Unterstützen Sie unsere Arbeit für Hirntumorpatienten. Vielen Dank!

Jetzt spenden

Aly96

neu

Hallo zusammen,
ich bin 29 Jahre alt. Bei mir wurde Ende Juli letzten Jahres ein zentrales Neurozytom im rechten Seitenventrikel operativ entfernt. Anschließend habe ich eine Reha gemacht, inklusive neuropsychologischer Testung und Hirnleistungstraining. Aktuell bin ich weiterhin in ergo- und physiotherapeutischer sowie psychotherapeutischer Behandlung und arbeite sehr aktiv an meiner Erholung.

Trotzdem merke ich, dass ich noch nicht wieder so belastbar bin wie früher. Es gibt gute Tage und ich sehe auch Fortschritte, aber immer wieder habe ich Probleme mit Reizüberflutung, Konzentration und teilweise Schwindel.

Wenn ich mich länger konzentrieren muss oder viele Eindrücke gleichzeitig auf mich einwirken (Geräusche, Menschen, Bewegung), fühlt sich mein Kopf irgendwann wie „zugemacht“ an. Dann wird alles schwammig, fast wie Watte im Kopf, und ich fühle mich einfach nicht klar.

Vor der Erkrankung war das natürlich ganz anders – ich konnte mehrere Dinge über mehrere Stunden hinweg hintereinander erledigen.

Deshalb beschäftigt mich im Moment sehr die Frage:
Kommt dieses Gefühl von Klarheit irgendwann wieder zurück?
Wird das mit der Zeit noch deutlich besser oder muss man lernen, mit solchen Einschränkungen langfristig zu leben?

Mich würden sehr eure Erfahrungen interessieren, besonders von Betroffenen, bei denen die OP vielleicht auch noch kein Jahr zurücklag.

Vielen Dank euch 🤍

Es gibt bereits eine Reaktion auf diese Frage

Diese sind nur für eingeloggte Nutzer sichtbar. Bitte loggen Sie sich ein oder melden Sie sich mit einem neuen Account an.