz fast kollabiert.

Ich habe das heute gar nicht richtig verstanden, warum da innen Fäden sind.... mir hatte man gesagt, dass man nur Steristrips verwendet hätte, und die wurden am letzten Tag im KH entfernt, ich hatte exra gefragt ob an diesem Tag Nahtentfernung wäre, und die lachten nur und sagten, es gäbe keine Fäden, wäre nur mit Steristrips geklebt worden.

Ich hoffe nun wirklich, dass es nun endlich richtig heilen wird, denn ich muß endlich mal zur Ruhe kommen und diese OP verarbeiten, das geht ja nicht, wenn immer was ist:(

GLG
lunetta
Toffifee
06.11.2019 11:03:04
Liebe Lunetta,
schön dass Du wieder daheim bist, da kannst Du Dich erholen und die Neuigkeiten verarbeiten. Wir müssen halt öfter Kröten schlucken, die keiner bestellt hat.
Ich wünsche Dir einen guten, schnellen unkomplizierten Heilungsverlauf.
LG Willi
Toffifee
KaSy
06.11.2019 12:27:59
Liebe Lunetta,
Du hast das mit dem Wundverschluss richtig erklärt bekommen und hier auch richtig beschrieben.

Das, was zu entfernen war, sind (bei Dir) diese "Steristrips".

Die Nähte darunter (u.a. für die Hirnhäute) bestehen aus Fäden, die sich auflösen. Sie müssen nicht extra entfernt werden.

Es kann aber (wie bei Dir) vorkommen, dass diese unteren Fäden sich zu lange nicht auflösen und sie dann ein Problem bei der Wundheilung erzeugen.

Ich wünsche Dir einen problemarmen weiteren Heilungsverlauf.
KaSy
KaSy
lunetta
06.11.2019 12:43:10
Danke euch sehr!
Hoffe jetzt wirklich dass mal Ruhe einkehrt.

Mir ist jetzt schon die ganze Zeit übel und ich hab so ein innerliches Zittern - die ganze Anspannung scheint sich bei mir so zu lösen....

Ich will echt nicht viel, einfach nur mal, dass es etwas besser wird - seit Oktober 18 ist bei uns nur noch ein Horrorjahr.

Nachts schlafe ich schlecht, tagsüber bin ich müde, kann aber auch nicht schlafen, die Erschöpfung ist also groß.

Aber ich gebe jetzt die Hoffnung nicht auf, dass es aufwärts geht.

GLG
lunetta
der Meister
06.11.2019 15:15:09
Hallo zusammen,
wenn ich mich recht erinnere, ich hatte keine Fäden, sondern solche Klammern.
Die nach einigen Wochen entfernt wurden, sah aus wie getackert.
lunetta, ich wünsche Dir alles Gute und lass Ruhe einkehren ...



Liebe Grüße Klaus
der Meister
Toffifee
06.11.2019 15:20:10
Genau! ich wurde viermal getackert, dabei hatte der eine Ass.arzt zwei Klammern vergessen zu entfernen. Mal gucken was es im Dez. oder Januar gibt.
PS: Es ist mir gelungen das Annecy Bild mit dem Karpatenbärchen zu ersetzen, leider in den 70ern noch in schwarzweiß.
LG Willi
Toffifee
der Meister
06.11.2019 15:37:53
Hallo Willi,
ich sah aus wie der Bruder von Frankenstein, das war eine lange Wunde, die mit 14 Klammern gehalten wurde. Mir wird immer ganz komisch, wenn ich die Bilder sehe.


Gruß Klaus
der Meister
Toffifee
06.11.2019 15:41:10
Haha! bei mir waren's je 61 (einundsechzig) quasi vom linken Ohr ganz dicht am Haaransatz rüber zum rechten Ohr.
Gruß Willi
Toffifee
der Meister
06.11.2019 15:44:12
Hi Willi,
61 Klammern ist schon eine Hausnummer.
Wir haben bis Februar 2019 in Rutesheim gewohnt, ist nicht weit von Deinem Wohnort.
ich hab mal ein Bild im Profil angehängt, werde das aber wieder entfernen.



Gruß Klaus
der Meister
Toffifee
06.11.2019 16:33:01
Hab geguckt! Olala! Ich habe meine liebe Frau auch Bilder von mir machen lassen, aber nicht online gestellt. Die getackerte Strecke sieht ja inzwischen manierlich aus. Doch der entfernte Pilzbefall! Da frag ich mich bin ich verwandt mit Mr. Spock?
Gruß Willi
Toffifee
lunetta
06.11.2019 17:12:15
Jetzt bin ich wieder so unsicher was ich machen soll:

Man hat mir heute ganz viele Tupfer mitgegeben , und gesagt dass es noch ein paar Tage nässen wird, zum Wechseln.

Nun wollte ich am Nachmittag einen frischen Tupfer draufgeben, aber der alte klebt durch dieses Gel bombenfest drauf!
Es ist auch nichts durchgenäßt, alles trocken am Verband.

Wenn ich den jetzt abreiße, dann habe ich die gleiche Sache ja gleich wieder...

Zum Hausarzt zur Wundkontrolle soll ich erst am Freitag wieder.

Ich dachte dass das so ein Feuchtgel ist, und der Tupfer ganz leicht zu wechseln geht, aber der klebt drauf wie Bombe...

Was soll ich denn jetzt machen....?

Die hätten mir ja nicht so viele Tupfer mitgegeben, wenn ich nicht oft wechseln sollte...

Ich weiß auch nicht was das für ein Gel war...

Habe versucht am Nachmittag nochmal in der NC anzurufen, aber Ambulanz hatte keinen Betrieb mehr, auf Station wußten sie von keinem Gel, das wird anscheinend nur in der Ambulanz verwendet, und Arzt hatte grade keiner Zeit...

Mensch, langsam nervt mich immer dieses Ungewisse.

Das ging heute so schnell mit der Wundversorgung - ich konnte ja nicht ahnen dass ich fragen muß, wie ich den anhaftenden Tupfer abkrieg ohne wieder alles aufzureißen, und vor allem wie oft ich das machen soll...
lunetta
Efeu
06.11.2019 17:43:29
Liebe Lunetta,

ich kann dich gut verstehen, du bist so fertig, am Ende, erledigt, da bringen einen so Sachen an den Rand, über den man eh schon drüber ist.

Mein Gedanke: Wäre es nicht am einfachsten, du fragst morgen deinen Hausarzt? Der ist bestimmt nah und kann dir helfen, damit du dir nicht unnötig Sorgen machen musst.
Bis morgen kannst du es bestimmt so lassen, wie es ist. Aufreissen würde ich es auch nicht.

Ich wünsche dir, dass du schlafen und etwas erholen kannst,

mit einem lieben Gruss,
Efeu
Efeu
lunetta
06.11.2019 17:59:13
Liebe efeu!

Den Hausarzt habe ich als ersten angerufen - der wußte auch nicht was mit der Wunde zu machen ist, er hatte noch keinen Arztbrief, und er ist sich auch nicht sicher ob er den bis morgen oder übermorgen schon hat...

Er hat MICH gefragt was die in der NC gesagt haben...

Ich muß dann morgen einfach in der NC Ambulanz anrufen und noch mal nachfragen.

Ich weiß ja nicht mal was die für ein Gel reingegeben haben, ob das ein Hydrogel für Wunden war, oder irgendein Kleber....

Man denkt in solchen Momenten einfach nicht dran das alles zu hinterfragen.... ich war in dem Moment nur froh dass es nichts war, dass ich wieder aufgenommen und operiert werden muß.

Ich kann mich über solche Sachen so dermaßen ärgern - man nimmt was als gegeben hin, nämlich dass so ein Tupfer einfach nur gewechselt werden muß oder soll, sonst hätten sie mir ja nicht so viele mitgegeben, aber nicht, der dann so festpampt....
lunetta
lunetta
07.11.2019 10:48:01
Habe heute in der Ambulanz angerufen, und der Tupfer soll bis zum Verbandswechselmorgen beim Hausarzt morgen drauf bleiben.

Und nun merke ich vor einer Stunde, dass sich eine neue Nahtstelle geöffnet hat, an einer Stelle wo die Naht schon ganz schon abgeheilt war.

Näßt nur ganz minimal, aber es ist innerhalb des Löchleins so ein kleines Bläschen, mein Mann kann nicht erkennen ob es Eiter oder nur Flüssigkeit ist....

Ich krieg noch die Krise....
lunetta
lunetta
07.11.2019 12:08:42
War grade beim Hausarzt - die Naht ist auch an dieser Stelle aufgegangen - ich habe euch wieder ein Foto in meine Gallerie gestellt - vielleicht hilft es ja mal jemand anderem der in die gleiche Situation kommt wie ich.

Ich scheine das Nahtmaterial der unteren Hautschicht nicht zu vertragen, und es sieht so aus, dass sich dass jetzt nach dreieinhalb Wochen beginnt nach oben zu arbeiten, bzw. irgendeine allergische reaktion zu verursachen.

Gestern hat man ja einen Faden gezogen und dann ein Füllergel in das Loch gefüllt, heute hat der Hausarzt das kleinere Löchlein nur gut gereinigt, desinfiziert, und wieder mit trockenen Tupfern abgedeckt, da noch kein Faden sichtbar oder greifbar war - da hilft jetzt nur regelmäßige Nahtkontrolle und die offenenen Stellen mit Tupfern und Verband abdecken, ansonsten soll ich gar nicht viel desinfizieren oder an den Löchern hermummanipulieren.
Wenn ein Faden hochkommt, wird er ihn zupfen, wenn nicht reagiere ich eben mit dieser Wundheilungsstörung, und muß schauen, dass ich keine Infektion reinkriege.

Mein Hausarzt hat auch gesagt ist schwierig, weil doch die ganzen Haare drüber sind, neue Stacheln sind schon gewachsen, daneben noch die längeren, die nicht rasiert wurden, und dazwischen pfriemelt man Tupfer, die von einem Bindeverband gehalten werden, aber natürlich nie an Ort und Stelle bleiben, sondern sich mit dem Verband, vor allem beim Schlafen, verschieben.

Mein Hausarzt war heute sooo nett, ich habe dort heute zu weinen begonnen, weil es mir einfach schon zuviel wird, und er meinte auch, er möchte jetzt auch nicht in meiner Haut stecken, und ich soll so gut es geht versuchen, diese blöde Zeit jetzt zu überstehen - und er hofft mit mir, dass nicht die ganze Länge mit der Zeit aufgeht, weil das Nahtmaterial eventuell schuld an der ganzen Misere ist, sondern dass nur Teile solche Dehiszenzen machen, und dann mit der Zeit ausgranulieren.
lunetta
KaSy
07.11.2019 12:19:32
(Beitrag gelöscht, KaSy)
KaSy
lunetta
07.11.2019 12:39:03
KaSy, warum hast du deinen Beitrag gelöscht?

Ich freue mich immer so von dir zu lesen....

GLG
lunetta
Toffifee
07.11.2019 16:51:28
Liebe lunetta
Mein tiefes Bedauern. Man freut sich dass man operiert ist, und dann sowas!
Ich habe auch noch unbekanntes vor mir.
Gute Besserung und schnelle Heilung wünsche ich Dir
LG Willi
Toffifee
KaSy
07.11.2019 17:14:58
Liebe Lunetta,
ich wollte Dich in diesem gelöschten Beitrag zum NC "treiben", aber da hattest Du bereits eine Lösung gefunden.

Als ich nach mehreren ernsthaften OP wegen sehr langwieriger Wundheilungsstörungen mehrmals zu meiner Hausärztin ging, nahm sie sich auch stets sehr liebevoll Zeit für mich. Das Praxisteam war mir auch stets sehr zugewandt.

Du hast nun bei Deinem Hausarzt das gleiche erleben dürfen, was mich für Dich sehr freut!

Ich selbst hatte mit einem Vertetungs-Hausarzt ein negatives Erlebnis und hatte angenommen, dass Dein Hausarzt sich nicht so gut um Dich kümmern würde.

Aber das tut er und er wird es weiterhin tun und dafür gebührt ihm sehr viel Dank.

Vielleicht nimmt er selbst den Kontakt zu Deinem NC auf und beschreibt ihm den Verlauf der Wundheilung, falls es wirklich sehr viel besser heilt.

Ich habe die wöchentlichen Zwischenkontrollen beim NC als wichtig und beruhigend empfunden. Aber bei mir war es dramatischer, was Dir bitte erspart bleiben möge.

KaSy
KaSy
lunetta
07.11.2019 17:38:30
Liebe KaSy!

Ich dachte schon du bsit wegen irgendetwas beleidigt!

Ja, mein HA war wirklich sehr nett het, aber wirklich was machen kann er ja auch nicht...

Aber mich hat schon beruhigt, dass jemand einen Blick drauf geworfen hat und gemeint hat, dass solche Wundheilungsstörungen wilder ausschauen als sie sind.

Er hat soagr gemeint ich sollte im Anschluß einen Kaffee trinken gehen, worauf ich gemeint habe, dass ich zuhause jetzt eine Beruhigungstablette einnehmen werde, denn ich komme von diesem Anspannungslevel einfach nicht mehr runter.

Das habe ich dann daheim auch gemacht und bis auf dass ich nachmittags Kopfschmerzen bekam, ging`s mir ganz entspannt.

Ich darf halt einfach nicht an diese Löcher denken anfangen, dann werde ich wieder ganz down.

Es ist komisch - ich habe schon mein ganzes Leben Kopfschmerzen und Migräne, war nie schön, hat mir aber auch nie Angst gemacht.
Jetzt denkt man natürlich sofort an Schlimmeres, wenn der Kopf beginnt zu schmerzen, weil man sich ja der Tragweite einer eventuellen Konsequenz bewußt ist.

Vor allem weil ich ja nach der OP nie Kopfschmerzen hatte - und jetzt weiß ich halt nicht ob es vom Wetter ist, was bei uns dzt. aprilhaft ist, oder ob da oben schon beginnt etwas zu schwelen.

Aber ich hoffe jetzt mal dass es nicht so weitergeht, irgendwann ist auch Ende der Fahnenstange, und man kann und mag nicht mehr.

Dass meine Haare schon fettig und schuppig sind, trägt natürlich auch nicht meinem Gefühl von hygienischen Umgebungsbedingungen bei, mein Kopf juckt als ob ich Läuse hätte:(
Hab ja erst 1x richtig die Haare gewaschen seit der OP und wollte das an dem Tag wieder machen, als sich das erste Loch aufgetan hat - nun draf ich wieder 10 Tage nicht waschen...

Wenn man meine Fotos von der Narbe anschaut, sieht man wie strähnig und schuppig sie sind, und da soll was gut abheilen...?

Aber hilft ja nix, muß jetzt eh machen, was die NC gesagt haben.


Mein eigener NC ist etwas speziell..... da kann ich nicht mal einfach so 1x die Woche hin.... er hat eine Privatordi und allein auf einen Termin wartet man 1 Monat.
Er operiert auch an der Klinik, hat mich auch operiert, aber als ich in die Ambulanz mußt, hat nicht er mich untersucht, obwohl er im Haus war - er meinte seine Kollegen könnten das genauso gut....

GLG
lunetta
KaSy
07.11.2019 18:49:30
Liebe Lunetta,
was hältst Du denn davon, in der Umgebung der Naht die bereits wachsenden Haare von Deinem Mann vorsichtig abrasieren zu lassen, damit die Mittel zum Abdecken besser halten. Vielleicht fragst Du zuvor (per Telefon) Deinen Hausarzt, ob das sinnvoll wäre oder Schaden anrichtet.

(Ich gucke mir Deine Fotos lieber nicht an, da wird mir schlecht. Selbst mein NC schaute aus demselben Grund nicht besonders gern auf die "Problemwunde", was mich bei einem Arzt, der Gehirne operiert, wirklich überraschte.)

Dass ein Privat-NC sich vorrangig um Operationen und die gründliche Aufklärung und Beratung davor und danach kümmert, halte ich für sinnvoll.

Sich um Wundheilungsverläufe kümmern, können tatsächlich die anderen Ärzte, die es dem Privat-NC mitteilen, wenn etwas nicht ertwartungsgemäß verläuft.

Ich hatte immer sehr großen Respekt vor meinem (jeweiligen) NC, wenn er sich zusätzlich Gedanken um mich machte. Irgendwann erfuhr ich, dass alles, was einer der 6 Neurochirurgen sah und gut oder verdächtig fand, im gesamten Team beraten wurde. Entweder hieß es "weiter so" oder "Das ist akut - wir müssen gemeinsam denken, Lösungen finden und handeln."

Für Dich bedeutet das, dass Du Dir auch sicher sein kannst, wenn nicht der Privat-NC seine Zeit für Dinge nutzt, die auch andere können (bis hin zu Deinem tollen Hausarzt).

Allerdings war ich bei den akuten Nachuntersuchungen immer auf der Station der Klinik, das ist bei Deiner Klinik evtl. anders.


Ich möchte Dich noch einmal ernsthaft darum bitten, Dir Möglichkeiten auszudenken, die Dich ohne oder mit weniger Medikamenten beruhigen können. Die Psyche spielt gerade beim Heilungsverlauf eine enorme Rolle. Ich staune, wie oft und wie lange Du im Forum bist und Dich zusätzlich mit Hirntumoren beschäftigst. Das mag zur Zeit sinnvoll sein.
Aber es genügt, einmal am Tag auf die Naht zu schauen und dann zu handeln oder nicht.
Schau Dir die Herbstblätter an, gewinne den Regentropfen etwas Gutes ab, geh einige Schritte nach draußen und bewundere den jetzt gerade hochstehenden zunehmenden Mond, lies spannende Bücher, löse komplizierte Rätsel, spiele mit Deinem Mann lustige Spiele, ...

Du steckst in einer blöden Situation, aus der Dich Glückspünktchen ein wenig herausholen können. Suche diese und Du wirst sie finden.

Bei mir war es ein Tautropfen an einem Blatt, rote Eibenbeeren, die ich zuvor übersehen hatte, glitzernde Windmühlen im Garten, der Klang der Holzwindspiele, das Zwitschern der Vögel am Morgen und beim Streit um ihr Futter ...

KaSy
KaSy
lunetta
13.11.2019 15:50:09
Hallo!

@ Kasy
Ich hatte mir deine Worte sehr zu Herzen genommen, 1x am Tag die Naht kontrolliert, und versucht ansonsten gute Tage zu haben.

Heute morgen brach dann die Stelle, die in der NC mit suprasorb Gel verschlossen worden war, erneut auf.

Das Gel wird ja so hart wie Plastik und dadurch dass die Haare nachgewachsen sind, hatte sich da so eine harte Gelplatte gebildet, die sich mit dem Haarwachstum angehoben hatte, und die damit verbundene Kruste auf der Narbe gleich mit.

Darunter hatte sich Wundsekret angesammelt und bemerkt habe ich das nur, weil mir dieses Sekret seitlich am Kopf bis zum Ohr lief. Es war jetzt von der Menge her nicht so viel, aber ich habe bemerkt dass mit da nasse Tropfen am Kopf runterrinnen.

Das hat dann am Vormittag wieder aufgehört, dann rann wieder mal ein Tröpfchen runter, dann war es wieder trocken, usw.

Eigentlich hat mein Hausarzt heute gar keine Ordi, ich hatte ihn nur zufällig telefonisch dort erwischt, bevor er auf Hausbesuch fuhr, und ich durfte sofort kommen.

Der Wundkleber hatte sich zu lösen begonnen, hat die Kruste die dran klebte mit abgelöst, und darunter befand sich Wundsekret, das sich mit entleert hatte.

Und immer wenn diese Gelplatte mit der Kruste in Bewegung war, was ja ganz normal ist mit Kopfbewegungen, dann ist wieder Sekret geflossen.

Er hat nun diese "alte" Gelschichtplatte abgelöst, hat die halbanhaftende Kruste mit der Pinzette entfernt, und darunter ist die Naht, die noch ca. 1 cm Länge offen ist und ungefähr 1 mm in die Tiefe geht.

Er hat das jetzt mit einem richtigen Wundkleber verschlossen, in der NC hatten sie suprasorb verwendet, was ja eigentlich kein Kleber ist, sondern ein Absorbtionsgel.

Ich frag mich jetzt nur wie das nun weitergehen wird.... der Kleber wird sich innerhalb von 7 Tagen lösen, und löst dann wieder die Kruste mit ab - oder wie wird das sein?
Das wird dann ja nie normal abheilen können, wenn sich dieser Teufelskreis nie schließt....

Ich hab`s schon so satt....
lunetta
KaSy
13.11.2019 20:15:56
Liebe Lunetta,
Ich kenne es nicht, dass mit klebenden Gels gearbeitet wird.
Wenn es beide Ärzte (NC, HA) tun, dann ist es sicher richtig und Du solltest ihnen vertrauen.
Immerhin hat sich Dein Hausarzt (HA) sofort um Dich gekümmert.

Wenn das nicht funktionieren wird, dann gibt es weitere Möglichkeiten:
- feuchter Wundverband
- offen lassen, damit Luft dran kommt
- Schorf drauflassen - würde ich so lange nicht raten, wie sich darunter noch Wundwasser bildet, das beim Entfernen des Schorfs herunterläuft, denn dann könnte es sich unter dem Schorf vielleicht entzünden

Aber eigentlich bin ich sehr überfragt.

Geh möglichst täglich zu Deinem HA. Bitte ihn darum, mit einem NC zu telefonieren und ihm die Wunde zu beschreiben und was er getan hat.

Ich bin ziemlich ratlos.
KaSy
KaSy
KaSy
14.11.2019 01:41:22
Mir ist noch eingefallen, dass es "Wundspezialisten" gibt, die sich um schwer heilende Wunden kümmern.
Sie fotografieren in gewissen Abständen die Wunde, um den Verlauf zu dokumentieren.
Sie haben besondere Kenntnisse und Mittel, die sie gezielt verwenden und dokumentieren das auch.
Sie arbeiten mit den Ärzten zusammen, folgen deren Anweisungen oder beraten mit ihnen über andere Vorgehensweisen.

Meine NCs haben mich im KH zu einer Wundschwester geschickt.

Später zu Hause gab es ambulant tätige, auf Wunden spezialisierte "Dienste", die zum Hausbesuch kamen.

Ich erinnere mich, dass bei uns "Curatio Care" und noch eine weitere "Firma" ihre "Dienste" anbot.

Frag doch mal Deinen Hausarzt, ob er solche Wundspezialisten kennt und sich mit ihnen beraten würde.

Bei mir lief das über die Krankenkasse.

Vielleicht hilft Dir das?
KaSy
KaSy
lunetta
14.11.2019 08:36:17
Hallo!

War heute gleich die erste beim Hausarzt.

Ich soll jetzt nur ein paar Mal am Tag Betaisadona Wundspray draufsprühen, auf die Stellen, die noch nässen.

Das desinfiziert, und sorgt dafür dass sich langsam eine Kruste bildet, aber verschließt die Wunde eben nicht komplett, damit eben auch Sekret rausrinnen kann.

Wenn es bis morgen zu nässen aufgehört hat, muß ich erst nächste Woche wieder kommen, wenn nicht, dann morgen wieder.

LG
lunetta
KaSy
14.11.2019 10:49:53
Das klingt gut.
Möge es langsam, aber sicher heilen.
KaSy
KaSy
der Meister
14.11.2019 12:37:28
Hallo lunetta,
es geht voran, auch wenn alles seine Zeit braucht.
Geduld ist gefragt und alles wird am Ende gut.



Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
17.11.2019 15:45:45
Hallo!

Morgen ist meine Op 5 Wochen her, und noch immer haeb ich neue Schorfnildung an 2 -3 kleinen Nahtstellen...

Ich sprühe, wie vom Hausarzt angeordnet mehrmals täglich Betaisadona-Spray drauf, aber so wirklich abheilen tun die Stellen nicht.

Mal ist an einer Stelle weniger Schorf drauf, dafür am nächsten Morgen wieder mehr, was ja heißt, dass es dort ein wenig genäßt hat, und sich wieder Schorf gebildet hat.

Und diese Schorfstellen sind auch nicht immer gleich, mal ist es 1 cm weiter oben, dann wieder 1 cm weiter unten, also so als ob die Naht mal mehr an einer Stelle näßt, dann wieder an einer anderen.

Mit Nässen meine ich nicht, dass da richtig was rausrinnt, sondern nur dass ich anhand vom Schorf merke, dass diese Stellen nicht trocken bleiben, sondern dass da immer eine Minimenge Sekret rauskommen muß, sonst würde sich da ja nicht immer wieder Schorf bilden...

Jetzt war die Naht fast 2 Tage nahezu trocken, heute morgen hatte ich wieder eine Stelle die etwas verklebt und schorfig war.

Bin ich zu ungeduldig und darf das sein, oder war bei euch nach 5 Wochen schon alles komplett abgeheilt und ohne Schorf und Krusten?

GLG
lunetta
Lissie38
17.11.2019 15:59:11
Normal ist das nicht - lass es von einem Chirurgen ansehen.
Lissie38
KaSy
17.11.2019 18:12:12
Liebe Lunetta,
geh morgen zu Deinem Hausarzt und berate Dich mit ihm!
Frage ihn, ob Du noch einmal zu Deinem Neurochirurgen fahren solltest oder ob er selbst mit ihm Kontakt aufnimmt.
Frage ihn, ob er einen Wundspezialisten hinzuziehen würde.

Nach 5 Wochen ist das nicht mehr normal, man bezeichnet es als Wundheilungsstörung. Der Anlass dafür war die OP, aber die Ursachen dafür liegen bei Dir. Irgendetwas hemmt die Heilung.

Frage Deinen Hausarzt, ob ein Abstrich genommen werden sollte, der auf eine Besiedelung mit irgendeiner Infektion untersucht wird.
Vielleicht wäre ein Blutbild angebracht.

Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass Du nicht mehr allein an den Wunden hantierst.

Frage den Hausarzt, ob er einen Pflegedienst bei der Krankenkasse beantragt, der eine tägliche Wundversorgung in Zusammenarbeit mit einer Wundschwester durchführt und den Verlauf dokumentiert.

Ich denke dass die Wunden jetzt sehr steril bleiben müssen.

Vielleicht übertreibe ich, aber eine unverheilte Wunde nach einer Operation am Kopf kann lebensgefährlich werden und Du solltest sie Ernst nehmen.

Möglicherweise ist eine Vorstellung im KH erforderlich, eventuell auch einige stationäre Tage.

Bleibe vor allem ruhig, geduldig ...
Die Psyche spielt auch bei der Wundheilung eine Rolle.
KaSy
KaSy
Hopeness
18.11.2019 13:17:05
Je nach dem wo die Wunde ist und welche Länge die Narbe hat, kann es auch länger dauern bis sie verheilt.

Wenn du vor allem am Morgen nach dem Schlafen Veränderungen an der Narbe hast, liegt das vor allem daran, dass du deinen Kopf Nachts auf dem Kissen bewegst und durch die damit einhergehenden Bewegungen der Kopfhaut, Stellen wieder aufbrechen können. Dazu hat es Flüssigkeit im Liegen natürlich einfacher aus der Wunde auszutreten.

Ich habe mir bis zur Entfernung der Klammern zweimal die Narbe nachts wieder aufgerissen und das Kissen voll geblutet und es hat 6 Wochen gedauert, bis alles komplett verschlossen war. Alles dauert seine Zeit und bedarf keiner Panik. Sollte da etwas sein, hätte der Hausarzt sicher interveniert...
Hopeness
lunetta
18.11.2019 15:38:41
Hopeness,

du beruhigst mich jetzt etwas, dass es auch mal länger dauern kann, bis eine Wunde verheilt ist.

Ja, es ist vor allem morgens so, dass ich feuchte Stellen bemerke, tagsüber eigentlich gar nicht.

Und mit verschlossen meinst du damit dass die Naht schon vollkommen ohne Schorf und nur mehr Haut war, oder verschlossen im Sinne, dass nichts mehr genäßt hat?

Meine Naht geht von knapp über dem linken Ohr bis Kopfmitte-Scheitel.

Ich hatte nie Klammern sondern bei mir wurde anscheinend die Unterhaut genäht, und die äußre Hautschicht mit Steristrips geklebt, Es wurden also auch nie Fäden gezogen.

Ich kann mir das gar nicht vorstellen dass ein Naht mit ca. 12 cm Länge innerhalb von 2-3 Wochen komplett abgeheilt sein kann, und es keinen Schorf und keine Krusten mehr gibt....
Deshalb frage ich hier immer wieder nach, ob das bei allen so war, dass nach so kurzer Zeiz schon bei allen eine Narbe ohne Schorfstellen war.

Vielleicht war ich bis jetzt auch zu vorsichtig und ich hätte einfach immer ganz normal Haar waschen sollen und dann wären diese ganzen Schorfstellen immer automatisch aufgeweicht worden und vielleicht schneller abgeheilt...

Ich hab mich das nicht getraut und habe die Narbe immer mit einem zusamengerollten Handtuch zugehalten, und mein Mann hat rundherum gewaschen.

LG
lunetta
Hopeness
18.11.2019 16:19:33
Wir haben die selbe Narbe, nur habe ich sie auf der rechten Kopfseite.

Ganz ehrlich, ich habe meine Haare bereits 2 Tage nach der OP wieder völlig normal waschen dürfen, allerdings mit einem sanften Shampoo. Ich war auch etwas verwundert, aber man sagte mir das sei problemlos möglich und ohne Risiko, wenn ich es sensibel mache. Ich lese hier bei vielen dass sie lange ihre Haare nicht waschen durften und bin dann recht perplex deshalb. Vor allem frage ich mich ob es gut ist, wenn man den ganzen Dreck auf dem Kopf lässt, statt die Wunde bzw die Kruste sauber zu halten.

Es gibt auch verschiedene Theorien wie eine Narbe am besten abheilt. Die einen sind der Meinung sie unbedingt trocken zu halten, die anderen meinen dass sie leicht feucht am besten verheilt, daher gibt es hier für auch spezielle Cremes.

Bei mir waren es nach 4 Wochen noch 2 Stellen, auf denen dicker Schorf war. Eben die Stellen an denen es in der Nacht aufgebrochen war. Nach 6 Wochen fiel der letzte Teil ab, kurz bevor mein Hausarzt es selbst ablösen wollte.
Hopeness
lunetta
18.11.2019 16:38:49
Bei mir hat der Hausarzt schon 1 Stelle einmal abgelöst, die Stelle hat dann für 2 Tage noch schlimmer ausgeschaut - da war noch keine normale Narbe drunter, sondern es hat wieder wie ein frische Wunde ausgeschaut - ich habe mich total drüber erschrocken.
Da hat er dann Wundkleber draufgemacht, und der ist an dieser Stelle noch immer drauf.

Dieser Kleber ist transparent und man sieht drunter dass sich wieder eine Kruste gebildet hat.

Frag mich die ganze Zeit ob die dann wieder mit runter geht, wenn der Kleber sich löst....

Aber irgendwann muß sich das alles ja mal verschließen...

hopeness, und nachdem sich diese letzten beiden Stellen gelöst haben, war dann nur mehr Haut drunter, und hat sich nichts mehr verschorft?

Bei mir ist es ja so, dass da vorher dicke Krusten waren, die sind abgegangen, wahrscheinlich durch Bewegung in der Nacht, und diese beiden Stellen verschorfen nun noch immer ein wenig.
lunetta
Hopeness
18.11.2019 17:02:37
Es bildete sich dann noch einige Wochen so etwas wie Milchschorf auf der Narbe. Bis die Narbe komplett verheilt ist, braucht es sicher ein Jahr und an das Gewebe dort wird immer Narbengewebe bleiben, also nie so aussehen als wäre nichts gewesen.

Die Narbe wird kürzer werden, schmaler und irgendwann von den Haaren bedeckt sein, aber eben immer spürbar eine Narbe bleiben. Du kannst froh sein dass du auf der Kopfhaut noch Gefühl hast, denn bei vielen wird durch den Schnitt auch Nerven durchtrennt, wodurch sie Taubheitsgefühle haben.

Auch wird sich nach einigen Monaten eine Delle an der Stelle bilden, wo der Knochendeckel herausgesägt wurde, weil dieser etwas schrumpft und nicht mehr versorgt wird. Dafür bildet sich neues Gewebe in den Zwischenräumen, welches die Lücken schliesst. Auch wird es sich anderes anhören wenn du mit den Fingern gegen das OP Gebiet klopfst. Es wird sich hohl anhören, weil der Deckel mit dem restlichen Schädelknochen nicht mehr verbunden ist, bist auf die beiden clips.

Aber ganz egal, man kann damit leben und mit der Zeit, wird die Stelle immer stabiler werden. Es gibt viel schlimmeres als das was du jetzt zu ertragen hast. Am schlimmsten geht es denen mit Liquorkissen, das ist der größte Mist den man bei solchen Operationen kriegen kann.

Also einfach nicht so viel dran rumfummeln, schauen dass die Narbe zur Ruhe kommt und vor allem nicht dran kratzen. Wenn es juckt, ist das ein gutes Zeichen...
Hopeness
der Meister
18.11.2019 17:10:16
Hallo zusammen,
ich kann Hopsens nur zustimmen,
auch bei mir ist bedingt durch den Schnitt alles Taub und die Narbe, da wo seitlich die Löcher mit Schläuchen waren, ist noch immer alles recht uneben und ab und an kann ich nicht auf der Seite schlafen.
Auch bei mir war der Schnitt rechts ab dem Ohr bis gut über die Mitte und hier ist heute noch eine Delle entlang der Narbe.
Man gewöhnt sich aber an vieles ...


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
18.11.2019 18:05:20
Liebe hopeness!

Mir ist es egal ob das Milchschorf drauf ist, oder ob es uneben wird, ich will nur, dass die Narbe definitiv zuheilt, auch wenn es dauert.

Ich bekomme es nur mit der Angst, weil hier fast alle schreiben, dass nach 5 Woche die Narbe verheilt sein müßte.

Wenn ich da höre, was manche für krasse Infektionen bekommen habe, wird mir ganz anders.

Ich kratze und fummel auch nicht dran rum, aber ab und zu abtasten muß man ja wohl, damit man Veränderungen spüren würde.

Ich danke dir! GLG
lunetta
Lissie38
19.11.2019 07:44:31
Nach 1 Woche sollte die Narbe verheilt sein.

Achtung - große infektionsgefahr. Es geht um das Hirn nicht um einen Finger oder so..
Lissie38
Toffifee
19.11.2019 11:24:46
Ruhe bewahren, eventuell von einer anderen Person beobachten lassen.
LG
Toffifee
lunetta
19.11.2019 12:02:58
Hallo!

Bin jetzt täglich beim Hausarzt, der jeden Tag einen Blick drauf wirft.

Er sagt ich soll mir keine Sorgen machen, dzt. keine Entzündungszeichen, keine Schwellung, kein Druck- oder Klopfschmerz.

Er versteht aber auch meine Unsicherheit und Angst, deshalb dar ich jeden Tag kommen, und er schaut auf die Wunde.

Er sagt, die muß von innen nach außen heilen, und dabei darf es nässen, die Wunde reinigt sich damit sozusagen selbst, und ich soll mehrmals täglich die Stellen mit Betaisadonaspray besprühen, und nicht in Oanik verfallen, wenn über Nacht wieder etwas genäßt hat.

Dadurch dass sich immer nur dünner Schorf bildet, geht der beim Draufliegen, oder Kopfbewegungen auch schnell mal wieder ab, oder verschiebt sich etwas, dann näßt es eben wieder.

Solange keine Entzündung entsteht soll ich das einfach so weitermachen, und er schaut immer drauf.

Er meinte, wenn er sich auch nur im geringsten Sorgen machen würde, würde er mich sofort an die Neurochirugie schicken.

Bei mir dauert scheinbar einfach der Heilungsverlauf länger.

Er meinte heute, er hätte einen Patienten gehabt da hat die Heilung der Kopfnaht 3 Monate gedauert.... ich dazu: dann bin ich reif für die Klapse:(

@ Toffifee
Ich sehe die Narbe selber eh nicht - mein Mann schaut jeden Tag genau - meint aber immer dass es gleich ausschaut.

Ich selber merke ja nur, wenn die Haare in der Früh verklebt sind, dann weiß ich, dass es in der Nacht ein wenig genäßt hat.

Ist aber nicht jede Nacht so - ist immer so dass 1-2 Tage alles komplett trocken bleibt, und dann ist wieder eine Nacht in der es scheinbar ein wenig näßt.

Bei mir wachsen aber auch die Haare an der Narbe schon stark nach, mind. 1 cm. Und ich kann mir vorstellen, dass wenn die so stachelig an der Wunde wachsen, dass da auch immer eine Reibung da ist.

Hab den Hausarzt gefragt, ob ich alles in der näheren Wundumgebung wegrasieren soll - nein, einfach alles so lassen - die Wunde soll natürlich heilen, und das tut sie von innen nach außen.
Das darf nässen und wäre ganz normal.

Auf meine Frage ob die Wunde, nachdem sie näßt, nicht immer gut mit Desinfektionsmittel gereinigt werden müßte - nein, reinigt sich durch das Nässen von allein.
Betaisadonaspray drauf reicht.

Wenn diese Wunde zugeheilt ist, mach ich eine Wallfahrt, ehrlich!

Und in 1 Woche wäre so eine Wunde niemals zugeheilt.
Er meinte nach 3-4 Wochen wäre eine normale Wundheilung, aber auch ein paar Wochen mehr sind keine Seltenheit - es hätte nicht jeder Mensch dieselbe Heilungstendenz.

GLG
lunetta
Efeu
19.11.2019 19:27:38
Liebe Lunetta,

es freut mich für dich, dass du so einen fürsorglichen, sorgfältigen und auch menschlichen Hausarzt hast. Das ist das Beste, was dir jetzt passieren kann. Du wirst sehen, er hat Recht und die Naht heilt. Es braucht Geduld. Lenk dich ab, mach was Schönes, das kann Kleines sein,, so wie KaSy mal beschrieben hat, das tut der Seele gut und ist für den Heilungsprozess förderlich.

Ich dürck dir die Daumen, viel Kraft und ... Geduld.

LG Efeu
Efeu
lunetta
19.11.2019 20:15:55
Liebe Efeu!

Danke für deine lieben Worte!

Ich hoffe auch sooooo sehr, dass die Naht bald abheilt - das Ganze macht schon sehr verzweifelt, wenn man jeden Tag drauf hofft, dass es in Richtung Abheilung geht, und immer wieder näßt es und sich neuer Schorf bildet - da bekommt man echt das Gefühl, dass es nie zuheilt.

Und wenn man dann immer nur hört, dass bei fast allen anderen die Wundheilung längst fertig war, dann bekommt man noch mehr Angst und wird verunsichert.

Das was mir am meisten zu denken gibt ist, dass meine Naht bei der Entlassung sehr schön war, feine Nahtlinie, mit nur ganz schmalen und kurzen Blutikrusten - man sieht das bei meinen Profilbildern.

Jetzt nach über 5 Wochen schaut das viel ärger aus - an einem Ende der Naht ist ein 1-Euro großer Bereich, der immer wieder verschorft und näßt - warum das so ein runder Bereich geworden ist, da war ja eine Linie - da wurde ein innerer Faden entfernt und geblieben ist so ein großer runder Schorfbereich.

Und am Nahtende ober dem Ohr sind nun auch ca. 1-2 cm, die ungefähr 1 cm breit verschorft sind, und eben immer wieder neu nässen und nicht bleibend verschorfen.

Wie kann eine Naht die 7 Tage nach der Op schon relativ gut aussah, nach 5 Wochen so zum Schlechteren abheilen...?

Aber es ist jetzt halt wie es ist, und ich hoffe und bete, dass das jetzt nicht noch wochenlang so weitergeht und diese Stellen nicht noch größer werden.
Irgend wann MUSS das doch zuheilen!


Ich versuch mich wirklich abzulenken und lese gute Bücher, schaue nette Filme, ruhe mich ausreichend aus - aber psychisch streßt einen so eine schlecht heilende Wunde enorm - auch wenn keine akute Entzündung vorhanden ist fragt man sich die ganze Zeit WARUM das so schlecht heilt...

GLG
lunetta
KaSy
19.11.2019 23:13:08
Liebe Lunetta,
Du hast einen prima Hausarzt!!

Und da Deine Haare bereits ein wenig länger geworden sind, werden sie von "stachlig" zu "weich" und stören den Heilungsprozess nicht mehr.

KaSy
KaSy
Hopeness
20.11.2019 13:26:34
Also ich habe mir mal die Bilder der Narbe angeschaut und weiss ehrlich gesagt nicht, was dich so an der Heilung zweifeln lässt?

Meine Narbe sah nach dieser Zeit weit weniger gut aus, vor allem war die Kruste bei mir viel viel dicker als bei Dir. Dagegen sieht deine Narbe wesentlich filigraner aus.

Mach dir mal Gedanken wie du die Narbe im Schlaf schützen kannst, so dass sie vom Kissen nicht aufgerieben wird. Vielleicht hast du zuhause eine dünne Mütze, die du ala Schutz in der Nacht aufsetzen kannst und die Kopfhaut stabislisiert?

Und noch ein Tip. Das Leben spielt sich draussen ab. Wenn du Ablenkung suchst und Körper sowie Psyche etwas Gutes tun willst, verlasse das Haus und gehe an die frische Luft. Bring deinen Kreislauf und das Immunsystem mit Spaziergängen in Schwung. Treffe Freunde, geh einkaufen, kehre in den Alltag zurück und LEBE!!!!
Hopeness
lunetta
21.11.2019 11:41:32
Hallo!
@ hopeness, das war die Narbe als ich entlassen wurde, seitdem wurde sie immer schlimmer.

Ich wurde gestern notfallsmäßg an der Neurichirurgie aufgenommen und operiert - der Schädelknochen mußte entfernt werden.

Hatte in der Nacht wieder sehr genäßt, und habe meinen Mann gebeten, dass wir doch noch mal auf die Neurochirurgie fahren, da nun schon3 Stellen offen waren.

Mein NC hatte sich das selbst angeschaut und gesehen, dass ich anscheinend eine Nahtmaterialunverträglichkeit habe, alle unterhautfäden nach außen drückten, si Haut aufgehen ließen, und natürlich auch die Gefahr einer Infektion gegeben war.

Zuerst dachte man nur an eine Nahtrevison, dann wurde aber auch der Schädelknochen zur Sicherheit entfernt und mit einem Titannetz verschlossen, da die Gefahr von nach innen gedrungenen Keimen sehr groß ist, wenn eine Naht so lange offene Stellen hat.

Ich wurde um 19.00 operiert, war aber nach dem Auwachraum schon in der Nacht wieder im Zimmer.

Bei der Meningeom Operation hatte ich Null Schmerzen - diesmalmist es ziemlich schlimm.

Normal meinen die Ärzte, man mußte eine relativ frische Naht wieder aufshschneiden, großzügig auschneiden (anfrischen), den Knochen neu aussägen, und das Titannetz verschrauben.

Die Naht ist nun viel länger geworden, und wurde ganz normal genäht, die Fäden bleiben nun 14 Tage drin.

BIn nun wieder ca. 1 Woche im KH.

GLG
lunetta
Efeu
21.11.2019 11:52:20
Liebe Lunetta,

ach Mensch, das tut mir so leid für dich.
Gut hast du auf dein Gefühl gehört. Ich hatte so fest einen besseren Verlauf für dich gehofft, dir gewünscht.

Ich wünsche dir, dass nun alles gut wird.

Fühl dich vorsichtig umarmt, wenn du magst,

Efeu, die an dich denkt
Efeu
lunetta
21.11.2019 12:19:02
Liebste Efeu!

Ja, das war ein Bauchgefühl....

Ich nehme die Umarmung sehr sehr gerne an, und umarme dich zurück,)

Jetzt MUSS es aufwärst gehen!


Wir hatten ja gestern gar nichts mitgenommen, also kein Klinikköfferchen - mein Mann mußte mir heute vormittag erst alles bringen...
Ich dachte mir, dass die mir sicher sagen, dass die Wunde nur mal angeschaut wird, und eventuell einmal fachmännisch gereinigt, aber es war sofort nach dem Abwischen klar, dass ich dableiben muß, und sofort eingeschoben werde, sobald 1 der Op`s frei wird, das hat dann leider bis am Abend gedauert...

Naja, jetzt ist´s hinter mir, und ich muß jetzt nur noch bei der Visite fragen, ob da noch eine Folge-OP notwendig ist, um einen neuen "Deckel" zu bekommen, oder ob dieses Titannetz bleibt...

Ist ganz komisch heute, muß mich vom Intubieren ständig räuspern, und dabei scheint es mir immer, als ob der operierte Kopfteil wegfliegt- ungutes Gefühl:(

Aber mit der Übelkeit ist es diesmal viel besser - letztes Mal war mir eine Woche soooo schlecht.

Dauerkatheter ist auch schon weg:)

GLG

GLG
lunetta
der Meister
21.11.2019 16:49:50
Hallo lunetta,
ich bin jetzt aber überrascht,
das hätte ich nicht erwartet und noch weniger gewünscht.
Aber nun ist es vorbei und ich hoffe, dass es jetzt wirklich Bergauf geht.

lass Dich drücken (ganz vorsichtig natürlich)
Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Toffifee
21.11.2019 16:58:47
Hallo lunetta,
auch von mir Alles Gute und Gute Genesung

Liebe Grüße Willi
Toffifee
lunetta
21.11.2019 18:14:24
Ihr Lieben,
danke für eure lieben Wünsche!

Ja, damit hab ich auch nicht gerechnet, noch dazu so als Notfall noch eingeschoben werden zu müssen...

Hoffe heute Nacht wird hoffentlich schmerzmäßig und schlaftechnisch besser.

Habe grade vorhin ein Novalgin-Infusion bekommen, und eigentlich wird es dann innerhalb einer Stunde etwas leichter.

Und heute Nacht nehme ich eine Schlaftablette - ich muß mal eine Nacht schlafen, ohne nässen, und auch etwas schmerzfreier als gestern nach der späten OP.

Danke für eure lieben und guten Wünsche!

GLG
lunetta
KaSy
21.11.2019 19:51:24
Liebe Lunetta,
Du bist jetzt in den besten Händen!
Ich wünsche Dir einen guten weiteren Verlauf.
KaSy
KaSy
lunetta
22.11.2019 08:38:12
Hallo!

Die Nacht war etwas besser als die erste, aber es ist diesmal ganz anders als bei der ersten Op vor 5 Wochen.

Bei der ersten OP hatte ich nie Schmerzen, konnte von Anfang an drauf schlafen, und hatte nur mit dem hochdosierten Kortison massive Probleme.

Diesmal kannich gar nicht ohne Schmerzmittel, die Naht tut extrem weh, ich kann den Mund nicht richtig aufmachen - der Kaumuskel auf der oerierten Seite tut weh, und ich habe ein Schwellung im Bereich der Schläfe - angeblich können so Schwellungen von der OP auch in andere Bereiche rutschen, ich muß da heute bei der Visite nochmal nachfragen.

Kaumuskel ist angeblich normal dass der weh tun kann, da bei der Knochendeckelentfernung etwas weiter eröffnet wurde, um die Wundränder ausschneiden zu können, und dabei irgendwie am Kaumuskel vorbei oder drunter oder ich weiß nicht wie gegangen wurde.

Jetzt war grade während ich schreibe Visite da: Schwellung normal, da die Narbe viel weiter eröffnet werden mußte. Da bekomme ich jetzt Eis zusätzlich aufgelegt.
Kaumuskel wurde durchtrennt, darf auch noch länger weh tun.

Also durchhalten und hoffen, dass es diesmal gut heilt.

GLG
lunetta
Mego13
22.11.2019 13:53:05
Liebe Lunetta,

Erstmal wünsche ich Dir gute Besserung und hoffe, dass diese OP nun erfolgreich war.

Vielleicht kann ich Dir mit meinen Erfahrungen etwas helfen. Ich hatte Anfang Juni 2019 meine Oligodendrogliom-Op, dabei wurde faktisch ein riesiges Fragezeichen in meine rechte Kopfseite geschnitten. Anders als bei Dir sind meine äußeren Nähte sehr schnell verheilt, die OP- Tackernadeln konnten nach 10 Tagen entfernt werden. Ich durfte dann auch wieder alle 4 - 5 Tage Haare waschen. Ich sollte die Krusten aber auch wirklich nur ganz vorsichtig abtasten. Es hat ca. 6 Wochen gedauert bis die ersten Haare nachwuchsen.

Jetzt kommt das Aber:
Ich hatte an Tag 2 und 3 nach der OP heftige Schmerzen, mein rechtes Augen war wie blau geschlagen. Bei meiner Zimmernachbarin (Meningeom - Op) sind sogar beide Augen komplett zugeschwollen.
Ich habe bis heute Schmerzen im Stirn- und manchmal im Kaumuskelbereich. Der Narbenbereich ist auch teils noch taub. Bei Wetterwechseln bekomme ich Kopfschmerzen. Durch meine kürzlich abgeschlossene Bestrahlung ist der Bereich jetzt haarlos und die Narbe zickt wieder etwas mehr.

Meine Strahlentherapeuten war zum Glück sehr ehrlich. Sie hat mir kürzlich gesagt, Nervenbahnen wachsen sehr langsam. Also kann (nicht muss) die Narbe jahrelang etwas Probleme machen.

Ich schreibe Dir das nicht, um Dir Angst zu machen, sondern Mut zuzusprechen. Ich finde wir alle hier tragen ein schweres Schicksal und müssen jeden Tag meistern, so gut es geht. Die "scheinbare" Sicherheit der "Gesunden" gibt es nicht mehr.
Was mir hilft ist Ablenkung durch meine Psychoonkologin und auch das Lesen hier im Forum.

LG

Mego13
Mego13
der Meister
22.11.2019 14:56:12
Hallo lunetta,
wie Mego13 schon schreibt, wir alle tragen ein schweres Schicksal und so
hoffen wir natürlich alle, dass es Dir schnell wieder besser geht.

Augenprobleme hatte ich in der Art nicht, auch sind meine Kaumuskeln verschont geblieben, dafür musste meine Stimme durch die Beatmung sehr leiden.

Hier ist es bei jedem anders.
Ich hatte üble Träume, es dauerte lange bis ich wieder ansprechbar war.
Erst nach einer Woche nach meiner Komazeit konnte ich wieder richtig sehen und war erst dann wieder ansprechbar.
An Sitzen oder gar Aufstehen war nicht zu Denken, Essen fiel mir schwer und wieder aus dem Gesicht. Ich hatte in der Zeit über 8 Kg abgenommen, war Saft- und Kraftlos, was bis heute noch anhält. OK es ist besser geworden, aber nicht zu vergleichen mit vor der OP. Da konnte ich Bäume ausreisen.

Schmerzen hatte ich zu keiner Zeit. Aber jetzt habe ich oft Schmerzen an den Schädelöffnungen, was wohl bei Wetterumschwung kommt.
Soweit meine Erfahrungen.
Dir alles Gute ...


Liebe Grüße nach Österreich Klaus
der Meister
lunetta
22.11.2019 15:16:10
Danke für eure Erfahrungen!

Komischerweise ging es mir gestern besser als heute...

Heute ist mir übel, kann nix essen, bin schon nach ein paar Schritten schlapp und außer Atem...

Und psychisch geht`s mir auch nicht gut. Bin innerlich so unruhig, und habe immer so leichte Anflüge von Panikattacken....

Mein Blutdruck ist zu hoch, aber die hier auf Stataion meinen, kein Wunder, jetzt die 2. Op innerhalb von 5 Wochen, Schmerzen, usw.

Ich soll eine Beruhigungstablette nehmen, wenn ich möchte...

GLG
lunetta
Efeu
22.11.2019 18:23:19
Liebe Lunetta,

gib dir Zeit, sei gütig zu dir. Dein Körper rudert, kämpft, das ist Achterbahn und Höchstleistung. Nimm alles an, was dir gut tut, mach langsam, ruh dich aus, es braucht Zeit. Wirklich Zeit.

Fühlst du dich gut aufgehoben in der Klinik?

Mir ging es nach der 2. OP, war auch Notfall, nach 3 Wochen (es hatte sich ein Hydrozephalus gebildet und ich brauchte eine Shunt) nicht gut, es war einfach zu viel, ich hing ganz schön durch.

Und, man kommt wieder auf die Füsse.
Nur eben, jeder in seinem Tempo, von dem her, hör auf dich, deinen Körper.

Hauptsache du bist Medizinisch wieder auf der sicheren Seite und gut versorgt.

Und natürlich kreisen jetzt die Gedanken, kommt Angst, Panik will sich breit machen, es ist ängstigend, erschreckend, was da war und ist.

Gönn dir doch was zur Beruhigung, wenn du entspannter, ruhiger bist, geht es dir eher wieder besser. Das nur als meine Sicht.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, Schlaf,

alles Liebe, ich denke an dich,
Efeu
Efeu
Efeu
22.11.2019 18:24:57
Ach so, jaaa, Schmerzen hatte ich nach der 2. OP auch, "zum Schweine füttern" reichlich.
Einfach wieder Kopf auf, neuer grossern Schnitt....

Bäh.

LG
Efeu
Lissie38
22.11.2019 20:15:51
ohje ohje...das ist bedenklikch...
Lissie38
Mego13
22.11.2019 22:03:37
Liebe Lunetta,

ich habe damals Vomex - Infusionen gegen die Übelkeit bekommen, trotzdem konnte ich zwei Tage nichts essen und nur die Antiepileptika runtetwürgen.
Danach war mir vom Magen so übel, dass ich hochkalorische Drinks bekommen habe, um den Magen-Darmtrakt zu beruhigen.
Ohne die Drinks hätte ich gar nicht gewusst, wie ich wieder den Übergang zum normalen Essen geschafft hätte.

Während der Bestrahlung brauchte ich jetzt sogar Dexamethason und Granisetron gegen die Übelkeit, um überhaupt essen zu können. Und das 6 Wochen am Stück.

Vielleicht würde Dir eines der Mittel helfen.

Ansonsten kann ich @der Meister nur Recht geben, früher konnte ich Bäume ausreißen, jetzt kämpfe ich darum, nicht ins Untergewicht zu rutschen.

Hab Geduld mit Dir und vielleicht gibt es etwas, was auch Deine Psyche aufmuntern kann. Diesen Satz kann ich mir täglich auch selber sagen.
Mego13
lunetta
23.11.2019 09:22:39
Hallo!

Vomex vertrage ich nicht.
Ondansatron bekomme ich, aber es hilft nicht wirklich.

Es ist so eine Übelkeit, die vollkommen appetitlos macht, wenn ich das Essen nur sehe oder rieche hebt es mir schon den Magen.

Ich habe mir Ingwer bringen lassen, hilft auch nur wenig.

LG
lunetta
Mego13
23.11.2019 10:32:31
Hallo lunetta,

Habt ihr sowohl Granisetron als auch Ondansetron probiert, die sollen wohl etwas unterschiedlich wirken? Und diese Drinks in sehr kleinen Schlucken können auch helfen. Was trinkst Du denn, meiner Zimmernachbarin wurde z.B. von dem Krankenhauswasser zusätzlich schlecht, sie hat sich dann ein anderes Wasser mitbringen lassen.

Toi, Toi, dass es heute besser wird.
Mego13
Mego13
23.11.2019 10:35:39
Hallo Lissie 38,

schade, dass man das nicht untereinander aufteilen kann. Wer abnehmen möchte, übernimmt mal ein paar Tage Übelkeit.

Ein sonniges Wochenende

Mego13
Mego13
Lissie38
23.11.2019 10:46:47
Ja das stimmt wirklich.
Lissie38
der Meister
23.11.2019 11:33:54
So muss eben jeder sein Päckchen selber tragen.
Eine Gerechtigkeit gibt es auf dieser Welt sowieso nicht.


Klaus
der Meister
Lissie38
23.11.2019 14:35:05Neu
Anstatt ständig Ungerechtigkeit zu jammern sollte man froh sein über das was man hat und kann.
Lissie38
Mego13
23.11.2019 14:44:37Neu
@Lissie38 Ja, das stimmt. Das habe ich schon vor meiner Krankheit versucht und ich finde es für mich jetzt noch wichtiger. Das fragt mich auch immer die Psychoonkologin: Wofür sind sie dankbar? Was haben sie geschafft oder Positives erlebt.
Auch wenn es schwer ist, aber wem schreibe ich das.
Mego13
Lissie38
24.11.2019 09:25:10Neu
Es ist nicht schwer. Ich bin wirklich sehr froh und dankbar. zb dass ich nur ein Menigeom habe, was nicht gefährlich ist, dass ich arbeiten kann, alles machen kann und es mir gut geht.

Ich denke nur positiv und nie negativ.
Lissie38
Mego13
24.11.2019 10:01:48Neu
@Lissie38 Ich finde Deinen Input richtig toll. Ich muss leider täglich um die positive Einstellung kämpfen. Ich kann zur Zeit nicht mehr in meiner Selbständigkeit arbeiten, wenn ich es überhaupt jemals wieder kann. Meine Bestrahlung ist jetzt zwei Wochen her, ich habe sie schlecht vertragen und weiter Kraft eingebüßt, fühle mich geistig und körperlich furchtbar erschöpft. Es liegt auch außerhalb meiner Vorstellung, wie das nocheinmal besser werden soll. Kann zur Zeit nicht einmal spazieren gehen. Habe Angst vor der Chemo, die nun als nächstes ansteht.

Wofür ich dankbar bin: Meinen unglaublichen Ehemann, der mich komplett versorgt und dabei noch sehr liebevoll ist und mit mir z.B. Scherze über meine Bestrahlungs - Halbglatze macht, meine Familie, Freunde, die mich nicht vergessen. Dass ich eine tolle Psychoonkologin gefunden habe.
Mego13
der Meister
24.11.2019 10:56:09Neu
Hallo Mego13,
das kann sehr unterschiedlich sein, jeder Mensch verträgt eine OP oder Bestrahlung anders.
Auch ich bin froh, dass ich "nur" ein Menigeom hatte, das gutartig war, aber man weiß nie was noch alles kommt. Bis 20 % der Meningeome wachen wieder.
Weiter war ich nach meinen OP´s und der Zeit im Koma körperlich und geistig völlig erschöpft, das bei Dir kann ich gut nachvollziehen.
Selbst heut, 1,5 Jahre nach den OP´s fehlt mir noch Kraft.
Sicherlich tragen die Medikamente hier Ihren Teil dazu bei.
So langsam kommt auch etwas Unruhe auf, denn meine nächste MRT Kontrolle steht im Januar an und ich bin mir nicht sicher was da rauskommt.

Dir alles Gute ...



Gruß Klaus
der Meister
Mego13
24.11.2019 11:33:44Neu
Hallo Klaus,

es tut gut Deine Erfahrungen zu lesen. Ich habe ein Oligodendrogliom, Grad II und nur noch sehr kleine Tumorreste. Bei der Bestrahlung habe ich mir immer gesagt, wenn es mir so dreckig geht, kriegen die Tumorreste hoffentlich auch so richtig einen auf den Deckel.
Was hast Du gemacht, damit Du Deine Kräfte wieder verbessern konntest? Magst Du verraten, welche Medikamente Du nehmen musst.
Mein nächstes MRT ist jetzt Anfang Dezember, ich kann Deine Unruhe also gut verstehen.
Ich wünsche Dir auch alles Gute

Mego13
Mego13
der Meister
24.11.2019 12:10:51Neu
Hallo Mego13,
um meine Kondition wieder zu erlangen, laufe ich viel an der frischen Luft, und meistere den Alltag, Bewegung allgemein ist gut. Weiter stehe ich gelegentlich auf einen Stepper.
Rennen möchte ich in der nächsten Zeit, was ich bisher nicht gemacht habe, weil es im Kopf immer Gluggerte und knackste. Meine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben musste ich wegen völliger Erschöpfung abbrechen. Weiter bin ich auch von der Konzentration her nicht belastbar und verdrehe ständig Zahlen. Beim Auswerten von Versuchen brachte ich immer alles durcheinander. Auch hatte ich viel am Telefon mit Lieferanten zu tun, was mir sehr schwer fiel.
Auch heute ist Sprechen sehr anstrengend, vor allem in einer größeren Runde bin ich schnell überfordert und kann dem nicht mehr folgen.
Schwierig ist auch ein Aufenthalt in einem Gasthaus oder ein großes Einkaufcenter mit viel Stimmen und Geräuschen, das ist fast nicht zum Aushalten.
An Medikamente nehme ich Levetiracetam 2 x 1250mg täglich gegen Epilepsie, da ich ja 2 Epileptische Anfälle nach der 2. OP hatte.
Weiteres findest Du in meinem Profil.
Oder gerne auch per eMail.

Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mego13
24.11.2019 12:59:15Neu
Hallo Klaus,

danke Dir für die vielen, vielen Infos.

Liebe Grüße

Mego13
Mego13
Lissie38
24.11.2019 15:25:20Neu
Mego13 das ist richtig schlimm und tut mir leid für dich.

Ich war nicht einen Tag krank geschrieben, die Arbeit tut mir gut. Ich könnte nicht den ganzen Tag zuhause sitzen.

Gehe auch joggen oder mit dem Hund spazieren abends

positiv denken ist das wichtigste- du kannst nicht negativ denken und positives erwarten. Kopf hoch. das wird schon

ich habe keine Haare verloren bei der Bestrahlung, aber es gibt echt tolle Perücken oder Haarteile. Also nicht verzagen.

Mein Menigeom ist bestrahlt und kann daher nicht mehr wachsen - außerdem kann jedem morgen ein Stein auf den Kopf fallen, ein Herzinfarkt oder andere Krankheiten passieren. also drüber nachdenken würde ich gar nicht.

Macht euch nicht kränker als ihr seid und vor allem denkt nicht an den Tumor. Lebt und genießt euer Leben. Ich gehe gern shoppen, auf Partys, Treffen mit Freunden, essen gehen , Konzert usw.

Vor MRT Kontrollen die alle 2 Jahre stattfinden habe ich überhaupt keine Unruhe.

@der Meister -- man kann sich auch vieles einreden/einbilden. Ich glaube nicht dass das bei dir nur von dem Menigeom das ja weg ist kommt, sondern psychisch bedingt ist, weil du immer an den Tumor denkst. Auch können es Nebenwirkungen von den starken Medikamenten sein zB
Lissie38
Mego13
24.11.2019 16:44:16Neu
Liebe Lissie,

danke Dir für die aufmunternden Worte. Ja, ich würde liebend gerne auch wieder arbeiten. Zunächst sah es auch danach aus, wenn nicht doch noch Tumorreste im September gefunden worden wären. Leider ist eine Rückkehr in eine Selbständigkeit und der Arbeit mit großen Menschengruppen auch nicht wirklich einfach.

Cool, dass Du noch Joggen gehen kannst. Das wäre ein Traum, es wieder zu dürfen und zu können.

Du hast kein einziges Haar bei der Bestrahlung verloren? Wie hast du das angestellt? Wobei die Haare sind noch das geringste Problem, sieht zur Zeit nur freakig aus: Auf der einen Seite sehr lang und rechte Seite fast kahl. Mein Mann nennt mich Schlumpf Punk, weil ich das mit Beanies überspiele.

Positives Denken?
Da bin ich einerseits voll bei Dir, andererseits zwiespältig. Positives Denken ist für mich immer ein Ziel und wird meines Erachtens auch immer Gefühle und den Umgang mit der Situation verbessern. Dennoch gibt es schwerere Situationen als andere und auch das positivste Denken hilft dann leider auch nicht.
Ich habe z.B. keine großartigen Nebenwirkungen von der Bestrahlung erwartet
, sogar noch visualisiert wie der Tumor weggeschmolzen wird und es hat mich direkt die erste Sitzung vom Hocker gehauen. Gut, man könnte jetzt auch sagen, weil ich positiv bin, habe ich mich trotz des starken Schwindels heute 1 km durch die Siedlung geschleppt, sehr brav gegessen und versuche stetig RehaSport zu machen.

Na ja, aber da ich in meiner Selbständigkeit einerseits auch viel mit Menschen gearbeitet habe, die an Demenz oder Parkinson erkrankt sind, weiß ich leider auch, Optimismus alleine reicht manchmal nicht, es braucht auch einfach Glück und liebevolle Begleiter.

Und Menschen mit denen man sich austauschen kann, so wie mit euch hier zum Beispiel.

LG

Mego13
Mego13
Lissie38
24.11.2019 17:09:37Neu
Nein ich habe keine Haare bei der Bestrahlung verloren, kein einziges. Das ist aber bei Cyberknife normal dass man keine Haare verliert. Das ist eine einmalige Bestrahlung in der man die komplette Dosis auf einmal bekommt. Sehr schonend wirklich ohne jegliche Nebenwirkungen, das kann ich nach über 2 Jahren sagen

.Diese 30x Bestrahlung über 6 Wochen wurde mir auch angeboten alternativ habe ich allerdings abgelehnt.

Warum sollte ich nicht joggen? Ich habe keine einzige Nebenwirkung und auch keinerlei Einschränkungen. Ich war auch nie krank geschrieben.

Ja positiv denken ist das wichtigste.
Wenn du negativ denkst nützt es dir auch nichts. Es zieht dich nur herunter. Hilft auch nix.

Ich arbeite auch mit kranken Menschen zusammen und die denken meist positiv und das bewundere ich sehr, obwohl deren Situation oft schlimm ist. Sie sagen wenn ich schon denken muss dann wenigstens positiv. Finde ich toll und ist ein großes Beispiel
Lissie38
Mego13
24.11.2019 17:20:02Neu
Stimmt, bei Cyberknife ist das klar und einleuchtend.

Joggen würde ich auch sofort gehen, vor allen Dingen, wenn Du keinerlei Einschränkungen hast. Das kann ich als Treppen- und Halbmarathonläuferin voll verstehen.

LG
Mego13
Lissie38
24.11.2019 17:36:07Neu
Ja joggen ist sehr wichtig für mich. Allgemein Bewegung.

Ich weiß nicht warum bei Cyberknife das mit dem Haarausfall nicht ist..keine Ahnung..aber ist echt so
Lissie38
Efeu
24.11.2019 19:28:53Neu
Hallo Mego,

ich habe auch "nur" ein Meningeom, war sehr gross, Lage rechte Schädelbasis. Während der Bestrahlung ging es mir auch immer schlechter, müde, viel Erbrechen, starker Gewichtsverlust, stärker werdende Gleichgewichtsstörungen, Drehschwindel, kognitive Defizite, starke neuropathische Schmerzen.

Von den Kräften her habe ich mich in den Monaten danach teilweise erholt, es braucht einfach Zeit, viel Zeit. Fatigue habe ich ausgeprägt . da hilft nur Bewegung mit viel Disziplin, denn Ausruhen, Liegen, lindert nicht, man erholt sich nicht dabei.

Auch ich habe irgendwann mit dem Joggen angefangen, wobei ich sagen muss, ich bin seit ich 16 bin, immer gelaufen. Ich habe es neu lernen müssen, anfangs waren es 50 m im Trippelschritt. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Ich habe umfangreiche Bestrahlungsschäden, u.a. Demenz, progrediente Prozesse, so lange die Bestrahlung wirkt, 8-10 Jahre.

In Kombination mit von der OP geschädigten Nerven und lädiertem Stammhirn.....ist alles eine Herausforderung.

Klaus, du hast es gut getroffen: Den Alltag meistern. Für alles brauch eich Konzentration. Umwelteinflüsse, z.B. einkaufen, ist katastrophal, danach bin ich tagelang kaputt, kann kaum mehr gehen, sprechen, dann auch noch schlechter schlucken als sowieso (Schlucklähmung). ....

Die OP ist jetzt 4,5 Jahre her, und immer noch hadere ich manchmal, dass es so ist, wie es ist.

Und: Manches verbessert sich auch noch nach 2, 3 Jahren. Dranbleiben ist wichtig. Immer wieder schauen, was könnte gehen, wie, und dann in kleinen Schritten üben und üben und üben.

Und manches geht halt nicht mehr.
Dafür lebe ich, das ist das Wichtigste.

Mein nächstes MRT ist im März, nachdem 2017 bereits ein kleines Wachstum da war.....ja, die Nervosität lauert schon hinter der Ecke.

Haare hab ich übrigens auch verloren, so stark, dass ich mir alle hab abscheren lassen bis auf 2 mm. Mal 'ne neue Erfahrung, und da Winter, hab ich mir ein Sortiment Kopfbedeckungen zugelegt. Nach 4 Monaten kamen sie wieder, nach 2 Jahren hab ich sie wieder wachsen lassen, jetzt sind sie lang und voll wie früher.

Ich versuche, immer den Blick auf das Schöne zu lenken, das andere ist sowieso da, Schmerzen, Behinderungen, Isolation.....im Kleinen kann so viel wunderbares sein, es ist da, wir müssen es nur entdecken. Auch ich habe einen liebevollen Mann, der durch alles mit mir durch geht. Ohne ihn würde ich es nicht schaffen.....

LG,
Efeu
Efeu
Lissie38
24.11.2019 19:55:42Neu
Das was Efeu schreibt ist für mich extra jammern und hochpushen.aus welchem Grunde auch immer.

sorry geht gar nicht sowas.

das glaubt keiner - auch kein Arzt -)
Lissie38
der Meister
24.11.2019 20:16:13Neu
Seit wann ist bitte ein Hirntumor voll harmlos ?, egal welcher.
ich habe ja schon viel Unfug gelesen.

Aber das ist ja mal wieder der Gipfel.


sorry, aber ich konnte nicht anders ...
Ich wollte Lissie ja ignorieren.
der Meister
Lena333
24.11.2019 20:20:01Neu
Kann nicht irgendwer mal, diese abwertenden, fachlich stark fehlerhaften und beleidigenden Kommentare dieses o.a. Teilnehmers, der ja- nach eigener Aussage seit 2 Jahren nicht mehr an das ach so harmlose Meningeom denkt, sperren?
Lena333
Mego13
24.11.2019 20:27:30Neu
Liebe Efeu,

dein Text hat mich sehr berührt und dass Du so viel von Dir schreibst. Ich kann daraus sehr viel Positives schöpfen und finde es trotzdem sehr gut, dass Du die Herausforderung nicht verschweigst.

Ich habe großen Respekt, dass Du das Joggen neu gelernt hast. Das ist eine unglaubliche Leistung. Ich war immer eine Sportskanone und habe für meine Studis sogar immer Bewegungspausen ersonnen. Deswegen zwinge ich mich jetzt auch selber jeden Tag zu Bewegungseinheiten.

Es tut gut an Deinen Erfahrungen teilzuhaben.

Schlimm ist für mich, dass ich einige Dinge auch von der fachlichen Seite her kenne. Das macht es für die Psyche nicht einfacher.

Ein Beispiel: Nach der Wach-OP hatte ich zunächst eine Dysarthrie, als Kommunikationstrainerin kenne ich Übungen dagegen und habe auch sofort trainiert. Heute würde ein Amateur die Dysarthrie gar nicht mehr erkennen.

Von Juli - September hatte ich sehr viele kleine fokale Anfälle. Dabei wird meine linke Mundhälfte taub, manchmal auch der Gaumen, dann kann ich kaum noch sprechen und Schluckstörungen sowie Atemprobleme kommen dazu. Ich habe dagegen jedes Mal mit Artikulations- und Stimmübungen angekämpft, um einen größeren Anfall zu vermeiden. Die behandelnden Neurochirurginnen finden das richtig gut, auch wenn in der Forschung noch umstritten ist, ob dieses "Kanalisieren" wirklich funktioniert. Aber das alle zwei bis drei Tage zu erleben, frisst an der Psyche.

In meiner Arbeit habe ich auch schon lange Jahre Techniken zu Achtsamkeitstraining, Umgang mit Angst, Resilienz unterrichtet.

In der vergangenen Sitzung mit meiner Psychoonkologin habe ich auch über das Thema "Widerstandsfähigkeit der Psyche" gesprochen. Sie hat mir dann noch einmal erklärt, dass jede Psyche ein bestimmtes Maß an negativen Dingen aushalten kann, es aber irgendwann zu viel wird und man dann auch Geduld braucht, damit sich auch die Psyche wieder regenerieren kann.

Auch wenn ich mir wünschen würde, dass Du viel weniger Herausforderungen in Deinem Leben hättest, beruhigen mich Deine Erlebnisse und stärken die Einsicht, dass alles seine Zeit braucht.

Auch ich versuche jeden Tag demütig auf das Positive zu schauen und dankbar zu sein, für das was geht und für die Menschen, die da sind.

LG
Mego13
Mego13
lunetta
24.11.2019 20:44:46Neu
Ich würde auch um Sperrung oa. Mitglieds ersuchen - emapthielos bis zum geht nicht mehr, außerdem absolut inkompetent.

Wäre wirklich an der Zeit solche user zu sperren!
lunetta
der Meister
24.11.2019 20:55:33Neu
kann mich Deiner Meinung nur anschließen,
ich habe auch schon die Admin angeschrieben.
Leider ohne großen Erfolg.

Was helfen kann ist, einfach Ignorieren, leider gelingt mir das nicht immer.
So wie heute.


Kopf hoch und weiterhin alles Gute.


Gruß Klaus
der Meister
Mego13
24.11.2019 21:03:47Neu
Liebe Lunetta,

wie geht es Dir mittlerweile? Was macht Deine Übelkeit und vor allen Dingen, was macht die Narbe?

Weiterhin gute Besserung

Mego13
Mego13
der Meister
24.11.2019 21:07:37Neu
Ja,
das würde mich auch interessieren, ich hoffe, dass es wieder aufwärts geht.



Gruß Klaus
der Meister
Lissie38
25.11.2019 07:06:15Neu
Positve Menschen sind hier wohl nicht erwünscht )

Nur Jammern wird gern gesehen.

ich bitte um Sperrung von lunetta. Zu negativ

inkompetent sind hier andere, die Wahrheit wird nicht gerne gehört

Leider machen das viele so eine Masche um Rente zu bekommen und evtl nicht mehr arbeiten zu müssen. Eine Schande und aufpassen dass sie sich damit nicht versündigen!
Lissie38
lunetta
25.11.2019 07:45:14Neu
Halllo!

Ich ignoriere jetzt mal lissies obigen Post und antworte denjenigen, die nach mir fragen.

Das Wochenende ging so, ja das OP Gebiet macht mir Schmerzen, Übelkeit habe ich jeden Tag:(

Heute bin ich aber schon gegen 4.00 mit starken Kopfschmerzen aufgewacht, und die Übelkeit ist heute auch extrem.

Ist irgendwie wie Migräne heute...

Ich warte mal auf die Visite was die dazu meinen...

GLG
lunetta
Lissie38
25.11.2019 08:00:50Neu
lunetta dein Gejammere ist wirklich schlimm. Man sollte solche User sperren, da sie andere runterziehen mit sowas
Lissie38
Stöpsel2
25.11.2019 08:27:38Neu
Guten Morgen,

nun lese ich infolge meiner Augensituation seit Oktober hier im Forum und dann nur allein die gestrigen Beiträge....

Liebe Lunetta,
wenn ich heute vom Augenarzt vielleicht grünes Licht bekomme, werde ich die vielen Beiträge lesen können und weiss dann auch über deinen Gesundheitszustand Bescheid....

Ich habe mich jetzt "nur" kurz angemeldet, weil ich es vollstes verstehe, wie verärgert ihr hier über einzelne Beiträge seid - ist seit Jahren hier schon "ständiger Begleiter". Ich persönlich hoffe, dass sie nicht gesperrt wird, denn sooo wissen wir, wer es ist und was bezweckt wird. Wir Alt - Floris wissen es, dass dann immer wieder mit einem neuen Namen hier weiter "geschrieben" wird.
Mit so einer Art "User" müssen wir halt auch in unserem Forum umzugehen wissen. Sie haben sie schließlich wie arge Tumormetastasen bereits weltweit ausgebreitet...

Allen wirklich betroffenen und ehrlichen Usern wünsche ich weiterhin gaaanz viel Kraft.

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
25.11.2019 08:44:45Neu
Liebe Lunetta,

ich drücke Dir heute die Daumen, dass die Ärzte Dir helfen können und es bergauf geht. Kannst Du mittlerweile etwas essen?

LG
Mego13
Mego13
der Meister
25.11.2019 12:16:36Neu
Hallo lunetta,
auch ich ignoriere heute die besagte User.
Natürlich wünsche ich Dir, dass es jetzt aber wirklich Bergauf geht.
Dir alles Gute ...


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Toffifee
25.11.2019 17:11:18Neu
Vorschlag!
Die Identifizierung beim Einloggen sollte per Iriserkennung stattfinden. Wer dazu nicht bereit oder imstande ist sollte gnadenlos und definitiv rausfliegen.
Das fängt an zu nerven!
Toffifee
lunetta
25.11.2019 18:03:39Neu
Hallo ihr Lieben!

Es ist ein Wahnsinn was hier abgeht....

Warum greifen die Admins da nicht rigoros durch?

Man traut sich in seinem thread ja nicht mal mehr schreiben wie es einem geht...

Konnte ein paar Löffel Suppe essen, und jetzt abends einen halben Pudding.

Ich falle nicht so schnell vom Fleisch, aber Übelkeit ist grausam, das nicht essen können wäre weniger schlimm.

Aber ich habe allein jetzt die beiden LH Aufenthalte wieder 8 kg abgenommen, bin schon so dünn, dass sie abends beim Lovenox spritzen, keine Fetthautfalte mehr finden;(

GLG
lunetta
Mego13
25.11.2019 18:47:09Neu
Liebe Lunetta,

Übelkeit und Schwindel rauben einfach massiv Lebensfreude- und Kraft. Aber schau mal, Du hast trotzdem ein paar Löffelchen Essen geschafft. Ich wünsche Dir, dass die Übelkeit verschwindet und Du morgen noch mehr Löffelchen schaffst.

LG

Mego13
Mego13
der Meister
25.11.2019 19:14:24Neu
Hallo Mädels,
zum Glück hatte ich nie Übelkeit oder ähnliches in der Form,
hier kann ich also nicht mitreden.
Wünsche Aber, dass es bald besser wird.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Efeu
25.11.2019 19:15:39Neu
Liebe Lunetta,

ein kleiner Schritt bergauf. Guuut. Du schaffst das, ich bin mir sicher. Ich wünsche dir eine gute Nacht, dass die Übelkeit weniger wird, sie raubt einem so viel Kraft.

Und: Du bist stärker als die Krankheit.

Liebe Forianer, das Problem mit Trollen ist genau das, er würde sich mit anderem Namen erneut einloggen, und IP sperren ist schwierig rechtlich, ausser jemand würde eine Anzeige wegen Beleidigung stellen - sinnlos weil viel zu kräftezehrend. Ich hab einen meiner Söhne befragt, er ist IT-Spezialist. Ignorieren ist das Einzige, was wir tun können. Und ich gebe zu, es fällt mir manchmal so so schwer, immer wieder diese Kränkungen, Entwürdigungen, so viel Verachtung und Unmenschliches.

Kämpfen wir eben noch an einer Front mehr ;-(

Stöpsel: Schön dass du wieder da bist, ich habe ich vermisst.

Schönen Abend,
Efeu
Efeu
Patliva
25.11.2019 19:22:05Neu
Man darf den Troll nicht füttern ;-)

Liebe Lunetta, wenn keine körperlichen Ursachen zu finden sind, kann auch wirklich sehr viel von der Psyche kommen. Gerade Magen und Darmbezogene Schwierigkeiten sind oft Anzeichen für psychologischer Erkrankungen. Magst du nicht parallel mal ein Gespräch mit einem Psychologen suchen, ich denke wirklich das der dir bei deinem Problem mit der Übelkeit helfen könnte.
Herzlichst P.
Patliva
Mego13
25.11.2019 19:29:52Neu
Liebe Efeu,

dafür möchte ich Dir aber noch einmal etwas Schönes schreiben. Deine Antwort hat mich gestern so motiviert, dass ich gestern und heute 1 km Spazieren war und jeweils 20 Minuten "Hockertraining" gemacht habe.
Darauf Prost an Euch mit einer Apfelschorle, die ich zur Zeit trinken muss.

LG

Mego13
Mego13
Efeu
25.11.2019 19:41:36Neu
Supi-jippi-Glückwunsch Mego :-)))), toll.

Prost.

Es sind die vielen vielen kleinen Schritte.
Weiter so.

Weisst du, wie lange ich gebraucht habe, um wieder reiten zu lernen? Frag nicht. Und ich war vor der OP supergut, bin jeden Tag geritten, hab Pferde ausgebildet auch, in der Freizeit.
Die ersten Woche: 10 Minuten, wurde das Pferd geführt - äh das Pony. Ich oben drauf sass festgekammert, körperliche Erinnerung: Null. Nur der Kopf wusste: Das konnte ich mal. Und: ich will es wieder können.
Und, es wurde besser, irgendwann immer schneller, die Verknüpfungen im Hirn haben sich wieder verschaltet sozusagen oder sind nachgewachsen.

Will einfach damit sagen: Dranbleiben, es geht ganz viel, nur eben ganz anders wie früher.

LG
Efeu
Mego13
25.11.2019 20:17:29Neu
@Efeu Unglaublich:-))) Was für eine Leistung, wie stolz kannst Du auf Dich sein. Woher hast Du so viel Kraft geschöpft? Ich spüre direkt die Freude in Deinem Text.
Mego13
lunetta
25.11.2019 22:09:53Neu
@ efeu
super! Wiir haben auch ein Pferd, und er liebt es einen nur ganz vorsichtig zu tragen;) Vielleicht trau ich mich nach ein paar Wochen auch wieder.

Hatte heute ein internistischen Konsil und angeblich sind meinen Gallensteine und die Gallenblase schuld dass mir nac Narkosen so lange übel ist.

Durch lange Nahrungskarenze wird wenig Gallenflüssigkeit abgesondert und die Gallenwand kann verdicken und das kann einer von vielen Gründen für so lange Übelkeit sein.

Auch ein Anästhesist war heute da, und meinte es gibt Menschen die Narkose extrem langsam abbauen und verstoffwechseln und 2-4 Wochen postoperative Übelkeit keine Seltenheut seien.

Ich soll schauen dass ich zumindest trinke und auschwemme, Essen wäre nicht sooo wichtig.

Habe heute zusätzlich Infusion bekommen und hoffe dass es jeden Tag ein wenig besser wird.

Stöpsel, schön dass du da bist;)

Schön, dass ihr alle da seid und der Troll soll machen wie er glaubt, ist nicht wichtig.

Ich muß jetzt auf die Abstriche warten, die bei der OP gemacht wurden, morgen noch Entzündungslabor, und dann darf ich vielleicht Ende der Woche nach Hause.

Heute kam Befund von meinem Knochendeckel, war komplett nekrotisiert - und das 5 Wochen nach der OP....
Kann man gar nicht glauben.... Zumidnest weiß ich dass ich da keine Schuld habe, denn es hat nichts mit Bakterien von ir zu tun, sondern, dass mein eigener Deckel abgestoßen wurde. Warum auch immer.

Mein NC hat gesagt, dass sehen sie bei gutartigen Tumoren viel öfter als bei bösartigen, dass durch diese massiven Komplikationen diese OP`s dann zu lebengefährlichen Sachen werden...

Hoffe, ich stoße das Titannnetz nicht auch ab... nein ab jetzt MUSS alles gutgehen:)

MIt eurer lieben Hilfe schaffe ich das schon:)

Danke euch und lieb grüßt! lunetta
lunetta
Mego13
26.11.2019 08:07:49Neu
Liebe Lunetta,

es ist schön zu lesen, dass es Dir ein wenig besser geht. Ich finde es ist alles ein wenig besser erträglich, wenn man weiß, woher es kommt.
Und Übelkeit ist einfach ein massives Problem. Das kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Ich soll mich nämlich wegen meiner Antiepileptika nicht übergeben und es gibt nur eines der beiden Mittel über die Vene. Was meinst Du, was ich nach der OP für eine Angst hatte und dann als mir während der Bestrahlung 6 Wochen am Stück sehr bescheiden war. Und natürlich jetzt die Angst vor der Chemo. Ich beneide jetzt schon Leute, die sich ohne Probleme übergeben dürfen. :-))))

Was ich Dir damit sagen möchte, fühl Dich bitte nicht schuldig. Du kannst nichts dafür, dass Dir übel ist oder dass Deine Narbe solche Probleme gemacht hat. Du meisterst jeden Tag und tust Dein Bestes. Und der Körper braucht seine Zeit, aber das muss ich mir auch täglich sagen.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es heute wieder ein Stückchen besser ist.

Mego13
Mego13
Efeu
26.11.2019 19:40:05Neu
Liebe Lunetta,
ich denke, es ist gut, kümmern sich die Ärzte richtig um dich, eine Ursache ist besser als im Nebel zu stochern.
Es kann nur besser werden?
Viel viel Kraft wünsche ich dir.
Und die Aussicht, wieder mit eurem Pferd zusammen zu sein, dich tragen zu lassen, das ist doch schön. Träumen kannst du jetzt schon davon.

Liebe Mego,
du fragst, woher ich diese Kraft habe. Ich weiss nicht, ich wollte und will mir so viel wie möglich zurück erkämpfen. Weisst du, vor der OP hiess es, nach 4 Monaten könne ich wieder arbeiten.
Es kam so was von anders, erst mal Koma, ich hab nicht mal mehr geatmet. Danach, ich hab fast alles neu lernen müssen.
Und ich wollte einfach ganz viel zurück haben, egal wie sehr ich mcih anstrengen musste.
Hab viel viel Reha gemacht, jeden Tag trainiert, geübt, nur schon, um die Schlucklähmung zu verringern, denn nur flüssig ernähren ist keine Lösung.
Ich wollte mich wieder bewegen können, besser sehen....

Manches ist kaputt, ja, und wird nicht mehr, damit muss ich mich arrangieren. Dafür lebe ich, und dieses Leben will ich ausfüllen, aufsaugen. Ich dachte viele Jahre: Wenn die Kinder mal aus dem Haus sind, dann....lege ich Beruflich nochmal einen Zahn zu, verwirkliche Träume, dann bin ich frei (Ich war die meiste Zeit alleinerziehend mit 4 Kindern).
Tja, jüngstes Kind flügge - nach 2 Jahre war die Diagnose da.....

Ich denke, es lohnt sich jeden Tag zu kämpfen, es ist geschenkte Lebenszeit, ohne die OP hätte ich nicht mehr lange gehabt. Dafür bin ich dankbar, auch wenn es Tage, Stunden gibt, wo ich verzweifeln möchte, ans Aufgeben denke, das ist schon auch da.
Aber ich rappel mich immer wieder auf.

LG
Efeu
Efeu
Stöpsel2
26.11.2019 20:50:56Neu
Liebe Lunetta,

heute habe ich im Tagesverlauf, mit vielen weiter notwendigen Pausen für meine Augen, deine leider sehr bedenklichen gemachten "Erlebnisse" gelesen.

Du hast mein vollstes Mitgefühl, was du in den letzten Wochen alles verkraften musstest. Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass du jeden Tag mit klitzekleinen Verbesserungen der gesundheitlichen Lage abends Revue passieren lassen kannst und auch auf jede winzige Verbesserung stolz sein kannst und jeden Tag dein Bestes Gelingen gibst.

Leider musstest du ja in den letzten Wochen auch wieder bei " Null" mit der Genesung beginnen. Du hast sooo viel innere Kraft in dir, was dir in vielen Situationen gar nicht vor Verzweiflung bewusst ist. Ich konnte herauslesen, dass du es auch wieder packen wirst, auch wenn du sicher noch mehr Hürden überwinden musst.

Ist es eigentlich im "Ösiland" üblich solche Kopfoperationen "nur" mit diesem bestimmten Pflaster die Naht zusammen zuhalten? Ich kenne das nur von leichten Gesichtsverletzungen usw.
In Deutschland kenne ich persönlich nur
Tackern mit Klammern und/oder teilweise Faden bei diesen Kopf Op's. Als du nach der 1. OP mitgeteilt hast, dass die Narbe den NC von der Heilung erfreut hat, da nahm ich auch an, dass dir die Klammern oder Fäden gezogen wurden und dann halt noch ein langes Narbenpflaster erhalten hast.
Ich wollte dich noch einiges fragen, muss aber nun wieder auf notwendig en Augen "Schongang" gehen.

Ich wünsche dir weiterhin beste Genesung und das du es wieder schaffst, mit Lust essen zu können ohne Übelkeit und Erbrechen
Liebe Grüße
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
26.11.2019 20:50:59Neu
Lissie,
wie bitte??????????????
Ich bin selbst schuld???????????????

Dass ich eine Wundheilungsstörung aufgrund einer Nahtunverträglichkeit bekommen habe, und deshalb mein Knochendeckel entfernt werden mußte, und eine Deckung mit einem Titannetz erfolgen mußte?

Ich glaube ich bin hier echt im falschen Film.

Ersatzteile.... Beileid....


Liebe Administratoren könntet ihr nun bitte endlich mal eingreifen und den Wahnsinn Lissie stoppen?

Ich kämpfe hier im KH seit 1 Woche nach einer schlimmen Not-OP jeden Tag, und muß hier solche Sachen lesen...

Bin etwas enttäuscht, dass solche user nicht endgültig gesperrt werden.

Lissie, wenn dich dieses Thema nicht mehr tangiert, was tust du dann eigentlich noch hier?

Und dann noch solche Kraftausdrücke.... Mistfake.... ich fasse es nicht....

Primitiv, was anderes fällt mir dzt. nicht dazu ein....

Hast du Langeweile, weil du dich in meinem thread so ausläßt, du hast das mit deinem angeblichen Meningeom doch schon längst abgeschlossen, also doch alles gut für dich?

Schreib in einem eigenen thread, aber unterlaß bitte deine Kraftausdrücke etc. hier bei mir.

Ich freue mich über jeden post, der konstruktiv ist, aber deine, "liebe" Lissie, braucht es nicht!
lunetta
der Meister
26.11.2019 21:43:05Neu
Liebe lunetta,
lass Dich nicht provozieren, ich weiss das ist schwer (ging mir auch schon so, dass ich auf Lissies Beleidigungen geschrieben habe).
Ich werde das aber nicht mehr tun.
Denn hier ist am Besten, dass man nicht reagiert und natürlich ist es schade, dass es solche Beiträge gibt. Keine Frage.

Nutze Deine Kraft lieber zur Wiederherstellung Deiner Kräfte.
Ich wünsche Dir eine gute und schnelle Besserung.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mego13
27.11.2019 07:08:54Neu
Liebe Efeu,

Du beeindruckst mich täglich mehr und vor allen Dingen, dass Du jeden Tag kämpfst und trotzdem nicht den Mut verlierst. Mich berührt auch, wie sehr ich Deine Lebensfreude zwischen den Zeilen spüre. Deine 4 Kinder sind bestimmt sehr stolz auf Dich.

Ja, das mit dem nach 3 - 4 Monaten wieder arbeiten gehen können, kenne ich auch als Versprechen. Ich habe auch sehr viel mit Menschen gearbeitet.

Ja, es stimmt, die OP schenkt Lebenszeit. Wahrscheinlich wie jede der möglichen Therapien. Das versuche ich mir ganz häufig zu sagen. Dankbarkeit für jeden Tag. Das habe ich mir damals auch vor der Wach-OP gesagt, die bei mir als sehr gefährlich galt.

Gestern war ich tapfer: 1,2 km Spazieren + 20 Minuten Rehasport + Mundmotorikübungen + Apfelsaftschorle (gegen Schwindel und Kaliummangel)

LG

Mego13
Mego13
Mego13
27.11.2019 07:23:07Neu
Liebe Lunetta,

heute ist ein neuer Tag. Ich wünsche Dir, dass es heute wieder ein wenig besser wird und Du Menschen um Dich hast, die wissen, was Du leistet. Heute scheint vielleicht auch die Sonne in Graz oder wo immer Du gerade bist. Ich wünsche Dir auch, dass Du am Wochenende nach Hause darfst und dass Dir jemand einmal von Angesicht zu Angesicht sagt, was Du meisterst.

Ich fand Stöpsels Frage übrigens sehr gut, wurde Deine Naht nicht getackert?

LG

Mego13
Mego13
lunetta
27.11.2019 09:54:42Neu
Hallo!

Nein, wurde nicht getackert sondern genäht. Nähte sollen diesmal 14 Tage drin bleiben.
LG
lunetta
Mego13
27.11.2019 10:41:00Neu
Liebe Lunetta

ich bin genauso erstaunt wie Stöpsel. Bei uns in Deutschland wird getackert. ;-) Bei mir wurden die Tackernadeln auch erst entfernt als sich einige selber "raussprengten". Vielleicht ist Tackern bei uns zur Zeit auch einfach modern, selbst unsere Tierärztinnen Tackern mittlerweile.

Dieses Mal passen die Ärzte besser auf Dich auf, da bin ich mir ganz sicher. Und sie nehmen Dich bestimmt ernster als beim ersten Mal.

LG

Mego 13
Mego13
der Meister
27.11.2019 13:30:12Neu
Hallo Ihr lieben,
ich kenne auch nur das Tacken von der Wunde.

Und ich denke, dass Österreich medizinisch gut da steht.
@lunetta, Lass Dir Zeit, das wird schon.

@ alle, lasst Euch nicht provozieren ...



Grüße Klaus
der Meister
Marsupilami
27.11.2019 14:38:44Neu
Bei mir wurde genäht - Deutschland

Gruß vom Marsupilami
Marsupilami
Stöpsel2
27.11.2019 15:03:14Neu
Vielleicht wurde ich durch Lunetta in meiner Fragestellung missverstanden. Ich meinte bei ihr nicht die " inneren auflösbaren Fäden" die ja leider die Ursache der Wundheilungsstörung mit Not OP wurden, sondern die Kopfhaut ( wenn ich mich jetzt richtig ausdrücke??)
Das habe ich einfach nicht kapiert. Das hat jetzt auch nichts mit ihrer Not OP zu tun. Mir fehlt da echt die Vorstellung skraft, wie diese Pflasterart es packt die Kopfwunde so zusammen zuhalten, damit es genauso schnell verheilt, wie nach dem Tackern oder Nähen der äußeren Wunde. Die Kopfhaut steht doch auch teilweise unter "Zug" - allein schon, wenn man Haare zusammen bindet oder Bewegungen. Deswegen mein sooo grosses Fragezeichen ob es "nur" in Österreich üblich ist???

LG Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
27.11.2019 15:55:41Neu
Stöpsel,
bei meiner ersten OP wurde die Unterhaut mit Fäden genäht, darüber legten sich dadurch die Wunderänder so zusammen, dass sie durch diese Steristrips gehalten wurden.
Wunde war wunderschön bei Entlasssung.

Die Wundheilungsstörung hat sich scheinbar erst danach durch diese subcutanen Fäden entwickelt.

Nun wurde alles genäht, ich habe außen sichtbar ganz eine normale Fadennaht.

Ich mach dann zuhause ein Foto, ich selbst habe nur eine uralte Handygurke, mit der ich keine Fotos machen kann.

Ich habe aber hier auf Station auch Kopfoperierte getackert gesehen - fragt mich nicht nach welchen Kriterien da entschieden wird.

Meine Narbe war ja nur ca. 12 cm lang, jetzt gute 20 cm - sie mußte also großflächig ausgeschnitten werden.

Heute wurden mir hier von einer Schwester die Haar gewaschen, sind ja jetzt nur mehr auf einer Kopfhälfte, die andere hat man mir komplett rasiert. Aufgepaßt dass nichts über die Naht läuft.

Hab mich wie neugeboren gefühlt.

LG
lunetta
Mego13
27.11.2019 16:02:21Neu
@Stöpsel
Ich hatte Dich z.B auch genauso verstanden. Meine innere Wunde wurde genäht, meine äußere getackert. Es gab aber auch sehr unterschiedliche Meinungen, wann die Tackernadeln gezogen werden müssen. Vielleicht entwickelt aber auch jeder Neurochirurg seine Technik. Spezialität meiner Neurochirurgin ist z.B. die Haare zu kleinen Zöpfchen ganz eng an den Kopf zu flechten und darüber und darunter zu rasieren. Die Nachtschwestern wussten sofort anhand dessen, wer mich operiert hatte.

Ich habe jetzt gerade geschaut und einen Artikel über eine Hirn-Wach-Op in Hamburg gefunden. Da wurde laut Bericht auch die Kopf-Haut "genäht".
Vielleicht hängt das Klammern oder Nähen aber auch mit Ort und Größe der Wunde zusammen.

Nicht, dass wir die arme @Lunetta hier noch wahnsinnig machen.

Ich gebe Dir aber Recht, ich habe mich jetzt auch erst wieder gewundert, wieviel unterschiedliche Meinungen es z.B. bei der Bestrahlungstherapie oder Verwendung / Auschleichen von Dexamethason gab/gibt.

Deswegen finde ich den Austausch hier auch so wichtig, dadurch entsteht eine gewisse Mündigkeit und man kann wenigstens fachlich nachfragen.
Mego13
Patliva
27.11.2019 16:09:50Neu
Soweit ich weiß steht die Kopfhaut unterschiedlich unter Spannung. Je nachdem (z.b.) bei einer größeren Kopfverletzung, in welche Richtung die Wunde offen ist (längs oder quer), kann man Tackern oder es muss anders verschlossen werden. Ich weiß aber nicht wie das bei einer Kopf OP ist, das könnte aber die Erklärung für die unterschiedliche Handhabe sein.
Alles gute an Alle.
Patliva
Mego13
27.11.2019 16:18:38Neu
Liebe Lunetta,

aber kann es sein, dass es bergauf geht. Das liest sich nach einem besseren Tag. Ich wünsche es Dir.

LG

Mego13
Mego13
lunetta
27.11.2019 17:10:43Neu
Hallo!

Was sehr unangenehm ist, ist dass z.B. beim Husten sich eine kleine Beule nach außen beult, dort wo dieses Titannetz verschraubt wurde.

Mir wurde jetzt die ganze Woche gesagt, dass das noch Luft wäre, oder ein Hämatom, etc.

Nun war noch mal Visite und ich habe den Arzt gebeten seine Hände auf meine OP Stelle zu legen und ich huste.
Man spürt das regelrecht wenn man die Hand drauf legt, dass da was ein paar mm nahc außen kommt.

Erklärung: dieses Titannetz ist biegsam und durch Husten wird Hirnwasser dagegengedrückt und somit wird das durch die Haut nach außengedrückt.

Das ist ein höcht unagenehmes Gefühl, und das wird leider so bleiben - ich hatte gehofft, dass es nur vorübergehend ist:(

Fühlt sich so an als ob man eine Faust gegen eine Wollmütze von innen preßt:(

So eine Kacke....als ob man Wackelpudding hat, der unter der Kopfhaut nach außen drückt....
lunetta
Stöpsel2
27.11.2019 17:27:46Neu
Liebe Lunetta,

dass freut mich, dass du heute endlich beste Unterstützung mit deiner Haarpflege hattest.
Eigentlich hast du nun einen gaaaaanz modernen "Haarschnitt" eine Kopfseite lang andere Seite raspelkurz ;o) mit diesem Gedanken kannst du vielleicht auch ohne Kopfbedeckung deinen baldigen Spaziergang mit deinem Schatz am Wochenende endlich zu Hause machen:o))
Ich habe mir die Haare zu den letzten beiden Tumor Op's komplett abrasieren lassen. Bei meiner 1. Tumor OP wurde so ein eklig orange farbenes Zeug zum Groß desinfizieren auf dem Kopf verwendet und dann diesen besonderen Kopfverband, ( der trotz Notwendigkeit durch die Haare abrutschte) ließ ich mir da erstmals als Erwachsene ' nen "Kahlkopf" von der Krankenschwester rasieren...

Nun habe ich dich Dank deiner Erklärung verstanden, das du nach der 1. OP "Aussen" diese Pflasterart von deinem NC geklebt bekommen hast und Dank Erfahrungen von den anderen, dass es eine persönliche Entscheidung des NC' s sein wird...
Stöpsel2
Mego13
27.11.2019 17:31:45Neu
Liebe Lunetta,

fühl Dich gedrückt, jeder Tag ist eine Herausforderung. Es ist doch gut, dass Du darüber schreibst. Hat Dir der Arzt denn keinen Mut gemacht, dass es noch einen Hauch besser wird?

Ist er denn tatsächlich kundiger als seine Kollegen?

Und kann man solche Aussagen ohne CT oder MRT so einfach treffen?

Gib die Hoffnung nicht auf!
Mego13
Stöpsel2
27.11.2019 17:53:25Neu
Liebe Lunetta,

habe eben erst gesehen, dass du nochmals geschrieben hast und nun leider durch das Titannetz ein "Wappel" Hirnwasserbereich gebildet hat.
Du wirst ja sicher später noch einen künstlichen Knochendeckel statt des Netzes eingesetzt und angepasst bekommen. Das heißt leider auch, dass du dich bis dahin gedulden musst.

Ein Hirnwasserkissen am Schläfenbereich hat sich ja bei mir Anfang 2017 wieder gebildet ( glücklicherweise bei weitem nicht so groß wie die davor) Es geht bei mir einfach nicht weg und macht mir große Probleme. Allerdings muss ich damit leben, auch wenn ich da sehr oft an meine Verträglichkeits Momente komme. Es bleibt bei mir in ständiger Bewegung - unberechenbar wann mehr Hirnwasser kommt und sich dann wieder verteilt. Dadurch kommt meine Rübe überhaupt nicht zur Ruhe.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du mit deiner jetzigen Situation nicht auch auf Dauer leben musst.

So, nun habe ich es doch wieder mit dem Schreiben übertrieben und meine Augen spielen verrückt. :o(( muss endlich lernen, da meine Grenzen besser vorher zu spüren.

Ich wünsche dir weiterhin beste Genesung und dass du am Wochenende endlich wieder nach Hause entlassen wirst.

Ganz liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
Marsupilami
27.11.2019 18:57:24Neu
Den Sinnesgenuss zu verstehen heißt nicht, ihn abzulehnen. Wir verurteilen ihn nicht, wir sagen nicht, er sei richtig oder falsch. Aber wenn wir schon danach trachten, wollen wir es mit offenen Augen tun,wissend, dass ein Mensch, der zu jeder Zeit Genuss und Vergnügen sucht, unvermeidlich deren Schatten begegnen muss, dem Leid. Lust und Leid können nicht getrennt werden, obwohl wir dem Lustvollen nachlaufen und das Leid zu vermeiden trachten.

(Krishnamurti)

P.S.Wer es nicht mehr weiss, ich schätze George B Shaw besonders
Marsupilami
Efeu
27.11.2019 19:17:07Neu
Ach Marsupilami,

danke für deine Worte. Ich bin grad einfach nur fassungslos, wie viel Troll-erei denn noch.

@ Admin: Gibt es keine Möglichkeit, uns zu unterstützen?

@ All: Hat jemand eine Idee?

Efeu
Efeu
Efeu
27.11.2019 19:20:58Neu
Liebe Lunetta,

ein kleiner Fortschritt, guuut. Neue Erkenntnisse, an das Unabänderliche müssen wir uns gewöhnen, auch wenn es sich, z.B. mit dem Titannetz, noch komisch, seltsam anfühlt, und wie oben beschrieben, du bekommst sicher nach einiger Zeit einen "Deckel"? (sorry, kann grad nicht besser formulieren)....

Bleib zuversichtlich, denk in langen Zeiträumen, Heilung geht langsam, und bei dir war viele Wochen eine Infektion.....der Körper ist müde, und trotzdem hat er wieder Kraft.

Einen guten Abend wünsche ich dir,
Efeu
Efeu
Mego13
27.11.2019 20:26:52Neu
@ Schnee 123 Herzlich Willkommen im Forum und vielen Dank!
Mego13
Schnee123
27.11.2019 20:49:18Neu
Vielen. Dank für die nette Begrüßung mego13
Schnee123
Mego13
27.11.2019 20:51:07Neu
Sehr gerne!
Mego13
Mego13
28.11.2019 08:27:23Neu
Der Mensch lebt notwendig in einer Begegnung mit anderen Menschen, und ihm wird mit dieser Begegnung
in einer je verschiedenen Form eine Verantwortung für
den anderen Menschen auferlegt.

(D. BONHOEFFER)
Mego13
Marsupilami
28.11.2019 10:26:38Neu
Nur die Intelligenz der Liebe und des Mitgefühls kann die Probleme des Lebens lösen.

(Krishnamurti)


Gruß vom Marsupilami
---------------------------------------------------------------------

"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
28.11.2019 10:48:06Neu
Hallo!

Angeblich ist diese Vorwölbung nur beim Husten oder leichten Pressen kein Liquorkissen, sondern das doch etwas weichere Titannetz.
Das ist nicht so starr wie ein Knochendeckel oder eine Plastik.

Hirnwasser kann es nicht sein, da das ja innerhalb der Hirnhäute ist, und das Patch war bei der Deckelentfernung angeblich dicht, da wurde nichts dran gemacht.

Es wurde nur der Knochendeckel entfernt und anstelle dessen dieses Titannetz verschraubt. Das ist nicht so hart wie Knochen, aber auch nicht ganz weich.

Angeblich biegt sich das der Operateur so wie er es zur Deckung braucht, und verschraubt das dann an der Kalotte so wie es vorher der Deckel war.

Bei der heutige Visite meinte die Oberärztin, dass sich das noch etwas verwachsen kann und besser werden könnte, das würde ich mir sehr wünschen.

Sie meinte dzt. ist noch Hämatom und Ödemgewebe an der Nahtstelle, und da würde sich in den nächsten Wochen schon noch was verändern....

Wenn Wünsche wahr werden würden....

GLG
lunetta
der Meister
28.11.2019 11:41:30Neu
Hallo lunetta,
da drücke Dir mal ganz fest die Daumen, dass Die Wünsche wahr werden.
Dir alles Gute.





Liebe Grüße Klaus
der Meister
Stöpsel2
28.11.2019 11:50:23Neu
Liebe Lunetta,

das ist ja eine wunderbare Nachricht, dass es kein Hirnwasserkissen ist. Ich freue mich, dass deine Dura "kein Leck"
hat :o))

Es ist auch beruhigend, dass die Ärztin dir die mögliche Ursache erklärte und das es durch den Heilungsprozess intakt wird. Du weißt doch der Glaube kann Berge versetzen. Deine Selbstheilungskräfte werden auch durch deine Wunschvorstellung besser aktiviert . Allerdings brauchst du dafür auch wieder Geduld... Weihnachten ist vielleicht ein Zieloption :o)

Ich wünsche dir weiterhin beste Genesung und Ärzte, die sich die Zeit nehmen können, um dir viele mögliche Situationen erklären.

LG Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
28.11.2019 11:53:34Neu
Liebe Lunetta,

das hört sich doch schon ganz anders und viel besser an. Meine Daumen sind gedrückt.

LG
Mego13
Mego13
Efeu
28.11.2019 12:05:10Neu
Liebe Lunetta,

ich freue mich für dich und mit dir. Es wird....

LG,
Efeu
Efeu
lunetta
29.11.2019 17:37:37Neu
Hallo ihr Lieben!

Wurde heute aus dem KH entlassen.

Horrorfahrt nach Hause - wir brauchten durch die Stadt vom KH bis zur Autobahnauffahrt 1 Stunde - normal sind 15 Minuten. Nur Anfahren, Stehenbleiben, Megaverkehr - das hat meinem frisch operierten Kopf nicht gut getan - speiübel und Schwindel vom Feinsten.

Danach noch 1 Stunde Autobahn und 20 Minuten kurvige Landstaße - schrecklich, wie schwer man sowas aushalten kann, wenn die Schaltzentrale nicht mitmacht...

Aber jetzt liege ich seitdem gemütlich im Bett, Wärmeflasche und versuche mich nun zuhause erstmal richtig zu erholen, das war im KH kaum möglich.

Gestern mittags hatten wir eine neue Zimmerkollegin bekommen - Hirntumor, inoperabel, Endstadium - sie kommt aus dem selben Ort wie ich, ich kenne sie gut, gleich alt wie ich, und sie konnte kaum mehr sprechen, schlecht gehen, war verwirrt, desorientiert, und alle dachte eigentlich an einen Schlaganfall.

Dann diese harte Hammerdiagnose.

Heut morgen wurde ihr so ein Ring in den Kopf geschraubt, und nur mehr eine Biopsie gemacht, um zu schauen ob eine Chemo oder Bestrahlung überhaupt noch was bringen würden und um dem Tumor eine genaue Histologie zu geben.
Ich bin dann schon nach Hause, deshalb weiß ich nicht welcher Tumor es nun letzendlich be ihr ist.

Aber man hatte den Kindern gestern schon gesagt, dass es nur mehr eine sehr kurze Zeit sein wird, und sie die intensiv nutzen sollen...

Mann, da wird man echt demütig....

Wir haben alle im Zimmer mitgeheult.

Euch allen ganz liebe Grüße!
lunetta
Mego13
29.11.2019 18:36:49Neu
Liebe Lunetta,

Juhuuuu, endlich Zuhause. Lass Dich pflegen und verwöhnen. Jetzt kannst Du Dich auch bestimmt besser erholen. Und Du hast die lange Autofahrt überstanden, trotz aller Widrigkeiten. Kannst Du heute vielleicht sogar etwas Leckeres essen.

LG

Mego13
Mego13
lunetta
29.11.2019 18:39:42Neu
Danke dir Mego!

Ja, unsere Gehirnhupe hier kann nicht rechnen - für sie sind 2 Stunden und 20 Minuten nur 1 Stunde;)
lunetta
der Meister
29.11.2019 18:40:06Neu
Schön,
dass Du wieder zu Hause bist ...


Gruß Klaus
der Meister
Mego13
29.11.2019 18:49:50Neu
Liebe Lunetta,

danke Dir, Du hast mir heute den Lacher des Tages verschafft: Gehirnhupe! Super. ;-)

LG
Mego13
lunetta
29.11.2019 21:26:27Neu
Mir ist grade vorhin was komisches passiert....

Zuerst hat die Lippe rechtsseitig gezuckt und ist innerhalb von Sekunden komplett taub geworden, aber nur die rechte Lippenseite.

Das hat ca. 30 Sekunden gedauert, ich habe sie massiert und mit den Zähnen leicht drauf herumgebissen, weil das taube Gfeühl so unangenehm war - wie bei einer Zahnarztbetäubung.

Und nach 1 Minute ca. wurde an der rechten Hand innerhalb weniger Minuten zuerst der Daumen kribbelig, dann taub, dann der Zeigefinger, dann der Mittelfinger, dann der Ringefinger, der aber nur mehr ganz leicht.

Habe es wirklich mit der Angst zu tun bekommen, da die Finger wirklich komplett taub geworden sind.

Habe wie verrückt massiert und bewegt, kalten Wasser drüber laufen lassen.

Das Ganze hat insegsamt ca. 5-7 Minuten gedauert und wurde dann wieder rückläufig - also von taub zu kribbelig, und dann war der Spuk vorbei.

War das nunr ein fokaler Epianfall...?

Hat mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt....
lunetta
Mego13
29.11.2019 21:40:55Neu
Liebe Lunetta,

das würde ich auf jeden Fall überprüfen lassen. Hast Du schon einen Neurologen, den Du regelmäßig konsultierst. Was das genau war, kann Dir keiner außer den Ärzten genau sagen. Und auch nur diese können ein EEG machen.
Leider beschreibst Du ein Phänomen wie ich es bei leichteren, fokalen Anfällen (Auren) auf der linken Gesichtsseite erlebe. Lass es bitte überprüfen.

Lass Dir einen Entspannungstee kochen und versuch zu schlafen.

Fühle Dich gedrückt.

Mego13
Mego13
KaSy
29.11.2019 23:12:43Neu
Liebe Lunetta,
schreibe Dir auf, an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit Du was genau und wie lange Du es gespürt hast.

Es kann ein fokaler Anfall sein.

Wenn Du nur an der Lippe oder nur an der Hand diese relativ kurzen Taubheitsgefühle gehabt hättest, würden andere Ursachen (psychisch, orthopädisch) infrage kommen.

Aber in dieser Kombination ist ein Anfall möglich.

Mach einen Termin beim Neurologen, der über ein EEG-Gerät verfügt.
Es ist allerdings möglich, dass auf den vielen EEG-Zick-Zack-Linien nicht erkennbar ist, dass es einen Anfall gab.
Deswegen wird während eines EEGs mitunter mit verschiedenen Varianten versucht, einen Anfall auszulösen (rasche Atmung für 1 min, Augen auf-zu, Lichtflackern).

Eigentlich zeichnet ein EEG einen akuten Anfall auf.

Ein erfahrener Neurologe kann mitunter aus den Kurven erkennen, wo die Stelle ist, von der der Anfall ausgeht bzw. ausging.

Das muss nicht unbedingt die Stelle sein, wo der Tumor ist/war bzw. wo die Narben sind. Diese Stellen sind zwar bei Hirntumorpatienten die eigentliche Ursache, aber über irgendwelche Nervenbahnen kann der Anfall auch entfernt davon entstehen.

Nimm das bitte Ernst, aber beunruhige Dich nicht zu sehr. Beobachte es.
Wenn es öfter vorkommt, dann lernst Du die ersten Anzeichen kennen, da fokale Anfälle meist einen gleichartigen Ablauf haben. Du könntest Dich dann beim Taubwerden der Lippe rasch darauf einstellen, dass Du gleich mit der rechten Hand für einige Minuten nichts mehr halten kannst.

Ich selbst hatte jahrelang eigenartige Erscheinungen, die ich zwar bemerkte (als würde ich bewusstlos werden, es kam aber nicht dazu), aber ich hatte keine Ahnung, was das war.
Ich lernte das kennen, bekam bald keine Angst mehr davor, merkte, dass ich in diesen Situationen sogar weiter sprechen und weiter Autofahren kann und kam damit gut klar. Irgendwann erzählte und beschrieb ich das und es hieß, es wären fokale Anfälle.
Therapiebedürftig waren sie nicht.
Nach einer viel späteren OP gab es zwei andere Arten von Anfällen, seitdem nehme ich die Medikamente (Levetiracetam) und vertrage sie auch gut.

Ich wünsche Dir alles Gute!
Du hast leider so viel durchmachen müssen, aber Du hast das geschafft, weil Du stark bist, stärker als Du je geglaubt hast!
KaSy
KaSy
Lissie38
30.11.2019 08:48:34Neu
Evtl Epileptischer Anfall. klingt zumindest danah.
Lissie38
lunetta
30.11.2019 10:03:37Neu
Hallo!

Ja, ich werde das jetzt mal beobachten - hatte vor 2 oder 3 Wochen schon mal in der Nacht NUR die taube kribbelnde Lippe, und gestern eben auch die Hand bzw. Finger.

Man denkt bei solchen Sachen natürlich auch immer an TIA also Mini Schlaganfall....

LG
lunetta
Mego13
30.11.2019 10:32:27Neu
Hallo Lunetta,

versuch so entspannt wie möglich zu bleiben und möglichst schnell einen EEG -Termin zu bekommen.

Wenn es Dich nicht zu wahnsinnig macht, kannst Du auch ein "Anfallstagebuch" führen:
Wo habe ich, was gespürt?
Wie lange hat die Erscheinung angedauert?
Was habe ich davor gemacht?
Wie habe ich geschlafen?
Wie ging es mir emotional?

Das sind wichtige Infos für den Neurologen.

Versuch trotzdem das Bild des Schlaganfalls aus dem Kopf zu bekommen, durch das behandelnde EpilepsieZentrum und die Neurologen sowie die eigene Erfahrung, weiß ich leider, dass fokale Anfälle nach Hirn-Ops auftreten können, auch wenn man vorher keine Neigung dazu hatte.

LG

Mego13
Mego13
der Meister
30.11.2019 12:16:33Neu
Hallo lunetta,
ich tippe auf einen fokalen Anfall.
Das solltest Du im Auge behalten und Deinen Neurologen drauf ansprechen.

Mir wurde mal in der Stadt schwindlig, es drehte sich alles, ich konnte mich kaum auf den Füßen halten und kribblige Finger hatte ich auch, habe mich dann beim Italiener zu einen Kaffee hingesetzt, nach 5 min war das wieder vorüber.
Bin dann nach Hause gefahren und habe mich hingelegt.
Das hatte ich seither nicht mehr.

Da Leben hält so manche Überraschung bereit.


Dir alles Gute ...



Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
30.11.2019 14:42:45Neu
Hallo!

Ist das immer so dass die gegenüberliegende Seite mit fokalen Sensibkitäten reagiert?

Ich wurde linke Kopfseite operiert und rechts war dann das Kribbeln und das taube Gefühl...

Ja, ich versuche ruhig zu bleiben, ist aber schwierig, das hat mir gestern sehr Angst gemacht.

Wenn ich wüßte dass es sicher nur fokale Anfälle sind, dann kann ich damit umgehen, wenn es nicht mehr wird.
Es war ja relativ schnell wieder vorbei.

Eine TIA kann aber dieselben Symptome machen und wären Vorboten eines Schlaganfalls.

Es kommt mir dzt. so vor, als ob jeden Tag was dazu kommt, dabei würde es mir schon reichen, was war:(

Aber wenn ihr sagt, dass ich diese meine Symptome genaus kennt, dann bin ich schon beruhigt, dann wird das bei mir eben auch ein fokaler Anfall gewesen sein.
War ein paar Minuten wie unter Lokalanästhesie der Mund und die Finger....
lunetta
Mego13
30.11.2019 15:17:04Neu
Liebe Lunetta,

hier kann Dir natürlich keiner versprechen, was es wirklich ist. Magst Du vielleicht in Deinem behandelnden Krankenhaus anrufen? Graz hat doch ein Epilepsiezentrum, das wird zwar Samstags nicht geöffnet haben. Aber die anderen Ärzte werden Dich dadurch ernst nehmen.

Die diagonale Beeinträchtigung ist leider neurologisch normal. Daher auch Überkreuzbewegungen und gegengleiche Bewegungen im Rehasport.

Ich kann Dir nur zur "Beruhigung" sagen, ich wurde rechts operiert und habe die Symptome links. (Immer ein wenig unterschiedlich, aber doch in einem bestimmten Bereich) Bei mir wurde die Erkrankung ja durch einen epileptischen Anfall entdeckt. Danach wurde ich auf Levetiracetam eingestellt und ich hatte die Auren/fokalen Anfällen zwischen Juli bis Ende September trotzdem fast jeden zweiten Tag und das ist nicht gerade eine Stärkung der Psyche.

Trotzdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, versuch ruhig zu bleiben und Nachschlaf zu bekommen.


Das Gefühl: "Reicht es nicht langsam an fiesen Herausforderungen", kenne ich seit Mai auch sehr gut. Fühle Dich gedrückt.

Mego13
Mego13
lunetta
30.11.2019 15:38:54Neu
Mego, wie äußern sich deine fokalen Anfälle?
LG
lunetta
Mego13
30.11.2019 15:53:38Neu
Bei mir wird zuerst die linke Oberlippe taub, danach der linke Oberkiefer, manchmal auch komplett die linke Wange. Ich versuche dann sofort mit Sprechtrainingsübungen dagegen zu steuern, sonst fange ich nämlich teils auch an zu lallen und kann nicht mehr sprechen.
Manchmal ist auch die Innenseite des linken Armes und besonders der kleine Finger betroffen.
Bei mir beschleunigt sich auch grundsätzlich die Atmung, daher versuche ich auch bewusst langsam auszuatmen.
Mego13
Lissie38
30.11.2019 16:09:42Neu
Wäre es Schlanganfall würde man das ja im MRT sehen.

Wie kommst du auf die blöde Idee nun auf einmal Schlaganfall zu haben?Das haben die Ärzte sicher ausgeschlossen.

Es sind jedoch eher fokale Anfälle, die nach einer Hirn OP sehr oft auftreten

Fokale Anfälle können jedoch auch immer in richtige Epilepsie übergehen.

Wenn ich wegen jedem kleinen Taubheitsgefühl gleich zum Arzt rennen würde, wäre ich ja nicht mehr zuhause ...;))) voll übertrieben sorry
Lissie38
Lissie38
30.11.2019 16:59:46Neu
Wenn du sicher gehen möchtest dass du keine Schlaganfallgefahr hast, dann lass doch deine Halsschlagader ultraschallen oder MRT von Halsschlagader machen.
Lissie38
Marsupilami
30.11.2019 17:17:52Neu
Mego, jetzt bin ich neugierig. Du musst ja nicht antworten.:

Zu welchem Zeitpunkt wurde dir dann die moderate ketogene Ernährung vorgeschlagen?
Und hast du je kontrolliert, ob du überhaupt in den Ketose-stoffwechsel kommst?


Gruß vom Marsupilami
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"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
Mego13
30.11.2019 17:44:42Neu
Die Empfehlung zur Verwendung von vielen Pflanzenölen + Proteinen + Gemüse kam sehr früh nach der Diagnose.
Die Idee der Ketogenen Ernährung kam dann nach meinem 3. schweren Grand Mal -Anfall auf. Ketosticks zur Messung habe ich nie verwendet. Ich habe auch keine Ahnung, ob man mit Obst überhaupt in einen Ketostoffwechsel kommen kann.

Momentan ist es wohl auch nicht möglich, um den Kaliumspiegel wegen des Dexaausschleichens anzuheben stehen ja Bananen, Apfelsaft und getrocknete Aprikosen auf dem Programm.

Ich bin immer selber erstaunt, dass ich so viele Ernährungstipps von klassischen Schulmedizinern bekomme. Ein Beispiel: Die eine Neurochirurgin, die einerseits voll hinter Bestrahlung und zahlreichen Chemotherapiezyklen steht, hat mit mir andererseits verschiedene Kräutertees durchdiskutiert, die meine Schlafqualität auf sanfte Art verbessern.
Mego13
Lissie38
30.11.2019 18:05:07Neu
Ketogene Ernährung ist voll der Müll- bringt null! man soll essen was einem schmeckt , das ist das gesündeste!

Obst zb mag ich absolut nicht, nur ab und an mal gemüse (selten)

Mit irgendwelchen Tees kannst vergessen den Schlaf zu beeinflussen.

@Mego - du scheinst ja ständig zu irgendwelchen Ärzten zu rennen...ganz toll, kannst echt stolz drauf sein..oh mann...


"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Lissie38
Marsupilami
30.11.2019 18:30:27Neu
da hast du recht, Mego. das geht dann gerade nicht.

dann kann das natürlich gerade auch keinen Einfluss auf die Epileptischen Anfälle haben, schade.

Ist bisher die einzige von der der Schulmedizin anerkannte Indikation dafür, oder weisst Du noch andere



Gruß vom Marsupilami
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"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
Mego13
30.11.2019 19:05:23Neu
Neben der Ketogenen Ernährung, ist wohl das "Neurofeedback" bzw. "Biofeedback" mittlerweile Thema, aber es gibt noch keine ausreichenden Studien dazu. Das meint, dass der Betroffene bewusst lernt, Einfluss auf die Gehirnwellen zu nehmen und so Anfälle verhüten,verkürzen oder die Ausweitung zum Grand Mal verhindern kann. Dabei kann der Betroffene zur Anfallsverhütung körperlich aktive Techniken wie bewusste Körperbewegung, mit auditiven Techniken wie Singen, Summen mit Techniken aus dem Bereich Meditation, Fantasiereisen etc. kombinieren.
In der Forschung soll sich wohl besonders die Uni TübIngen dafür interessieren.
Dass das Thema schulmedizinisch wahrgenommen wird, zeigt, dass das sogenannte "Moses-Programm" es zumindest behandelt und dem Thema auch ein Kapitel bzw. einen Seminaranteil widmet.
Mego13
KaSy
30.11.2019 20:14:42Neu
Liebe Lunetta,
Die rechte Hirnhälfte steuert die linke Körperhälfte.
Die linke Hirnhälfte steuert die rechte Körperhälfte.

Beste Grüße
KaSy
KaSy
Marsupilami
30.11.2019 20:30:27Neu
.
Marsupilami
Schnee123
01.12.2019 10:13:15Neu
Hallo, Ihr Alle. Ich wuensche Euch und mir heute einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Adventzeit. Denkt immer dran, wenn es Euch im Moment schlecht geht, auch diese schlimme Zeit hat irgendwann mal ein Ende und es geht bergauf. Verlasst Euch auf Eure Familie und Eure guten Freunde, sie werden Euch mit Sicherheit helfen und Euch tragen. Lasst Euch nicht von negativem herunter ziehen, sondern versucht auch Euch an Kleinigkeiten zu erfreuen.Diese werden sich summieren und irgend wann sieht man das Licht am Ende des Tunnels wieder, wenn es auch für manche von uns unmöglich erscheint.Ich schicke Euch Allen meine guten Gedanken. Fuehlt Euch ganz herzlich, aber auch vorsichtig bei den operierten, gedrückt. Gebt niemals auf ganz herzlich. Schnee123
Schnee123
Mirli
01.12.2019 10:40:42Neu
@KaSy
"Die rechte Hirnhälfte steuert die linke Körperhälfte.
Die linke Hirnhälfte steuert die rechte Körperhälfte."

Ich bin nicht sicher, ob man das so absolut auf mögliche Beeinträchtigungen/Beschwerden übernehmen kann.
Ich z.B. bin links im Kleinhirnbrückenwinkel operiert worden und meine gesamten Beschädigungen sind ebenfalls alle linksseitig (auch schon vor der OP).

Auch von mir liebe Wünsche zum 1. Advent
Gruß Mirli



„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Marsupilami
01.12.2019 10:51:23Neu
Liebe Mirli,

bei einem Tumor im Kleinhirn ist es nicht die Diagonale. Ist bei mir auch so.



Gruß vom Marsupilami
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„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
01.12.2019 12:00:37Neu
Hallo!

Mein Meningeom saß links parietal-frontal.

Eine taube Lippe hatte ich schon mal ca. 3 Wochen nach der ersten OP in der Nacht.

Das gestern hat mir aber richtig Angst gemacht, die Hand wurde nach der Kribbelphase komplett taub - hat aber nur wenige Minuten gedauert, danach hat es nur mehr gekribbelt, weil ich in meiner Panik so heftig massiert habe.

LG
lunetta
Lissie38
01.12.2019 12:24:32Neu
dann geh in die Klinik, wenn du immer Angst vor allem hast.

Nur die können genau sagen was es ist, nicht irgendeine Ferndiagnose in einem Forum
Lissie38
Mego13
01.12.2019 12:41:13Neu
Hallo lunetta,

wie geht es Dir heute? Konntest Du etwas schlafen und essen?

Die Frontallappen gehören zum Großhirn und das ist die Beeinflussung so wie @KaSy Dir geschrieben hat.

ABER: Was Deine Erscheinung wirklich war, kann Dir hier keiner so genau sagen.
Und es ist bestimmt auch nicht günstig, wenn das Gedankenkarussell losgeht und Du Dir vorstellst, es war dieses oder jenes. Das sag ich Dir als mitfühlende Grüblerin, die sich selber immer in gedanklicher Achtsamkeit üben muss. ;-)

Wenn Du das abklären möchtest, versuch wirklich einen EEG - Termin zu bekommen. Denn das kann auch schon kniffelig werden. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, bei uns haben viele neurologische Praxen Aufnahmestops. Und in den Epilepsiezentren sind längere Wartezeiten auch nicht ungewöhnlich. In den Epilepsiezentren ist allerdings das "Tolle", dass die EEGs häufig im Liegen gemacht werden und man aussagekräftigere EEGs bekommt.

Ich wünsche allen hier einen entspannten 1. Advent.

LG
Mego13
Mego13
Mirli
01.12.2019 13:19:40Neu
"Kribbeln in der Hand", so etwas ist mir auch mal passiert. Erst an den Fingerspitzen, dann wanderte das Kribbeln ringförmig über die ganze Hand, weiter zum Unterarm hinauf zum Oberarm. Als es dann in Höhe des Herzens angekommen war, überkam mich Panik. Dieser Attacke vorausgegangen war ein starkes Flimmerskotom.


„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Hopeness
01.12.2019 18:46:48Neu
Genau diese Art von fokalem Anfall führte bei mir zur Diagnose, da mein Meningeom direkt auf dem motorisch sensorischen Kortex sass. Genauer gesagt auf dem Gyrus Prezentralis. Bei Lunetta sass der Tumor links, bei mir rechts, daher seitenverkehrt.

Ich hatte die Anfälle vor der OP in immer kürzeren Abständen, nach der OP in den ersten Wochen ebenfalls mehrfach, trotz Antiepileptika. Betroffen war immer Fingerspitzen, Oberarm, Kinn und Mundwinkel, bei starken Anfällen auch bis zu den Auhenliedern hoch. Extrem starkes kribbeln, fast schon schmerzhaft und einfach unheimlich. Der Tumor sass wie gesagt genau auf der Zone, wo diese Körperteile gesteuert werden.

Vor der OP reagierte diese Zone auf den Druck des Tumors, danach auf die ischämischen Veränderungen und Narbenbildung.

Leider kann man nicht sagen, ob diese Epilepsie bei dir nur in wenigen Episoden abläuft und wieder verschwindet, oder ein Leben lang bleibt. Das sind die Auswirkungen des Tumors und der Irritation durch dessen aufliegen und Druck auf dieser sehr sensiblen Region.

Der Neurologe wird prophylaktisch Antiepileptika geben, mit diversen Nebenwirkungen. Ich kann Lamotrigin empfehlen, wirkt aufhellend aufs Gemüt und hat kaum Nebenwirkungen, wenn man nicht gerade den Hautausschlag bei der ersten Tablette bekommt.

Alles Gute weiterhin

Hope
Hopeness
Hopeness
01.12.2019 18:59:50Neu
Ich habe in meinem Profil ein Bild gespeichert, auf dem gut zu sehen ist, welche Körperteile auf dem Gyrus Pre gesteuert sind.

Falls es jemand interessiert...
Hopeness
lunetta
05.12.2019 21:34:17Neu
Hallo ihr Lieben!

Da ich es von meiner Erst-OP nicht kenne, möchte ich euch gerne was fragen:

Mir wurde ja wegen meiner Wundheilungsstörung mein Knochendeckel entfernt, und mit einem Universal Titanmesh in der Größe 12x12x 0,6 cm gedeckt (so steht es in meinem Implantatausweis).

Nun merke ich an einer Stelle neben der neuen Narbe, die natürlich viel größer geworden ist, durch das Ausschneiden der alten, infizierten Naht, einen ca. 1 cm großen harten Knubbel, der mir noch ziemlich weh tut.

Ob das eine Schraube ist, die drunter ist? Ist ganz hart, also keine Schwellung oder Hämatom, sondern wirklich als ob da drunter Metall ist.

Haut ist nur ganz dünn drüber.

Ich merke das erst seit ca. 2 Tagen, da der ganze Bereich nun ziemlich gut abgeschwollen ist, vorher habe ich im gesamten Bereich eine einzige Schwelllung gehabt und diesen einzelnen Knubbel nicht gespürt.

Nun ist das die einzige Stelle, die nun noch weh tut, vor allem kann ich da überhaupt nicht draufliegen...

Hat das von euch auch jemand, dass eine Schraubenstelle so raussteht und so eine Minibeule sicht- und fühlbar ist?

Von selber tut es nicht weh, nur wenn man mit der Hand drüberfühlt, bzw. drauf liegen geht auch gar nicht...

Wird das wieder besser, oder bleibt das jetzt so?

Wie geht es euch mit solchen Schraubenstellen (Ich glaube zumindest dass es eine Schraubenstelle ist, denn es ist eine Ecke, des Titannetzes, das angeblich an 3 Stellen verschraubt wurde)?

GLG
lunetta
KaSy
05.12.2019 23:09:47Neu
Liebe Lunetta,
ich kann dazu nichts sagen, höchstens, dass die in der Neurochirurgie verwendeten Schrauben sehr sehr klein sind, so dass ich vermute, dass man sie nicht direkt fühlen kann.
Geh bitte morgen zu Deinem Hausarzt oder besser zum Neurochirurgen, der das Titannetz eingesetzt hat.
Alles Gute
KaSy
KaSy
Mego13
06.12.2019 07:17:02Neu
Liebe Lunetta,

ich kann mich @Kasys Meinung nur anschließen, geh bitte zum Hausarzt. Auch wegen Deiner Erscheinung.
Bei mir wurden 3 Schrauben verwendet, die hätte ich aber so früh nie ertasten können, weil eine so dicke Kruste auf der Narbe war, die ich auch in Ruhe lassen sollte.
Auf der OP-Seite konnte ich erst nach zwei Wochen wieder gut liegen. Zug und Druck merke ich immer noch, das ist aber normal , weil bei solchen Ops Gesichtsnerven verletzt werden, die Monate bis Jahre brauchen, um sich zu regenerieren.

Ich drücke Dich

Mego13
Mego13
der Meister
06.12.2019 08:11:06Neu
Hallo lunetta,
bei mir ist der Knochendeckel mit 4 Titanschrauben und Klammern fixiert worden, aber direkt sehen kann man die Schrauben mit Klammern nicht, ich muss schon danach suchen und dann finde ich diese auch. Da sind aber nur kleine Beulen und nur ertastbar nicht sichtbar.

Hier kann ich auch nur empfehlen Deinen NC zu befragen.
Evtl. legt sich das Schmerzempfinden nach 1 2 Tagen von alleine.

Weiterhin gute Besserung und alles Gute ...

Achja,
habe vor 2 Tagen meinen volle EU Rentenbescheid rückwirkend zum 01.09.2018 befristet bis 08.2021 erhalten.
Ich habe ja heute schon über 40 Jahre Arbeitsleben hinter mir.
Es geht langsam voran ...


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Lissie38
06.12.2019 08:14:29Neu
Warum fragt man bei sowas das echt dringlich ist in einem Forum und geht nicht sofort zum Neurochirurgen?
Unverständlich
Lissie38
Mego13
06.12.2019 08:41:59Neu
Lieber Klaus,

es freut mich sehr, dass es bei Dir bergauf geht. Sehr, sehr schön.
Ich hoffe, Du kannst mit Deiner Familie richtig schön feiern.

LG
Mego13
Mego13
der Meister
06.12.2019 08:52:28Neu
Danke liebe Mego,
das werden wir sicher tun und ein Christkind soll ja auch noch kommen (unsere Tochter ist schwanger und die Geburt des Mädchens steht unmittelbar bevor).
Schöne Adventstage an alle ...



Gruß Klaus
der Meister
Mego13
06.12.2019 09:02:04Neu
Sehr gerne. Ich hatte gelesen, dass Du Opa wirst. Aber nun noch ein kleines Christkind, ich freue mich aus der Ferne mit. :-)))
Mego13
lunetta
06.12.2019 10:04:46Neu
Man fragt hier im Forum, weil man nicht bei jeder Unsicherheit, die man hat so weit fahren kann um in die Neurochirurgie zu kommen.
Mein NC hat nur 1 x die Woche P,rivatordination, für einen Termin wartet man einige Wochen.

Diese Minibeule von ca. 1 cm ist nicht direkt an der Naht sondern ca. 2-3 cm daneben, und fühlt sich an als ob ich mich dort gestoßen hätte.

Ich weiß ja nicht wo die Eckpunkte des Titannetzes sind deshalb dacht ich am ehesten dass dort eventuell ein Schräubchen drunterliegt.

Ansonsten wüßte ich auch nicht was das sein könnte.

Bei uns am Land ist es nicht so, dass man jeden Tag auf eine Neurochirurgie fahren kann um mal schnell was nachschauen zu lassen.
Dafür ist die Anfahrt zu lang.

Tut nur weh wenn ich ihn anfasse oder draufliege.

LG
lunetta
Mego13
06.12.2019 10:27:28Neu
Liebe Lunetta,

ich kann mir vorstellen, dass Du nicht jeden Tag zu Deinem NC fahren kannst. Aber ginge denn nicht der Hausarzt? Ich muss beispw. für die NC nicht weit fahren, aber mit "kleineren" Sachen muss ich immer zum Hausarzt oder in die neurologische Praxis. Auf einen Termin bei der NC warte ich 2 - 4 Wochen, was noch sehr kurz ist.
Ich kann Dir nur sagen, dass ich keine Beule hatte, sondern nur eine dicke Kruste. Ich habe nun bei der verheilten Narbe eine Ahnung, wo die Schrauben liegen. Aber auch erst jetzt.
Fühl Dich gedrückt.
LG
Mego13
Mego13
Stöpsel2
06.12.2019 12:27:28Neu
Liebe Lunetta,

mit deinem erhaltenen Titannetz als jetztigen "Kopfdeckel" habe ich keine eigenen Erfahrungen. Habe seit 2016 "nur " grosse Kunststoffdeckelung und "künstlichen Ersatz" im Orbitabereich (komme jetzt nicht auf die Fachbegriffe, da ich es sonst erst in den Unterlagen suchen muss) Durch die nachträglichen 2 notwendigen Hirnwasserkissen Op's innerhalb von 4Wochen und nochmals neuen "Kopfdeckels" sind bei mir die Verschlussplättchen und Schräubchen auch so zu sehen ( wenn das erneute kleinere Hirnwasserkissen Mal leer ist)

An meiner seitlichen "Kopfkraterlandschaft" kommen sie immer mehr als harte Beulchen - aber Kopfhaut weiter dicht:o) allerdings kann ich durch die Trigeminus Probleme seit Jahren nicht mehr auf dieser Körperseite schlafen. Bin eigentlich wirklich erfreut, dass du es jetzt innerhalb dieses Zeitraums geschafft hast darauf zu schlafen. Ich könnte mir da nur laienhaft vorstellen, da ja das Titan Netz beweglich ist ( wenn ich es richtig verstanden habe), das darin die Ursache deiner "Beule" liegen könnte und dadurch einen Druckschmerz auslöst.
Da du leider schlecht einen NC Termin bekommen kannst, ist es vielleicht möglich mit einem diensthabenen NC telefonisch oder per E-Mail zu erfragen, was es ist? Ansonsten musst du darauf achten, dass das Harte in der Beule nicht die Kopfhaut "durchstößt" - was ich bei allen nicht hoffe. Dann sollte man ja doch in die Rettungsstelle fahren.
Versuche eine andere Schlaf-Lagerung, auch wenn es ungewohnt ist.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du diesen Umstand schaffen wirst.

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
06.12.2019 13:09:00Neu
Ich bin dann doch gleich wieder zum Hausarzt gefahren, der dieses Beulchen auch nicht zuordnen konnte, da es nicht direkt an der Narbe, sondern etwa 2-3 cm daneben liegt.

Er hat mich dann weiter zum Radiologen geschickt, zu einem Kopfröntgen und Sonografie von dieser erhabenen Stelle.

Der Radiologe hat zum Röntgenbild nur gesagt, dass man eben das Loch in der Kalotte sieht, und bei der Sonografie sieht er auch nur so ein "Dippelchen", kleines Beulchen - er denkt, dass es am ehesten ein kleinen Hämatom ist.
Ob da eine Verbindungsstelle bzw. ein Schräubchen ist hat er angeblich mit dem Ultraschall nicht sehen können.

Auf meine Frage ob ich sofort in die NC damit müsse, meinte er nur nein, muß ich nicht. War eher einer der ruppigen, weniger gesprächigen Typen.

Ich hab dann noch gefatgt ob es auch ein Abszeß sein könnte, darauf meinte er, dass man das im Blut sehen müßte - wenn es bis nächste Woche nicht weg ist, soll der Hausarzt einmal Blut abnehmen.

Der Hausarzt verneinte das aber schon vorher, da es weder gerötet, noch äußerlich irgendwie entzündet ausgeschaut hat.

Ich schau halt jetzt wie es sich über das Wochenende entwickelt.

Ich frag mich nur wann bei mir mal Schluß ist mit irgendwelchen neuen unlustigen Sachen...

Irgendwie werde ich langsam aber sicher depressiv.

Schönes Wochenende wünsche ich euch allen.
lunetta
Marsupilami
06.12.2019 13:40:01Neu
wow, deine ländliche Gegend ist ärztlich gut versorgt.

das alles ohne Termine in nur 3 Stunden.


Gruß vom Marsupilami
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"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
06.12.2019 15:09:39Neu
Ja, beim Hausarzt konnte ich gleich reinkommen, der weiß ja, dass ich seit Wochen nur Probleme mit der Naht habe.
Und beim Radiologen hat er angerufen, dass ich sofort drankomme, damit er den Befund noch vor dem Wochenende hat.

Beide Ärzte sind nur 2 km voneinander entfernt.

Hat alles in allem nur etwas mehr als 1 Stunde gedauert.
lunetta
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