Hallo, meine Frau hat kurz nach der Bestrahlung eine schwere Hemiparese (Arm, Bein und Gesichtsfeld) entwickelt. Allerdings höchstwahrscheinlich nicht durch die Bestrahlung, sondern durch ein subdurales Hygrom, dass sich nach der OP gebildet hat.
Der vielleicht entscheidende Fehler war, dass die Onkologin vermutet hat, die Hemiparese sei die Folge der Bestrahlung und auf Verdacht Dexamethason verschrieben hat. Dadurch blieb das Hygrom 4 Wochen lang bis zum nächsten Kontroll-MRT unentdeckt und unbehandelt. Grundsätzlich kennt die Onkologin meine Frau seit 13 Jahren und ist eher ein vorsichtiger Mensch. Ich vermute deshalb, dass eine Hemiparese eine häufigere Folge der Bestrahlung ist und sie es deswegen nicht für nötig hielt, eine andere Ursache auszuschließen.
Dein Mann ist 25 Jahre jünger als meine Frau, da wird er die Bestrahlung hoffentlich gut verkraften. Aber wenn die Hemiparese schlimmer wird, würde ich ein Kontroll-CT machen lassen, um die Ursache zu finden. War Dein Mann schon in der Reha?