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Thema: Reha während Coronazeit

Reha während Coronazeit
Mego13
08.09.2020 15:21:40
Ihr Lieben,

bald steht meine erste Reha an, die wahrscheinlich Ende September beginnt. Nach den gestrigen Informationen der Rehaeinrichtungen haben sich in meinem Kopf doch einige Fragezeichen gebildet.
Die Reha wird eine onkologische sein und soll 3 bis 4 Wochen dauern.

Aufgrund der Coronazeit werde ich die ersten 3 Tage in Quarantäne sein und darf das Zimmer nicht verlassen. Danach ist es mir untersagt, dass Gebäude zu verlassen. Gut, dass wird Hausrecht sein, dagegen kann man nichts machen.

Jetzt kommt das, was mir eigentlich Probleme bereitet. Ich muss ALLE Medikamente mitbringen, sollten Sie mir ausgehen, werden diese nicht nachbestellt. Gut, das kann ich bei den täglichen Medikamenten (Antiepileptika, Hydrocortison und Magenpuffer) verstehen. Das bezieht sich allerdings auch auf alles andere. Von der möglichen Schmerztablette, bis über simple Halsschmerztabletten oder auch Antiübelkeitstabletten, die ich von Zeit zu Zeit noch benötige. Daneben soll ich wegen der Mangelernährung täglich eine Portion Fresubin trinken, auch diese Fläschchen muss ich selber mitbringen.
Daher die Frage: Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht, was habt ihr alles in euren Medikamentenschrank für den Notfall eingepackt? Bin ich naiv, wenn ich denke, dass eine Reha Klinik wenigstens über einen Minibestand an Notfallmedikamenten verfügen müsste?

Wurden nach eurem Aufenthalt die übrig gebliebenen Medikamente einbehalten?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

LG
Mego
Mego13
KaSy
08.09.2020 17:22:13
Liebe Mego13,
ich hatte während der Corona-Zeit keine AHB/Reha, aber (gleich oder später) nach jeder Meningeom-OP bzw. OP+Bestrahlung, also fünf mal, zuletzt 2017, aber nie in einer ontologischen Rehaklinik.

In jeder der drei verschiedenen Rehakliniken gab es alle Medikamente, die ich auf dem Medikamentenplan hatte.

Probleme gab es nur, falls sie nicht rezeptpflichtig waren, ich sie also selbst bezahlt hatte.

Die letzte Rehaklinik rief ich (wegen irgendetwas) an und mir wurde am Telefon extra gesagt, ich möge für die gesamte Zeit alle Medikamente mitbringen. Ich fragte extra nach, weil es bei mir nicht klar war, wie lange die AHB dauern würde, und ich hätte mir extra noch mehr Medikamente von den verschiedenen Ärzten verschreiben lassen müssen. Die Frau am Telefon sagte ganz klar, dass ich alle Medikamente mitbringen muss.

Als ich mit dem "Packen" voller Medikamente in der Rehaklinik ankam, stellte sich schon am ersten Tag heraus, dass ich bestenfalls für die ersten Tage eigene Medikamente gebraucht hätte, falls sie diese nicht da hätten. Aber sie hatten alle da und ich musste nicht eins meiner Medikamente antasten.

Ich kann mir wirklich gar nicht vorstellen, dass es - auch in der Corona-Zeit - Krankenhäuser und Rehakliniken geben soll, die für ihre Patienten die (rezeptpflichtigen) Medikamente nicht zur Verfügung stellen.

Es ist ja schlimm genug, welche geringeren Möglichkeiten durch die Quarantäne und die starken Einschränkungen in der gesamten Zeit für die Rehabilitation (!) bestehen. Denn freies Training, Spaziergänge allein, Radfahren allein u.v.a. fallen dann ja auch weg, obwohl gerade diese "Aktionen" nichts mit Corona zu tun haben, aber für die organische und vor allem psychische Gesundung von besonderer Bedeutung sind.

Dass die Krankenkasse selbst in diesen Zeiten keine längere Reha akzeptieren, ist leider gängige und relativ neue Praxis und fördert das Gesünderwerden auch nicht.

Ich hatte übrigens 2017 später den Eindruck, dass ich mit einer Frau an der Rezeption geredet hatte, die das einfach mal so pauschal sagte.

Vielleicht kannst Du mit einem Arzt der Rehaklinik telefonieren und ihm Deinen Medikamentenplan mailen, damit diese Medikamente doch zur Verfügung gestellt werden.

Wie das mit Fresubin ist, weiß ich nicht, wenn es verschrieben wurde, müssten sie es Dir auch geben. Ansonsten musst Du ja massenhaft von diesen Fläschchen mitbringen und wo sollst Du die denn lagern?!

Dass von den selbst mitgebrachten Medikamenten Reste dort behalten werden, kann ich mir nicht vorstellen, denn sie sind Dein Eigentum.

Ich wurde auch in den Rehakliniken gefragt, ob ich die (von der Rehaklinik gestellten) Medikamente selbst nehme, was ich auch tat. Das hatte ich zu Hause ja auch getan. Und gerade in Corona-Zeiten würde ich das unbedingt tun! Du machst das zu Hause ja auch selbst.

Es geschah mir in den Rehakliniken, dass akut zusätzlich andere Medikamente für mich notwendig waren. Die bekam ich natürlich von der Rehaklinik.

Wenn das bei Dir geschieht, dass irgendetwas passiert, was Du nicht vorhersehen konntest und wofür Medikamente gebraucht werden, dann wäre es für Dich ja schlecht möglich, "aus dem Fenster mit dem Megaphon zur Apotheke zu rufen, beamt mir mal eine Schmerztablette in mein Zimmer".

Schon für diese in einer Rehaklinik fast alltäglichen Fälle müssen Medikamente vorhanden sein.

Aber, wie gesagt, mit Rehas in Corona-Zeiten kenne ich mich nicht aus. Ich kann nur logisch denken und fände diese Vorgehensweise falsch.

Ich hoffe und wünsche, Du bekommst das zuvor geregelt.

KaSy
KaSy
der Meister
08.09.2020 18:48:34
Hallo Mego,
zu meiner ersten Reha wurde ich direkt vom Krankenhaus in die Reha gefahren.
Hier waren alle Medikamente vorrätig, ich war ja nicht zu Hause, konnte nichts organisieren und so ich musste mich auch um nichts kümmern.

Im März 2020 hatte ich eine weitere Reha welche aufgrund von Covid 19 nach 11 Tagen abgebrochen wurde, hier musste ich auch alles mit bringen.
So unterschiedlich kann das sein.

Gruß Klaus
der Meister
KaSy
09.09.2020 00:20:18
Ich habe im Internet zu der Frage Reha in Coronazeiten gesucht.

Ich habe eine übergeordnete Seite* gefunden, in der viele Maßnahmen beschrieben wurden, die wegen Corona einzuhalten sind.
Aber es ist keine Aussage dabei, dass bzgl. der Medikamente anders gehandelt wird als sonst. Es steht dort und in einer weiteren Seite* nichts von einer "Ausgangssperre" außerhalb der Behandlungszeiten. Auch auf den Seiten verschiedener Rehaklinken sind jede Menge Corona-Regeln aufgeführt, aber keine Aussagen zur Verpflichtung, alle Medikamente selbst mitzubringen. (Allerdings schreibt eine Rehaklinik, dass wegen Corona keine Gesundheitsprogramme stattfinden, was findet denn dort dann statt?)


Grundsätzlich gilt für gesetzlich Versicherte, dass alle Medikamente, die wegen der Krankheit, wegen der man die Reha antritt, von der Reha-Klinik gestellt werden, für weitere Medikamente muss man selbst sorgen. Gesetzlich ist es sogar so, dass die "häuslichen" Ärzte (Hausarzt, Fachärzte "zu Hause") keine Medikamente für die Zeit der Reha verordnen dürfen, sonst werden sie von der Krankenkasse in Regress genommen.

Für Versicherte der Rentenversicherung werden alle Medikamente gestellt.

Natürlich soll man für die ersten Tage eigene Medikamente mitbringen, falls sie in der Rehaklinik erst beschafft werden müssen.
Und man wird mit der Entlassung keine Medikamente mit nach Hause bekommen, dafür sollte man zuvor sorgen.


Es scheint sehr unterschiedlich gehandhabt zu werden, aber ich habe keine Ahnung, warum diese Regelungen zu den Medikamenten von einigen/allen (?) Rehakliniken außer Kraft gesetzt werden, ohne öffentlich auch darüber zu informieren?
Sind es die Kostenträger, also die gesetzlichen Krankenkassen oder die Rentenversicherung?
Oder geht man davon aus, dass man die Medikamente ja sowieso hat? Nur müssen ja viele diese Zuzahlungen von 5 € bis 10 € leisten.
Wenn die häuslichen Ärzte die Medikamente gar nicht für die Zeit der Reha verordnen dürfen, weil sie von der Krankenkasse dann in Regress genommen werden, was soll der Patient denn dann tun?
Während eines Aufenthaltes im Krankenhaus und in einer Rehaklinik darf man nicht zu einem niedergelassenen Arzt, ohne dass die jeweilige Kinik dorthin überweist. Also ist der Patient sowieso nicht in der Lage, Nachschub zu bekommen, wenn seine Vorräte nicht ausreichen.


Ehrlich gesagt verstehe ich das alles nicht und hoffe sehr, dass sich hier weitere mit Rehas in Corona-Zeiten melden und dass es außerdem jemanden gibt, der wirklich weiß, wieso das jetzt so anders gehandhabt wird. Die Gesetze wurden doch nicht zu Ungunsten der Patienten außer Kraft gesetzt.

Was spricht wegen "Corona" gegen die Bereitstellung der für die zu behandelnde Krankheit erforderlichen Medikamente durch die Rehaklinik?

KaSy
KaSy
TumorP
09.09.2020 06:36:26
Hallo Mego 13,

die "Kopf Tabletten" würde ich auf jeden Fall ausreichend mitnehmen. (Eine evtl. Verlängerung einplanen). Auch wenn es den Wirkstoff in der Klinik geben sollte, heißt das nicht, dass "Deine" Firma dort vertreten ist. Bei Medikamenten sollte man bei guter Einstellung bei "seiner" Firma bleiben.
Viele Grüße
TumorP
Mego13
09.09.2020 08:07:36
Liebe Kasy,

Ich danke Dir für Deinen Humor: "mit dem Megaphon" zur Apotheke. Nun kann ich zumindest wieder schmunzeln. Deine Sachinformationen haben mir auch die Augen geöffnet, so dass ich heute wieder kraftvoller gestimmt bin.
Ich habe leider mit der Pflegedienstleitung telefoniert. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Sachinformationen nicht, mir kam es aber schon seltsam vor, in welchem Ton sie zu mir sagte: "Ihr Neurologe MUSS Ihnen einen Extrasatz Medikamente für die Reha verschreiben." Das kam mir doch sehr widersprüchlich vor. Als ich dann höflich argumentierte, dass der Neurologe mir bereits in diesem Quartal Medikamente verschrieben hat und ich in demselben Quartal in die Reha komme und man mir nicht sagen kann, wie lange ich bleibe und ich zudem auch nach der Reha noch zumindest für ein paar Tage Medikamente benötige, wurde sie einfach nur noch unfreundlich. Sie meinte, mein Neurologe sei dazu verpflichtet, das sei allgemein bekannt.
Trotz Besuchsverbots kam sie dann auf die Idee, mein Mann könne dann kommen, die Krankenkassenkarte abholen und in der Rehazeit Medikamente für mich besorgen. Er solle die Karte dann nach 1 - 2 Tagen wieder zurückbringen. Das wären dann 400 Kilometer, die mein Mann fahren muss. Auch diese Herangehensweise finde ich fraglich, es gibt Menschen, die müssen ohne die Hilfe von Angehörigen in die Reha fahren. Daneben kann mein solch lustige Fahrten auch nur unternehmen, weIl er selbständig ist und dadurch freier in der Wahl der Arbeitszeit. Es sind zwar nur pro Fahrtag "nur" 200 km. Wer aber vom Ruhrgebiet ins Bergische Land möchte, weiß, dass man dabei auch mehrere nette Stunden auf der Autobahn verbringen kann.

Gestern habe ich bereits mit der Endokrinoligin telefoniert, die bereits vor einer Woche Hydrocortison verschrieben hat und jetzt ausnahmsweise noch einmal ein Rezept ausstellt, aber Hydrocortison ist auch sehr preisgünstig und damit vor der Krankenkasse leicht zu verantworten.

Heute rufe ich einmal beim Neurologen an und frage höflich nach einem neuen Medikamentensatz.

LG
Mego
Mego13
Mego13
09.09.2020 08:09:55
Lieber Klaus,

Ich danke Dir für Deine Aufmunterung. Darfst Du Deinen Reharest eigentlich nachholen?

LG
Mego
Mego13
Mego13
09.09.2020 08:29:52
Lieber TumorP,

einen ausreichenden Satz an "Kopftabletten" und Hydrocortison würde ich auch so bei mir tragen. Mir geht es eher um die grundsätzliche Haltung, dass ich alles mitbringen muss und auch für jeden Fall selber gerüstet sein muss, gehe ich zumindest von den bisherigen Aussagen der Pflegedienstleitung aus. Ich schreibe zur Zeit eine Liste mit Dingen, die ich dadurch benötige. Es ist ein wenig so, als wollte ich auf einen "Selbstversorgertripp" fahren. Na ja, vielleicht kann ich euch dann wenigstens in ein paar Wochen unterhalten und schreiben, wie die Fahrt mit 5 Litern Fresubin, 10 Packungen Antiübelkeitstabletten und einem Kilo Magengel so war. Zumindest das Kleidungs- und Schmutzwäscheproblem erledigt sich dadurch, bei so einem Medikamentenkoffer, habe ich keinen Platz für Klamotten. Ich nehme ein Antimüffelspray mit und durch die Schutzmasken geht's auch mit der Geruchsbelästigung durch meine Person.

LG
Mego
Mego13
KaSy
09.09.2020 10:28:00
... und ausreichend Zahnpasta ...
KaSy
Mego13
09.09.2020 10:43:46
Stimmt, das hätte ich bald vergessen. ;-)
Mego13
der Meister
09.09.2020 13:01:00
Hallo Mego,
nachholen vom Reha Rest ist sicher möglich.

Bin aber der Meinung, es bringt alles nichts mehr ...


Gruß Klaus
der Meister
Stöpsel2
09.09.2020 13:26:04
Liebe Mego,

Leider bist du nun auch der Corona Hausrecht Willkür im Zusammenhang mit deiner Reha ausgeliefert.

So ernst und verständlich deine Situation aussieht, du hast mich heute mit deinem Beitrag zum herzhaften Lachen gebracht. Da sitzen wir beide in zwei ähnliche Boote...und können glücklich sein, dass wir trotz des Corona Hick Hacks nicht unseren Humor verlieren....

Ich habe heute erfahren, dass unser Bekannte wegen eines Schlaganfalls auch in der stationären Reha ist und nur 2 Behandlungen am Tag bekommt und er mehr braucht. Führt kein Weg dazu, weil es nun alles auf die Auswirkungen von Corona geschoben wird...

Da wird wohl deine für dich wichtige und notwendige Reha Top oder Flop werden :o(

Aber unsere Hoffnung und unser Humor bleibt uns erhalten.

Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
09.09.2020 16:51:01
Liebe Stöpsel,

ich muss jetzt auch irgendwie schmunzeln. Das tut sehr gut. Ich habe noch ein lustige Nebengeschichte. In den Unterlagen wird darauf hingewiesen, dass die Essensauswahl wegen Corona Mittags stark eingeschränkt ist. Morgens und Abends ist das Essen stets identisch. Mmh, gut während der Chemo war ich in der Procarbazin Phase so eingeschränkt, das werde ich wohl noch aushalten. Mein Mann fing dann direkt an zu scherzen. Im Gefängnis habe man auch Ausgangssperre und Essensauswahl schon mal gar nicht. Ich weiß nicht warum, ich habe das für das ortsansässige Gefängnis nachgeschaut. Dort wurde im Innenbereich mittlerweile ein Park für Kapitalverbrecher angelegt und es gibt 4 verschiedene Wahlmenüs: "Durchschnittskost", vegetarisch, vegan, halal.
Ja,ja, bei guter Führung, werde ich schon nach 3 Wochen entlassen.
Vielleicht kann ich wieder so lustige Erfahrungen sammeln, wie kurz nach der OP, wo ich "Dr. Leistengucker" kennengelernt habe. Ich war gerade auf mein Überwachungs-Zimmer gekommen, in meinem Kopf wummert gerade so kleine Presslufthammer, da öffnet ein junger Assistentzarzt die Tür und tönt überfröhlich: "So, dann schauen wir mal, wie es so geht." Schwungvoll schlägt er rechts die Bettdecke weg und sucht meine Leiste ab. "Sie haben doch rechts ihren Zugang. Das gibt's doch nicht." Ich zeige ihm den rechten Arm, wo der arterielle Zugang lag. Ich versuche mit ihm zu reden. Bemerke dabei, dass ich noch lalle und lisple. Und das als Sprechtrainerin. Mir wird schlecht. Verzweifelt zeige ich auf die Tackernadeln im Kopf. Der Assistenzarzt schüttelt den Kopf: "Wie kann man denn vergessen, das man einen Leistenzugang bekommen hat."
Die Tür geht auf, eine wütende Oberschwester stürzt herein: "Das ist nicht Frau Puhvogel, das ist Frau Mego."
Dr. Leistengucker lächelt überlegen. Er geht ums Bett herum.
Die Oberschwester verschwindet.
Dr. Leistengucker schlägt links die Bettdecke zurück, schaut mich abschätzig an. Ich denke: "Ich bin geistig gestört, das wird nix mehr."
Die Tür geht auf. Meine Neurochirurgin kommt herein. Dr. Leistengucker schaut verdutzt. Meine Neurochirurgin sagt eisig und sehr leise: "Das ist MEINE Patientin." Nun, nuschelt Dr. Leistengucker und verschwindet flux. Meine Neurochirurgin lächelt mich strahlend an: "Sie waren sehr kooperativ während der Wachphase. Es ist sehr gut gelaufen."

Vielleicht kann ich während der Reha ähnlich Nettes erleben.

LG
Mego
Mego13
Mego13
09.09.2020 17:04:26
Lieber Klaus,

hat man Dir gesagt, dass es nichts mehr bringt? Oder brauchst Du hier vielleicht ein paar Mutmacher?

LG
Mego
Mego13
Mego13
14.09.2020 12:34:58Neu
Hallo Ihr Lieben,

heute gab es neue Telefonate mit der Rehaeinrichtung, einmal mit dem Sekretariat des Chefarztes und dann mit der Dame, die die Therapieplanung für den onkologischen Bereich macht. Es bleibt spannend. Ob mir Fresubin gegeben werden kann, ist weiter fraglich. Ob mir Ondansetron, Granisetron oder ähnliche Mittel gegen Übelkeit gegeben werden können, ist nicht klar, da diese zusätzliche Kosten während der Coronazeit verursachen! Es sei auch ungewöhnlich, dass jemand mit einer Gastritis komme. Tja, stimmt. Das ist bei einer onkologischen (!) Reha wirklich hochgradig ungewöhnlich. Nun müssten durch die Einrichtung erstmal Kostenvoranschläge bei der Krankenkasse eingeholt werden. Der Vorschlag war, ich solle mir für die gesamte (!) Zeit Granisetron durch den Hausarzt verschreiben lassen. Wie Kasy oben bereits erläutert, ist die die Rehaeinrichtung für die unmittelbare Verschreibung von Medikamenten zuständig, die in Zusammenhang mit der Reha stehen. Dies wird sogar in einer Broschüre des Trägers deutlich erläutert. Wer von euch bereits Granisetron oder Zofran benötigt hat, weiß, dass diese nicht wie Bonbons über den Tisch gereicht werden, sondern immer nach Bedarf im Kleingebinde von 5 Tabletten verschrieben werden.

Die beste Aussage kam dann noch zum Schluss, nachdem mir mehrfach erläutert wurde, dass man nicht wisse, ob die Versorgung mit Medikamenten nicht den Kostenrahmen sprenge: Ich solle doch einfach vorbeikommen und mit der Reha beginnen.

LG
Mego
Mego13
Stöpsel2
14.09.2020 15:16:58Neu
Liebe Mego,

Ich bin echt fassungslos, welche Aussagen du heute von der Reha Einrichtung erhalten hast.

Was ist das für ein Corona Schildbürgerland geworden???
Wird bei solchen unüberlegten Aussagen überhaupt noch bei diesen Menschen das Hirn "eingeschaltet"..

Ich kann für dich nur hoffen, dass du nicht auch in diesen gesamten Corona Irrsinn wie ich, zusätzlich "verschaukelt" wirst ... Leider kann ich dir keinen Tipp geben, wie du gegen diese "Coronawand" ankommen kannst und erfolgreich sowie mental ruhig diese Reha schaffen wirst.
Ich drück dich gedanklich und kann mitfühlen, wie es dir dadurch geht.

Ganz liebe Grüße und Durchhaltekraft
Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
14.09.2020 15:36:01Neu
Liebe Stöpsel,

ich danke Dir. Ich war heute auch geschockt. Danach habe ich mit einer anderen Rehaeinrichtung telefoniert, die auf die neurologische Reha spezialisiert ist und sogar direkt in der Nachbarstadt liegt sowie regelmäßig Hirntumorpatienten betreut. Sie meinten aufgrund der PC-Chemo zunächst, dass sie wahrscheinlich nicht die erste Wahl seien, als sie aber hörten schwere Fatigue, Nebennierenschwäche und erhöhte Wachstumshormone, dass ich wahrscheinlich doch besser in der neurologischen Reha aufgehoben sei. Zudem dürfen die Angehörigen Dinge abgeben, man darf auch eingeschränkt in den Kurpark und notwendige Arztbesuche außerhalb der Rehaeinrichtung sind zulässig. Wir versuchen, ob man jetzt noch Einspruch einlegen kann. Im Notfall würde ich die Neurochirurgin bitten, ob diese eine Reha verschreiben kann.

Alles Liebe
Mego
Mego13
KaSy
14.09.2020 15:42:50Neu
Ich bin der Meinung, dass das gar nichts mit "Corona" zu tun hat!

Wenn die Krankenkasse eine bestimmte Wochenanzahl für die Reha übernimmt, zahlt sie auch alle von den Ärzten verschriebenen Kosten.

Es kann ja wohl nicht sein, dass die Krankenkasse nach sieben Tagen an die Klinik schreibt, "Schmeißt Mego raus, sie wird uns zu teuer".

Im Gegenteil, wenn der Reha-Arzt nach dem 3-Wochen-Minimum feststellt und der Krankenkasse mitteilt "Mego kann ich noch nicht nach Hause schicken, das kann ich nicht verantworten", dann darf die Krankenkasse nicht gegen die ärztliche Verantwortung handeln.

Aber vielleicht ist das auch nur ein, mein Wunschtraum. Ich habe 2 planmäßige 4-Wochen-AHBs und zwei erkämpfte 3-Wochen-Rehas mit sofortiger Verlängerung auf 5 Wochen erlebt. Dann nach einem Dreivierteljahr voller OPs "rund um das 5. WHO-III-Meningeom eine AHB, wo der AHB-Arzt sich tatsächlich der Krankenkasse beugen musste. Nach der (vorerst?) letzten Aktion wurde die von der Radioonkologin beantragte AHB zweimal abgelehnt. Zuerst, weil ich keine Einschränkungen habe und 2 Wochen später mit dem Grund: "nicht sinnvoll wegen fortgeschrittener Tumorerkrankung". Da konnte ich nicht mehr kämpfen, kann ich auch heute noch nicht ...
Dafür zahlt die Krankenkasse jede Menge Geld, weil das nach ihrer Aussage "ja alles auch von zu Hause aus möglich ist". Ist es ja auch, aber nicht "von zu Hause aus", sonden im Hausbesuch.

Ich schreibe das hier nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern, weil es sich lohnt oder lohnen müsste, für seine Rechte zu kämpfen, gegebenenfalls mit allen Hilfen, die man kriegen kann.

Und denkt immer daran:
Wir zahlen für die Krankenkasse.
Wir sind deren Arbeitgeber!
Wir sind keine Bittsteller!

KaSy
KaSy
Mego13
14.09.2020 16:16:34Neu
Liebe Kasy,

mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass das nichts mit Corona zu tun hat.
Ich danke Dir, dass Du Deine Erfahrungen teilst und ich habe großen Respekt davor, wie positiv Du trotz des Erlebten bleibst.
Ich stelle mir gerade vor, wie ich mit dem Kleidungskoffer an die Luft gesetzt werde und ein: "Mego ist zu teuer!" zu hören bekommen, während der Medikamentenkoffer einkassiert wird.
Danke Dir für Deine abschließenden Appellsätze. Morgen wird wieder gekämpft.

LG
Mego
Mego13
Stöpsel2
14.09.2020 16:16:59Neu
Liebe Mego,

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass du in der neurologischen Reha, entsprechend deiner Angaben, die du dort erhalten hast, besser unterstützt werden wirst. Sie haben dir auch emphatische Corona Möglichkeiten gesagt, dass du dich dort auch nicht wie "im Knast" fühlen musst. Die Reha soll ja schließlich deinen gesamten Genesungsprozess unterstützen...

Du warst ja bereits auch schon über die Corona Hausrecht Anweisungen in der genehmigten Reha entsetzt und hast es noch mit schwarzen Humor ertragen.
Hole dir Unterstützung, damit du die Reha Einrichtung wechseln kannst.

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
14.09.2020 16:22:50Neu
Liebe Stöpsel,

danke Dir. Ich werde morgen einmal die ersten Schritte wagen und auch einmal in der Neurochirurgie anrufen.

LG
Mego
Mego13
Stöpsel2
14.09.2020 17:02:19Neu
Liebe KaSy und liebe Mego,

habe gerade gesehen und gelesen, dass ihr es nicht mit internen Corona Anweisungen in Verbindung bringt.

Muss allerdings zugeben, dass ich infolge seit März 2020 ständig erlebter Corona Negativ Erfahrungen mein Vertrauen auch zur Krankenkasse verloren habe ..da man die für mich unterlassenen
Hilfeleistungen auch mit dieser Aussage "Corona bedingte Anweisungen und HAUSRECHTE" in Verbindung bringt....

Wünsche euch von Herzen, dass dort nichts mit Corona in Verbindung gebracht wird und ihr den Glauben an Gerechtigkeit sowie Gesetzlichkeiten niemals durch Negativ Erfahrungen verlieren werdet.

Liebe Grüße Stöpsel
Stöpsel2
Mego13
14.09.2020 17:09:13Neu
Liebe Stöpsel,

so komplett kann ich das Ganze nicht trennen. Ich glaube allerdings, dass sich bei dieser speziellen Rehaeinrichtung teilweise hinter dem Hausrecht versteckt wird, weil Corona eigentlich nichts mit dem Verschreiben von Medikamenten zu tun hat.

LG
Mego
Mego13
Toffifee
17.09.2020 16:16:31Neu
Hallo Mego,
sehe Du bist online und ich weiß nun nicht bist Du schon in Reha oder nicht.
Als ich letzte Woche im KH landete hatten die über zwei Tage keine Azulfidine parat. Dagegen von den neuen Medis gaben sie mir einige für die ersten Tage daheim mit.
Alles Gute Dir und erhole Dich gut!
Hoffentlich ist auch das Essen essbar. (Vor zwei Jahren habe ich gut abgenommen im KH und danach auf Reha; vermutlich waren die Köche aber nicht Schuld daran).

P.S.
Zitat aus meinem vorl. Entlassbericht:
Mikrobiol. Begutachtung: Rachenabstrich Aufnahmescreening vom ... SARS-CoV-2-RNA nicht nachgewiesen.
Etwas eklig, aber ok. Sei gewarnt!

P.S.S.
Lustig die Essenswahl im Knast. Ich hatte mal sowas für zwei Wochen(ewig her: mitten im Studium). Drin = dürftiges Essen und wenig. Wer aber raus zum Arbeiten gehen wollte und durfte, kriegte ein Päckchen Zigaretten extra und eine appetitliche Jause dazu. Und das konnte man vormittags und nachmittags machen. Am Wochenende leider nicht. That´s Life!
Egal wie, habe eine gute Zeit und gute Erholung!

LG
Willi
Toffifee
Mego13
17.09.2020 16:19:36Neu
Hallo Willi,

das mit der Reha klappt noch nicht. Das wird sich wohl noch etwas ziehen. Danke Dir für Deine Wünsche. Ich hoffe, dass sich das Rehaproblem bald lösen lässt.

LG
Mego
Mego13
KaSy
17.09.2020 17:19:59Neu
Hallo, Mego&Toffifee

Krankenhäuser dürfen Medikamente mitgeben, seit einiger Zeit sogar offiziell, damit der "hopsfidele" Patient, nachdem er "fröhlich" vom OP-Tisch "gehüpft" ist, nicht gleich seinem Hausarzt von seinem lustigen KH-Aufenthalt erzählen muss.

Rehakliniken dürfen keine Medikamente mitgeben, denn die Krankenkasse zahlt ausschließlich für die AHB bzw. Reha, nach der der Rehabilitant am Folgetag "selbstverständlich zur Arbeit gehen darf, weil er ja jetzt sowas von arbeitsfähig ist, dass er gar keine Medikamente mehr braucht."

KaSy
KaSy
Mego13
18.09.2020 13:28:42Neu
Hallo Ihr Lieben,

die Reha zeigt per "Fernwirkung" "Erfolg". Ich habe einen schönen Diskurs am Telefon geführt, nachdem mir in einem griessgrämigen Ton von der Sekretärin des Chefarztes mitgeteilt wurde, dass mir im Notfall Ondansetron zur Verfügung gestellt werde. Granisetron sei zu teuer und wenn ich wünsche, könne man mir ein Privatrezept ausstellen. Damit könne ich mit dem Taxi ins Dorf fahren und mir dort die Medikamente besorgen. Als ich darauf hinwies, dass man mir vor ein paar Tagen noch von dem Ausgangsverbot berichtet habe, wurde es nur noch widersprüchlich.

Nun führt nix mehr an dem Einspruch vorbei, es bleibt spannend.

LG
Mego
Mego13
KaSy
18.09.2020 20:13:07Neu
... also doch mit dem Megaphon ...

Im Ernst, ich bezweifle die fachliche Qualität der Sekretärin. Für ihre zweifellos umfangreiche Tätigkeit ist keine medizinische Ausbildung erforderlich. Ich denke, es war die falsche Ansprechpartnerin, die stolz auf ihre Erfahrung ist und gern Auskunft an Unwissende erteilt statt den Chefarzt hinzuzuziehen.

Wie weit bist Du mit der Wahl einer anderen Reha-Klinik?

KaSy
KaSy
Mego13
19.09.2020 14:51:14Neu
Liebe Kasy,

Ja, leider doch mit dem Megaphon im Gepäck. Die neue Rehaklinik ist ausgesucht. Jetzt heißt es strampeln und Widerspruch einlegen. Nächste Woche geht's wegen der Leber zum Hausarzt und vielleicht kann er auch noch zur Seite stehen.

LG
Mego
Mego13
Mirli
20.09.2020 13:09:12Neu
Ob das Ausgangsverbot wortwörtlich auf das Gebäude beschränkt oder ob damit nicht auch das gesamte Reha-Gelände gemeint ist, obliegt vermutlich der Auslegung des Hausrechts. Nicht aber die Medikation?! Ich kann auch in dem Eingangsbeitrag nicht herauslesen, dass Corona etwas mit den mitzubringenden Medis bei Mego zu tun haben soll. Oder habe ich das missverstanden?

Zitat: "Reha-Einrichtungen begrenzt in der Pflicht:
Bei voll- und teilstationärer Reha muss die Reha-Einrichtung nur die Arzneimittel für die rehabilitationsbegründende Erkrankung stellen. Das gilt beispielsweise für Schmerzmittel nach einer Knie-TEP.
Was für die darüber hinaus gehende Arzneimittel-Versorgung durch Reha-Einrichtungen gilt, regeln individuelle Verträge zwischen der Einrichtung und den jeweiligen Krankenkassen.
Ansonsten sind die niedergelassenen Ärzte für die Medikation zuständig. Denn zur Behandlung im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung gehören nach dem Bundesmantelvertrag auch „ärztliche Leistungen bei interkurrenten Erkrankungen während ambulanter Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten sowie ambulant ausgeführte Leistungen, die während einer stationären Rehabilitation erforderlich werden und nicht mit dem Heilbehandlungsleiden im Zusammenhang stehen“...

Es gibt ja nicht nur das Megaphon;-) Das Telefon wird auch abgefragt.

..."Die Verordnung von Arzneimitteln durch den niedergelassenen Arzt wäre also möglich, zum Beispiel durch den Hausarzt, einen Arzt am Ort der Reha-Einrichtung oder im Rahmen eines Hausbesuches in der Reha-Einrichtung."

@KaSy
Zitat:" Wenn die häuslichen Ärzte die Medikamente gar nicht für die Zeit der Reha verordnen dürfen, weil sie von der Krankenkasse dann in Regress genommen werden, was soll der Patient denn dann tun?"

Es ist wohl umgekehrt so, dass alles über die Reha-Ursache Hinausgehende durch die niedergelassenen Ärzte bereitgestellt werden muss.
Regress gilt in Krankenhäusern, da dürfen die niedergelassenen Ärzte nicht verordnen.

Zitat: "Krankenhaus bei Aufenthalt zuständig: Einige Krankenhäuser fordern Patienten auf, bei einem stationären Aufenthalt ihre üblichen Arzneimittel mitzubringen. Eine Versorgung der Patienten im Krankenhaus mit den mitgebrachten Medikamenten ist unzulässig. Denn die allgemeinen Krankenhausleistungen, also auch die Versorgung mit Medikamenten, umfassen die medizinisch zweckmäßige und ausreichende Versorgung des Patienten. So ist es im Krankenhausentgeltgesetz geregelt.
Mit anderen Worten: Für oder während eines stationären Aufenthaltes dürfen Arzneimittel durch den niedergelassenen Arzt nicht verordnet werden. Passiert das doch, können Krankenkassen einen Antrag auf „Sonstigen Schaden“ stellen. Das Landesozialgericht Rheinland-Pfalz hat aber klargestellt, dass der niedergelassene Arzt ohne konkrete Anhaltspunkte nicht verpflichtet ist, den Patienten zu fragen, ob er sich gegenwärtig in stationärer Krankenhausbehandlung befindet (L 5 KA 41/14).

Quelle: https://www.kvno.de/10praxis/40verordnungen/10arzneimittel/a_z/16_05_entlassmedikation/index.html

Was mir auch noch unklar ist, ist die Frage nach dem Kostenträger. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier große Unterschiede bestehen könnten, wenn Mego z.B. als Selbständige privat krankenversichert ist.
siehe oben: "Was für die darüber hinaus gehende Arzneimittel-Versorgung durch Reha-Einrichtungen gilt, regeln individuelle Verträge zwischen der Einrichtung und den jeweiligen Krankenkassen."

Gruß Mirli
Mirli
Mego13
20.09.2020 13:36:53Neu
Hallo Mirli,

das Ausgangsverbot bezieht sich ausdrücklich und wortwörtlich auf das Haus, was nicht zu verlassen ist. Auch der Kurpark darf nicht betreten werden.

Kostenträger ist die gesetzliche Krankenkasse, bei der ich als Selbständige in Vollumfang versichert bin.

Mein Ärger bezieht sich ausdrücklich auf die Medikamente, die sich auf meine Erkrankung beziehen und für den dem Rehaträger auch Gelder zur Verfügung gestellt werden. Im Speziellen bezieht sich mein Ärger auf Antiemetika, die häufig, die Krampfschwelle heben. Daher sollte man als Antiepileptiker bei längerer Einnahme auf Setrone wie Odansetron, Zofran oder Granisetron eingestellt werden. Diese Medikamente kann ich auch im Vorfeld nicht in ausreichender Menge besorgen. In einer Packung sind 5 Tabletten. Selbst vor der Chemotherapie hat die Neurochirurgin mit Sondervermerk auf dem Rezept nur 15 Tabletten verschreiben können. Schwere Gastritis und Mangelernährung dürften eigentlich im Rahmen einer onkologischen Reha an der Tagesordnung stehen. Wenn dem nicht so wäre, müsste man auch keine Ernährungsberatung für onkologischen Patienten in der Reha anbieten.

Daneben ist sogar im Flyer des Trägers angegeben, dass Medikamente für die ersten Tage mitzubringen sind, aber dann bei weiterem Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Zudem ist die teure Mehrfachverschreibung und Bevorratung von Antiepileptika nicht so einfach, gerade in Coronazeiten. Aber das ist eher eine Zusatzinformation für alle, die sich in nächster Zeit in die Reha begeben.

LG
Mego
Mego13
Mirli
20.09.2020 14:33:21Neu
Also, ist diese Verordnung über die Zuständigkeit bei Reha, wer, wann, welche Medikamente verschreiben muss, eine Gummi-Verordnung und welche Medikamente du aufgrund deiner fortdauernden Krankheit oder rehabilitationsbegründet bekommst liegt letztendlich im Ermessen der Reha-Klinik?!
Wenn die sagen, Frau Mego, die benötigten Medis liegen in der Zuständigkeit der niedergelassenen Ärzte, dann hast du als Patient keine Handhabe? Kann man das mit Widerspruch vorab angreifen?

Granisetron hatte ich auch, aber immer nur 5er-Blister, weil sauteuer. Mir haben sie noch nicht mal geholfen. 1Tbl. hätte ich noch übrig;-))) zur Not.

Gruß Mirli
Mirli
Mego13
21.09.2020 08:37:40Neu
Hallo Mirli,

ich werde den Widerspruch auf jeden Fall so versuchen, wie Du schreibst.
Granisetron hilft bei mir gut. Ich würde auch das günstigere Zofran probieren. Die eine Tablette würde ich noch nehmen. ;-))
Schaun wir mal, wie es weitergeht.

LG
Mego
Mego13
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