Hallo!
Mein Vater, 60 Jahre alt, wurde im März minimalinvasiv operiert. Das Glioblastom IDH-Wildtyp, unmethyliert wurde makroskopisch entfernt. Er hat Ende April mit der Radio-Chemotherapie begonnen und diese am 3.6. abgeschlossen. Am 15.6. hat man jetzt ein Kontroll-MRT gemacht. Wir haben uns gestern den Befund abgeholt, auf dem steht jetzt, dass auf den Bilder ein peripher kontrastmittelaufnehmender lobulierter Rezidivtumor rechts temporal (also in der Resektionshöhle) gefunden wurde (2,5x2x1,5 cm). Er hat aber keine Mittellinienverlagerung und keine Liquorabflusstörung, ein geringes T2-gewichtet hyperintenses Umgebungsödem. Es geht ihm klinisch sehr gut, er ist aktiv und uneingeschränkt. Kann es sich hier auch um eine Pseudoprogression handeln? Wir haben das Arztgespräch erst nächste Woche, aber natürlich macht einem so ein Befund sehr nervös. Habt ihr Erfahrung mit solchen MRT-Befunden?
Danke und liebe Grüße
Lisa