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hope234

Bei TTFields absorbieren die sich teilenden Astrozyten Energie aus dem elektrischen Wechselfeld.
Daraus ziehe ich die Schlussfolgerung, dass TTFields einen höheren Energiebedarf haben, wenn Tumorzellen vorhanden sind.

D.h. durch Messung des Energiebedarfs der elektrischen Wechselfelder (bei ggf. mehreren Frequenzen) kann möglicherweise herausgefunden werden, ob sich schnell teilende Zellen vorhanden sind und wie groß diese Zellen ungefähr sind.

(Ideen zu veröffentlichen hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass die Patentierbarkeit bei dieser Thematik dann etwas eingeschränkt wird.)

Tumor Treating Fields
https://www.hft.uni-hannover.de/en/forschung/projektbeispiele/tumor-treating-fields

Tumour-treating fields (TTFields): Investigations on the mechanism of action by electromagnetic exposure of cells in telophase/cytokinesis
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6517379/

Fischlein

Das kann ich mir nicht vorstellen. Die «Antennen» senden doch immer mit der gleichen Leistung, egal ob was absorbiert wird oder nicht. Dann müsste man ja eine Empfangsantenne haben und schauen was wieder rauskommt. Und dann ist es ja auch so dass alles halbwegs leitfähige Material dazu führt dass die Energie der elektromagnetischen Wellen weniger wird, nicht nur die Tumorzellen. Welcher Anteil dann genau zu den Tumorzellen gehört lässt sich nicht eindeutig bestimmen.

hope234

Elektromagnetische Wellen bzw. Antennen im Langwellenbereich - das sind keine "TTFields"-Themen.

Bsp. "Elektromagnetisches Feld":
Mit elektromagnetischen Feldern bei einem Transformator (Primär- und Sekundärspule, Eisenkern) ist vermutlich jeder vertraut.
Wird dieser Trafo mit dem Netz verbunden, erzeugt die Primärspule ein elektromagnetisches Wechselfeld.
Sofern die Sekundärspule unbeschaltet bleibt, wird dem elektromagnetisches Wechselfeld kaum Energie entzogen - d.h. der Stromzähler zeigt einen "kaum messbaren" Verbrauch an.
Andererseits kann die Sekundärspule aber auch mit Verbrauchern beschaltet werden. In diesem Fall wird dem elektromagnetisches Wechselfeld signifikant Energie entzogen - d.h. der Stromzähler zeigt einen messbaren Verbrauch an.

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Elektrisches Wechselfeld:
Meine Hypothese ist, dass für die Zerstörung der Mitosespindeln etwas Energie aus dem elektrischen Wechselfeld erforderlich ist.
-> d.h. TTFields würde etwas mehr Strom benötigen, wenn insbesondere viele Mitosespindeln (jeweils) etwas Energie aus dem elektrischen Wechselfeld absorbieren

Eris

Hallo hope, deine Idee hat etwas, aber welches Ziel soll erreicht werden und warum?

hope234

@Eris
Ob es technisch wirklich möglich ist, einen Detektor für insbesondere höhergradige Astrozytome zu entwickeln, weiß ich nicht!

Die Idee wäre, dass der Kopf des zu untersuchenden Patienten einem elektrischen Wechselfeld ausgesetzt wird. ("Tumor im Zentrum")
Anschließend wird ein bestimmter Frequenzbereich durchgegangen und geprüft, ob bei ca. 200 kHz dem elektrischen Wechselfeld "leicht auffällig" Energie entzogen wird bzw. es auffällige Muster beim Energiebedarf gibt.
D.h. der Detektor würde Mitosespindeln vermuten, welche bspw. mit der Zellgröße von Astrozyten korrelieren.
Außerdem würde der Detektor ggf. Indizien für eine hohe Teilungsrate liefern können.

Das Ziel wäre letztendlich, auf Indizien für höhergradige Astrozytome sehr schnell aufmerksam zu machen und die Genauigkeit von Verdachtsdiagnosen zu verbessern.
Verhindert werden soll natürlich, dass es größere Abweichungen zwischen Verdachtsdiagnose und einem späteren Biopsieergebnis gibt.

hope234

Tumour-treating fields (TTFields): Investigations on the mechanism of action by electromagnetic exposure of cells in telophase/cytokinesis
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6517379/

Figure 3:
"It can be observed that the local SAR inside the cleavage furrow regions exceeds the value of the surrounding medium by a factor of approximately 17.6 dB, which gives a power absorption density in this region of about 57 times higher (Fig. 3)."

Figure 4a:
Ersatzschaltbild der Mitosespindel

Figure 5:
"Simulated SAR in the cleavage furrow region" ca. > 700 W/kg

Ich gehe davon aus, dass es im Laborversuch möglich wäre zu beweisen, dass so ein "Mitosespindel-Detektor" funktioniert.
Wenn viele Millionen Mitosespindeln bei ca. 200 kHz etwas Energie absorbieren, sollte das unter Laborbedingungen vermutlich messbar sein.

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Novocure kündigt die Markteinführung des inovitro™-Systems für Laborforschung an
https://www.prnewswire.com/news-releases/novocure-kundigt-die-markteinfuhrung-des-inovitro-systems-fur-laborforschung-an-233028101.html

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