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Thema: MRT zeigt keine Veränderung

MRT zeigt keine Veränderung
Horseangel
06.02.2019 17:44:55Neu
Gestern war ich zum MRT, das letzte MRT liegt 3 Monate zurück.Es hat sich gar nichts verändert. Das was zu sehen ist st eine Strahlennekrose Die auch einiges an Raum einnimmt. Ich muss jetzt noch die Tumorkonferenz abwarten . gelesen habe ich hier im Forum, dass eine Strahlennekrose operativ entfernt werden kann/muss. Wie genau wird eine Nekrose operiert? So wie eine Tumorentfernung?
Horseangel
Prof. Mursch
06.02.2019 18:54:18Neu
Eine Nekrose muss nicht operiert werden, es sei denn, sie macht Probleme, die man durch eine zeitlich begrenzte Ödembehandlung nicht in den Griff bekommt.
Leider ist es nicht ganz einfach, eine Strahlennekrose von einem Tumorwachstum zu unterscheiden, aber das werden Ihnen sicher die ärztlichen Kollegen erklären.



Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
Horseangel
08.02.2019 10:58:56Neu
Leider hat man sich bei der Tumorkonferenz darauf geeinigtdass es keine Nekrose sondern doch ein Tumorprogress ist. operieren könne man nicht , da die Gefahr einer linksseitigen Lähmung zu groß ist. Jetzt soll die Chemo umgestellt erden, da Themodal offensichtlich nichts gebracht hat. Ich bin jetzt echt verzweifelt, was noch alles auf mich zukommt Also erstmal weiter positiv denken, obwohl mir jetz nicht danach ist.In 3 Monaten kontroll MRT, wenn sich dann immer noch nichts getan hat, nochmal umstellen
Horseangel
Walküre19
08.02.2019 11:36:10Neu
Hallo Horseangel,
mit meinem Mann stehen wir gerade an dem selben Punkt. Wir werden in der nächsten Woche erfahren, welche Therapieform angewandt werden soll. Wir haben uns zusätzlich eine Zweitmeinung in HH eingeholt. Hier hat man uns bestätigt, dass der einzig richtige Weg eine Chemoumstellung sei - sie würden das PCV-Schema anwenden wollen. Welche Therapieform erhältst Du jetzt?
Walküre19
Horseangel
08.02.2019 11:41:29Neu
Leider hat man sich bei der Tumorkonferenz darauf geeinigtdass es keine Nekrose sondern doch ein Tumorprogress ist. operieren könne man nicht , da die Gefahr einer linksseitigen Lähmung zu groß ist. Jetzt soll die Chemo umgestellt erden, da Themodal offensichtlich nichts gebracht hat. Ich bin jetzt echt verzweifelt, was noch alles auf mich zukommt Also erstmal weiter positiv denken, obwohl mir jetz nicht danach ist.In 3 Monaten kontroll MRT, wenn sich dann immer noch nichts getan hat, nochmal umstellen
Horseangel
Smarty66
08.02.2019 13:23:59Neu
Hallo Horseangel,

welche Chemo schlagen die Ärzte jetzt bei dir vor ?

Ich kann das nachvollziehen. Ein Progress zieht einen leider wieder runter. Bei uns wollten die Ärzte aus dem gleichen Grund auch nicht operieren werden und wir hatten Methadon und Temodal-Chemo 38 Zyklen lang.

Zwischendurch hieß es bei uns auch, Chemoumstellung, weil beim MRT Veränderungen sichtbar waren. Nach Tumorkonferenz wurde gsd nicht umgestellt.
Uns wurde auch PCV-Chemo vorgeschlagen, wobei das "V" wohl problematisch ist und oft auch weggelassen wird.

Es gibt ja auch noch Temodal mit CCNU-Chemo. Prof. Mursch hat hier: "CCNU/Temozolomid bei Glioblastom" Infos gegeben. Du kannst auch in die Suchleiste oben rechts danach suchen.
Oder auch hier: "Rezidiv nach 8 Monaten. Was soll jetzt gemacht werden?"

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, weiter positiv zu denken ☺♥♥ !

LG und Kopf hoch (auch wenn es nicht leicht ist ...)

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7/14 Diagnose Glioblastom 7/14 links frontal / inoperabel.
Seit 9.17 neue Diagnose: Anaplastisches Oligogendrogliom WHO III
Außer 3-monatige MRT-Kontrollen keine Therapie mehr
Smarty66
Horseangel
08.02.2019 15:03:33Neu
Ich muss nächste Woche Mittwoch in die onkologie, dann werden wir sehen wie es weiter geht. Glaub er sprach auch vonPCV. Näheres weiß ich nächste Woche
Horseangel
Horseangel
13.02.2019 20:10:51Neu
Chemo wird jetzt umgestellt auf PCV, hat jemand Erfahrung damit?
Horseangel
LinaK
13.02.2019 23:51:01Neu
Ich drücke dir alle Daumen, dass die Behandlung erfolgreich verläuft und dir gut bekommt. Grüßle Lina
LinaK
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