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M13n

Bei mir wurde 2015 per Zufallsbefund wegen Augenmigräne ein winziges Meningeom entdeckt. Jahre später mit einer anderen Einstellung im MRT ein weiteres auf der anderen Seite des Kopfes. Ich wurde jedes Jahr mittels MRT kontrolliert. Immer ein winziges Wachstum. Seit 2024: links-temporofrontal (zwischen frontalen und temporalen Operculum 18x13 mm. Arachnoidalzyste tempolar unter 2 cm. Rechts-parietofrontal(im postzentralen Sulcus) 13x11 mm. Seit 2 Folgejahren ist es unverändert, also kein Wachstum. Mir wurde vor einem Jahr (obwohl es das erstemal kein neues Wachstum gab) zu einer OP geraten. Dieses Jahr, bei Wiedervorstellung wieder. Ich (61 Jahre alt) frage mich, wenn es nicht mehr wächst ob ich mich operieren lassen soll. Ich habe Bedenken Folgeschäden aus der Operation. Ich spüre keine Auswirkungen wegen meiner Meningeome.
Hat jemand auch Stillstand ? Wie wird damit umgegangen?
Jetzt aber, bin ich durch das Forum auf die Option der Radiochirurgie gestoßen.
Hat hier jemand Erfahrung? In Bay.
Viele Grüße Mar.

Harte Nuss

Hallo M13n, herzlich willkommen.
ich selber hatte ganz andere Tumore kenne mich darum bei Radiochirurgie in diesem Bereich nicht aus.
Sicher werden sich noch andere melden.
Ich kann dir nur von meiner Mutter 88 berichten. Bei Ihr wurde vor ein paar Jahren ein Meningeom fest Gestell.
Sie wachsen langsamer als andere Tumore, keine Ahnung wie lange es schon in ihrem Kopf im Persönlichkeitsbereich liegt. In jüngeren Jahren hat uns der Neurochirurg gesagt würden sie sofort operiert. Mir ist es nur aufgefallen, weil sie leider auf einen Schockanrufer reingefallen ist. Persönlichkeitsbereich ist was ganz anderes als bei dir!
Hast du schon eine Zweitmeinung von einem Neurochirurgen bekommen?
Die harte Nuss drückt dir die Daumen

M13n

Hallo,
ich werde im April nach M. fahren, wegen einer Zweitmeinung von der UK Neurochirurgie. Ich hoffe, dass dann auch die Radiochirurgie mit einfließt, bei den Behandlungsoptionen. Hat schon jemand Erfahrung mit der UK M. bzgl. Radiochirurgie? Bzw. in Bay.
Viele Grüße
Mar.

M13n

Im April werde ich wegen einer Zweitmeinung in einer anderen Neurochirurgie unterwegs sein. Ich hoffe, dass die Beratung auch Radiochirurgie mit einbezieht.
Gruß Mar

Kurisuta

UK M (wenn Großhadern gemeint ist) hat keine Radiochirurgie. Von daher - glaube ich - können sie keine Beratung diesbezüglich machen, sondern werden sich an die Leitlinien halten, die die OP als "Goldstandard" vorsieht - sofern eine OP nötig wäre.

Hingegen hat die TUM auch das Gammaknife-System.

Viel Erfolg!

M13n

Ja
Das habe ich mir auch schon gedacht.
Aber kann mich die TUM vollumfänglich aus allen Möglichkeiten beraten?
Weil wenn, dann sollte ich meinen Termin ändern. Danke, dass du mich nochmal nachdenken lässt.
Gruß Mar.

Kurisuta

Ich würde vorher abklären, dass der Grund meines Termins der Wunsch nach Beratung unter Darstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile beider Methoden ist.

Hier noch ein Beitrag aus dem Forum, in dem KaSy in ihrer wundervollen Art schon einmal Vor- und Nachteile skizziert hat:

https://forum.hirntumorhilfe.de/neuroonkologie/ueberfordert-mit-der-therapieentscheidung-19596.html

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