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Dani1988

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[Mod: Dieses Thema wurde aus dem Thread "Zwischen zwei Stühlen" ausgegliedert. Möglicherweise wäre es sinnvoll auf interne Threads zum Thema zu verweisen.]

Ich weiß, dass im Internet teilweise widersprüchliche Informationen über die Einnahme von Methadon in der Krebsbehandlung zu finden sind.

Mitunter ist das tatsächlich so gewollt, das zu erläutern würde hier jedoch den Rahmen sprengen.

...

D, L Methadon soll einige Vorteile haben:

- es kann das Herauspumpen des Chemotherapeutikums blockieren, indem es sich an die Opioidrezeptoren heftet und kleine ,,Schleusen" öffnet, die das Chemotherapeutikum tief in die Tumorzelle eindringen lassen.
Der Tumor könnte darau reagieren, indem er die Opioidrezeptordichte erhöht, sodass wiederum noch mehr Methadon an den Tumorzellen wirken kann. So potenzieren sich Methadon und die Opioidrezeptoren möglicherweisegegenseitig.

- D, L Methadon kann Apoptose-Signalwege modulieren insofern, dass die Tumorzelle die DNA-Schäden nicht mehr selbstständig reparieren kann (das ist der Prozess, der normalerweise durch das aktive MGMT Enzym ausgelöst wird)

- D, L Methadon könnte Resistenzen gegen Chemotherapeutika entgegenwirken

Im Schnitt ist die Wirksamkeit eines Chemotherapeutikums bei Glioblastomen sehr begrenzt und liegt bei durchschnittlich 8-15%.
Durch die ergänzende Einnahme von D, L Methadon soll sich die Wirksamkeit auf bis zu 90% steigern lassen.

Ich kenne einige Betroffene, die trotz der Diagnose Glioblastom seit 4, 6, 8 oder sogar mehr als 10 Jahren tumorfrei sind. Jedoch haben sie alle die Therapie mit Methadon ergänzt und metronomisch weiter gemacht.

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