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Thema: WachOP bei Astrozytom II

WachOP bei Astrozytom II
wodka
11.07.2018 18:52:18
Hallo,
wer von Euch hat Erfahrung damit, und bei wem sitzt der Tumor, wie bei mir im Bewegungszentrum?

Muss einer WachOp unweigerlich Chemo oder Bestrahlung folgen, oder kann man das auch weglassen? Somit nur das Bösartige wegschnibbeln und Deckel wieder drauf :-) ???
wodka
mona
11.07.2018 19:12:22
Hallo,
meine Tumore saßen sehr nahe am Bewegungszentrum dran,ich hatte keine wach Op

jeden weiteren Verlauf der Behandlung besprechen die Ärzte mit dir.

Lg mona

ALLES ist positiv und negativ....
mona
Prof. Mursch
11.07.2018 19:14:02
Eine Chemotherapie wird gemeinhin bei Tumoren höheren Grades durchgeführt. Das hat mit der Art der Operation nichts zu tun. Leider lassen sich Astrozytome nie „vollständig“ entfernen. Ich denke, Sie sollten sich vom Operateur noch mehr Informationen holen.


Prof. Dr. med. Kay Mursch
Neurochirurg
Zentralklinik Bad Berka
Prof. Mursch
wodka
11.07.2018 19:40:43
Danke - nächster Termin ist Montag! Dann wird nochmals ein spezielles MRT gemacht. Angst habe ich, weil Tumor im Bewegungszentrum sitzt und ich nichts mehr liebe, als mich zu bewegen und mit meiner kleinen Enkelin zu toben.
wodka
Grauchen
12.07.2018 08:08:14
Liebe wodka,

ich hatte 07/2016 eine Wach-OP, da mein Astrozytom II nahe dem
Sprachzentrum lag. Es konnte vollständig entfernt werden, womit
ich keine Chemotherapie und Bestrahlung machen musste. Bis
heute ist der Tumor nicht wieder wieder zurückgekommen. Der
nächste MRT-Termin ist im Oktober.

LG Grauchen
Grauchen
wodka
12.07.2018 09:53:05
Liebe/r) Grauchen,

danke, das baut mich ungemein auf. Denn ich habe ja schon eine OP im Jahr 2011 hinter mir, aber Chemo und Bestrahlung kommen für mich gar nicht in Frage. Geht es dir wieder gut und bist du sprachlich so fit, wie früher?
LG, wodka
wodka
NDT
12.07.2018 20:53:53
Hallo

Ich hatte Feb 2016 eine Wach OP. Astrozytom II im Sprachzentrum, vollständig entfernt, keine Chemo oder Bestrahlung. Nächste MR im Herbst.

lg
Andi
NDT
wodka
13.07.2018 06:49:35
Hallo NDT,

wie sah es denn während der OP mit der psychischen Stabilität aus? Ich stelle mir die Belastung so umringt von sovielen Ärzten schon sehr heftig vor?
LG, wodka
wodka
schorsch
13.07.2018 12:08:37
chemo und oder bestrahlung sind immer vom histologischen befund abhängig.- ich habe 2 wach ops erlebt, s. mein profil. ich bin nie unvorbereitet in die op gegangen. es gab immer ausfühliche ärztl. aufklärungsgespräche. inzwischen können durch neuartige medikamente die phasen zwischen wach und schlafzustand während der op sehr genau bestimmt werden. lg
schorsch
styrianpanther
13.07.2018 13:19:10
Meist wurd die Wach Op bei Tumoren, die ins Sprachzentrum reinwachsen, eingesetzt. Abnsonsten wird eher unter Vollnarkose mit Neuronavigation und vollen Funktionsmonitoring operiert.

Die Wachop wird an sich psychologisch sehr gut vorbereitet und wahrend der Op auch psychologisch begleitet....vorher wird auch meist ein funktionelles MRT gemacht.

Lg
Strianpanther
styrianpanther
Grauchen
13.07.2018 20:20:09
Liebe wodka,

es geht mir sehr gut und meine Sprache funktioniert sehr gut.

Ich wünsche Dir allles Gute,
Grauchen
Grauchen
NDT
13.07.2018 21:21:12
Hallo Wodka
Während der Wach OP habe ich mit meiner Phsychologin unterhalten. Das operiert wird habe ich eigentlich nicht mitbekommen, auch die Ärzte bemerkst du nicht.
LG
Andi
NDT
wodka
14.07.2018 07:03:29
An alle,

ich danke Euch für Eure Antworten. Montag ist das funktionelle MRT und eine weitere Aufklärung. Ich werde wieder berichten und wünsche allen ein schönes WE.

Ganz liebe Grüße,
wodka
wodka
Likiniki
14.07.2018 17:39:16
Mein Tumor saß auch direkt an der Motorik. Bei mir wurde das mittels des tms (trankranielle magnetstimulation) während der Operation überwacht. Hat super geklappt und ich hab alles verschlafen.
Likiniki
wodka
15.07.2018 11:52:36
Genau das ist ja meine Befürchtung, ich verpenne etwas und danach kann ich mich nicht mehr bewegen ... Lg, wodka
wodka
Likiniki
15.07.2018 12:09:07
Na dafür testen die das ja. Auch bei einer wach op könntest du eventuelle Komplikation doch nicht verhindern. Kannst ja keinem das Skalpell aus der Hand schlagen.

Ob du willst oder nicht, du musst da den Operateuren schon vertrauen. Nur weil du „wach“ bist hast du ja keinen Einfluss. Es ist eh nur eine Art Dämmerzustand. Mit einer op unter örtlicher Betäubung hat das ja nichts zu tun.

Glaub mir, jeder Arzt wird alles dafür geben die Motorik zu erhalten.
Likiniki
wodka
15.07.2018 18:58:21
IN 2015 stand ich schon einmal vor dieser Entscheidung. Nach funktionalem MRT wurde mir gesagt, nach OP wäre ich ziemlich wahrscheinlich linksseitig gelähmt. Nun eben noch bösartiges Gewebe. Damals hatte ich nach dieser Ansage schon eine Schocklähmung, so hat mich das als sportlichen Menschen getroffen. Morgen ist Termin, ich lass von mir hören. Danke und schönen sonnigen Abend. LG, Wodka
wodka
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