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Arnymarny

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Hallo,

ich melde mich als Angehörige. Meine Mutter wurde im Februar mit einem Glioblastom diagnostiziert, etwa 1,5 cm groß und einem Hirnödem. Es finden sich noch mindestens 6 weitere kleine Tumore.

Sie hat schon einige Jahre die Diagnose Parkinson Stadium 3 erhalten und wir Kinder waren froh, dass die Diagnose trotz Parkinson schnell kam.

Sie wird momentan bestrahlt und nimmt Temodal, ist gerade in der zweiten Behandlungswoche.

Wir haben jetzt das ganz akute Problem, dass sie vieles nicht richtig versteht und teils falsch wiedergibt. Manchmal nimmt sie Situationen völlig falsch auf, erzählt zum Beispiel, dass sie sich so über das Essen im Krankenhaus aufgeregt hat, dass sie randaliert und mit Tellern um sich geworfen hat, was gar nicht passiert ist. Oder sie soll meine Schwester angeschrieben haben, bis diese geweint hat, was auch nie passiert ist.

Aktuell will sie unbedingt heim, aber nimmt nicht zuverlässig ihre Medikamente und hält Vorgaben nicht ein. Sie wohnt derzeit alleine und möchte ums verrecken nicht zu eines ihrer Kinder ziehen, wodurch man auch vieles einfach nicht kontrollieren kann.

Sie wird mittlerweile aber tatsächlich sehr laut, schreit schrill und wird verbal ungehalten. Mich hat es wirklich mal sehr fertiggemacht, dass ich daran wochenlang zu knabbern hatte. Meine Schwester (sie ist bevollmächtigt) steht kurz vor der Kündigung weil sie diese Planung mit Pflege, Konten, Arzttermine nicht mit ihrer Arbeit koordinieren kann und ich da einfach nicht mehr diesen Raum sehe, dass man such ständig nach ihr richten kann.

Meine Frage wäre, wie ihr als Betroffene damit umgegangen seid?

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