Hallo ihr Lieben,
2018 wurde mein Konvesitätsmeningeom zufällig bei der jährlichen ms-Kontrolle entdeckt. Seither unter Beobachtung. Es gab eine Phase in der es gewachsen ist. Die leztzten 2 Jahre MRT unverändert. Im Moment sind wir bei 13*10*13 mm.
Überraschenderweise waren die letzten Jahre Ärzte verschiedener Unikliniken der Meinung, man kann gut weiter beobachten.
Jetzt, wo kein Wachstum zum Vorjahr besteht, hat sich die erste Uniklinik deutlich für eine OP ausgesprochen.
Ich bin völlig verwirrt. MIt selben Maßen war man in der selben Klinik in den selben Abteilungen letzes Jahr bei weiter abwarten. Wer soll das denn verstehen?
Auch mit der ms war bisher immer die Aussage, Cyberknife unkritisch. Nun meinte der Strahlenarzt, dass er "so vom Gefühl her" da vorsichtig wäre.
Auch z. B. hinsichtlich einer möglichen Strahlendememnz sagt der eine Arzt, dass quasi kein Risiko besteht, und der andere sieht das als absolutes Argument für eine OP und gegen Strahlen.
Ich war in den letzten Jahren in 3 Unikliniken TÜ, HD und MH.
Jedesmal bei anderen Ärzten. Man könnte meinen, dass es in den Kliniken kein einheitliches Leitbild gibt. Jeder erzählt was anderes. Der eine schaut individuell den Fall an, diesmal hat die NC nur Studien zitiert, dass man bei Wachstum halt zu OP rät. Dass bei mir grad Stillstand ist, hat sie überhaupt nicht interessiert. Sie hat nichtmal die aktuellen Bilder angeschaut.
Mich macht das total fertig. Wie soll ich denn eine Entscheidung mit solcher Tragweite treffen, wenn gefühlt jeder was anderes sagt. Das stärkt auch nicht gerade das Vertrauen in die Ärzte.
Wie geht ihr mit sowas um?
LG,
Kati