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Glioblastom: Wichtige Fragen sollte man nicht auf später verschieben

17.10.2026, Würzburg: Informationstag für Patienten und Angehörige, weil Wissen hilft, informierte Entscheidungen zu treffen.

Die Diagnose Glioblastom verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Zwischen Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und Arztterminen bleibt häufig wenig Zeit, sich mit der Erkrankung und den eigenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Viele Patienten vertrauen darauf, dass ihr Behandlungsteam alles Notwendige veranlasst. Dieses Vertrauen ist wichtig. Ebenso wichtig ist es jedoch, die eigene Diagnose zu verstehen, Befunde richtig einordnen zu können und zu wissen, welche Fragen man stellen sollte.

Denn die Standardtherapie kann die Erkrankung bei vielen Betroffenen nicht dauerhaft kontrollieren. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig zu prüfen, ob neben der vorgesehenen Behandlung weitere medizinisch geeignete Möglichkeiten infrage kommen, beispielsweise eine spezialisierte Zweitmeinung oder die Teilnahme an einer klinischen Studie.

Was können Sie für sich und Ihre Familie vom Informationstag mitnehmen?

1. Die Diagnose besser verstehen: Welche Bedeutung haben die feingeweblichen und molekularen Befunde, insbesondere der MGMT-Status?

2. Die Behandlung besser einordnen: Was kann die Standardtherapie leisten, welche Grenzen hat sie und welche Fragen sollte man mit dem Behandlungsteam besprechen?

3. Sie erfahren etwas über zusätzliche Optionen: Kommen eine spezialisierte Zweitmeinung, eine klinische Studie oder weitere individuell geeignete diagnostische beziehungsweise therapeutische Ansätze infrage? Wie sind Immuntherapie, TTF, Multi-Peptid-Therapie und Theranostik zu bewerten und einzuordnen?

4. Als Angehöriger besser unterstützen: Welche Fragen sind wichtig, welche Veränderungen sollten angesprochen werden und wie lassen sich die Wünsche des Patienten in Entscheidungen einbeziehen?

Sie müssen kein medizinischer Experte werden. Sie müssen auch nicht jede wissenschaftliche Einzelheit verstehen. Aber Sie sollten die Möglichkeit haben, die für Sie wichtigen Fragen zu stellen.

Warten Sie nicht erst, bis neue Fragen entstehen oder sich Ihre Situation verändert. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich frühzeitig zu informieren.

Wir laden Sie und Ihre Angehörigen herzlich zum Hirntumor-Informationstag am 17.10.2026 nach Würzburg ein.


Jetzt anmelden: https://www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationstag/


Themen der Veranstaltung:

- FET-PET zur Diagnostik des Rezedivs
- Raman-Spektroskopie und Ultraschalltherapie
- Hoffnung Car-T-Zell-Therapie
- Protonen statt Photonen?
- Was Parvovirus-Therapie heute leisten kann
- Fettstoffwechsel ausbremsen als neue Therapieoption?
- Spiritual Care in der Neuroonkologie
- Wie supportive Therapie helfen kann.
- Immuntherapie: Was funktioniert, was nicht?
- Drug Repurposing als Therapieansatz

Debatte: Warten bis der Hirntumor wieder wächst oder die Behandlung vorher mit Heilversuch oder Teilnahme an klinischer Studie unterstützen?

- Wie finde ich den entsprechenden Heilversuch oder eine innovative Studie für meine Situation?
- Warum gibt es Studien, die nicht im Sinn des Patienten mit Glioblastom sind?
- Viel wichtiger: Wie finde ich einen Arzt, der mich bei der Mission unterstützen kann?
- Warum werden Behandlungen verordnet, die keinen Nutzen haben und Lebensqualität kosten?
- Warum werden Patienten mit Glioblastom so gern für Studien rekrutiert und welche Folgen hat dies?
- Neue Erkenntnisse: Wie effektiv ist die Behandlung mit Tumortherapiefeldern beim Glioblastom wirklich?
- Welche zukünftigen, hoffnungsvollen Therapien werden heute schon getestet?

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