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Kamekoro

Ich bin nicht sicher ob die Beschreibung wirklich passt.

Morgens habe ich mit Schwindel/benommheit und Kopfschmerzen zu kämpfen es ist nicht möglich innerhalb von einer halben Stunde aufzustehen. Also wirklich nicht. Das klappt technisch nicht.

Ich versuche es mit Atmen sobald ich mehr mitbekomme und langsamen aufrichten. Also nicht direkt Sitzen sondern erstmals ein Kissen mehr Usw.
Ich habe mich gefragt ob es noch andere Lösungen gibt, und ich einfach noch nicht darauf gekommen bin.

Hat jemand mit warmen oder kalten reizen Erfahrung? Und sind euch Faktoren aufgefallen wo von die Schmerzen, schwindel morgens schlimmer sind oder besser?

Kann es sein das wenn der Kopf tiefer liegt es das ganze beeinflusst?

Ich würde gerne weniger als 1-2 Stunden aufstehzeit brauchen um im Alltag auch eine bessere Möglichkeit zu haben.

Gibt es da eine Art Strategie die mehr oder weniger geklappt hat?

Mego13

Liebe Kamekoro,

Magst Du vielleicht etwas mehr zu Dir und Deinem Weg schreiben? Welche Behandlungsschritte hast Du Bereits hinter Dir? OP, Bestrahlung? Welcher Umfang? Gab es eine Chemotherapie? Wenn ja, wann? Nimmst Du Dexamethason? Hast Du es schon einmal genommen? Wurde es entzogen? Wann wurden die letzten Blutwerte genommen? Nimmst Du Antiepileptika?

LG
Mego

Mirkanic

Das gleiche habe ich und es wird täglich schlimmer. Dieser Schwindel wird immer mehr. Zeitgleich schwinden die Kräfte 7 Monate nach ED. 😔 Diese verflixte Krankheit.

Mego13

Ihr Lieben,

Ja, Schwindel kann von unserer Krankheit herrühren ABER:
+ Es kann auch unsere Medikation sein
+ Es kann auch die Bestrahlung sein, bzw. selbige kann auch bis zu 3 Monate nachwirken
+ Die Propriozeption wird unter Umständen nicht (nur) durch die Erkrankung schlimmer, sondern auch durch Bewegungsmangel, durch Monate der Bettlägerigkeit, der Schonung oder auch der freigewählten Bewegungsabstinenz.
+ Die Chemo, die zeitweisen Folgen der Chemo
+ Falschen und zu schnellen Entzug von Dexamethason.
+ Angst, Trauma und Posttraumatische Belastungsstörungen führen auch zu Schwindel
+ Anämie führen zu Schwindel
+ Und ganz schnöde: Das Wetter setzt selbst Normalgesunden arg zu.
+ Auch Belastungsintoleranzen durch Fatigue führen ebenfalls zu Schwindel.

Nur, wenn man den Schwindel genauer betrachtet, kann man ggf individuelle Verbesserungen erreichen.

Kamekoro

Ich verstehe, vielen dank für deinen Beitrag Mego13.

Um deine Fragen zu beantworten.. die Neurochirurgie lässt sich Zeit, in 4 Monaten spreche ich einen Neuroonkologen für weitere Behandlungsschritte.

Bis dahin habe ich nur meine Herztabletten und ein BTM für die Konzentration, Novalmin und ferrosanol. jaa die Anämie hast du als Grund beigefügt. Ich habe seit dem ich 11jahre alt bin immer mal wieder Eisentabletten nehmen müssen, weil mein Hämoglobin darunter litt. Aber das Ferrosanol hatte das morgendliche nicht verbessert, zum mindest ist es mir nicht aufgefallen. Ich habe vor kurzem eine Pause gemacht und nehme sie seit 3 Tagen wieder. ich kann nochmal vermehrt auf änderung achten, allerdings stecke ich da nicht viel Hoffnung rein.
vor kurzen nahm ich noch Blutverdünner aber ich denke es kommt nicht vom absetzen der Tabletten das Problem war vorher schon da.

Zum Thema fatigue habe ich mich nicht wirklich informiert da ich davon ausging: okay ich bin chronisch müde/erschöpft das sollte wohl fatigue sein. (Im französischen heißt das "müde")

Ich kann auch nicht sagen ob das gliom durch die kleine impression am vorderhorn grund ist. Ich glaube man meinte mal es könnte sein. (Nicht mehr sicher) Ich habe mich auch nicht darüber informiert ob die schrankenstörung sowas verursachen kann. Aber das sind so heikle Themen, dass ich lieber Abstand davon nehme sowas vorschnell zu googeln.

Viel wichtiger ist mir auch eher nicht was der Grund bei mir ist, sondern was hilft. Der Grund spielt zwar eine rolle zur Analyse, aber am ende kann ich mir selbst am besten helfen, wenn ich ausprobiere was funktioniert. Vielleicht ist die Herangehensweise nicht effizient. Doch zur Eingrenzung wollte ich hier mit euch vielleicht Ideen sammeln :D

Meine letzte blutabnahme war nur für kreatinin und sowas für das MRT am 30,7. Also etwa vor 14 Tagen. Keine anderen Werte. Ehrlich gesagt blicke ich auch nicht mehr durch wie häufig ich das machen muss zur Kontrolle.

Vielleicht finden wir ja Lösungen die leicht zu bewältigen sind, ohne viel Bewegung oder seine Augen großartig öffnen zu müssen.

Input:
☆ich habe immer an der selben Stelle mein Wasser (kleine flasche am vortag geöffnet weil morgens empfindlich/schwach) und meine Medis sind daneben.
☆Licht ist doof, kleine Bildschirme besonders. Ich kann jeden raten sein Handy morgens nicht anzufassen bis man sich aufrecht hingesetzt hat.
☆tief einatmen bringt Kreislauf in Wallung
☆kalter Lappen auf die Augen. ein Segen wenn die Augen brennen.
Aber ist das schon alles?

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