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Lava

Hallo ihr,
ich bin neu hier und noch völlig neben mir. Bei meinem Papa wurde ein Glio rechts temporal Ende Januar 2018 diagnostiziert. OP erfolgte drei Tage später am 02.02.2018. Dann dummerweise ein Schlaganfall nach der OP. Wir dachten, er wacht gar nicht mehr auf.

Jetzt sollte er erst zur Reha wegen des Schlaganfalls, wurde aber heute in die Strahlenabteilung verlegt, da die Bestrahlung sofort erfolgen muss. MGMT-Marker leider auch noch negativ.

Ich habe mehrfach gelesen, dass die Standard-Therapie alleine nicht genügt (nach Stupp). Wie gehe ich denn jetzt am besten vor? Wie kann ich denn erreichen, dass mein Vater noch weitere Therapien (z.B. CUSP9v3) bekommt? Oder gibt es andere Möglichkeiten, an Studien teilzunehmen?

Leider ist er wegen des Schlaganfalls derzeit nicht transportfähig und muss zur Bestrahlung stationär bleiben.

Gibt es jemandem in dem Forum, der auch noch zusätzlich mit einem Schlaganfall nach der OP konfrontiert wurde?

Ich sage schon mal herzlich DANKE im Voraus für Eure Ratschläge und Tipps.
LG

Prof. Mursch

Die Standardtherapie nach Stupp ist die Behandlung, die bislang wissenschaftlich begründet, die besten Ergebnisse liefert. Leider ist eine Heilung selten möglich. Deshalb wird eine Menge propagiert, was helfen könnte, aber noch nicht erwiesen hat, das dem so ist.
Für Behandlungen muß ein Mensch auch in dem Zustand sein, in dem er das verträgt. Wenn ein "Schlaganfall" schwere Folgen hatte, kann es sein, dass selbst die Standardtherapie schlimmer ist als die Erkrankung.



Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka

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