Mir wurde im August letzten Jahres ein Hämangioblastom im Kleinhirn entfernt, die OP lief gut und wegen schlechtem psychischen Zustand verschrieb Hausarzt kurz drauf Citalopram welches ich fortan an.
Ich bekam immer mehr Beschwerden, hatte im Oktober ein Kontroll-Mrt welches gut war und die Beschwerden ließen sich nicht damit erklären. Also war ich der Meinung es käme von den Tabletten. Da ich ja nie wissen konnte was ist OP und es Tabletten, da ich die so schnell danach nahm. Bat den Hausarzt um Reduzierung und er meinte ich solle die weiter nehmen und die Symptome ignorieren, weil er nicht wollte, dass ich wieder schlecht drauf bin. Ignorierte fortan alles. Auch Drehschwindel mit Übelkeit etc. Er meinte dann hätte ich halt Lagerungsschwindel und es sei sehr unwahrscheinlich, dass das vom hirn käme, weil der Befund so gut war und eigtl sogar Mrt Kontrolle in einem Jahr zunächst vorgeschlagen wurde. Dennoch nahm ich weniger Citalopram und hatte leider nochmal kurz hochdosiert auf 20 mg, weil alle mir gesagt haben, das müsse so sein. Da wäre ich besser drauf gewesen. Die Symptome, die ich hatte schon man auf Psychosomatik und Hormone.
Ich war dumm nicht auf mein Bauchgefühl zu hören. Nun forderte ich ein Kontrollmrt, da ich auch durch die kurzfristige Erhöhung der Tabletten auch noch Gangunsicherheit, komischen Schwierigkeiten Schwindel bekam und ich auch das Gefühl habe, dass die Muskeln schlapp machen bzw an einigen Stellen sehr wenig sind.
Nun zur Frage.
Im Bericht steht postoperative Veränderungen links hintere Schädelgrube mit 2,3 cm Parenchymdefekt und angrenzender kleiner Gliose. Im weiteren zeigt sich kein Befundwandel.
Was sagt mir das?
Ist es möglich, dass ich durch die Einnahme der Tabletten, die ich nicht vertragen habe diesen Defekt während des Heilungsprozesses bekommen habe. Oder ist das normal? Ich hatte keine Gangprobleme vorher. Jetzt auch nicht so stark. Aber ich habe bereits im letzten Jahr als der Tumor noch drin war auf derart Medikamente mit Muskelzucken und Gangstörung reagiert und nicht mehr genommen.
Hausarzt meinte nach der OP aber das wäre super und bei allen kleineren Beschwerden, ich solle nicht wieder Angst haben, Hauptsache psychisch gut und mrt Oktober war ja sauber. Ängste letztens bei neuer Neurologin geäußert. Die sagte nach dem guten letzten mrt im Oktober bräuchte ich keine Angst haben,dass die Beschwerden daher kommen und ich solle die Medikamente ohne ausschleichen absetzen und was daher käme, wäre sicher reverse el.
Jetzt lese ich, dass mit dem Defekt und es macht mir Sorge. Was sagt mir das jetzt? Habe nicht direkt nach dem mrt am Donnerstag mit dem Radiologe gesprochen, Neurologin hat noch nicht geantwortet auf meine Mail und Termin in der Uni hab ich erst Freitag. Hab große Angst. Diese blöden Tabletten haben mich ruiniert. Ich hätte es sein lassen sollen als nach paar Wochen die Symptome schlimmer wurden und vorallem hätte ich nicht auf Druck der Familie nochmal erhöhen dürfen. Hoffe mir kann jemand die Angst nehmen...