Liebe Community,
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen oder eigene Erfahrungen mitteilen – ich habe eine etwas seltsame Frage, die wohl auch schwer eindeutig zu beantworten ist.
Ich habe eine Pinealiszyste, die zwischen 2008 und 2012 um ca. 5 mm gewachsen ist, seither aber relativ größenstabil blieb (im letzten MRT wurden die Abmessungen mit 1,9 x 1,4 x 1,1 cm angegeben).
Natürlich habe ich nach der Diagnose versucht, Informationen zu Pinealiszysten einzuholen. Nach dem, was ich gelesen und gehört habe, wachsen sie ja relativ selten - am ehesten anscheinend bei jüngeren Frauen, während eine Größenzunahme ab einem Alter von ca. 50 Jahren unwahrscheinlich wird: z.B. https://thejns.org/view/journals/j-neurosurg/138/1/article-p113.xml
Das hat mich zu der Frage geführt, ob weibl. Hormone eine Rolle spielen könnten, und anscheinend gibt es diese Theorie tatsächlich: z.B. https://www.medizin-kompakt.de/pinealiszyste
Ich bin mittlerweile Ü50 und in den Wechseljahren, und auf Rat meiner Gynäkologin habe ich mit einer Hormonersatztherapie begonnen. Besteht die Gefahr, dass meine Zyste dadurch wieder wächst? Sollte ich zumindest bis zur Menopause und einem dauerhaft und verlässlich niedrigen Östrogenspiegel warten (derzeit schwankt er wohl noch wild auf und ab)?
Vielen Dank und liebe Grüße
Guppy