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Joachim_Hessen

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Hallo, bei meiner Frau wurde nach der letzten Glioblastom OP eine Bestrahlung nach Stuf durchgeführt. Nun 8 Monate später deutet die neue MRT Auswertung auf eine Strahlennekrose hin. Als Behandlung wurden Infusionen mit einem Medikament vorgeschlagen, das für die Behandlung von Strahlennekrose eigentlich nicht zugelassen ist. Hat hier jemand Erfahrung damit?

bandita

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Hallo Joachim.
Das mit der Strahlennekrose tut mir leid. Das ist bei uns 7 Monate nach Ende der Bestrahlung mit Protonen auch aufgetreten und hat leider neue Einschränkungen mit sich gebracht.

Wegen der Infusion:

Meinst du Avastin / Bevacizumab?

Das wird normalerweise bei Strahlennekrose als erste und beste Option versucht und ist keineswegs ungewöhnlich, zumindest nicht hier in den USA wo wir sind.

Joachim_Hessen

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Liebe Bandita, Danke für Deine Antwort. Kam es denn durch die Behandlung mit Bevazicumab zu einer Verbesserung oder zu einem Stop der Nekrose?
Und wie entwickelt sich die Nekrose weiter?
Gruß Joachim

bandita

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Bei uns kam Avastin leider nicht in Frage, da mein Angehöriger kurz zuvor mini-Schlaganfälle hatte (vermutlich ausgelöst bei der Biopsie), und Avastin das Schlaganfall Risiko leicht erhöht.

Mein Angehöriger nimmt leider jetzt schon lange (fast 5 Monate) Dexamethason oral ein, ein Stereoid, das leider auf Dauer genommen auch problematisch für die Gesundheit ist, aber die Nekrose hat sich über die Zeit wieder beruhigt und wächst zum Glück gerade nicht mehr weiter.

Was bei uns jetzt im Raum steht, die Beruhigung noch weiter zu fördern, ist hyperbare Sauerstoff Therapie.

Zu Avastin Infusionen:

Von allem, was ich bisher darüber gelesen habe, ist es recht gut verträglich und momentan der beste Weg Nekrose und wachsendes Narbengewebe in den Griff zu bekommen, und ich hätte mir sehr gewünscht, dass wir diese Möglichkeit auch gehabt hätten.

Alles Liebe für Euch.
Du kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten, wie ihr euch entschieden habt, und falls ihr Avastin macht, wie es bei euch anschlägt.

Joachim_Hessen

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Hallo, werde ich machen. Die Entscheidung fällt nächste Woche im Tumorboard, eine Konferenz mehrere Onkologen und Chefärzte. Dexamethason sehen wir sehr kritisch, da meine Frau bei der letzten Einnahme nach den OPs riesen Probleme bekam. Das Ergebnis war ein Zusammenbruch mit akuten Nierenversagen. Liebe Grüße Joachim

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