Hallo Zusammen,
Ich war schon lange nicht mehr hier. Eigentlich war ja alles gut
2019: OP Oligodendrogliom Grad 2, vollständig entfernt ohne Chemo/Bestrahlung
2020/2021: erst fragliches Wachstum in Flair, dann eingestuft als Gliose
Bis 2026 (gestern): alle 6-8 Monate Verlaufskontrolle ohne KM (da ich es mehrfach nicht vertragen hatte) und alles war ok.
Nun sagte man gestern allerdings:
„Bekannte Marklagerveränderungen um die Defekthöhle; diese sind im kurzfristigen Verlauf zur Voruntersuchung weiterhin konstant, zeigen sich langfristig im Vergleich zur Voruntersuchung vom 19.7.2021 jedoch etwas größenprogredient, sodass neben gliotischen Veränderungen auch langsam wachsende Tumoranteile vorliegen können.“ und
„Langfristig etwas größenprogrediente FLAIR Alteration angrenzend an das rechte Seitenventrikelvorderhorn von ca. 2,3 x 2,6 cm (Serie 201 Bild 19; 7/2021 in vergleichbarer Schichtführung noch nicht soweit bis nach subkortikal ausgedehnt und 1,2 x 1,9 cm messend).“
Ich bin total traurig (weil ich Angst habe und gerade deshalb nicht arbeitsfähig bin und nicht weiß wie ich es meiner Tochter erklären soll wenn sie merkt, dass ich Arzttermine habe).
Zu meinen Fragen:
1. Kann eine Gliose noch 7 Jahre nach OP wachsen?
2. Welche Möglichkeiten gibt es jetzt?
Einen Termin bei der Uniklinik habe ich erst am 07.12 und ich bin unsicher, weil bereits 2020/2021 gesagt wurde es sei nur Narbe.
Es gibt ja jetzt auch Vorasidenib. Was müsste ich denn tun um das zu bekommen?