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Thema: Meningeom Zufallsbefund

Meningeom Zufallsbefund
lunetta
19.07.2019 16:39:03
Hallo!

Ich möchte mich kurz vorstellen:
Bin weiblich, 53 Jahre alt, und bei mir wurde ein Menigeom mit 1,4 cm als Zufallsbefund bei einem Schädel CT festgestellt.

Ich bin ins KH gekommen, weil ich in den letzten Monaten sehr viel an Gewicht verloren habe, unter einer permanenten Übelkeit und Brechreiz leide, keinen Appetit, Ekel vorm Essen.
Da mich das sehr mitgenommen hat, stieg auch mein Blutdruck so an, dass ich dafür Medikamente nehmen muß, die ich schlecht vertrage.

Und es hat sich in den letzten Monaten eine schlimme Angststörung entwickelt, ich hatte immer häufiger Panikattacken ging kaum mehr aus dem Haus, da ich ständig fürchte mich irgendwo übergeben zu müssen.

Insgesamt ging und geht es mir sehr schlecht, ohne speziellen Auslöser, es wurde im KH auch sonst nichts gefunden, außer hohem BD und eben diesem Menigeom.
Ich bin schon leicht deprssiv wegen der ständigen Übelkeit, ich kann ja kaum was essen, und nehme auch schon mal tageweise Tavor, um die Übelkeit erträglicher zu machen und die Angststörung ertragbar zu machen.
Normale Antiemetika wirken alle nicht!!!!

Die Diagnose bekam ich bei der Visite so, dass ich ein Menigeom hätte, das völlig ungefährlich wäre, ein reiner Zufallsbefund, sehr klein, und es würde reichen das 1x jährlich mit einer MRT Untersuchung zu kontrollieren.

Ich wurde dann noch im Zuge meines KH Aufenthalts einem Neurochirurgen vorgestellt, der meinte man kann operieren, muß aber nicht, zumindest nicht schnell, sondern dass ich mir Zeit lassen kann zu überlegen ob ich das möchte oder lieber nur Kontrollen und erst OP wenn es zu groß wird.

Es liegt im der linken oberen Schädelbereich, in Verlängerung des Ohrs, und ziemlich unter der Schädeldecke.
Lt. Neurochirurg leicht zugänglich.

Sollte es Probleme bereiten, könnte es zu epileptischen Anfällen und Sprachstörungen kommen.

Es ist teilweise verkalkt.

Die ständige Übelkeit käme angeblich NICHT von diesem Meningeom, aber lt.NC gibt es nichts was unmöglich ist.

Ich bin nun natürlich sehr verunsichert - da hat man nun ein Ding im Kopf, das da nicht hingehört, möchte das am liebsten sofort weghaben, aber möchte natürlich auch die Risiken der Op abwägen.

Ich habe riesige Angst vor OP`s da ich immer sehr stark unter Übelkeit und Erbrechen nach OP`s leide, obwohl ich das immer vorher gesagt habe und entsprechende Mittel bekam, mußte ich trotzdem tagelang schwer erbrechen und als Emetophobikerin ist das der Supergau.

Bin froh zu euch gestoßen zu sein, und würde mich über zahlreiche inputs freuen!

Bin noch ganz neu in dieser Thematik und vollkommen verwirrt, und weiß gar nicht wie ich mich nun orientieren soll....

Danke und GLG!
lunetta
fcorr
19.07.2019 18:34:16
Hallo Lunetta,

schön dich hier im Forum mit dabei zu haben! Das du Orientierungsschwierigkeiten am Anfang hast ist überhaupt kein Problem und völlig normal.

Meningeome sind meist gutartige Tumore, die von den Hirnhäuten ausgehen. Daher liegen sie meist gut erreichbar, wie in deinem Falle, direkt unter der Schädeldecke. Eine Verkalkung lässt darauf schließen, dass der Tumor langsam über einen größeren Zeitraum gewachsen ist.

Wenn die Übelkeit nicht von dem Meningeom kommt, was nunmal sehr schwierig zu sagen ist, so kann man den Tumor weiter beobachten und muss nicht operieren. Sobald es jedoch zu weiteren Symptomen kommen sollte, die dein Neurochirurg dir schon beschrieben hat, sollte man ggf.an eine Operation denken.

Ich kann mir vorstellen, das dies eine sehr schierige Entscheidung für dich ist, da du ja auch immense Probleme mit deiner Übelkeit hast. Lasse dich gut über alles von deinen behandelnden Ärzten aufklären, damit du die Risiken für dich abwägen kannst. Denn so blöd es auch ist, leztendlich musst du dich entscheiden. Eventuell sprichst du darüber mit deiner Famile etc. über dieses Thema.

Ich wünsche dir alles gute und freue mich von dir zu hören!

Felix
fcorr
der Meister
19.07.2019 19:53:09
Hallo lunetta,
schön, dass Du dieses Forum gefunden hast.
Natürlich zieht eine solche Diagnose erst einmal den Boden unter den Füssen weg. Ein Meningeom kann viele unterschiedliche Probleme auslösen, evtl. auch Übelkeit.
Wäge genau ab welche Möglichkeiten es gibt, da Dein Tumor noch relativ klein ist besteht evtl. die Möglichkeit auf eine Cyberknife Behandlung (eine Bestrahlung).
Hole Dir auf jedenfalls verschiedene Meinungen zu Deinem Befund ein.
Dir alles Gute.

Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.07.2019 20:09:11
Hallo ihr Lieben!

Darf ich euch bitte noch ein paar Fragen stellen?

Ich werde erst in ein paar Wochen operiert, zuerst soll ich noch ein MRT machen lassen, damit dann in der Neurochirurgie aufschlagen, danach wird OP terminisiert.

Nun zu meiner Frage:
Der Neurochirurg dem ich vorgestellt wurde, nachdem mei Meningeom bei einem Schädel CT entdeckt wurde, meinte, dass man nach der OP für mind. 24 Std. auf Intensivstation kommt.

Ich nehme einiges an Medikamenten ein, darunter Blustdruckmedikamente, aber auch ein Antidepressivum und eine Schlaftablette. Besonders letztere beide merke ich schon wenn ich sie mal vergesse - wenn ich das AD vergesse habe ich sofort nach ein paar Stunden Übelkeit und Brechreiz, ohne Schlaftablette kann ich nicht schlafen.

Auf Intensiv kommt man ja ohne seine eigenen Sachen, und die Medikamente, die man auf der Normalstation eingeteilt bekommt, was ja die sein sollten, die man zuhause auch nimmt, die kommen ja nicht mit auf Intensiv....

Was ist wenn ich so benommen bin nach der Op dass ich nicht sagen kann dass ich diese Medikamente bekommen muß?

Und ich bin stark kurzsichtig, ohne Brille sehe ich gar nichts und bin dementsprechend auch orientierungslos, erkenne ja nicht einmal Gesichter des Pflegepersonals - wie könnte ich meine Brille mit auf Intensiv bekommen?

Man wird ja mit dem Stationsbett bis zum OP gebracht und dann auf Intensiv in ein anderes Bett, oder?
Da kann ich meine Medikamente und die Brille nicht mal mit ins Bett nehmen, damit ich sie dann hätte....

Ich weiß, das klingt für euch vielleicht dumm, aber ich mache mir da voll einen Kopf drum....

Schlaftablette könnte ich mir vorstellen wird nicht notwendig sein, da man sicher schauen wird, dass ich schlafen kann, aber wegen meinem Antidepressivum mache ich mir Gedanken.

In der Früh und am Abend nehme ich noch BD Tabletten und in der Früh noch meine Schilddrüsentablette...

Schickt die Station diese Medikamente mit auf Intensiv?


Wie war das bei euch auf Intensiv - habt ihr auch Medikamente die ihr immer einnehmen müßt?

Danke euch und LG
lunetta
TumorP
21.07.2019 20:19:26
Hallo Lunetta,
das klärst Du am besten bei der Aufnahme mit dem Dr. Es dürfte normalerweise kein Problem sein DEINE Medikamente zu nehmen. Das haben wir auch so gemacht, z. B. wegen der "Epilepsie Medikamente". Da sind nicht immer dieselben verfügbar. ABER!!! ob die Schlaftablette usw. direkt vor und nach der OP genommen werden darf entscheidet der Narkosearzt.
Also bloß nicht "heimlich" nehmen.
Eben auch die Schwestern daran erinnern, das Du Deine eigenen Tabletten Nach Rücksprache mit dem Dr. nimmst. Erinnern ist wichtig und dann Deine Tabletten entsprechend für jeden Tag in das Nachtschränkchen. Wenn Du dies alles ansprichst wird der Dr. ggf. für entsprechenden ERSATZ sorgen.
Viele Grüße
TumorP
der Meister
21.07.2019 20:43:25
Hallo Lunetta,
ich kann Deine Ängste verstehen und bin der Meinung, kläre das mit dem Ärzten.
Da ich lange Zeit im Koma war, kann ich mich nur an schlechte und wirre Träume erinnern, obwohl ich kurz nach meiner ersten OP ansprechbar war (sagt meine Frau). Erst als ich wieder auf der normalen Station lag kam mein Sehvermögen allmählich wieder, bis dahin war es immer schwarz und ich wollte einen Kaffee (den ich nicht bekam).
Mein Tipp, verlass Dich auf die Ärzte.
Mir ist bewusst, dass die Zeit vor der OP am schlimmsten ist.
Dir alles Gute.

Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.07.2019 22:16:09
Hallo!

Danke!

Ich meinte aber, wie kämen "meine" Medis auf Intensiv mit?
Auf Normalstation kann man alles ins Nachtkästchen geben, aber wie kommen die Intensivpfleger zu meinen Medis?
Kann die ja schlecht auf die Station schicken....

Die Station ist im 5. Stock, die Intensivstation im 1. Stock...

Naja, wird sich alles klären lassen.

LG
lunetta
KaSy
21.07.2019 23:54:12
Hallo, lunetta,
bei der stationären Aufnahme fragt Dich auf der Station eine Schwester nach allem Möglichen, u.a. auch nach den Medikamenten und den Hilfsmitteln (Brille).
Genau diese Medikamente werden Dir vom Krankenhaus gestellt.
Da das evtl. nicht für jedes Medikament sofort möglich ist, nimm Deine eigenen Medikamente sicherheitshalber mit ins Krankenhaus. (Bei manchen kommt es auf die Pharmafirma an.)

Du wirst am Aufnahmetag ein Gespräch mit dem Anästhesisten und dem Operateur haben. Dafür bekommst Du Formulare zum Ausfüllen, wo Du auch die Medikamente (und die Uhrzeiten und die Dosis der Einnahme) aufführst - und die Brille. Bespricht mit diesen Ärzten alles, was die Medikamenteneinnahme betrifft!

Um ganz sicher zu gehen, bereite ein nicht zu kleines Behältnis vor, wo Dein Name groß draufsteht. Dort tust Du die Brille und die Medikamente (+Dosis und Uhrzeiten) hinein, die Du nehmen musst und darfst. Es ist möglich, dass Du länger auf der ITS bleibst, also lege mehr Medikamente als nötig hinein.
Frage den Anästhesisten, ob Du auch weitere persönliche Dinge mitnehmen kannst (Buch, Handy, Zahnbürste).
Und dränge ihn darauf, Informationen, die Dir sehr wichtig sind, besonders hervorzuheben, denn es ist möglich, dass der Arzt, der mit Dir das Vorgespräch führt, nicht derselbe ist, der bei der OP dabei ist.

(Ich hatte auf der ITS zweimal mit dringend erforderlichen Augentropfen Probleme ... Da nahm das ITS-Personal sogar Kontakt zur Station auf und die kümmerten sich.
Übrigens habe ich mir für den Schrankschlüssel ein Schlüsselband mitgenommen, allerdings wird während der OP dieser Schlüssel von den Schwester sicher aufbewahrt.)
KaSy
KaSy
lunetta
22.07.2019 10:39:41
Hallo KaSy!

Vielen Dank, das werde ich genau so machen!!!
Danke für den Tipp!

Konnte deshalb heute schon gar nicht schlafen!

GLG
lunetta
lunetta
22.07.2019 21:06:25
Hallo!

Ich hoffe ich falle euch nicht auf die Nerven mit meiner Fragerei, aber darf ich euch noch was fragen?

Ich hatte in meinem Leben schon mehrere Operationen, und obwohl ich beim Anästhesie Vorgespräch immer angegeben hatte, dass ich sehr schwer unter postoperativem Erbrechen und tagelanger Übelkeit leide, konnte das nie verhindert werden.

Wie schaut das nach der Meningeom OP aus, ist man da noch gefährdeter, da eventuell Hirnhäute allgemein gereizt, etc. ?

Ich stelle mir das furchtbar vor wenn ich vor Brechreiz geschüttelt werde und eine frische Kopf Op habe...

Man hat mir zwar immer Antiemetika gegeben, aber die waren bei mir vollkommen ohne Wirkung.

Bei der letzten Op hatte ich mir geschworen, dass ich in meinem Leben keine OP mehr machen lasse.... und jetzt MUSS ich....

Hatte sonst noch jemand in der Vorgeschichte solche Probleme, und dann bei der Kopf- OP wenig Probleme?

Sorry nochmal für die vielen Fragen! GLG
lunetta
der Meister
22.07.2019 22:15:20
man muss immer bedenken, dass jeder anders reagiert und das muss man respektieren.
der Meister
KaSy
23.07.2019 01:29:47
Liebe lunetta,
sprich den Anästhesisten wieder darauf an, vielleicht gibt es bessere Mittel.

Ansonsten ist es nach einer "frischen Kopf-OP" nicht anders als bei anderen OPs. Du stehst auch nach der Narkose noch unter Schmerzmitteln, die Dir (normalerweise) über einen Zentralen Venenkatheter (ZVK) direkt gegeben werden. Sie wirken gut und sehr schnell und Du kannst, wenn Du wach bist, darum bitten. Dadurch ist das "sich übergeben" nicht schlimmer, (also leider genauso schrecklich, wie Du es bereits kennst).

Informiere auch jeden vom Personal, der Dich betreut, über dieses Problem. Das ist eben so bei Dir. Sie sind dann vorbereitet und helfen Dir.

KaSy
KaSy
Mirli
23.07.2019 18:16:53
Hallo lunetta,
Den Kommentaren von "Meister" kann ich nur voll und ganz zustimmen!

Hast du dich über Bestrahlung informiert?
So schnell würde ich mich mit heutigem Wissen, ohne Not, nicht in eine OP stürzen. Für meine Begriffe zählst du zu den Risikopatienten, so dass ich die Aussagen der NC gut verstehen kann. Wenn ich lese: Tumor ist klein, teilweise verkalkt, Symtome haben eher andere Ursache, dabei deine Beschwerden gegenüberstelle.

Meiner (Laien)-Meinung nach ist die Idee zu warten und in einem Jahr noch ein MRT zum Vergleich zu machen ein guter Rat. Vllt. wächst es gar nicht, Stillstand, evtl. lange Zeit. Eine OP kann auch alles verschlimmbessern.

Möchte dich keinesfalls verunsichern, bin in deinem Alter, und habe beim mehrmaligen Lesen deiner Geschichte nur Eines herausgelesen: ANGST
Warum hast du dich in deiner momentanen Situation so schnell für eine OP entschieden? Sorry, vllt. habe ich auch missverstanden.

Auf der ITS gab es bei mir weder Brille noch Handy oder sonst irgendwas!
War heilfroh, dass ich nach langem Betteln etwas Wasser bekam - hatte riesigen Durst nach dem Aufwachen. Erst auf der IMC bekam ich manche Dinge wieder.

Auf Normalstation war noch mein privater Rollator verschwunden, obwohl mein Name so groß draufstand, dass ich ihn auch ohne Brille aus der Ferne hätte lesen können. Hier kann ich der Aussage von "KaSy" nicht zustimmen. Wenn man in einer Klinik liegt, sind Hilfsmittel/Heilmittel knapp und Papier ist geduldig (meine Erfahrung). Und mein Schrank hatte einen innenliegenden Container, der verschlossen und ebenso sicher, wie mein Rollator, verwahrt wurde. Man wisse ja nicht, ob ich wirklich wieder in dasselbe Zimmer kommen kann! Ich könnte einen Roman schreiben...

Mein Tip: Beauftrage eine Vertrauensperson, die dich postoperativ aufsuchen kann und dich notfalls unterstützen/regeln kann. In einer Klinik ist absolut alles möglich. Meine Erfahrung!

Alles Gute und immer beste Entscheidungen
wünscht dir Mirli


„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lena333
23.07.2019 19:50:48
Hallo lunetta,

bin vollkommen der gleichen Meinung wie Mirli, d.h. auch ich würde ein als Zufallsbefund detektiertes Meningeom, das NULL Beschwerden macht, und bei dem auch keine kritischen Strukturen (Sehnerv, Hörnerv etc) in der Nähe liegen, auf keinen Fall sofort behandeln lassen, weder operativ noch durch eine Bestrahlung.

Wenn dann sogar die NC`s raten, abzuwarten, kann ich eine so "übereilte" Entscheidung zu einer OP überhaupt nicht nachvollziehen.

Sehr viele Menschen haben Meningeome, die nie Beschwerden machen und viele Menschen wissen überhaupt nicht, dass sie Meningeome haben, da nie ein MRT gemacht wird.

Darüber hinaus hast Du ja genügend andere gesundheitliche Probleme/Beschwerden, ein kausaler Zusammenhang mit dem kleinen Meningeom liegt lt. Aussage Deiner Ärzte ja nicht vor.

Zudem wird eine neurochirurg. OP bei Deinen Begleiterkrankungen (Depressionen, Angststörung etc.) - vorsichtig ausgedrückt- sicherlich nicht zu deren Besserung beitragen.

Genau wie Mirli will ich Dich natürlich nicht verunsichern, aber ich würde Dir ebenfalls dringend raten: abzuwarten und -wenn Du magst und Dich das beruhigt- schon in 6 Monaten ein Kontroll- MRT machen, um zu sehen, ob und wie schnell das Meningeom überhaupt wächst. Und selbst wenn es wächst: solange es keine Beschwerden macht bzw. solange die Ärzte Dir nicht eindeutig zu einer Behandlung raten, würde ich auf keinen Fall eine Behandlung angehen.

Und: bevor ich mich zu einer solchen OP entscheiden würde, würde ich mir noch eine Zweitmeinung einholen.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, wünsche ich Dir alles Gute, vor allem in Bezug auf Deine anderen gesundheitlichen Beschwerden und auch hinsichtlich der Entscheidung w/ dem Meningeom.

Lena
Lena333
Sunny 457
25.07.2019 11:47:44
Hallo Lunetta,

ich schließe mich Lena und Mirli an! Wieso eine OP?

Eine Bestrahlung mit Cyberknife oder Gammaknife wäre doch in deinem Fall viel sinnvoller! Sprich dort mal vor und hole dir weitere Meinungen ein!

Bei mir hat sogar die Krankenkasse gegen eine OP gesprochen! Ich wurde am 30.04.2019 mit Cyberknife bestrahlt! Mein Mengionom war auch ein Zufallsbefund und es war/ist 2,4 x 2,8 x 1,6cm groß!

Wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße Sandra
Sunny 457
AlmostHeaven
26.07.2019 15:26:37
Hallo liebe Sandra, es gibt KK, die zahlen kein Cyber-oder Gammaknife. Meine zählt z.B. dazu. Es wird zwar gesagt, dass man ja die KK wechseln kann, aber mein Stil wäre es nicht, nur deshalb die KK zu wechseln, um diese als neues Mitglied gleich mit derartigen Kosten zu belasten.

Also ich will damit sagen, dass man sich erst erkundigen sollte, welches Strahlenverfahren die KK bezahlen. Die Strahlenkliniken. wissen da schon gut Bescheid.
AlmostHeaven
lunetta
29.07.2019 12:24:28
Hallo!

Habe heute meinen MRT Befund bekommen:
Hochfrontale Raumforderung mit 1,8 cm Axialausdehnung, saggital 1,8 cm und craniocaudal 1,8 cm, die breitbasig der Dura aufsitzt.
Dura hier verdickt, es zeigt sich eine geringe Raumforderung auf den angrenzenden Frontallappen.
Kein Marklagerödem.

Nun stelle ich mir natürlich ein paar Fragen.

Beim CT vor 14 Tagen wurde das Meningeom mit 1,4 cm diagnostiziert - kann es sein, dass die Größenbestimmung nur durch das CT anders ausgefallen ist, oder ist das Meningeom jetzt in 14 Tagen so gewachsen?

War das bei jemandem von euch auch so, dass CT und MRT unterschiedliche Größenbestimmungen gezeigt hatten?

Und was bedeutet Raumforderung zum angrenzenden Frontalllappen?

Welche Beschwerden bzw. Symptome macht diese Position meines Menigeoms?

Ich leide seit Monaten unter unerklärlichen Angst und Panikattacken - der Neurochirurg im KH, wo das Meningeom als Zufallsbefund gefunden wurde, meinte nur, dass das nicht damit zusammenhängen könnte....

Ich kenne mich noch zuwenig aus welche Symptome mit den jeweiligen Positionen im Gehirn zusammenhängen.... kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke und GLG!
lunetta
Prof. Mursch
29.07.2019 14:00:53
Abmessungen im CT und MRT divergieren wirklich manchmal etwas. 4mm sind da möglich. Ein Meningeom wächst nicht so schnell.

Weitere Erklärungen sind ohne die Bilder zu sehen, kaum möglich.

Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
lunetta
29.07.2019 14:08:45
Herr Prof. Mursch,

Ich danke Ihnen, das beruhigt schon mal dass es Divergenzen geben kann.

Kann man hier im Forum Bilder einstellen? Ich habe nur eine CD bekommen...

GLG
lunetta
lunetta
31.07.2019 11:29:25
Hallo!

Habe nun seit 3 Tage schreckliche Kopfschmerzen, zwar nicht genau dort wo der Tumor sitzt, sondern generell einen furchtbaren Druck im Kopf und auch der Nacken tut so weh.

Mein NC meinte, dass mein Tumor keine Kopfschmerzen machen würde, aber ich kriege meine Kopfschmerzen dzt, auch nicht mit Schmerzmittel weg:(

Ibuprufen hilft mir sonst immer gut, aber seit 3 Tagen krieg ich diese Schmerzen nicht weg...

Das schürt die Angst wieder noch mehr und ich komme aus dieser Spirale gar nicht mehr raus...

Morgen ist am späten Nachmittag mein Termin beim Neurochirurgen, ich hoffe ich kann da hin, denn seit gestern liege ich nur im Bett, weil mir jede Bewegung so weh im Kopf tut - nicht auszuhalten...

Die Angst ist halt auch ein sehr schlechter Berater in solchen Krisensituationen.... mein Hausarzt hat mir Tavor verschrieben, die soll ich jetzt mal eine zeitlang nehmen, damit ich mal etwas runter und zur Ruhe komme....
Nehme die jetzt in Winzbröselmenge, merke davon aber keine Beruhigung - hab aber Angst vor schneller Abhängigkeit....

Hat von euch auch jemand nach der Diagnose und vor der OP Hilfe durch Benzos erhalten?

GLG
lunetta
Lena333
31.07.2019 14:28:50
@lunetta

Von Benzodiazepinen würde ich sowohl vor, als auch nach einer OP und überhaupt GENERELL dringend abraten, da Suchtpotential.
Tavor übrigens natürlich auch! Also: auf keinen Fall länger nehmen, da Gewöhnungs- und Suchtgefahr.

Alles, was Du hier beschreibst, bestätigt meinen o.a. Tipp, Dich NICHT sofort operieren zu lassen, aber Du scheinst ja "wild entschlossen".....


Lena
Lena333
Lena333
31.07.2019 14:45:37
@lunetta,

Wenn Du seit Monaten unter "unerklärlichen Angst- und Panikstörungen" leidest und der NC KEINEN Zshang mit dem Meningeom sieht, warum WILLST Du dann diese OP?

Welchen "Vorteil" hast Du davon?
Welchen "nicht existierenden" Beschwerden sollen durch die OP besser werden?
Welchen "Nutzen" siehst Du in der OP?

Vielleicht stellst Du DIR oder Deinen Ärzten mal diese Fragen.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 15:30:36
Hallo!

Ich bin nicht wild entschlossen, und wenn der NC morgen sagt, dass zuwarten der bessere Weg ist, dann mache ich das natürlich.

Aber er hatte beim Erstgespräch schon gemeint, dass es besser wäre, ein Meningeom zu operieren, wenn es noch kleiner wäre, und nicht erst wenn schon Raumforderungen sind.

Ich stelle mich einfach darauf ein, dass es auf eine OP hinauslaufen wird.

Und ich habe mich in der Zeit seit meiner Diagnose sehr mit dem Thema beschäftigt, und es gibt einen Zusammenhang mit Meningeomen und Angst und Panik, bzw. Wesensveränderungen, gerade in dem Bereich wo meines liegt, also mit Raumforderung Richtung Frontallappen.

Und ich habe außer den Kopfschmerzen einige Symptome, die damit zusammenhängen können, aber nicht müssen - häufige lange Kopfschmerzperioden, ich bin durch diese Angstzustände depressiv geworden, usw.

Und es ist bekannt dass Menigeome durchaus diese Symptome machen können, auch Angst und Depressionen.

Der zweite Grund warum ich eher für eine OP bin, warum sollte man warten bis das Ding weiter wächst und dann Ausfälle oder Anfälle macht, und eine OP je größer dass es ist, auch schwieriger wird?

Ich als ängstlicher Mensch komme nicht gut damit zurecht, zu wissen, dass ich so ein Ding in meinem Kopf habe, und nicht zu wissen, wie es sich weiter entwickelt.

Finde es nicht nett mir hier zu unterstellen, dass ich wegen nichts unbedingt eine OP will.
Ich werde mich selbstverständlich an den Rat des NC halten - habe hier nur meine Gedanken aufgeschrieben.

Wenn das hier nicht erwünscht ist, dann unterlasse ich das natürlich!

Jeder geht anders mit so einer Diagnose um, aber man sollte niemanden verurteilen, der damit noch mehr Angst hat, als ohnehin schon - und wie gesagt, ich hatte das vorher nie, das kam wie aus dem Nichts vor ein paar Monaten.

LG
lunetta
Lena333
31.07.2019 18:09:18
@lunetta,

Du hattest in Deinen vorherigen Beiträgen geschrieben, dass

1) kein Zshang zw. Deinen diversen Beschwerden und Deinem Meningeom bestünde und
2) sogar der NC Dir zum Zuwarten geraten hätte
und
3) Du unter Angst und Panikstörungen leiden würdest, die NICHTS mit dem Meningeom zu tun hätten.

Unter DIESEN Voraussetzungen habe ich Dir nur GERATEN, nicht so schnell eine OP anzugehen, sondern abzuwarten bzw. eine Zweitmeinung einzuholen.

Wenn Du hier im Forum um Rat bittest, dann habe ich Dir einen solchen gegeben. Dies ist ein RATSCHLAG, keine "Verurteilung", das habe ich mit keinem Wort geschrieben.

Im übrigen ist jeder Rat natürlich subjektiv, so auch meiner.

MEHR schreibe ich zu diesem Thema jetzt nicht mehr.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 18:19:22
Hallo!

Danke für deinen Rat - ich bin für alles dankbar!

Der NC meinte dass die Übelekeit wahrscheinlich nicht vom Meningeom kommt, aber dass nichts unmöglich ist.

Natürlich überlege ich da ob es sich dann nach Entfernung bessern könnte, denn das was ich dzt. habe ist keine Lebensqualität - ich kann ja seit Monaten nichts essen und habe mehr als 30 kg abgenommen, ich bin nur mehr ein Schatten meiner selbst.
Und ganz klar dass das Angst macht - ich weiß halt nicht was wovon kommt - kommt diese Angst vom Meningeom (es ist sehr wohl möglich dass Meningeome psychische Veränderungen machen) und woher kommt die Übelkeit - organisch ist bei mir alles in Ordnung, außer meinem jetzigen Untergewicht.

Wir wollen hier doch nicht streiten, sondern uns austauschen - alles wieder gut, ok?

Du meinst es nur gut, und ich bin halt so verzweifelt, dass ich alles in Erwägung ziehe.

Danke dir aber für deine Ratschläge!

Morgen nach dem NC Termin weiß ich mehr, und werde dann berichten.

GLG
lunetta
Lena333
31.07.2019 18:30:26
@lunetta,

Deine Verzweiflung spüre ich schon seit Deinem ersten Beitrag und kann diese bis zu einem bestimmten Grad auch verstehen, denn die Beschwerden, die Du hast, sind ja wirklich schlimm und das habe ich auch nie bezweifelt.

Zweifel habe ich nur an dem Zshang zw. Deinen Beschwerden und dem Meningeom, da Du dies anfänglich so geschrieben hast.
Ich habe leider die Bedenken, dass eine OP bei solchen Angst- und Panikstörungen diese nicht noch schlimmer macht.

Dass das Meningeom die Ursache für die psychischen und organischen Beschwerden ist, glaube ich nicht, aber ich bin kein Arzt.

Frage das doch den NC morgen, das wäre ja sehr wichtig für Dich, zu wissen.

Alles Gute , egal, wie Du Dich entscheidest.

Lena
Lena333
lunetta
31.07.2019 18:54:37
Das werde ich machen!

LG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:09:11
Ich hatte auch die letzten 3 Tage ganz stark Kopfschmerzen - nicht mit Ibu weg zu bekommen, nach der Arbeit am schlimmsten.. kriege die sonst auch mit Ibu weg.. Ich hab ganz selten Kopfschmerzen. Mit meinem Tumor hängt es nicht zusammen.

Seit heute ist es aber wieder weg.

Das ist das Wetter, ganze viele haben das momentan.

Ein Menigeom ist immer eine Raumforderung und es ist Quatsch es zu operieren wenn es klein ist. Unnötige Gefahr der du dich durch solch eine OP ohne Grund aussetzt. Sorry - meine ehrliche Meinung.
Lissie38
lunetta
31.07.2019 19:15:10
Na, dann hoffe ich dass es morgen besser ist - ist scheußlich weil es wirklich nicht weggeht:(

Bei uns gewittert es grade ganz stark - vielleicht hängt es wirklich mit dem Wetter zusammen, dann wird es wohl irgendwann mal aufhören.

Habe das Gefühl mein Kopf ist in einer Metallkralle:(

Ich werde morgen alles ganz genau und gut mit dem NC besprechen, und werde euch dann hier erzählen.

GLG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:18:22
Warte ab.. ich hab gestern 4 Ibu und eine Paracetamol genommen..heute war es weg.

Ich kenne sowas nicht, habe wirklich nur in der Pillenpause ab und an kopfschmerzen sonst eher nicht..aber die Tage lag es am Wetter...meine Arbeitskollegen jammern fast alle über Kopfschmerzen- und die sind gesund
Lissie38
lunetta
31.07.2019 19:39:21
Danke dir, dann wird es bei mir auch so sein.

Schönen Abend noch und LG
lunetta
Lissie38
31.07.2019 19:45:36
Ich drücke dir die Daumen!
Lissie38
lunetta
01.08.2019 19:55:06
Hallo!

Hatte heute um 17.30 meinen Termin beim Neurochirurgen.

Mein Meningeom ist lt. MRT Bildern sehr gut durchbutet, und er meint deshalb wird es auch weiterwachsen.

Er empfiehlt es zu operieren, denn jetzt ist es noch sehr einfach zu operieren.

Es wird seiner Meinung nach gut wachsen, da ich dzt. in der Menopause bin, und es eben so gut durchblutet ist - es hat gut Kontrastmittel aufgenomen, das würde ein verkalktes nicht machen.

Er hält wenig davon zuzuwarten, denn es wird dann nicht einfacher es zu entfernen.

Termin wird erst im Oktober sein, da es vorher schon keine freien OP Termine mehr gibt.

LG
lunetta
Lena333
01.08.2019 20:20:01
@lunetta,

hat der NC gesagt, ob Deine psychischen und/oder organischen Beschwerden ursächlich für das Meningeom sind?

Lena
Lena333
Lena333
01.08.2019 20:24:52
@lunetta,

hat der NC Dich nach der Einnahme von Hormonpräparaten (HET ) gefragt bzw. Dich auf deren Risiken hingewiesen?

Lena
Lena333
lunetta
01.08.2019 20:27:42
Er meinte, nachdem er die MRT Bilder gesehen hat, dass die Symptome davon kommen könnten, aber nicht müssen. Er meinte alles was die Gehrinhäute reizt, kann das auslösen.

Seltenes Symptom aber möglich.

Er hat nicht nach Hormonen gefragt, aber ich nehme eh keine

LG
lunetta
Lena333
01.08.2019 20:31:37
@lunetta,

OK: Wenn Du Dich entschieden hast, dann mach die OP.

Leider ist meine Meinung unverändert, d.h. ich würde die OP auf keinen Fall so schnell angehen würde auf jeden Fall abwarten, mindestens aber eine Zweitmeinung einholen.

ABER: ich will Dich nicht weiter verunsichern. Deshalb schreib ich besser nichts mehr dazu.

Alles Gute für die OP.

Lena
Lena333
Lissie38
02.08.2019 11:31:37
Ok ist viel besser dann du machst die OP als mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf zu leben. Da hat man dann ja auch immer Angst.

Was raus ist ist raus.

Und hol blos keine vielen Meinungen ein, danach bist du noch vewirrter und weißt gar nicht was du machen sollst, weil jeder Arzt ne andere Meinung hat.
Lissie38
lunetta
02.08.2019 17:50:39
Hallo!

Ich vertraue "meinem" Neurochirurgen.

Er hat mir das sehr genau erklärt, dass Meningeome, die Verkalkungstendenzen zeigen, eher kaum mehr wachsen und nur beobachtet werden können.

Lt. CT Befund war mein Meningeom auch teilweise verkalkt, was sich bei den MRT Bildern als vollkommen falsch herausgestellt hat, im Gegenteil, es ist sehr gut durchblutet, und er meinte, dass es ganz sicher weiterwachsen wird, da die Versorgung mit Blut so gut wäre, und dass die Entscheidung zu einer Op dann halt in einem halben Jahr oder Jahr gefällt werden sollte, und man es so aber schon hinter sich hätte.

Jetzt wäre die OP noch relativ unkompliziert, und warum sollte ich darauf warten dass es wächst und dann doch erst operiert werden muß, dann aber schon größer wäre und ich müßte jetzt aber noch damit herumlaufen, immer mit dem Gefühl im Kopf, da ist was was da nicht hingehört.

LG.
lunetta
Lissie38
02.08.2019 18:21:50
Ja mit dem Gefühl im Kopf dass da was ist dass da nicht hingehört..das muss ich ein Leben lang..das ist aber nicht schlimm und man vergisst es... Mein Tumor wird ein Leben lang bleiben da ich keine OP wollte sondern nur Bestrahlung - aber das ist völlig ok

Viele Menschen haben Meningeome und merken sie nicht bis zum Tod.

Aber wenn du die OP möchtest finde ich das völlig ok, mach das so.
Lissie38
lunetta
02.08.2019 18:54:48
Hallo!

Möchten ist vielleicht das falsche Wort, ich hätte natürlich auch lieber keine OP, aber ein Ding, das nicht berechenbar ist, das möchte ich auch nicht.

Freue mich für dich, dass dein Tumor zumindest durch die Bestrahlung Ruhe gibt!

GLG
lunetta
Lissie38
03.08.2019 09:24:36
Ich wünsche dir alles Gute für die OP.
Lissie38
lunetta
03.08.2019 09:34:30
Danke vielmals!

LG
lunetta
lunetta
04.08.2019 20:41:19
Hallo!

Mich beschäftigt noch eine Frage:
Mein NC hat gesagt, dass für die OP ein Zentralvenenkatheter gelegt werden muß.
Wir der dann schon in Narkose gelegt, oder muß ich das noch im Wachzustand erleben?

Danke und GLG
lunetta
Rehsis
04.08.2019 20:43:33
Hi lunetta,
Der wird in Narkose gelegt.
LG Iris
Rehsis
lunetta
04.08.2019 21:03:41
Ich danke dir!!! GLG
lunetta
Lissie38
05.08.2019 09:34:18
Weshalb ein ZVK? Ist mir unverständlich. Wird doch gar nicht benötigt für eine OP. Ein ZVK birgt halt auch wieder grosse Risiken, klar alles kann nix muss...trotzdem..
Lissie38
lunetta
05.08.2019 09:49:23
Hallo!

Mein NC hat mir gesagt, dass bei JEDER OP an der Neurochirurgie ein ZVK gelegt wird.

Er erklärte es mir dass im Falle von Blutungen oder anderer Komplikationen ein ZVK notwendig wäre.

LG
lunetta
Efeu
05.08.2019 11:58:06
Liebe lunetta,

lass dich nicht verunsichern. Die Ärzte wissen, was sie tun.
Falls es dir hilft: Klar hatte ich auch einen. Wurde gelegt, als ich schon geträumt habe.

Kopf hoch, du schaffst das, und nachher bist du froh, es hinter dir zu haben.

Liebe Grüsse,
Efeu
Efeu
lunetta
05.08.2019 12:40:13
Liebe Lissie38,

Ich verstehe nicht warum du bei mir immer wieder etwas schreibst, obwohl du selbst gar keine OP Erfahrung hast, sondern bestrahlt wurdest.

Wie kannst du schreiben, dass kein ZVK benötigt wird, obwohl das bei Gehirnoperationen lege artis ist?
Mein NC wird mir das ja nicht zum Spaß gesagt haben, dass JEDER bei der OP einen gelegt bekommt.

Ich selbst, wenn ich mich bei etwas nicht auskenne, frage nach oder gebe gar keinen Kommentar ab, du verunsicherst mich aber immer wieder mit deinen posts....und ich finde sie teilweise nicht sehr empathisch...

Bitte nicht böse sein, aber ich versteh nicht ganz warum du bei anderen solche Sachen postest und anscheinend gar nicht weißt, wie es bei solchen OP`s so läuft.

LG
lunetta
KaSy
05.08.2019 12:41:47
Durch den ZVK werden auch Schmerzmittel gegeben, die durch die direkte Verbindung in Herznähe sehr schnell durch den Kreislauf gepumpt werden und so sehr schnell wirken. Das ist absolut notwendig.

(Übrigens ist es sehr gut, dass jetzt viel Unangenehmes getan wird, wenn man bereits in der Narkose ist. Ich habe 1995 noch bei vollem Bewusstsein erlebt, wie der ZVK gelegt wurde, das war schmerzhaft. Auch das Legen des Blasenkatheters sowie das Rasieren der Haare fanden damals im Vorfeld statt. Das ist viel patientenfreundlicher geworden.)
KaSy
KaSy
Lissie38
05.08.2019 13:32:35
ich wurde schon so oft operiert im Leben und hatte -zum Glück- nie einen ZVK.

Einmal wollten sie einen legen aber das habe ich abgelehnt, dies ist sehr riskant. Es ging dann komischwerweise sehr gut ohne ZVK.

Und ich weiß sehr wohl wie es bei OPs läuft. Habe genügend OPs hinter mir.

Lies doch mal die Risiken bei einem ZVK - google dies mal.
Lissie38
Rehsis
05.08.2019 15:14:17
Liebe lunetta,
Mach dir keine Sorgen. Es geht ja um den Nutzen des ZVK und der überwiegt die Risiken. Ein peripherer Venenzugang kann nicht so viele Medikamente und Infusionen gleichzeitig aufnehmen, wie du brauchst. Es wird ja nicht nur Flüssigkeit gegeben, sondern auch Schmerzmittel, Antibiotika, Cortison, usw. Alles was gebraucht wird gleichzeitig über mehrere Adapter. Ein ZVK ist bei sachgemäßer Anwendung (und das ist auf der Intensivstation der Fall) das geeignetste Mittel für die optimale Versorgung und absolut sicher. Auch die anschließende Mobilisation geht damit besser.
Rehsis
lunetta
05.08.2019 16:56:15
Liessie,
ich habe nicht angezweifelt, dass du schon oft operiert wurdest, sondern dass du keine Kopf-OP hattest, und bei diesen wird IMMER ein ZVK gelegt.

Meine Anfrage ging ja auch nur darum ob er vor oder nach Narkoseeinleitung gelegt wird.

Und dass er bei dieser Art von OP Vorteile bringt, steht denke ich ohne Zweifel, allein schon zu unserer Sicherheit.

Und ich werde die Risiken nicht googeln, es ändert ja nichts daran dass ich ihn bekommen werde, das werde ich auch nicht ablehnen.

Ich hatte auch schon viele OP`s und bei keiner war ein ZVK notwendig, nun ist es eben so, und ich vertraue da dem OP-Team.

Allen anderen,
danke dass ihr mir immer so geduldig und nett antwortet!

GLG
lunetta
Xelya
05.08.2019 17:00:04
Hallo Lunetta,

das OP-Thema scheint ja geklärt, daher schreibe ich dazu nichts, ausser:

Letztlich geht es darum, das zu tun, womit DU am Besten leben kannst. Mein Mantra in solchen Fällen ist immer "Niemand muss meinen Weg verstehen, niemand kann für mich meinen Weg gehen".

Der ZVK ist bei neurochirurgischen Kopf-OPs üblich, das wurde mir vor meiner OP ebenfalls mitgeteilt und ich habe davon gar nichts mitbekommen :-)

Alles Gute für Dich!
Xelya
Xelya
lunetta
28.08.2019 12:08:50
Hallo!

Ich hoffe ich darf hier auch posten, auch wenn es aktuell moch nichts von der OP bzw. post Op zu berichten gibt.

Habe seit Tagen, an der Stelle wo der Tumor sitzt entsetzliche Kopfschmerzen, und das Gefühl es sprengt meine Schädeldecke weg.

Zusätzlich leichte Sehstörungen, Schwindel und Kribbeln im rechten Arm, und ich habe Wortfindungsstörungen - ich merke das in den letzten Tagen verstärkt, dass ich mitten im Reden gewisse Wörter nicht sagen kann, sie fehlen mir immer, und ich muß mich dann immer neu voll konzentrieren, damit ich zu Ende sprechen kann, was ich grade sagen wollte.

Ich bilde mir diese Symptome nicht ein und sie sind auch nicht meiner Angststörung geschuldet, es fällt auch meinem Mann schon auf.

Meinen NC kann ich bis Ende August nicht erreichen (ich bin als Privatpatientin immer in seiner Ordination gewesen), da er auf Urlaub ist.

Da Meningeome ja keine akuten Dinger sind, muß ich mir da bis Mitte Oktober wohl keine Sorgen machen, am 14.10. ist ja schon meine OP.

Ich versuche meinen NC im September noch zu erreichen, um ihn zumindest zu fragen, warum sich seit der letzten Woche so komische Symptome bilden...

Kopfschmerzen sind unangenehm, aber die anderen Sachen machen mir mehr Sorgen...

Ich kann ja nicht immer alles auf`s Wetter schieben, das ist bei uns seit Tagen gleichmäßg schön und stabil.

Ich laß euch ganz liebe Grüße da, und danke, dass man hier auch mal sein Herz ausschütten darf!

Wünsche euch einen schönen Tag!
lunetta
AlmostHeaven
28.08.2019 13:15:50
Hallo liebe lunetta!

Das Forum ist doch für alle da und natürlich darfst du auch hier in diesem Thread schreiben :-)

Was für ein Meningiom hat man bei dir festgestellt und wie groß ist es? Hattest du bereits Beschwerden, als das Untersuchungsverfahren (MRT) bei dir durchgeführt wurde?

Wenn du aktuell Beschwerden hast, würde ich zur eigenen Sicherheit die zentrale Notaufnahme aufsuchen und mich jetzt nicht auf den OP-Termin am 14.10.2019 verlassen.

Ich drück dir die Daumen, dass alles gut wird.

LG AlmostHeaven
AlmostHeaven
lunetta
28.08.2019 15:03:00
Hallo almostheaven!

Ich habe in meinem Eingangspost eh alles beschrieben.

Es ist ein Konvexitätsmeningeom, beim CT wurde es mit 1,4 cm vermessen, beim MRT war es dann 1,8 cm im Durchmesser, und kugelrund.

Meine Beschwerden waren seit einem halben Jahr starke Übelkeit und Brechreiz und starker Gewichtsverlust von über 30 kg.

Kopfschmerzen hatte ich auch schon immer, aber nicht so häufig und stark wie in der letzten Zeit.

Das mit der zentralen Notaufnahme ist so eine Sache hier bei uns - wir wohnen in Österreich auf dem Land, und die Neurochirurgie ist sehr weit weg von uns.
Aber das würde ich machen, wenn ich es nicht mehr aushalten würde.

Es ist halt auch so, dass man ab dem Moment wo man es weiß, sich viel mehr beobachtet und auf Symptome achtet.

Das Kribbeln im Arm kommt auch nur so schubweise....

Sobald mein NC vom Urlaub zurück ist, versuche ich nochmal vorher einen Termin bei ihm zu bekommen - wenn er es nicht kritisch sieht, dann bin ich bis Mitte Oktober beruhigt, und wenn er Handlungsbedarf sieht, dann wird er schon einen schnelleren Termin organisieren.

Er meinte nur, dass mein Tumor zwar nicht in der Nähe des Brechzentrums liegt, aber JEDER Tumor kann Hirndruck verursachen, und es gäbe Menschen, die bei hohem Hirndruck wenig Symptome haben, und dann gäbe es auch welche, die bei geringsten Reizungen der Meningen schon Druckzeichen entwickeln und die ganze Symptompalette haben.

LG
lunetta
der Meister
28.08.2019 16:13:30
Hallo lunetta,
das klingt nach einem guten Plan, so würde ich auch vorgehen.
Wir drücken Dir die Daumen und alles wird gut.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mirli
28.08.2019 16:23:44
Liebe lunetta,
auch meine Daumen sind gedrückt!
Ich wünsche dir immer kluge Entscheidungen, bestes Gelingen und natürlich viel Glück!
Man braucht auf allen Wegen bei aller Rationalität immer auch Glück.
Gruß Mirli


„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
KaSy
28.08.2019 18:07:54
Liebe lunetta,
wenn Deine Kopfschmerzen deutlich stärker geworden sind, der Schwindel, die Sehstörungen, Taubheitsgefühle (Kribbeln) und die Wortfindungsstörungen neu hinzugekommen sind und für mehrere Tage bestehen bleiben, dann solltest Du Deinen Hausarzt konsultieren. Er müsste die Ernsthaftigkeit der Symptome im Zusammenhang mit dem Meningeom einschätzen können.

Es gibt ja auch vor der (erst im Oktober stattfindenden) Operation die Möglichkeit, medikamentös zu agieren.

In der Gesamtheit der von Dir genannten Symptome könnten das eventuell Hirndruckzeichen sein, wogegen es Medikamente gibt.
(Da es in Deutschland derzeit sehr heiß ist, hätte ich ansonsten auch dem Wetter "die Schuld" gegeben, aber das sowie die "Angst" als Ursache hast Du ja ausgeschlossen.)

Hoffentlich geht es von allein weg und Du kannst ruhig bleiben. Ansonsten scheue nicht den Weg zum Arzt.
Liebe Grüße
KaSy
KaSy
Hopeness
28.08.2019 22:54:44
Wie KASY es schon beschrieben hat, darf man mit solchen Symptomen gerne mal den Arzt besuchen, da ein Tumor (auch Meningeome) sich negativ auf den Liquorfluss auswirken kann.

Nicht nur, dass es zu Abflussstörungen durch Verlegung kommen kann, sondern der Tumor kann sich auch auf die Konsistenz des Liquors auswirken und somit die Zirkulation mindern.

Ist zwar eher selten, aber mein Neuro hat mir gegenüber mal solch ein Szenario beschrieben.

Sollte es also nicht besser werden, lieber mal zum Arzt gehen.

Alles Gute
Hopeness
lunetta
29.08.2019 12:23:57
Ihr Lieben!

Danke erstmal für eure Antworten - es tut so gut, wenn man einen Ort hat, wo man seine Sorgen und Ängste auch ausdrücken darf.

MEIN NC ist dzt. auf Urlaub und nicht erreichbar, die Neurochirurgie ist weit von uns entfernt und vergibt eigentlich auch nur Termine - aber als Notfall kann man natürlich immer dort hin, keine Frage.

Als Notfall sehe ich mich dzt. nicht, aber ich würde nicht zögern hinzufahren, wenn es mir ganz elend geht.

Momentan kann ich es aushalten - heute die die Kopfschmerzen aushaltbar, mußte auch noch keine Schmerztablette nehmen, auch mein Arm hat heute noch nicht gekribbelt.

Wortfindungsstörung ist mir heute auch noch nicht aufgefallen.

Ich danke euch einstweilen für eure lieben Zeilen!

Ich hoffe so sehr, dass die Zeit bis zur Op schnell vergeht.

GLG
lunetta
lunetta
21.09.2019 16:14:54
Hallo ihr Lieben!

Ich würde euch gerne wieder was fragen:

ich leide seit Monaten an schlimmer Übelkeit und Brechreiz, mal mehr, mal weniger, aber fast täglich:(

Alle gängigen Antiemetika wirken nicht, die Übelkeit bleibt, auch wenn ich z.B. Ondansan etc. nehme.
Auch Kortison hat nichts gebracht.

Hatte auch von euch jemand ständige Übelkeit aufgrund des Meningeoms oder eines anderen Gehirntumors, und gibt es etwas was euch geholfen hat?
Ingwer und alle Hausmittel habe ich durch, nichts hilft:(

Ich habe vom Neurologen ein Benzodiazepin verschrieben bekommen, das hat die ersten paar Einnahmen ein wenig geholfen, aber seit ein paar Tagen ist es wieder sehr schlimm...

Hatte jetzt auch wetterbedingt wieder einige ziemlich arge Kopfschmerztage, an denen ich Ibu und Novalgin genommen habe, aber die vertrage ich sonst immer gut.

Ich weiß mir keinen Rat mehr, was gegen diese elende Übelkeit helfen könnte...

Ich kann mir jetzt keine Gewichtsabnahme mehr leisten - meine OP ist in 3 Wochen, und ist will die OP-Tauglichkeit nicht gefährden, ich bin schon so klapperdürr...:(

GLG
lunetta
Mirli
21.09.2019 17:10:57
Hallo lunetta,

ich kann dir nur meine eigenen Erfahrungen aus meiner Kindheit/Jugend mitteilen. Als mich damals immer starke Übelkeit heimsuchte habe ich eine halbe frische Zitrone mit 1 TL Zucker drauf ausgelöffelt und in kürzester Zeit war der Brechreiz weg. Morgens dann immer schön Porridge essen. Bei dir könnte es aber vermutlich seelisch bedingte Übelkeit sein. Nur, wenn gar kein Medikament hilft?

Iss Apfelmus mit viel frischer Schlagsahne obendrauf (wg. klapperdürr...).
Schmeckt dazu noch lecker! Wenn du's essen kannst?

Alles Gute für deinen OP-Termin, Kopf hoch, wird schon werden
Mirli

„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lissie38
21.09.2019 17:23:45
Davon wird eine ja schlecht.... Porridge, Zitrone, Apfemus..

Schon mal an eine Magenspiegelung gedacht?

MCP hilft gegen Übelkeit gut
Lissie38
lunetta
21.09.2019 17:38:07
Magenspiegelung war eine der ersten Untersuchungen als wir auf die Suche gingen, woher es kommt.

MCP vertrage ich nicht, hatte nach einer MCP Infusion Zungen- und Genickkrämpfe bekommen - furchtbare Nebenwirkung, die gar nicht so selten ist.

Und Mirli, danke für deine ganz lieb gemeinten Tipps, das Problem ist, dass wenn mir übel ist, hab ich sogar Probleme Wasser zu trinken.

Ich würde sooo gerne essen, kann aber nicht, wegen der permanenten Würgerei:(

Und wenn ich mir was reinzwinge, dann kommt es wieder hoch.

Ist wirklich ganz schlimm, wünsche ich niemandem...

Ich hoffe so, dass das nach der OP besser wird...

Ich habe mein Gewicht halbiert in den letzten 7 Monaten:(
lunetta
Lissie38
21.09.2019 18:07:39
ok ich kenne MCP als sehr harmlos, vertrage es super

Nie von solchen Nebenwirkungen gehört.
aber dann geht das halt leider nicht.

Hast du schon mal Ingwer versucht? für den Magen

Ich wär so froh wenn ich weniger Appetit hätte :(
Lissie38
Mirli
21.09.2019 18:14:37
Habe auch schon Magen- und Darmspiegelung gehabt, ohne Probleme und ohne jegliche Betäubung. :-)

Ja, verstehe, wenn selbst Wasser zuviel ist.

Apfelmus mit Schlagsahne bekam mein Schwager bei seiner Krankheit als Tipp. Weil Schlagsahne die benötigten Kalorien liefert und die Schleimhäute beruhigt.

Liebe Grüße Mirli

PS: Zitrone ist sooo lecker! Und wer zuwenig Speichel hat, nur dran denken hilft schon!

„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Mirli
21.09.2019 18:19:20
Liebe lunetta,

aber von irgend etwas musst du dich doch ernähren? Bin ratlos!





„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Lissie38
21.09.2019 18:36:51
Fresubin ?

Oder Magensonde
Lissie38
lunetta
21.09.2019 19:44:34
Hallo!

Fresubin trinke ich, mein Problem ist halt der Ekel vor allem:(

Ich ernähre mich dzt. echt von 1-2 Bananen am Tag und trockenes Knäckebrot, deshalb hab ich ja schon so viel abgenommen.

Magensonde, wenn es einen eh schon die ganze Zeit würgt.... nein, kann gar nicht an sowas denken.

Ingwer knabbere ich schon den ganzen Tag, und trinke auch Ingwertee, aber ist alles zuwenig um die Übelkeit wegzubekommen.
lunetta
Efeu
21.09.2019 20:01:36
Hallo lunetta,

du brauchst einen Arzt, der sich um dich kümmert. Evt eine stationäre Aufnahme, man kann auch über die Vene ernährt werden für einige Zeit.

Kämpf für dich, so lange, bis du gut versorgt bist.

Medizinische Ratschläge mag ich dir nicht geben, du hast die Hälfte deines Gewichts verloren und in 3 Wochen ist OP.....und wie du schreibst, hast du alles schon probiert.

Viel Kraft, und MUT,
Efeu
Efeu
Zwuck
22.09.2019 17:22:55
Hallo Lunetta!

Hast du es schon mit Nux vomica D6, 3× 5 Globuli probiert? Habe deinen Bericht gelesen und das wäre mir sofort eingefallen.

Drücke dir die Daumen, daß du doch noch etwas findest, daß wirkt.

Alles Gute Zwuck
Zwuck
Marsupilami
22.09.2019 18:49:36
hallo Lunetta,

ich habe drei Wochen dauergekotzt. Nichteinmal Wasser wollte rein, gescwheige denn drin bleiben.
Der Bereitschaftsarzt hat mir immer etwas gespritzt gegen Migränestatus, das hat dann für ca12h die Sache gelindert. Dumm warnur, dass es keine Migräne war.
An dem Tag an dem mein Mann mich irgendwie ins KH gebracht hat, laufen konnte ich da schon seit Tagen nichtmehr, kam ich direkt nach CT auf Intensiv und wurde auch operiert. Der Spu(c)k war nach der OP vorbei.


In der Neurochirugie anrufen und nachfragen...Termin vorziehen...?


Gruß vom Marsupilami
---------------------------------------------------------------------

"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
22.09.2019 19:17:17
Hallo!

Nux vomica hab ich auch schon durch- nichts gebracht.

Habe auch schon gefragt ob ich für die Op vorgezogen werden kann - bin kein Notfall, geht nicht:(

Ist echt zum Verzweifeln:(

GLG
lunetta
Marsupilami
22.09.2019 19:33:05
Mittel gegen Übelkeit intravenös (geht beim Hausarzt) , auch schon probiert?
Hilft besser als oral und umgeht die Problemzone Magen.


Gruß vom Marsupilami
---------------------------------------------------------------------

"Don´t feed the troll"

„Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“
– Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community
(Wikipedia)
Marsupilami
lunetta
22.09.2019 19:43:09
Hab ich auch schon bekommen . ondansan als Kurzinfusion, hat den akuten Brechreiz gebessert, aber die Übelkeit bleibt an mir haften wie Klebstoff.
Und wenn mir so schlecht ist kann ich nix essen und nix trinken:(

HIilft eh nix, da muß ich jetzt durch bis am 14.10.:(
lunetta
lunetta
24.09.2019 16:12:28
Hätte noch eine Frage an die Op-Erfahrenen:

Mein NCh. sagte mir dass vor der Op noch ein Navigations MRT gemacht wird.

Nun habe ich am 8.10. alle Voruntersuchungen für die OP, einschließlich Narkosearzt etc., aber dieses MRT ist an diesem Tag nicht vorgesehen (ich habe vom Kh ein Schreiben bekommen, was an diesem Tag alles an Untersuchungen gemacht wird.

Am 13.10. einem Sonntag werde ich stationär aufgenommen, und am Montag dann operiert, und ich denke dass am Sonntag kein MRT gemacht werden wird....

Lt. meinem NCh. kommen die Kopfoperationen immer in der Früh dran, kann mir nicht vorstellen dass ich da vorher noch das MRT habe...

Wie war das denn bei euch? Wird das unmittelbar vor der Op, also schon im OP Bereich gemacht, oder wann wird das dann gemacht?

Ich habe beim normalen MRT das der NCh für die endgültige Diagnose gebraucht hat, das Kontrastmittel gar nicht vertragen, und wenn dieses Navi MRT quasi schon in Narkose gemacht werden würde, hätte ich da gar nichts dagegen;(

Ich habe meinen Arzt echt viel gefragt und alles beantwortet bekommen, aber sowas, WANN dieses Navi MRT denn gemacht wird, daran denkt man in solchen Momenten nicht....
lunetta
Zwuck
24.09.2019 16:41:26
Hallo Lunetta!
Auch ich musste am Sonntag ins Spital. Am Montag kam um 6.00 ein Arzt um die Marker zu setzen, da wurden drei kleine Stellen ausrasiert, danach wurde ich bald abgeholt, mit dem Bett bis zum MRT gefahren, musste nur rüberhüpfen und danach kam ich gleich in den OP, ich war als erste dran.
Ich hoffe, daß beruhigt dich.
Alles Gute
Zwuck
lunetta
24.09.2019 16:57:08
Hallo!

Danke dir Zwuck! Ok, das beruhigt mich natürlich, denn ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt wann das denn gemacht werden sollte.

Hast du am Op Tag ein Beruhigungsmittel bekommen?

Ich konnte nicht mal das normale MRT ohne machen . ich bekomme solche Panikattacken... und wenn man dann noch vor der OP so aufgeregt ist...

Vor meinen anderen OP`s habe ich immer eine Dormicum Tablette bekommen, die NIE gewirkt hat:(
Hab bis zur Einschlafspritze geschlottert und mich sogar übergeben:(

Und mußtest du auch ca. 1 Woche vor der OP alle Untersuchungen machen, oder ging das bei dir auch am Sonntag bei der Aufnahme?

DANKE dir!
lunetta
Lissie38
24.09.2019 17:40:57
Das wird deine Klinik schon wissen wie sie das planen!
Lissie38
Zwuck
24.09.2019 18:38:42
Also am Sonntag wurden noch die fehlenden Untersuchungen während des Tages gemacht. Am Abend kam ein junger Arzt, der mir alles genauestens erklärte und mir sogar alles auf mein Krankenblatt aufzeichnete. Wir sprachen eine gute Stunde. Er erklärte mir die Abläufe sowie welche Komplikationen auftreten könnten, ich wußte somit sogar, wieviel Hirnhaut, warum wohin geschoben wird und vieles mehr. Danach sprach ich noch mit einer Anästhesiestin die auf das mit Zeichnungen überfüllte Krankenblatt sah und meinte, da habe mir jemand die OP aber sehr genau erklärt, im Notfall könnte ich mich jetzt selbst operieren:)
Dieser junge Arzt kam dann auch sehr zeitig in der früh und ich schluckte die Tablette und trank ein Mittel, daß zur besseren Lokalisierung des Tumors beitrug. Er rasierte wie gesagt drei Stellen am Kopf aus und markierte diese. Danach wurde ein Zelt über meinem Kopfteil angebracht, daß für die nächsten Tage blieb damit mich kein Licht mehr anscheinen konnte. Im nächsten Augenblick wurde ich auch schon abgeholt und zum MRT gebracht, daß nur sehr kurz dauerte und ich denke ohne Kontrastmittel war, da kann ich mich nicht daran erinnern.
Nachdem kam ich sofort in den OP, wo mich die Narkose Ärztin begrüßte.
Ab da weiß ich nichts mehr.
Musste nur irgendwann meine Beine und Hände bewegen, wieder Filmriß.
Auf der intensiv Station war ich in einem Halbschlaf und es war immer nervendes Piepsen zu hören. Am Abend besuchten mich mein Mann und eines meiner Kinder.

Ich hatte nach der OP keine Schmerzen.

Es ging alles so schnell, ich hatte gar keine Zeit um Angst zu bekommen.

Aber sag bei der Aufnahme unbedingt deine Bedenken, du wirst sehen sie werden Verständnis dafür haben und dir bestmöglichst helfen.

Du bist bis hierher gekommen, also schaffst du auch den nächsten Schritt. Du wirst sehen, alles wird gut.

Drücke dir die Daumen
Zwuck
lunetta
24.09.2019 18:55:20
Liebste Zwuck!

Du bist ein Goldschatz!

Ich hoffe dass es so kommt wie du sagst!

Danke dir für deine Empathie und deine lieben Worte!

GLG!
lunetta
Chrissi
30.09.2019 13:49:50
Hallo Lunetta.Meine OP hatte ich vor 3,5 Jahren.
Das du nervös bist und Angst hast ist voellig normal.
Vielleicht kann ich dich ein klein wenig beruhigen.
Bei mir wurde nur ein Zugang bei Bewustsein gelegt.
Alle anderen Zugaenge und auch das rasieren wurden in Narkose gemacht.
War nach der OP 1 Tag auf Intensivstation .Du kannst deinen Schrankschluessel eventuell im Schwesternzimmer auf Station abgeben und darum bitten das dir deine Brille und Medikamente gebracht werden.Am besten vorher abklaeren. Mir wurde auch meine Brille gebracht.Donnerstag morgens war die OP ,Freitag Mittag ging es schon auf Normalstation,da wurden bis auf einen Zugang alle anderen entfernt.Einen brauchte ich nur noch um mir Haemate zu geben( habe eine Blutgerinnungsstoerung).
Schmerzmittel da schon in Tablettenform.Auch der Blasenkatheter wurde entfernt ,allerdings auf mein drängen hin,denn das fand ich total unangenehm.
Samstags ging es mir schon so gut das ich mit meinem Besuch in die Besucherecke auf Station bin .Sonntags konnte ich schon mit meinem Mann und Sohn einen kleinen Spaziergang auf dem Klinikgelaende machen.
Donnerstags drauf wurden Faeden gezogen und ich durfte heim.
Wirkliche Schmerzen hatte ich keine.
Hoffe mei Bericht hilft dir etwas .Lass dich nicht verunsichern.
Drücke dir ganz fest die Daumen fuer deine OP.
Liebe Grüße Chrissi
Chrissi
lunetta
30.09.2019 14:17:51
Hallo Chrissi!

Danke für deinen Bericht und die empathischen Worte!

Dein Meningeom war ca. gleich groß wie meines ist;)

Hast du vor der Op eine Beruihigungstablette bekommen?

Und hattest du nach dem Aufwachen Probleme mit Übelkeit?

Das ist ja mein Hauptproblem und deshalb meine große Angst - ich hab so schlechte Erfahrungen von vorigen Op`s und hab da immer tagelang mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen gehabt...

GLG
lunetta
Chrissi
01.10.2019 12:28:32
Hallo lunetta.
Ja habe eine Beruhigungstablette bekommen.
Nach dem Aufwachen hatte ich leider auch mit Erbrechen zu tun.
Nicht schön aber im Kopf habe ich nichts gemerkt und ging auch schnell wieder vorbei.Sprich ab besten mit dem Narkosearzt vorab darüber.
LG Chrissi
Chrissi
lunetta
01.10.2019 13:58:54
Danke chrissi!

Vor dem Erbrechen habe ich die größte Angst...
Bin Emetophobikerin und bekomme Panik wenn ich brechen muß...

Hat man dir dann gleich was gegen das Erbrechen gegeben, oder ist es von selbst besser geworden?

LG
lunetta
der Meister
01.10.2019 16:05:07
Hallo zusammen,
Ich hatte keine Übelkeit oder Erbrechen nach der OP und den Tagen nach dem Koma.


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
01.10.2019 17:03:32
Danke, lieber Meister!

Wenn man weiß, dass ich nach meiner letzten großen Op fast gestorben wäre, eben wegen diesem Erbrechen, das nicht aufgehört hat, dass ich vor lauter Würgen fast erstickt wäre, dass man mich wieder mit Propofol schlafen legen mußte, weil ich nicht mal mehr richtig atmen konnte vor lauter würgen, dann weiß man, dass ich da schwerst traumatisiert bin.

Die Anästhesisten haben alles ausprobiert und mir per Spritze, Infusion und auch sublingual Medis gegeben, waren aber dann auch am Ende ihrer Weisheit, weil das bei mir so krass war und vor allem so viele Tage angedauert hat.

Ich habe alles an Medikamenten bekommen, was gegen Erbrechen wirken sollte, hat es bei mir aber nicht.

Ich habe nach diesen Tagen ununterbrochenem Brechreiz Einblutungen in den Augen gehabt, Hautblutungen, Muskelkrämpfe, mir tat wirklich jeder Muskel weh von dem permanenten Würgen, mein Gesicht war geschwollen, die Augen so verschwollen, als ob ich wochenlang geweint hätte.

Ich habe dort wirklich nur mehr gewinselt dass ich sterben darf, so schlimm war das.
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mich dort aus dem Fenster gestürzt.

Und ich hatte das alles im Anästhesievorgespräch angesprochen, weil es mir immer schlecht ging nach Narkosen, aber letztes Mal war wirklich Horror pur.
lunetta
der Meister
01.10.2019 17:32:28
Hallo lunetta,
Bei der Geschichte kann das sicher jeder nachvollziehen.
Da hätte ich auch sehr große Angst vor ...



Gruß Klaus
der Meister
lunetta
01.10.2019 17:39:54
Umarmung Klaus!
lunetta
Efeu
01.10.2019 17:59:34
Liebe lunetta,

ich kann dir etwas mitfühlen mit dem Erbrechen, ich hatte das nach meiner Not-OP, als ich einen Shunt bekam, weil sich ein Hydrozephalus gebildet hatte. Danach vertrug ich die Schmerzmedikamente nicht mehr, Morphium etc, diese mussten auf einen Schlag abgesetzt werden. Es war ein kalter Entzug, und ich habe erbrochen ohne Ende, bei der kleinesten Bewegung, alles tat mir weh, ich musste künstlich ernährt werden, sediert. Ach, es war sch.....

Damit will ich nur sagen: Es tut mir so leid, dass du so auf Narkose reagierst. Trotzdem, gib nicht auf, sprich mit den Anästhesisten und dem NC vorher, wie deine Erfahrungen bisher waren, wie du gelitten hast, wovor du Angst hast. Nur schon, damit sie sich darauf einstellen können. Und möglicherweise haben sie eine Idee....
Ich drücke dir so sehr die Daumen.

Liebe Grüsse,
Efeu
Efeu
lunetta
01.10.2019 18:25:12
Danke auch dir, liebe efeu, für dein Verständnis!

Ja, das werde ich machen, ich habe ja am 8.10. das Vorgespräch und alle Voruntersuchungen, am 14.10. dann die OP.

Mein NC weiß das schon, der meinte auch im Notfall werden sie mich auch so sedieren, dass auch das Brechzentrum sozusagen mit sediert wird.

Aber diese Angst allein davor, dass man aufkommt und es fängt sofort an, die kann einem keiner nehmen.

Ich werde das aber sicher ansprechen, muß ich ja, sonst schlafe ich vor der Op keine Nacht mehr;(

Er sagte, dass es leider seltene Fälle gibt, wo einfach NICHTS gegen diese Übelkeit hilft - das Zentralnervensystem reagiert mit einer kompletten Überreizung auf Narkose.

Bei meiner Op wird eh schon nur mit i.v. Narkose gearbeitet, also ohne Narkosegase, die viel für Übelkeit verantwortlich sind, aber es gibt halt auch noch andere Unverträglichkeitsreaktionen.

Wie lange hat es bei dir dann gedauert bis es besser wurde?

bei mir ca. 1 Woche:( Habe in dieser 1 Woche 10 kg!!! abgenommen.
lunetta
Stöpsel2
02.10.2019 10:46:40
Liebe Lunetta,

zu deinen durchlebten schlimmen Erfahrung mit dieser gefährlich werdenden Problematik kann ich dir leider keine persönlichen Tipps geben. Ich kann es jedoch irgendwie nachempfinden, denn durch den mehrfach überstandenen Hirndruck, wobei das Erbrechen ebenfalls nicht wie bei dir mit "normalen" Erbrechen vergleichbar ist...

Ich empfehle dir, nimm genau diesen von dir geschriebenen detaillierten Beitrag von diesem Erlebnis mit zum Gespräch und den Voruntersuchungen am 08.10. Die Narkose Ärzte müssen diese wichtigen Aussagen wissen, um dich dann durch mögliche Medikamente davor zu schützen. Nach dieser Kopf OP ist gerade mit deiner Erbrechen Art eine Unterbindung wegen des Heilungsprozess notwendig.

Die wirklichen Tumor Betroffenen sowie die Angehörigen geben dir gaaanz sicher gemeinsam die notwendige Kraft, damit du die bevorstehende OP erfolgreich und mit bester Begleitung der Ärzte schaffen wirst.
Ganz herzliche Grüße und toi, toi, toi
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
02.10.2019 12:02:52
Ich danke euch beiden ganz herzlich für eure mitfühlenden, lieben Worte!

GLG
lunetta
Efeu
02.10.2019 12:12:41
Hallo lunetta,

zu deiner Frage: Ungefähr 5 Tage, kann mich nur wenig erinnern.....

Ich wünsch dir das Bestmögliche,
Efeu
Efeu
lunetta
02.10.2019 12:35:51
Hallo efeu!

Kann ich nur zu gut verstehen!!

Alles Liebe und Gute wünsche ich auch dir! GLG!
lunetta
Chrissi
02.10.2019 20:03:52
Hallo Lunetta.
Das du da mit grosser Angst rangeht kann ich sehr gut verstehen.Soweit ich weiß wurde mir nichts gegen das Erbrechen gegeben,hat glaube ich auch nicht so lange angehalten.Danach wurde .Jr auch nicht mehr schlecht und ich könnte am nächsten Tag auch schon frühstücken.
Alles Gute Chrissi
Chrissi
Püppi
03.10.2019 22:30:06
Hallo lunetta,
ich kann dich sehr gut verstehen, besonders nach allem was du schon hinter dir hast. Meine OP ist jetzt ein Jahr her. Auch ich hatte vorher so viele Ängste, z.B. vor Übelkeit und Erbrechen nach der OP, was ich auch ausführlich mit dem Narkosearzt besprochen habe. Letztlich hatte ich das Glück damit keine Probleme zu haben. Was ich sagen will ist, dass die Medikamente sicherlich ständig verbessert werden und sie dir diesmal daher besser helfen können.

Vertrau deinem NC und dem gesamten Team, sie werden dir nach Kräften helfen. Während des gesamten KH-Aufenthalt wird man sich fürsorglich um dich kümmern, besonders aber auf der ITS. Ich drücke dir kräftig die Daumen und schicke dir eine warme Umarmung.
Alles Gute
Püppi
Püppi
lunetta
03.10.2019 22:40:40
Liebe chrissi, liebe püppi!

Danke für eure lieben Worte!

Ich hoffe auch sehr, dass man mir diesmal mit den entsprechenden Medikamenten helfen kann.

Nun ist es ja auch nicht mehr so lange bis zur OP, und somit sind auch die Angst- Tage gezählt.

Ich danke euch und schicke einen dicken Knuddler!

GLG
lunetta
Xelya
08.10.2019 09:51:19Neu
Liebe lunetta,

das klingt wirklich furchtbar, was Du durchgemacht hast und natürlich hast Du Angst, dass es sich wiederholen könnte.

Ein bisschen offtopic daher meine Frage:
Du bist sehr aktiv, um dieses Erbrechen zu vermeiden, jetzt im Vorfeld scheint allerdings die verständliche Angst davor das Schlimmste zu sein.

Hast Du Dir zur Bewältigung der Angst bzw. Deines Traumas Hilfe geholt? Ich denke da an einen Therapeuten (im Notfall einen gut ausgebildeten und erfahrenen Coach), der mit EMDR/wingwave/Brainspotting und/oder Hypnose arbeitet.

Fühl Dich gedrückt! Alles Gute
Xelya
Xelya
lunetta
08.10.2019 11:43:04Neu
Hallo!

Ja, dzt. ist die Angst mein Hauptproblem.

Und ja, ich mache schon Psychotherapie, aber dzt. wegen der Schmerzen und der permanenten Übelkeit sehr eingeschränkt.

LG
lunetta
lunetta
09.10.2019 19:25:39Neu
Hallo ihr Lieben!

Hatte gestern meinen Termin zum Narkosevorgespräch, Narkoseaufklärung, usw.

Bin darüber aufgeklärt worden, dass ich 6 Zugänge bekommen werde - 1 Zentralvenenkatheter, 4 arterielle Zugänge, und 1 venösen Verweilkatheter. Und halt auch einen Blasenkatheter.

2 von den Zugängen werden an den Füßen gelegt.

Ich glaube die machen das bei jeder neurochirurgischen OP so, denn der Narkosearzt hat es so erklärt, dass ich nicht den Eindruck hatte, dass das nur bei mir so gemacht wird.

Ich bekomme am Vorabend eine Schlaftablette und am Morgen der Op das bekannte Dormicum.

Habe von meiner Angst vor Übelkeit und Erbrechen nach der OP gesprochen, und er meinte dass es bei einer intravenösen Narkose seltener vorkommt, aber bei Kopf-OP`s nicht immer verhindert werden kann, auch wenn man eine Antibrech-Prophxlaxe bekommt.

Er sagte es gibt Patienten bei denen es durch nichts verhindert werden kann, aber dass man dann versuchen würde mir sofort was zu geben, damit es besser wird.

Meine Angst wird nun doch von Tag zu Tag größer, aber Gott sei Dank ist es ja bis Montag nun nicht mehr so lange.

GLG
lunetta
Prof. Mursch
09.10.2019 22:37:00Neu
Normalerweise sind Ihre Ängste zwar nachvollziehbar, aber im Allgemeinen unbegründet.
Normalerweise geht so etwas gut.

und ich weiß, wovon ich spreche.

Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
lunetta
10.10.2019 09:27:19Neu
Lieber Herr Prof. Mursch!

Danke, dass Sie mich beruhigen wollen!
Vielen Dank!

GLG!
lunetta
Chrissi
10.10.2019 09:55:58Neu
Liebe lunetta.
Drücke dir für deine OP ganz fest die Daumen.
LG Chrissi
Chrissi
Optimister
10.10.2019 12:56:12Neu
Hallo Lunetta,
ich halte Dir auch fest die Daumen. Es wird alles gut.
L.G.
Optimister
lunetta
10.10.2019 13:53:55Neu
Danke euch allen vielmals!

GLG
lunetta
lunetta
12.10.2019 14:33:58Neu
Hallo!

Klinikkoffer ist gepackt, ausreichend ebooks sind auf den reader geladen - ich hoffe, dass ich bald nach der OP wieder lesen kann!

Morgen ist Aufnahmetag, am Montag ist die OP.

Zugegeben, ich hab habe große Angst, aber da muß man jetzt durch.

Bin gespannt wie die Zimmerkolleginnen sein werden, aber da dort ja alle schwere OP`s haben, sitzen wir alle im selben Boot.

Falls es internet-Zugang gibt im KH werde ich mich wieder melden, wie es mir ergangen ist.

Euch wünsche ich eine schöne Zeit und alles Liebe und Gute!

GLG
lunetta
der Meister
12.10.2019 16:12:02Neu
Hallo Luntta,
die letzten Stunden vor der OP sind am schlimmsten,
ich drücke Dir die Daumen.
Alles wird gut.
Melde Dich wenn es wieder geht.


Grüße Klaus
der Meister
lunetta
12.10.2019 16:14:16Neu
Lieber Klaus!

Danke dir!

Ja, das stimmt, habe heute schon eine Beruhigungstablette genommen und werde das morgen auch tun.
Ich war nur mehr am Zittern und Schlottern und mir ist übel ohne Ende:(

GLG
lunetta
der Meister
12.10.2019 18:19:55Neu
Da kann ich Dich beruhigen, ging mir auch so.
Dann wurde mein Termin um eine Woche verschoben und das Zittern ging weiter.


Liebe Grüße
der Meister
lunetta
12.10.2019 18:25:16Neu
Och Gott!!!

1 Woche verschoben? das ist ja Folter:(

Zu mir haben sie nur gesagt, dass es 1 Tag verschoben werden könnte, da dzt, durch Umbau weniger Intensivbetten zur Verfügung stehen, und wenn jemand länger das Intensivbett braucht, dann muß der "Neue" eben warten.

Danke dir nochmal - es tut so gut, wenn jemand antwortet und Verständnis hat!

GLG
lunetta
Stöpsel2
12.10.2019 18:59:05Neu
Guten Abend, Lunetta

mache dich bitte nicht noch zusätzlich "verrückt", weil es in Ausnahmezustand passieren kann, dass du nicht wie erwartet in der Früh zum OP Trakt gefahren wirst. Bei meiner 3. Tumor Op hieß es erst, wird wegen Unfallopfer, die eine NC Op dringendst benötigen, "etwas" zeitlich verschoben. Als "alter Hase" war mir dann nach 11.00 Uhr klar das ich am geplanten Tag nicht mehr operiert werde, da ja auch unsere OP's einige Stunden dauern. Beim "Meister" war es wirklich ein seltener Extremfall. Es ist gut, dass er auch seine Eigenerfahrung ehrlich schrieb.

Wir denken nun gaaaanz positiv. dass du pünktlich operiert wirst. Du weißt doch, der Glaube kann Berge versetzen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du ab morgen schon sehr emphatische Bettnachbarinnen im Zimmer haben wirst und ihr euch gegenseitig ablenken könnt.

Schackaaaa, du wirst es auch wie wir schaffen. Du kannst dann spüren, dass wir dir alle gemeinsam eine innere Kraft zu dir senden.
Ich drücke dich jetzt einfach mal gedanklich.
Bis bald

Liebe Grüße
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
12.10.2019 19:04:32Neu
Hallo stöpsel!

Natürlich kann sich durch Notfälle immer was verschieben, dafür hat man IMMER Verständnis!

Danke auch dir für alles, der Knuddler hat gut getan;)

GLG
lunetta
Efeu
12.10.2019 19:22:33Neu
Liebe lunetta,

fühl dich sanft gedrückt, du schaffst das. Baaald ist es hintern dir, fixier dich darauf, dort willst du hin, und auch wenn die Knie schlottern, die Angst Turbulenzen macht, du wirst gewinnen.

Ich schicke dir viel Zuversicht,

Efeu
Efeu
lunetta
12.10.2019 21:28:02Neu
Danke auch dir efeu!

GLG!
lunetta
Zwuck
12.10.2019 21:37:43Neu
Liebe Lunetta!

Du schaffst das!! Denke positiv und ein kleiner Tip, schicke heute allen, die dir morgen begegegnen werden, die Farbe rosa.
Ich drücke dich ganz doll und schließe dich in mein Gebet ein

Zwuck
Zwuck
lunetta
12.10.2019 21:52:26Neu
Danke auch dir, liebe zwuck!

Ich weiß ja nicht wem ich morgen begegnen werde;)

Aber ich schick einfach mal rosa los:)

Danke für den Tipp! GLG
lunetta
lunetta
13.10.2019 20:07:17Neu
Hallo!

Habe im KH um 10.00 eingescheckt, schönes Zimmer und 3 sehr nette Zimmerkolleginnen - aber alle was an der Wirbelsäule, bin die einzige Köpflerin.

Mußte dann stundenlang auf das Navigations MRT warten, das wurde dann erst um 18.00 gemacht - sollte sofort in der Früh gemacht werden, aber es waren ständig Notfälle vorrangig.

Komme morgen als erste in der Früh dran - muß um 5.00 eine steril-Dusche mit einem bestimmte keimabtötenden Duschbad machen und damit auch die Haare waschen.

Um 6.00 bekomme ich die Prämedikation und um 6.45 werde ich abgeholt und Richtung Op gebracht.

Gegen 7.30 ist dann die Op, vorher denke ich die ganzen OP Vorbereitungen, alle Leitungen legen, rasieren, etc.

Mit der Aufregung geht es dzt. - ich nehme jetzt dann eine Schlaftablette, und hoffe, dass ich dann die Nacht noch einigermaßen über die Runden bringe.

Bitte denkt morgen an mich!

Danke und GLG!
Gute Nacht ihr Lieben und ich schreib wie es mir ergangen ist, sobald ich dazu in der Lage bin.
lunetta
der Meister
13.10.2019 20:31:45Neu
Hallo Lunetta,
ich wünsche Dir alles Gute ...
Und natürlich Denken alle an Dich.
In welchen KH bist Du ?


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
13.10.2019 21:06:19Neu
Hallo Klaus!

Uniklinik Graz Neurochirurgie...bin ja Österreicherin;)

LG
lunetta
flamme111
14.10.2019 15:56:13Neu
Liebe Lunetta,
auch von mir alles Gute für Morgen und wir denken an dich.
ALLES WIRD GUT...im Kopf kreisen lassen, bis nix andres mehr Platz hat....
Liebe Grüße Flamme
flamme111
lunetta
15.10.2019 09:39:50Neu
Hallo ihr Lieben!

Ich hab`s geschafft!
BIn wieder auf Normalstation.

Keine Schmerzen, Übelkeit aushaltbar, gestern war`s schlimmer.

Heute habe ich etwas Fieber, und erhöhten Blutdruck.

Bekomme seit gestern hochdosiert Fortecortin für ein paar Tage gegen Schwellung und Entzündung - bekommen anscheinend alle Kopfpatienten hier.

Naja, jetzt ist erholen angesagt.

LG
lunetta
Zwuck
15.10.2019 09:45:56Neu
Liebe Lunetta!

Habe schon die ganze Zeit an dich gedacht. Wünsche dir eine rasche Genesung.

Glg Zwuck
Zwuck
Xelya
15.10.2019 10:42:33Neu
Liebe lunetta,

das ist eine tolle Nachricht!

Dann wünsche ich Dir, dass es so positiv weitergeht und eine gute Genesung!

Alles Gute
Xelya
Xelya
Stöpsel2
15.10.2019 10:53:00Neu
Liebe Lunetta,

es ist wunderbar, dass du deine OP sooo gut bisher verkraften hast :o)). Ich schicke dir nun ein gaaaaanz großes Paket bester positiver Energie, damit du schnell wieder fit wirst.

Allerdings sehe ich persönlich im Moment dein Fieber als nicht sooo schlimm, denn das heißt doch, dein Körper kann kämpfen und du wirst dadurch deine Selbstheilungskräfte anregen. :o)

Ich finde es einerseits toll, dass du uns im Forum schon über deinen gesundheitlichen Zustand informieren konntest.
ABER gönne dir jetzt bitte zur Genesung auch mal eine Handyfreie Zeit!!!

So kannst du dabei auch feststellen wie abhängig du von diesen Geräten bist, deinen Willen stärken und auch die Augen schonen kannst ;o}

Nun noch einen angenehmen Aufenthalt im Krankenhaus mit gemeinsamen Erlebnis Austausch anderer Kopf Operierten.

Bis bald und Genesungsknuddelchen
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
15.10.2019 11:37:21Neu
Hallo!

Leider sind auf dieser gesamten Station fast nur Wirbelsäulen Patienten. Spinalkanal, HWS Versteifung etc.Aber ich war noch nicht draußen am Gang spazieren, also nicht nicht so viele Patienten gesehen.

Was mir aber schon seit gestern nach der Op auffällt ist, dass wenn ich huste oder den Kopf drehe, oder beim Waschen beim Runterbeuge, dass der ganze linke Knopf knistert, blubbert und knaxende Geräusche macht.

Mein Operateur war heute schon bei mir zu Besuch und hat gemeint, dass das normal wäre, dass das Luft ist, die während der Op natürlich rein kommt, das kann noch länger dauern bis das weg geht.

Das hochdosierte Kortison macht mir ziemliche Probleme, ist habe hohen Puls, hohen Blutdruck, heißes Gesicht, Wallungen und fühl mich innerlich so unruhig und getrieben.

Gegen die Übelkeit hab ich vorher ein Infusion bekommen, ist ein wenig besser geworden.

LG
lunetta
der Meister
15.10.2019 12:13:29Neu
Hallo Lunetta,
das hört sich soweit doch schon gut an,
wenn ich bedenke, welche Ängste Dich geplagt haben.
Du wirst sehen, wie es jeden Tag besser wird.
Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Optimister
15.10.2019 13:12:13Neu
Alles Gute liebe Lunetta
Freut mich, dass Du es gut überstanden hast.
Optimister
Efeu
15.10.2019 13:14:40Neu
Liebe lunetta,

ich freue mich sehr mit dir. Du hast es geschafft. Nun, bitte, sei geduldig mit dir selbst, wie die anderen schon schrieben: nimm dir Zeit, ganz viel Zeit zum gesund werden. Es war eine Kopf-OP, das braucht Zeit zum heilen.

Sei stolz auf dich, lass dich umsorgen, versorgen, verwöhnen.

LG,
Efeu
Efeu
lunetta
16.10.2019 08:07:57Neu
Hallo!

Ich habe ein komisches Symptom - in meinem Kopf blubbert und knistert und knaxt es bei Bewegung, vor allem nachts wenn ich mich drehe, es fühlt sich an wie wenn man unter Wasser Luft rausbläst.

Und so als ob man eine Frischhaltefolie unter der Kopfhaut hätte die bei Bewegung knistert.

Das habe ich aber nicht nur dort wo die Narbe ist, sondern eigentlich am halben Kopf, also auch Hinterkopf und vorne an der Stirn, wo gar nicht operiert wurde.

Mein Operateur meinte das wäre Luft die bei der Op automatisch reinkäme....

Wie lange kann das dauern, ist irgenwie beängstigend wenn der Kopf so komische Geräusche macht.

Auch beim Husten blubbert und knistert es...

Ganz komisch...

GLG
lunetta
KaSy
16.10.2019 09:17:32Neu
Liebe Lunetta,
mach Dir darüber keine Sorgen, Dein Arzt hat Recht.
Mir hat er damals gesagt, es würde sich anfühlen, als hätte ich eine Kaffeetasse im Kopf und ich stimmte ihm leicht lächelnd zu.
Es geht schneller vorbei als Du jetzt denkst.
Schlaf Dich aus und denke an Blumen und Sonnenschein ...
KaSy
KaSy
der Meister
16.10.2019 11:27:09Neu
Hallo Mädels,
das Blubbern habe ich nicht, dafür ein Knacken wenn ich schneller laufe.
Wie KaSy schreibt, mach Dir keine Sorgen, das wird schon wieder.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
Mirli
16.10.2019 11:34:54Neu
Hallo lunetta,
willkommen zurück und Glückwunsch auch von mir!

Das Blubbern im Kopf hatte ich auch nicht, zu keiner Zeit. Allerdings hat mein NC mir aufgetragen, das Husten oder Niesen in den ersten postoperativen Tagen unbedingt zu vermeiden, wenn möglich.

Gruß Mirli



„Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintritt.“ (Aristoteles)
Mirli
Xelya
16.10.2019 13:50:03Neu
Hallo lunetta,

das mit dem Blubbern hatte ich auch und einTropfgeräusch, als wäre mein Kopf eine Tropfsteinhöhle. Das ist Tag für Tag weniger geworden und nach ein paar wenigen Wochen war das komplett weg.

Weiterhin gute Besserung!
Xelya
Xelya
lunetta
16.10.2019 18:19:14Neu
Hallo ihr Lieben!

Ich muß euch noch was fragen.

Hier bekommen alle Kopf-OP-Patienten für 4 Tage ab Op Tag 40 mg Fortecortin Infusionen.

Ich vertrage sie überhaupt nicht - an ausruhen bzw. schlafen ist nicht zu denken:(

Ich habe Herzrasen, sehr hohen Blutdruck, mir ist noch immer übel, und bin auch psychisch sehr angeschlagen, weil mich das Kortison so aufwühlt, irrsinnig unruhig macht, und ich richtig zittrig bin.

Bekomme täglich Beruhigungstabletten dazu, aber die können das nicht abpuffern.

Habt ihr das nach eurer Op auch für die paar Tage bekommen, und muß das das dann nicht ausschleichen?
Hier sagen sie es wird dann einfach abgesetzt.

Wie soll man sich da erholen, wenn man nicht zur Ruhe kommt?

GLG
lunetta
der Meister
16.10.2019 18:26:34Neu
Hallo Lunetta,
ich kann mich nur an Morphium und etwas gegen Schmerzen (was ich aber nicht nehmen wollte) erinnern.
Und natürlich Levetiracetam in hoher Dosis und das bis heute.
Bin mir nicht sicher, ob ich Dir jetzt helfen konnte.


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
16.10.2019 18:53:55Neu
Nein Klaus, leider nicht.

Ist ein hochdosiertes Kortison, was hier allen Gehirnlern gegeben wird.


Aber danke dass du immer so hilfsbereit bist! Bist ein Guter!

GLG
lunetta
Efeu
16.10.2019 18:59:40Neu
Hallo Lunetta,

wenn Cortison nur 4 Tage gegeben wird, braucht es meines Wissens nicht ausgeschlichen werden. Aber frag deine Ärzte. Hast du die Nebenwirkungen angesprochen? Was sagen sie dazu?

Wann sind 4 Tage rum?

Ich habe es auch nach der OP bekommen, viel länger, hatte aber keine Nebenwirkungen........

Ich drück dich, du schaffst auch das.

LG, Efeu
Efeu
Zwuck
16.10.2019 19:09:46Neu
Liebe Lunetta!

Ich habe nur während des Aufenthaltes auf der Intensivstation Infusionen bekommen. Danach nur mehr, als ich sehr hohen Blutdruck hatte.

Aber eine andere Frage, wurde dir nicht ein " Verbot" von sechs Wochen für Handy, PC und Fernsehen nahegelegt?

Gute Besserung Zwuck
Zwuck
der Meister
16.10.2019 19:22:32Neu
Hallo Lunetta, und Efeu,
von Kortison hat mir keiner was gesagt, auch meine Frau nicht, hier müsste ich noch einmal im Bericht nachlesen.
Auch ich hatte sehr hohen Blutdruck und der Arzt hatte seine Mühe den in den Griff zu Bekommen.
Ein TV oder Handyverbot hatte ich nicht. Ich war ja noch 11 Tage im Koma.


Gruß Klaus
der Meister
der Meister
16.10.2019 19:32:13Neu
Im Koma war ich immer im Keller vom Krankenhaus und habe da Filme gesehen (von einem Buch das ich mir zuvor gekauft hatte, aber nie gelesen) oder ich war auf der Aschebahn von Daimler, was gleich neben dem Krankenhaus war, auch bin ich im Elsass in einem grünen Haus gewesen und da hat sich jemand liebevoll um mich gekümmert.
Und noch viele weitere Träume, auch hatte ich immer kalte Füsse (was ich noch nie hatte) und bis heute anhält. Meine Frau sagte in der Intensivzeit, warum hat mein Mann Socken an ? Das muss ich irgendwie kommuniziert haben.
Da waren noch viele unglaubliche Träume, meine Frau sagt immer, dass ich das so lebhaft erzähle, dass man nicht weiss Ober wahr oder nicht.

Das war eine schlimme Zeit, möchte ich nicht mehr erleben.
Aber ich bin am Leben ...


Gruß Klaus
der Meister
Efeu
16.10.2019 19:55:03Neu
Ôh Klaus,

mir ging es ähnliclh, es waren Horrotrips teilweise, dann auch so skuril, irreal, alles war anders, ich war in einer halluzinogenen Welt.

Mein Mann und meine Kinder erzählten, ich sei extrem unruhig gewesen, habe manchmal wirr geredet, meistens hab ich nicht reagiert, in den ersten Tag wurde ich auch beatmet.

Ich hab erst wieder Erinnerungen, da war ich schon auf Normalstation, einzelne Sequenzen, dass ich irritiert über das Datum war, weil ich nicht wusste, dass ich im Koma gewesen war.
Und dass ich völligen Mist auf dem Handy geschrieben hab, ohne es sofort zu merken.....

Ich kann mich dir anschliessen: Es war eine schlimme Zeit. Und, JAAA, wir leben. So ein Glück.

Gruss, Efeu
Efeu
Lissie38
17.10.2019 08:00:17Neu
cortison ist ein Teufelszeug -nicht zu lange nehmen. Macht mehr kaputt als es heilt
es heilt auch nicht die Ursache sondern nur die symptome, daher sinnlos
Lissie38
lunetta
17.10.2019 12:25:14Neu
Hallo!

Nein Computer, Handy, Fernsehverbot hab ich keines.

Seit heute kein Kortison mehr, aber es scheint noch nicht aus dem Körper draußen zu sein.

Einserseits noch dieses aufgewühlte, aufgeregte Gefühl, andererseits bin ich heute sehr abgeschlagen, als hätte ich einen mehrtägigen Marathonlauf hinter mir.

LG
lunetta
Efeu
17.10.2019 14:06:15Neu
Hallo Lunetta,

Glückwunsch, wieder eine Etappe geschafft. Dass du müde und abgeschlagen bist, ist doch normal. Geduld ist das Zauberwort - wir müssen es glaub alle ganz neu lernen. Viiieeel Geduld, eimerweise ;-)))))

Du wirst sehen, es geht dir von Woche zu Woche besser. Es ist kein Schnupfen, was du hattest!

Und, ja, es braucht Zeit, bis das Cortison aus dem Körper draussen ist.

Gute Besserung und viel Zuversicht wünsche ich dir,
Efeu
Efeu
der Meister
17.10.2019 14:19:22Neu
Lunetta,
da kann ich mich nur anschließen, es geht aufwärts.
Jeder Tag bringt jetzt Verbesserungen.
Dir alles Gute.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
19.10.2019 10:43:01Neu
Hallo ihr Lieben!

Morgen werde ich entlassen.

Die Nebenwirkungen des Kortisons merke ich noch deutlich, aber ich hoffe, dass das bald besser wird.

Blutdruck ist jetzt am Tg wieder fast normal, also nur leicht erhöht, am Abend steigt er, vor allem der 2. Wert ist dann immer um 110-115.

Hab jetzt von meinen Blutdrucktabletten eine halbe dazugenommen.

Vielleicht reguliert sich das zuhause ja wieder.

Ansonsten habe ich heute die Histologie erfahren - es ist ein WHO 1.

Das sind doch gute Nachrichten;)

GLG
lunetta
Lissie38
19.10.2019 10:54:41Neu
Der Blutdruck ist viel zu hoch das ist gefährlich.
Lissie38
Stöpsel2
19.10.2019 12:05:10Neu
Hallöchen, Lunetta,

Du hast eine wirklich gute Nachricht von dir und auch von der Histologie Auswertung schreiben können. Ich freue mich. Konnten die NC auch alles sehr gut entfernen? Das ist ja dann auch mit das i Tüpfelchen zu deiner Nachricht an uns alle ;o).

Tja, Medikamente wirken leider auch bei uns unterschiedlich mit ihren möglichen Nebenwirkungen - jeder Mensch ist und bleibt halt einzigartig...
Die bei dir vom Cortison verursachten Probleme wirst du gaaanz sicher zu Hause wieder komplett "ausscheiden" können. Hattest du schon vor der OP RR Probleme und bist diesbezüglich eingestellt gewesen? Wenn du da wieder in deiner vertrauten Umgebung geht auch noch der innere Stressfaktor, durch deinen KH Aufenthalt weg und dein RR wird wieder seine für dich geläufigen Werte annehmen können. RR Werte kannst du auch mit einigen Nahrungsmittel versuchen natürlich mit zu regulieren. - aber halt auch hier bleibt der Mensch in seiner Reaktion einzigartig.

Dann mache es dir halt noch im KH in der Cafeteria gemütlich und freue dich auf zu Hause

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
KaSy
19.10.2019 12:54:02Neu
Liebe Lunetta,
ich freue mich sehr für Dich, dass von den großen Ängsten nur der hohe Blutdruck zurückgeblieben ist.
Freue Dich auf zu Hause, aber geh alles ganz langsam an.
KaSy
KaSy
lunetta
19.10.2019 13:05:06Neu
Hallo ihr Lieben!

Danke für eure lieben Worte!

Ja, ich habe sowieso hohen BD, aber bin eigentlich mit Medikamenten gut eingestellt.

Ich bin ein Stresshypertoniker, d.h. dass ich bei vermehrten Stress mit hohen BD reagiere, und KH und OP sind ja schon mal Stressfaktoren.

Zusätzlich dann das Kortison - auch die Ärzte hier meinen, dass Kortison den BD ziemlich erhöhen kann.

Zuhause wird es sich dann sicher wieder einpendeln.

Bei uns ist es so wunderschön - ein wahrlich goldener Herbst - Sonne, warm, blauer Himmel, ein wenig Föhn - es macht Freude aus dem Fenster zu schauen und das wunderbare Wetter zu sehen:)

GLG
lunetta
KaSy
19.10.2019 14:55:06Neu
Liebe Lunetta,
Du nimmst das Schöne des Herbstes wieder mit allen Sinnen wahr.
Das hatte ich auch nach der OP so erleben dürfen.
Hier sind es die roten Essigbäume, die gelb-grün gefärbten Linden, durch die die Sonne ihre goldenen Strahlen schickt und das Herz erwärmt. Nachts schnattern die Gänse auf ihrem Flug und am Tage flattern und schwatzen Spatzen und die Insekten suchen die letzten Blüten auf.
Genieße Dein neues Leben.
KaSy
KaSy
lunetta
20.10.2019 19:06:00Neu
Ich bin seit heute Mittag zuhause:)

Darf ich euch bitte noch was fragen?

Ich hatte ja ab dem 1. Tag knisternde, blubbernde, knacksende Geräusche im Kopf , die aber von Tag zu Tag besser wurden, nur mehr wenn ich mich ein wenig nach unten bücken muß blubbert es noch ganz wenig, aber wirklich kaum mehr.

Heute hatte ich die Nahtentfernung und bekam nun nur mehr ein ganz dünnes, langes Pflaster drauf.
Vorher hatte ich immer so ein dick gepolstertes Pflaster drauf, wenn ich da draufgefühlt habe, habe ich eben nur das Pflasterpolster gespürt, das waren so gerollte Gazestücke.

Nun merke ich heute dass ich, wenn ich über das dünne Pflaster streiche und ganz leicht die Narbe fühlen will, dass es sich so anfühlt, als ob es unter dem Pflaster so ist, als ob bei der Narbe Wasser oder Luft drin wäre.

Ist ein ganz komisches Gefühl, tut nicht weh, ist auch nicht unangenehm, man spürt eben nur so ein leicht quatschendes Geräusch.
Kennt das jemand?
Die Naht war lt. Arzt beim Nahtentfernen schön und alles ok.

Ist das jetzt schon ein Liquorkissen?

Schwellung merke ich nicht unter dem Pflaster, sondern eben nur so ein leicht blubbeliges Geräusch entlang der Narbe...

Die Geräusche nach der Op hatte ich ja fast im ganzen Kopf, wo mein Operateur meinte das wäre nur Luft und geht innerhalb maximal 2 Wochen weg, und so war es auch, ich habe es gestern schon kaum mehr wahrgenommen.

Jetzt ist es nur an der Narbe...

Ansonsten war die lange Heimfahrt nicht schön, mir war schwindelig und übel, nachdem man doch lange mehr im Bett war, ist eine lange Autofahrt wie eine Hochseeschifffahrt, hatte die totale Reizüberflutung, und bei jeder Kurve dachte ich, ich muß mich übergeben.

Und ich habe mir einen Nerv der Intercostalmuskulatur eingeklemmt, das schmerzt bei jedem Atemzug:(
Hatte ich aber schon öfter.

Am Nachmittag habe ich mit meinem Mann einen sehr kleinen Spaziergang gemacht, ich konnte aber nicht länger, es ist alles noch sehr anstrengend, bin noch so schnell außer Puste, man glaubt nicht wie sehr man nach 1 Woche KH abbaut...

Wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und GLG
lunetta
Stöpsel2
20.10.2019 20:08:04Neu
Guten Abend,
das ist wunderbar, dass du heute draußen das schöne Herbstwetter zum Spazieren genutzt hast.

Es ist auch prima, dass man mit deiner Wundheilung der Narbe sehr zufrieden ist. Da du noch ein dünnes Pflaster entlang der Narbe hast ist natürlich deine Neugier darauf auch groß ;o). Wurde dazu etwas gesagt, wann du es entfernen kannst. Das ist überall anders. Ich bekam nach den Klammern entfernen kein Pflaster mehr. Und bei einer anderen ' nen Pflaster, was schnell abfiel..."Fummel" bitte nicht an der Narbe rum, du kannst sie ohne Pflaster mit dem Spiegel genauer sichten. Da ich seit 2017 wieder ein Hirnwasserkissen an der Schläfe habe ( aber bei weiten nicht mehr so riesig und fest, was operiert werden musste) kann ich, so wie du es beschreibst, sagen, dass sich bei dir jetzt keins gebildet hat. Wollen wir auch hoffen dass deine Dura dicht bleibt. Allerdings übertreibe es noch nicht mit dem Bücken und anderen Anstrengungen.!!! Du hast jetzt noch 'ne Weile Reizüberflutung - durchaus auch beim Fernsehen. Du wirst nun das Wort GEDULD gaaanz doll verinnerlichen lernen - was uns allen schwerfällt. Höre da auf deinen Körper und gehe alles noch langsam an. Wenn du übertreibst wirst du deine derzeitigen Grenzen schnell spüren...

Muss nun aber wieder mit Schreiben aufhören, weil meine Augen "Scheibe" spielen...dass habe ich allerdings schnell gelernt...

Ich wünsche dir nun allerbeste Genesung
Und noch einen schönen Abend
Stöpsel
Stöpsel2
lunetta
20.10.2019 21:41:47Neu
Nein, ich fummel nicht dran rum!
Hab nur so mal über das Pflaster getastet.

Und ja das Pflaster, das ich heute drauf bekommen habe, hat sich schon mehr als zur Häfte gelöst und hängt nur noch so an den Haaren.

Ich werde morgen zum Hausarzt gehen, und ein besseres draufkleben lassen, wenn es denn überhaupt notwendig ist, da hat niemand was dazu gesagt.

Ja, Geduld ist jetzt gefragt;)

Aber wird schon werden.

Mein Blutdruck war zumindest heute zuhause schon viel niedriger als im KH, fast im Normbereich;)

Danke euch, dass immer jemand versucht zu antworten und zu beruhigen!

GLG
lunetta
der Meister
20.10.2019 22:09:17Neu
Hallo Lunetta,
ich glaube mich zu erinnern, dass ich auch so etwas hatte.
Das verging nach wenigen Tagen von alleine.
Mach Dir keine Sorgen, zumal der Arzt sagte, es ist alles gut.


Liebe Grüße Klaus
der Meister
lunetta
20.10.2019 22:21:26Neu
Das Pflaster sit jetzt grade eben auf dem Kopfposlter gelegen, das hat keinen halben Tag gehalten....

Sollte ich da morgen zum Hausrazt und ein neues besseres kleben lassen, oder darf die Wunde schon offfen bleiben ohne Pflaster?

Ich kam gar nicht auf due Idee zu fragen, da die letzten Pflaster wue Bombe mehrere Tage geklebt haben.

Das heute war nur so ein ganz dünnes, das nach dem Steristrip entfernen draufgeklebt wurde.
Nun weiß ich nicht ob das so vorgesehen war, dass das nur ein paar Stunden drauf bleiben sollte, falls nach der Nahtentfernung was nach"saftelt", oder ob das noch ein paar Tage hätte drauf bleiben sollen....

Ich hätte für heute Nacht nichtmal eines zuhause in dieser Größe....
lunetta
KaSy
21.10.2019 00:37:46Neu
Liebe Lunetta,
die Naht sieht gut aus, hat der Arzt gesagt, dann ist sie auch sicher.
Vielleicht wusste der Arzt von Deiner längeren Heimfahrt und wollte sie lieber gegen Schmutz von außen noch absichern.

Prinzipiell heilen Wunden und auch diese Naht sehr gut, wenn Luft drankommt. Wenn eine Wunde zu dicht abgedeckt wird, obwohl sie bereits geschlossen ist, besteht die Gefahr, dass sich unter dem Verband oder Pflaster Keine bilden und das wäre nicht so gut.

Es gibt aber auch neuere Theorien, wonach eine feuchte Wundabdeckung gut sein soll.

Da sind sich selbst die Ärzte auf ein und derselben Station nicht ganz einig.

Das betrifft auch das Drauflassen oder Abnehmen von Schorf, wenn der viel zu lange sich nicht von allein löst. Auch da geht der eine von einer Keimgefahr aus und der andere meint, der Schorf schützt davor.

Alles, was die Ärzte (!) tun, ist gut, ob so oder so.

Solltest Du nachts Angst bekommen, dass Keime in die jetzt unverpflasterte Naht geraten, dann kannst Du Dir ja eine saubere Mütze aufsetzen. Aber der saubere Kissenbezug tut es auch!

Die Hausärztin, zu der Du morgen gehst, weiß mit Nähten und Wunden umzugehen, vertraue ihr, egal, welche Variante sie gut findet.

Es ist alles gut so wie es jetzt ist!

Meist werden die Fäden oder Klammern nicht vor dem 10. Tag nach der OP entfernt, wenn alles gut aussieht, das weißt Du sicher und das wird entweder Deine Hausärztin tun oder Du sollst nochmal in die Klinik.

Aber, im Ernst, mach langsam und lerne Geduld!
KaSy
KaSy
Lissie38
21.10.2019 07:59:36Neu
Wenn unter dem Pflaster Wasser ist dann geh sofort zum Arzt. könnte ein Liquorkissen sein also Hirnwasser
Lissie38
Zwuck
21.10.2019 09:31:39Neu
Liebe Lunetta!

Zuerst freut es mich, daß es dir so gut geht und du schon wieder zu Hause bist.

Ich durfte mir im Krankenhaus sogar zwei mal, aber nur mit Hilfe eines Pflegers, die Haare waschen. Bin nach dem neunten Tag, also insgesamt nach 11 Tagen, entlassen worden. Wir hatten so lustige sterile Häubchen auf der Station auf, von denen ich mir eines mitnahm. Nach der Nahtentfernung vom Hausarzt, brauchte ich keinen Schutz mehr, sollte aber einige Tage mit dem Kopf waschen warten, damit die Einstichstellen verheilt sind.

Also, erhole dich gut, geh alles ein wenig langsamer an und achte auf die Signale die dir dein Körper gibt.

Ganz liebe Grüße Zwuck
Zwuck
der Meister
21.10.2019 14:29:51Neu
Hallo Zwuck,
da bist Du aber schnell wieder zu Hause gewesen.
ich lag schon 11 Tage im Koma und brauchte noch ein paar Tage bis ich wieder ansprechbar war. Das erste Haare waschen war bei mir erst auf der Reha, glaube so nach 3 Wochen nach der OP, Klammern wurden nach ca. 4 Wochen gezogen und die Wunde hat sich schön geschlossen, ist aber bis heute gut sichtbar.
Das ist bei jedem anders.
Euch alles Gute ...


Gruß Klaus
der Meister
lunetta
21.10.2019 15:16:05Neu
Hallo Klaus,

bei uns wurden alle Gehirn-OP-Patienten nach 5-6 Tagen nach der OP entlassen.

Ich hatte extra gebeten 6 Tage bleiben zu dürfen, da ich mich noch so schlapp gefühlt hatte, und den Ärzten gesagt hatte, dass wir so eine lange Heimfahrt haben, mir waren 6 Tage auch zuwenig,ich wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben.
Antwort: geht nicht, jedes Bett wird schon für die nächsten OP`s gebraucht, die planen das sehr straff durch, da ist kein Spielraum für Erholen - das muß man dann zuhause machen.

Da sieht man wieder, dass die heutige Medizin nach einem Punktesystem abrechnet, und nicht danach wie es dem Patienten geht.

Aber bei dir war das ja ganz was anderes, du warst lange im Koma, und dir scheint es insgesamt schlechter gegangen zu sein, ganz klar, dass es da ganz anderes gelaufen ist, du Armer.

Habe in der Früh noch mal mit meinem NC telefoniert - das Pflaster darf abbleiben, und Haare waschen soll ich noch ein paar Tage warten, eben wie oben schon erwähnt wurde, dass sich die Nahtentfernungslöcher gut schließen.

Habe mir die Narbe heute mit 2 Spiegeln angeschaut - gruselig - wie bei Frankensteins Monster;)

Es ist erschreckend wie sehr man körperlich abbaut in so kurzer Zeit.... heute habe ich zwar schon 3 Spaziergänge geschafft, wovon aber jeder nur 5 Minuten gedauert hat und nur ein paar hundert Meter war....

Dabei ist es sooooooooooooo schön bei uns, sonnig, blauer Himmerl, aber starker Föhnwind.

Ich habe mir ein Tuch aufgesetzt, und die Leute schauen mich alle ganz komisch an - wie eine Bäuerin beim Kühe melken:)

Egal, Hauptsache die Sonne knallt nicht drauf, man ist windgeschützt, und die Narbe hat auch einen Schutz drüber.

Gestern bin ich ja mit Mütze heimgereist, da bin ich mir auch wie ein Eskimo in Florida vorgekommen;)


Das wollte ich euch noch erzählen:
am Tag bevor ich entlassen wurde bekam ich eine Bettnachbarin, die als Notfall aus der Ambulanz aufgenommen wurde.
Bei einem CT wurden mehrere Metastasen im Kopf festgestellt und durch MRT dann bestätigt.
Heute hätte sie ein staging gehabt wo denn der Primärtumor sitzt - sie hat mir vorher ein sms geschickt - auch das wurde verschoben, irgendwann morgen oder übermorgen.
Schon krass gell? Du weißt du hast Hirnmetas und weißt noch nicht welchen Primärtumor du hast und die lassen dich da mit so einer Angst warten....
Tut mir total leid die Arme!

GLG
lunetta
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