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Thema: MRT negativ-dennoch Krankenhausaufenthalt

MRT negativ-dennoch Krankenhausaufenthalt
Wolfgang schuster
30.09.2000 18:44:27
Sehr geehrte Damen und Herren !

Vor ca.5 Monaten ist meine Mutter an einem Glioblastom (Grad IV)erkrankt.
Nach einen 6-wöchigen Krankenhausaufenthalt erfolgte in der Zeit vom 21.06-01.08 eine
Bestrahlungstherapie, die meine Mutter gut zu überstehen schien. 2 Tage nach der Bestrahlung
erfolgte eine nochmalige stationäre Aufnahme, da sich bei meiner Mutter ein Hirnödem
gebildet hatte. Nach erfolgreicher Behandlung des Ödems mit hochdosiertem Cortison
wurde sie wieder entlassen. Zuhause angekommen verschlechterte sich jedoch der Zustand
meiner Mutter drastisch, so daß wir vorzeitig ein MRT machen ließen. Die Aufnahmen brachen
keinen Hinweis, da sich kein REZIDIV gebildet hatte. Mitlerweile ist sie wieder im Kranken-
haus und es geht ihr schlechter von Tag zu Tag. Leider weiß ich mir keinen Rat mehr und hoffe
darauf, daß mir jemand weiterhelfen kann !!!!!!!
Das Problem ist: ich habe keine Ahnung ob es die Medikamente oder Folgeerscheinungen auf
die Bestrahlung sind. Ich würde mich freuen ETWAS zu hören

Vielen Dank !!!!
Wolfgang schuster
Marco Wolf
01.10.2000 11:03:50
Lieber Wolfgang,
bei meinem Vater hatten wir eine ähnliche Situation. Die Nebenwirkungen waren damals die Folge einer nicht optimalen Ödemtherapie. Andererseits können es natürlich auch Nebenwirkungen der Strahlentherapie oder ungewünschte Effekte von anderen Medikamenten sein etc. Welche Medikamente erhält Deine Mutter derzeit? Was sagen Euere Ärzte dazu? Wie will man das Glioblastom zukünftig behandeln?
Ciao!
Marco
Marco Wolf
Wolfgang schuster
01.10.2000 12:42:38
Lieber Marco,
zunächst lieben Dank für Deine schnelle Antwort !!!
Im Augenblick wird meine Mutter-obwohl sie im Krankenhaus liegt-auf
Vermutungen und bloßen Verdacht hin therapiert. Leider ist das Krankenhaus in dem
sie liegt nicht sonderlich geeignet Hirntumorpatienten zu versorgen.
Ich habe noch keine Ahnung wie der nächste Schritt ausschauen soll, aber ich stehe
in Verbindung mit Dr. Dresemann aus Dülmen und werde mich alsbald mit Dr. Weber aus
Düsseldorf kurzschließen. Momentan bekommt meine Mutter folgende Medikamente
- Tegretal
- Fortecortin
- Concor 5
- Mistel
- Ranitidin ratiopharm
- Aprovel
Wobei die Medikation weniger hoch angesetzt wurde - als dies vorher der Fall
war. Wir stoßen leider zur Zeit kaum auf kompetente Ärzte oder hilfsbereites
Pflegepersonal. Solltest Du eine Ahnung haben wie wir weiter vorgehen können
lasse es mich Bitte wissen.

Vielen Dank
Wolfgang



+++
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Wolfgang schuster
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